
Bild: IMAGO / SNA
Ivan Fedotov, der vor sechs Tagen zwangsweise rekrutierte russische Eishockey-Goalie, reicht gegen seine Einberufung in Russlands Nordmeerflotte Rekurs ein.
06.07.2022, 14:3106.07.2022, 16:11
Das Rekursverfahren sei bereits bei Fedotovs Festnahme eingeleitet worden. «Jetzt warten wir auf die Annahme durch das Gericht, danach bewegen wir uns in Richtung Prozess», sagte Alexei Ponomarjov der Anwalt des 25-jährigen Torhüters. Fedotov leistet seit Montag Militärdienst beim Marine-Stützpunkt im nordrussischen Seweromorsk in der Nähe von Murmansk.
Fedotow gewann in der vergangenen Saison mit ZSKA Moskau den Meistertitel in der KHL und wurde als bester Torhüter der Liga ausgezeichnet. Nächste Saison hätte Fedotow für die Philadelphia Flyers in der NHL auflaufen wollen.
Anwalt Ponomarjow bezeichnete die gesamte Affäre als gesetzeswidrig. Das russische Militär wirft Fedotow vor, ein Dienstverweigerer zu sein.
Diese Woche tauchten beim Telegram-Kanal «Mash» die ersten Fotos von Fedotow in seiner neuen Einheit auf. Fedotow soll bei der Nordmeerflotte in der Sportkompanie Dienst leisten und nächste Saison beim zur Militärbasis gehörenden Klub «Avantgard» das Tor hüten. (sda/dpa)
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