International
Syrien

Syrische Armee findet Massengrab in Palmyra

Nach Rückeroberung: Syrische Armee findet Massengrab in Palmyra

02.04.2016, 13:1202.04.2016, 18:28

Syrische Soldaten haben nach der Vertreibung der «IS»-Extremisten aus Palmyra Staatsmedien zufolge ein Massengrab entdeckt. Rund 40 Leichen lägen in dem Grab im Nordosten der Stadt, meldete die Nachrichtenagentur SANA am Samstag.

Unter den Toten seien viele Frauen und Kinder. Einige seien enthauptet worden. Nach Angaben der selbsternannten Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte hat die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») in Palmyra zahlreiche Menschen getötet und sie am Stadtrand verscharrt.

Islamischer Staat (IS)

Die in London ansässige Beobachtungsstelle steht der syrischen Opposition nahe und erhält ihre Informationen durch ein Netzwerk von Menschen, die seit Beginn des Bürgerkrieges vor rund fünf Jahren in Syrien ausharren.

Die Soldaten von Präsident Baschar al-Assad haben Palmyra vor rund einer Woche zurückerobert. Der «IS» hatte die Wüstenstadt im Mai vergangenen Jahres eingenommen und dort antike Skulpturen gesprengt. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Untersuchung behindert? Brüssel macht Temu Vorwurf
Die EU-Kommission wirft dem chinesischen Online-Shoppingportal Temu vor, Ermittlungen im Weg zu stehen. Die Brüsseler Behörde wollte Anfang Dezember 2025 Hinweisen auf möglicherweise unrechtmässige staatliche Unterstützung des Online-Riesen nachgehen, wie sie mitteilte.
Dafür wollte sie unangekündigt bei Temus Eigentümerin PDD und deren Tochtergesellschaft WhaleCo im irischen Dublin Prüfungen vornehmen. Die Unternehmen hätten aber unter anderem bestimmte Geschäftsbücher und Unterlagen anders als aufgefordert nicht vorgelegt, kritisiert die Behörde. Sie habe dadurch nicht alles prüfen können.
Zur Story