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Wilde Katze in Australien. Wikipedia

Katzen haben rund 100 nur in Australien vorkommende Arten gefährlich dezimiert, darunter Vögel.

Plage: 99,8 Prozent von Australiens Festland werden von wilden Katzen bevölkert



In Australien gibt es so gut wie keinen Fleck mehr, an dem keine wilden Katzen leben. Die Tiere bewohnen 99,8 Prozent des Festlandes, wie aus einer am Mittwoch in der Zeitschrift «Biological Conservation» veröffentlichten Untersuchung hervorgeht.

Mehr als 40 australische Umweltwissenschaftler arbeiteten den Angaben zufolge an der Untersuchung, in die Ergebnisse von fast 100 Studien einflossen. Die Zahl der streunenden Katzen schwanke zwischen 2,1 Millionen und 6,3 Millionen, je nach Verfügbarkeit von Beute, sagte Sarah Legge von der University of Queensland laut einer Mitteilung.

Gefährden andere Tierarten

Die wild lebenden Tiere haben ihr zufolge bereits das Aussterben von mehr als 20 australischen Säugetierarten verursacht – etwa des Wüsten-Langnasenbeutlers und des Mondnagelkängurus. Die Untersuchungsergebnisse unterstrichen das Ausmass des Katzenproblems sowie die Notwendigkeit, effektive Kontrollen auszuarbeiten, sagte Legge.

Katzen wurden ebenso wie Füchse im 17. und 18. Jahrhundert aus Europa eingeführt. Nach Angaben des Umweltministeriums haben sie rund 100 nur in Australien vorkommende Arten gefährlich dezimiert, darunter Vögel, Frösche, Grashüpfer, Schildkröten, Käfer und Krustentiere. Die Regierung erklärte die Katzen im Jahr 2015 zu einer Plage und verkündete, zwei Millionen von ihnen bis 2020 töten zu lassen – durch Giftköder und vor allem durch Gewehrkugeln. (whr/sda/dpa)

Katzen, die ihre Umgebung angezogen haben

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17
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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Aged 04.01.2017 17:42
    Highlight Highlight Wilde Katzen waren eh mein Traum ...
  • JJ17 04.01.2017 16:59
    Highlight Highlight Also in Nordkorea würde dagegen mit dem hauseigenen Raketenabwehrsystem vorgegangen. Das ist eh viel effektiver.
  • Silent_Revolution 04.01.2017 16:30
    Highlight Highlight Die Zahl der streunenden Menschen beläuft sich auf über 8 Millarden. Und die sind bei weitem nicht überall heimisch, wo sie sich niedergelassen haben. Die Katzen haben in drei Jahrhunderten das Aussterben von 20 Tierarten verursacht und der Mensch ist fast täglich für das Aussterben von 20 Tierarten verantwortlich laut diverser Quellen.

    Was gedenkt man gegen das eigentliche Problem zu unternehmen?
  • Eduard Laser 04.01.2017 16:19
    Highlight Highlight Wieso wildern die Australier nicht einfach ein paar Appenzeller aus? Das ist doch der natürliche Feind und würde alle in ein paar Jahren verspeisen;)
  • DerHans 04.01.2017 15:49
    Highlight Highlight Büsiliebhaber in 3...2...1...
    "Lügenpresse!!!!1!111!!!"

    Dass die heissgeliebten Stubentiger auch hier bei uns Schaden bei Vögeln und Reptilien anrichten wird gerne unter den Teppich gekehrt.

    Hihi Vögeln
    • Silent_Revolution 04.01.2017 18:06
      Highlight Highlight Dann bitte aber konsequent alles töten, was Schäden bei Vögeln und Reptilien verursacht.

      Wie wärs mit dir?

      Die Australier haben schon Kängurus massiv dezimiert um Weideflächen nicht zu gefährden bzw auszubauen, damit noch mehr Menschen ernährt werden können.

      Oder wildlebende Kamele wegen des Methanausstosses dezimiert, damit wir selbst noch mehr ausstossen können.

      Haie getötet um Schwimmer zu schützen. Wir hier sind mit Bär und Wolf allerdings kein bisschen besser.

      Übrigens verursachen auch 8 Millarden Katzen nicht annähernd den Schaden den wir verursachen. Aber da ists ja egal!
    • DerHans 04.01.2017 18:57
      Highlight Highlight Miau, die stille revolution faucht am lautesten! Wenn sie ihre Spezies so verabscheuen beginnen sie doch bei sich selbst.
    • Silent_Revolution 05.01.2017 01:12
      Highlight Highlight Du bist doch derjenige, der Schäden an Vögeln und Reptilien ankreidet. Ich zeige dir nur die Hauptursache für diese Schäden auf.

      Die eigene Spezies über alles? Jegliche Vernunft über Board werfen? Der Mensch soll sich endlos vermehren und immer älter werden? Mit welchen Ressourcen denn?

      Wenn du dich wirklich um schwindende Spezies kümmern würdest, (was ja nur ein Scheinargument deinerseits ist um deinen Tierhass zu rechtfertigen) dann würdest du den Menschen und nicht die Katze kritisieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • trio 04.01.2017 15:19
    Highlight Highlight Auch bei uns sollten wir uns das Problem der Katzen annehmen und Lösungen erarbeiten. Jedoch ohne Gewehrkugel oder Gift!
    • Saraina 04.01.2017 22:24
      Highlight Highlight Ich kann nicht glauben, dass Katzen für das Artensterben und die Klimaerwärmung, das Abholzen der Regenwälder und die Überfischung verantwortlich sind. vielleicht sollten wir zuerst mal das Problem annehmen, das wir sind?
    • trio 05.01.2017 23:04
      Highlight Highlight Ich sage ja bei uns, und da haben Katzen durchaus Einfluss auf das Artensterben bzw. den Rückgang einzelner Arten. Ausserdem wird die Katzenpopulation grösstenteils durch den Menschen bestimmt, also sind wir auch dafür verantwortlich und sollten uns eine Lösung überlegen.

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