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Entscheiden diese drei Männer über das Los der syrischen Stadt Idlib?



Zum Auftakt des Syrien-Gipfels in Teheran hat es der iranische Präsident Hassan Ruhani am Freitag als «unvermeidbar» bezeichnet, den «Terrorismus» in der letzten syrischen Rebellenhochburg Idlib zu bekämpfen.

Iran's President Hassan Rouhani, centre, flanked by Russia's President Vladimir Putin, left, and Turkey's President Recep Tayyip Erdogan, pose for photographs in Tehran, Iran, ahead of their summit to discuss Syria, Friday, Sept. 7, 2018. The three leaders began a meeting to discuss the war in Syria.(Presidential Press Service via AP, Pool)

Putin, Ruhani, Erdogan. Bild: AP/Presidency Press Service

Nur so könnten «Frieden und Stabilität» wieder Einzug halten, sagte er bei seinem Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Zugleich betonte Ruhani, dieser Kampf dürfe «nicht zum Leiden der Zivilisten oder einer Politik der verbrannten Erde» führen.

Vor dem Beginn des Gipfels hatten sich Erdogan, Ruhani und Putin jeweils zu Vier-Augen-Gesprächen getroffen. Es wird erwartet, dass der Gipfel über das Ausmass und den Zeitpunkt eines Angriffs auf Idlib entscheidet.

Erdogan warnte vor einem «Blutbad» in Idlib

«Ein Angriff auf Idlib wird zu einer Katastrophe, einem Massaker und einer riesigen humanitären Tragödie führen», sagte der türkische Präsident, der seit langem die Rebellen in Syrien unterstützt.

Der Iran und Russland stützen dagegen den syrischen Machthaber Baschar al-Assad, der mit ihrer Hilfe seit 2015 den Grossteil des Landes zurückerobert hat und nun auch Idlib wieder einnehmen will.

Waffenruhe gefordert

Erdogan forderte ein Ende der Luftangriffe auf Idlib und eine Waffenruhe. Russland, der Iran und die Türkei dürften als Garantiemächte der vergangenes Jahr vereinbarten «Deeskalationszone» in Idlib keine neue Welle der Gewalt in Syrien erlauben, mahnte er.

Russlands Präsident Putin sagte dagegen, «die legitime syrische Regierung» Assads habe das Recht, das gesamte Territorium wieder unter Kontrolle zu bringen.

Zwar will die Türkei eine solche Militäroffensive verhindern, doch hat Russland bereits im Vorfeld Unterstützung für einen Angriff auf die Dschihadistenallianz Hajat Tahrir al-Scham (HTS) signalisiert, die den Grossteil der Provinz kontrolliert.

Die Provinz Idlib im Nordwesten Syriens ist das letzte grosse Gebiet des Bürgerkriegslandes, das noch von Rebellen beherrscht wird. Dominiert werden diese von dem Al-Kaida-Ableger Haiat Tahrir al-Scham (HTS), der früheren Al-Nusra-Front. Moskau und Teheran sind der Meinung, dass ohne einen Angriff auf die Terrorgruppen in Idlib der Friedensprozess und ein Wiederaufbau Syriens nicht möglich sind. (whr/sda/afp)

Al-Nusra-Front erobert Stadt in Syrien

Der Krieg macht auch vor Schulen keinen Halt

Video: srf

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