DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

UNICEF: Seit Freitag sind in Aleppo 96 Kinder gestorben

28.09.2016, 17:36
Ein Mann trägt sein totes Kind durch Aleppo (Aufnahme vom 25. August).
Ein Mann trägt sein totes Kind durch Aleppo (Aufnahme vom 25. August).Bild: ABDALRHMAN ISMAIL/REUTERS

Im Osten der umkämpften syrischen Grossstadt Aleppo sind seit Freitag nach Angaben der Kinderhilfsorganisation UNICEF mindestens 96 Kinder getötet worden. Weitere 223 seien verletzt worden, teilte UNICEF am Mittwoch in New York mit.

Das Gesundheitssystem im Osten Aleppos sei am Rand des Zusammenbruchs, nur noch rund 30 Ärzte seien verblieben und so gut wie keine Ausrüstung oder Medizin.

«Die Kinder in Aleppo sind in einem lebendigen Alptraum gefangen», sagte UNICEF-Vizechef Justin Forsyth. «Es gibt keine Worte mehr, mit denen man das Leid, das sie erleben, beschreiben könnte.»

Diese Angriffe auf Kinder seien durch nichts zu rechtfertigen, sagte Forsyth. «Das Leid und der Schock bei den Kindern ist so schlimm, wie wir es noch nie gesehen haben.»

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Punks auf Sylt machen sich mit Aktion in Westerland über Gemeinde lustig
Die Punks spielen mal wieder die Gemeinde Sylt aus: Eine vor Wochen errichtete Mauer wird nun zum «Symbol der Abschottung» stilisiert.

Mit dem Start des 9-Euro-Tickets sind viele Punks nach Sylt gekommen, an den ersten Wochenenden im Juni waren es mehrere Hundert auf einmal. Zentraler Treffpunkt: der Brunnen «Dicke Wilhelmine», ein Wahrzeichen Westerlands. Umliegende Gastronomen klagten, Wildpinkler wurden zu einem Problem. Es kam sogar zu wüsten Auseinandersetzungen, die von der Polizei aufgelöst werden mussten.

Zur Story