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epa06664470 A member of the Women's Protection Units (YPJ) cleans her weapon at a military barracks near the northern Iraqi town of Sinjar, Iraq, 11 April 2018 (issued on 12 April 2018). Hundreds of Kurdish women, including Yazidis from Syria and Iraq have taken part in the fighting against Islamic state group (IS), and control the borders areas in Syria and neighboring Iraq to protect their community from suspected attacks by (IS) members. The group is the female counterpart to the Kurdish People's Protection Units (YPG), the armed branch of the leading Kurdish Democratic Union Party (PYD) and key component of the US-backed Kurdish-Arab 'Syria democratic forces' (SDF).  EPA/MURTAJA LATEEF

Eine YPJ-Kämpferin reinigt ihre Waffe.  Bild: EPA/EPA

Kurden starten Offensive gegen letzte IS-Bastion in Syrien



Von den USA unterstützte kurdische Kampfeinheiten haben am Samstag eine Offensive gegen das letzte Gebiet der Terrormiliz IS in Syrien gestartet. Einheiten der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) seien in der östlichen Provinz Deir az-Zor vorgerückt, sagte ein Kommandeur örtlicher SDF-Milizen.

Die SDF werden von der Kurdenmiliz YPG angeführt. Die Bodentruppen würden von der internationalen Anti-IS-Koalition unter Führung der USA unterstützt, sagte der Kommandeur, der anonym bleiben wollte.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den grössten Teil ihres früheren Herrschaftsgebiets in Syrien und im benachbarten Irak mittlerweile verloren. Die Dschihadisten kontrollieren noch ein kleines Gebiet im Osten Syriens.

Eine Offensive der SDF war dort Berichten zufolge zuletzt aber zum Stillstand gekommen. US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch gesagt, er rechne in naher Zukunft, eventuell schon nächste Woche, mit einer vollständigen Rückeroberung der IS-Gebiete in Syrien und Irak.

Im Dezember hatte Trump angekündigt, die US-Soldaten in Syrien abzuziehen, was international massive Kritik auslöste und Sorgen vor einem Wiedererstarken des IS nährte. Einen offiziellen Zeitplan hat Trump bislang nicht vorgelegt. Das «Wall Street Journal» berichtete am Donnerstag, der Abzug solle Ende April abgeschlossen sein. Das US-Verteidigungsministerium wollte sich nicht zum Zeitplan äussern

Ein Abzug der US-Truppen würde die Kräfteverhältnisse in der Region ändern. So droht die Türkei, mit einer Offensive im Norden Syriens gegen die Kurdenmiliz YPG vorzugehen. Ankara sieht in ihr einen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und hat sie als Terrororganisation eingestuft. Gleichzeitig ist die YPG aber wichtigster syrischer Verbündeter der internationalen Koalition, die gegen den IS kämpft. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 10.02.2019 09:56
    Highlight Highlight Da kann ich nur hoffen, dass ihnen das Türkische Militär jetzt nicht in den Rücken fällt...
    Die Kurden haben den IS.
    Wir haben ein von den Kurden gefangen gehaltenes Ehepaar von Dschihadisten, das wieder in die Schweiz zurückkehren will.
    Und wir wollen verständlicherweise nicht mal dieses Ehepaar!
    Aber diese Kurden haben noch die Grösse, diese Leute nicht einfach abzuknallen und in einem Lager einigermassen menschenwürdig unterzubringen!
    Dieses "West-Kurdistan"ist einfach grossartig, erstaunlich und ein hoffnungsvolles Vorbild für die vom Militarismus verseuchte Region "Naher Osten"!
  • F Dizzy 10.02.2019 09:28
    Highlight Highlight Arme Kurden!
    Es ist vorauszugehen, dass sich dann die US-Truppen aus Syrien endgültig zurückziehen. Was dann passiert, ist einfach traurig, denn dann ist der Weg frei für die Türken, damit sie in Syrien einmarschieren können und kurdische Gebiete terroridieren.
    • rodolofo 10.02.2019 13:47
      Highlight Highlight Ich vermute einen geheimen Deal zwischen Trump, Putin und Erdogan.
      Die haben sich darauf verständigt, dass Syrien Russland gehört und dass Erdogan einen Streifen von West-Kurdistan bekommt, eben diesen "Sicherheit-Koridor". So sind die Kurden dann dermassen geschwächt, dass sich Assad relativ einfach dem Rest "zuwenden" kann.
      Dafür bekommt Trump Venezuela, wobei Putin ein täuschend echtes Kalter Krieg - Theater als Unterstützer von Maduro vorgaukelt.
      Im Grunde hat Putin den altmodischen "Kämpfer für den Sozialismus" längst fallen gelassen und eben gegen freie Hand in Syrien eingetauscht...
  • chr1zz 10.02.2019 07:21
    Highlight Highlight Die armen Kurden. Machen die Drecksarbeit und werden dann von allen verarscht.
  • darkshadow 09.02.2019 23:50
    Highlight Highlight ich hoffe die Kurden werden von Assad belohnt!
    • rodolofo 10.02.2019 13:47
      Highlight Highlight Mit Giftgas?

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