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epaselect epa04341428 Afghan men pray at the Blue Mosque believed by some Muslims to be the site of the tomb of Ali ibn Abi Talib, the cousin and son-in-law of Prophet Muhammad, in Mazar-i-Sharif, northern Afghanistan, 05 August 2014. According to historical documents, Imam Jaffer-I-Sadiq ordered Abu Muslim I Khurasani to bring the sacred coffin from Najaf in Iraq to Mazar-I-Sharif, where it was buried in the seventh century. The sacred coffin was recognised in the XII century and Afghan King Sultan Sanjar-I-Salgioqi built a shrine on it for the Muslims. Over time the building was destroyed and for about two and a half centuries hidden from the people.  EPA/SAYED MUSTAFA

Mehrere bewaffnete Angreifer hatten am Vorabend des schiitischen Aschura-Festes eine Moschee in Kabul angegriffen. (Symbolbild) Bild: SAYED MUSTAFA/EPA/KEYSTONE

14 Tote bei bewaffnetem Angriff auf schiitische Moschee in Kabul



Bei einem Angriff auf schiitische Pilger in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Dienstag mindestens 14 Menschen getötet worden. 36 weitere seien verletzt worden, teilte das Innenministerium mit. Mehrere bewaffnete Angreifer hatten am Vorabend des schiitischen Aschura-Festes eine Moschee in Kabul angegriffen.

Wie ein Sprecher des Innenministeriums weiter mitteilte, waren 13 Todesopfer Zivilisten, darunter ein Kind, zudem war ein Polizist unter den Toten. Unter den Verletzten waren demnach 19 Frauen. Zuvor hatten die Behörden bereits mitgeteilt, dass mindestens einer der Angreifer getötet worden sei.

Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff. Zu einem Anschlag auf eine Demonstration der schiitischen Hasara am 23. Juli in Kabul, bei dem 84 Menschen getötet worden waren, hatte sich die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») bekannt. Die radikale sunnitische Gruppierung betrachtet Schiiten als Ungläubige.

Die Bewaffneten seien in das Gebäude eingedrungen und hätten angefangen, auf Betende zu schiessen, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Sedik Sedikki, am Dienstagabend. Wegen des bevorstehenden Aschura-Feiertages soll der grösste Schrein der Hauptstadt im Viertel Kart-e Sakhi sehr gut besucht gewesen sein.

Das Aschura-Fest, das am Mittwoch beginnt, ist eine der höchsten Feiern für Schiiten. Weltweit gedenken Schiiten bei dem Fest des Martyriums von Imam Hussein, einem Enkel des Propheten Mohammed, der im Jahr 680 in der Schlacht von Kerbela im heutigen Irak von dem sunnitischen Kalifen Jasid getötet wurde. (sda/afp)

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