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Stundenlang im Zug festgesteckt: Wie Südafrikas Präsident das Pendlerleben kennenlernte



Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat die Nöte von Pendlern in seinem Land am eigenen Leib erleben müssen: Zwei Monate vor der Parlamentswahl wartete der Staatschef am Montag in Begleitung eines Pulks von Journalisten zunächst eine Stunde auf einen Zug im Township Mabopane, der ihn nach Pretoria bringen sollte. Anschliessend benötigte der Zug knapp drei Stunden für die in der Regel 45-minütige Fahrt.

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Video: YouTube/eNCA

Die Journalisten, die Ramaphosa im Schlepptau hatte, teilten in Online-Netzwerken Bilder eines lächelnden Präsidenten, der sich mit Passagieren unterhielt. Im Onlinedienst Twitter kommentierten Pendler die Odyssee des Staatschefs: «Willkommen in unserer Welt!» Zugverspätungen sind in Südafrika an der Tagesordnung, auch Entgleisungen sind keine Seltenheit.

Ramaphosa kündigte nach seiner persönlichen Zug-Erfahrung ein schnelles Treffen mit Vertretern des Bahnbetreibers Prasa an, um dieses «nationale Problem» zu lösen: «Wir werden mit Prasa reden, um die Dinge in den Griff zu bekommen, andernfalls werden Köpfe rollen.» (whr/sda/afp)

Liebe Pendler, wenn ihr denkt, euer Zug sei überfüllt, es geht noch ganz anders

Pendler Typen

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • fragenueberfragen 19.03.2019 10:58
    Highlight Highlight Darum sollten Präsidenten und ihre Minister gezwungen werden öffentliche Spitäler zu benutzen, mit dem öffentlichen Verkehr zu fahren, sich in die Schlange zu stellen, wenn der Fahrausweis verlängert werden muss oder ihre Kinder an die öffentlichen Schulen und Universitäten zu schicken. Das Niveau all dieser Institutionen würde sich innerst kürzester Zeit massiv verbessern.
    • Hierundjetzt 19.03.2019 13:40
      Highlight Highlight Bei uns kaufen die Minister (Bundesräte) selbständig ihr z Nacht in der Migros ein und stehen dabei wie jeder andere Schlange, sitzen auf der Treppe wenn es im Zug keinen Platz hat oder fahren alleine Zug.

      Mehr Volksnähe geht nicht mehr

  • Clife 19.03.2019 09:29
    Highlight Highlight Solche Lebensweisen des einfachen Volkes sollten für Politiker eigentlich mehr in Erfahrung gebracht werden. Es wird schlussendlich ja zwischen schulischem Wissen und Lebenswissen unterschieden. Auch hier in der Schweiz sollten unsere Politiker mehr Empathie mitführen anstatt bspw. auf dem WEF mit Wein und aufgesetztem Grinsen eine Welt vorzugaukeln, in der alles in Frieden zusammen lebt.
    • ali_der_aal 19.03.2019 13:13
      Highlight Highlight das wär mal ein wirklich guter Ansatz....

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