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FILE - In this Monday, March 11, 2019 file photo, Britain's Prince Harry and Meghan, the Duchess of Sussex leave after the Commonwealth Service at Westminster Abbey in London. Prince Harry and Meghan Markle are to no longer use their HRH titles and will repay £2.4 million of taxpayer's money spent on renovating their Berkshire home, Buckingham Palace announced Saturday, Jan. 18. 2020. (AP Photo/Frank Augstein, file)

Keine Königlichen Hoheiten mehr: Harry und Meghan. Bild: AP

Harry und Meghan müssen im Frühjahr ihre Titel abgeben



Der britische Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan werden sich nicht länger «Königliche Hoheit» nennen. Das teilte der Buckingham-Palast am Samstag mit. Es soll auch keine finanziellen Zuwendungen mehr für royale Aufgaben geben. Das alles tritt im Frühling in Kraft.

Der 35-jährige Harry und seine drei Jahre ältere Gattin Meghan hatten erst kürzlich – und überraschend – angekündigt, von ihrer Rolle als Mitglieder des engeren Königshauses zurückzutreten, zumindest teilweise.

In der Mitteilung vom Samstagabend würdigte Königin Elizabeth II. die beiden ausdrücklich. «Harry, Meghan und Archie werden immer sehr geliebte Mitglieder meiner Familie sein», so die Queen. Sie erkenne die Herausforderungen an, denen die beiden in den vergangenen zwei Jahren durch die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen seien. Sie unterstütze deren Wunsch nach einem unabhängigeren Leben und sei «besonders stolz, wie Meghan so schnell ein Mitglied der Familie geworden ist».

Nach Beratungen in der Königsfamilie gibt es nun eine Vereinbarung – sie ist deutlich: Demnach werden Harry und Meghan keine offiziellen Aufgaben für das Königshaus mehr übernehmen, auch nicht mehr für das Militär. Harry wird also in Zukunft wohl nicht mehr in Uniform zu sehen sein. Auch als «Königliche Hoheit» werden sich die beiden künftig nicht mehr anreden lassen.

Beibehalten wollen die beiden ihre Schirmherrschaften. Herzensangelegenheit ist Harry besonders das Thema psychische Gesundheit. Meghan machte sich vor allem für Frauenrechte stark. Harry hat zudem eine Organisation für die Unterstützung von Aidswaisen in Botsuana und den Sportwettbewerb für kriegsversehrte Veteranen «Invictus Games» ins Leben gerufen.

Paar will Geld für Renovierung zurückzahlen

Das Paar will das Geld für die 2,4 Millionen Pfund (umgerechnet rund 3,2 Millionen Franken) teure Renovierung ihres Wohnsitzes in Windsor, Frogmore Cottage, zurückzahlen. Das Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor soll aber weiterhin das Zuhause der beiden in Grossbritannien bleiben.

Harry und Meghan hatten angekündigt, ihre Zeit künftig zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordamerika aufzuteilen. Sie dürften damit vor allem Kanada gemeint haben. Dort nahmen die beiden bereits über Weihnachten und den Jahreswechsel eine sechswöchige Auszeit mit ihrem im vergangenen Mai zur Welt gekommenen Söhnchen Archie. (sda/dpa/afp)

Die Schlagzeilen der britischen Presse zu #Megxit

Die Statements:

Statement Buckingham Palast

Unterstützung für Herzogin Meghan

Video: srf

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33 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Hierundjetzt
18.01.2020 21:32registriert May 2015
😂
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Füürtüfäli
18.01.2020 22:40registriert March 2019
Harry will einfach, dass sein Kind aufwachsen kann, ohne dass ein "Reporter" der englischen Yellow Press in seinen Mülltonnen herum klettert um aus dem Inhalt der Windeln von Baby Archie Rückschlüsse auf den Zustand seiner Ehe zieht und die dann am nächsten Morgen als Sensation an voyeuristische Proleten zu verkaufen.
Harry kann nichts dafür,
dass er in diese royale Familie hineingeboren wurde. Auch er hat das Recht, sein Leben so zu gestalten, wie er möchte. Solange er niemandem schadet, kann er machen, was er will. Auch wenn er dadurch die Familientradition bricht.
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lilie
18.01.2020 21:41registriert July 2016
Ich nehme an, die beiden sind untröstlich über den Verlust ihrer Titel. 😏
Nein, im Ernst, es ist logisch und konsequent. Die beiden möchten nicht mehr für das Königshaus repräsentieren, also müssen sie auch ihre Titel abgeben.
Persönlich kann ich ihren Entscheid gut nachvollziehen. Promi wider Willen - nicht eine Rolle, die jedem und jeder liegt (wobei das mehr auf Harry als auf Meghan zutrifft).
Allerdings werden sie wohl im Fokus der Öffentlichkeit bleiben, auch als Ex-Royals. Das ist wohl kaum abzustreifen.
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