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Dieser virale Tweet zeigt, dass mehr Spuren nicht zu weniger Verkehr führen



Du fluchst manchmal, weil der Verkehr auf dem Zürcher Nordring so zeitraubend sei?

Wolltest du schon einmal im Sommer durch den Gotthard fahren und bist schliesslich im Stau steckengeblieben und hast dich gefragt, wieso du genau auf diese Furzidee gekommen bist?

Nun ja, dann kannst du dich trösten. Es geht nämlich noch schlimmer.

So sieht's nämlich in Los Angeles aus:

Der Verfasser des Tweets schreibt dazu:

1970: Eine weitere Spur wird's richten.
1980: Eine weitere Spur wird's richten.
1990: Eine weitere Spur wird's richten.
2000: Eine weitere Spur wird's richten.
2010: Eine weitere Spur wird's richten.
2020: ?

Der Tweet von @urbanthoughts11 geht derzeit grad viral. Die Videoaufnahmen stammen von ABC News und wurden schon knapp 14 Millionen mal angeschaut. Von wann genau die Aufnahmen stammen, ist nicht bekannt. Eins aber ist klar: Los Angeles mit einer Bevölkerung von 13 Millionen Menschen (Metropolregion) gehört zu den am meisten verschmutzten Gebieten der USA. Gemäss der American Lung Association hat Los Angeles Long Beach die höchste Ozonbelastung der USA.

Auch in der Schweiz ist das Thema der Spurerweiterung aktuell. Gemäss einem Konzept des Bundesrats sollen die Nationalstrassen «innerhalb und zwischen» den grossstädtischen Gebieten «konsequent auf mindestens zweimal drei Spuren» ausgebaut werden. In der Frühlingssession wurden dafür 5,6 Milliarden Franken vom Nationalrat bewilligt. (jaw)

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    Alle Leser-Kommentare
  • andrew1 05.11.2019 09:22
    Highlight Highlight Naja keine spuren bauen ist auch nicht die lösung. Man kann ja den leuten nicht vorschreiben zu hause zu bleiben. Von mir ausgesehen braucht es einen mix von ausbauten, home office, ÖV und verdichtetem wohnen. Nur eine oder 2 massnahmen genügen bestimmt nicht.
  • Zahlenheini 05.11.2019 08:17
    Highlight Highlight Schon interessant, dass in LA, der Autofahrerstadt schlechthin, das Autofahren ein Graus ist. Da fahre ich lieber in unseren links-grünen „autofeindlichen“ Städten - das macht deutlich mehr Spass.
  • Goldjunge Krater 05.11.2019 06:14
    Highlight Highlight Das ist der Interstate 405 in LA zu Beginn des Thanksgiving Wochenendes.. Kein faires Beispiel..!

    Und die Frage lautet: hätte es weniger Stau mit nur einer Spur??
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 05.11.2019 06:00
    Highlight Highlight Ah, und wenn dann alle am gleichen Ort rausmüssen, dann haben wir klassisches Trichterprinzip...es staut sowieso!
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 05.11.2019 05:59
    Highlight Highlight Ganz viel Stau würde verhindert werden, wenn Autofahrer bei Unfällen nicht gaffen würden, nicht konsequent links fahren, während stockendem Verkehr nict immer die Spurwechseln und genügend Abstand halten (Bremsweg) würden. So lange Autofahrer sich nicht daran halten sehe ich keinen Grund unsere ausser den Stosszeiten leeren Autobahnen auszubauen!!
  • DanielaK 05.11.2019 05:57
    Highlight Highlight Ich bin immer wieder froh, dass ich mit dem Fahrrad zur Arbeit kann. Mir ist dieser Verkehr ein Graus. Leuchtet aber ein, dass alle 10 Jahre eine neue Spur nicht ausreicht, wenn einfach immer mehr Leute gefahren kommen.
  • Safuhr 05.11.2019 04:37
    Highlight Highlight Wen alle da Steuern zahlen müssten wo sie arbeiten, hätten wir bestimmt weniger Verkehr.
  • Kruso 05.11.2019 04:21
    Highlight Highlight Auch irgendwo in Kalifornien. Watsonvile in close distance to Interlaken.
    Benutzer Bild
  • troop5444 04.11.2019 23:44
    Highlight Highlight Nach dem Genuss der Kommentarspalte scheint nur eins nicht diskutabel zu sein.

    Bevölkerungszunahme? Hmm???

    Ah ja; Zürich muss wachsen, die Schweiz muss wachsen, die Wirtschaft muss es sowieso und irgendjemand anders regelt das grösste Problem der Menschheit dann schon.
    Irgendwie. Irgendwo.
    😂
    • TJ Müller 05.11.2019 01:06
      Highlight Highlight Ja, das Bevölkerungswachstum wird sich über längere Zeit automatisch lösen, das nennt sich Demografischer Übergang. Dieser ist auf der Welt halt aktuell noch nicht ganz überall abgeschossen, wird aber genügend früh so sein. Siehe auch:
      Play Icon
    • TJ Müller 05.11.2019 18:02
      Highlight Highlight Geil, dass die Menschen dein Kommentar weiterhin Liken, obwohl du ein nicht-existentes Problem als das grösste Problem der Menschheit bezeichnest. Wo bleibt die natürlich Neugierde und das Bedürfnis neue Dinge zu lernen? Offensichtlich zu anstrengen und lieber den rechten Demagogen glauben?
    • troop5444 05.11.2019 23:07
      Highlight Highlight Schön, dass dir das Kindervideo weitergeholfen hat bei deinem Weltverständnis.

      Es ist mir bekannt, dass wir in westlichen Ländern tiefe Geburtenraten haben. Nur ist bereits Europa überbevölkert und wir verbrauchen einiges mehr an Ressourcen als uns zustehen würde.

      Wenn 9 Milliarden in Wohlstand leben sollen, wo steht dann der Wald?
  • Posersalami 04.11.2019 22:02
    Highlight Highlight Sähe Strassen und ernte Verkehr.

    Das weiss man seit 50 Jahren. Der Traum der grenzenlosen Mobilität war und ist immer noch ein Trugschluss, das gilt natürlich auch für den ÖPNV. Die Lösung läge in einer gescheiten Raumplanung, aber dafür ist es auch hier schon zu spät.
  • Beasty 04.11.2019 21:42
    Highlight Highlight Wir hätten um 90% fliessenderen Verkehr, wenn die Polizei endlich das Rechtsfahrgebot konsequent durchsetzen würde. Alle kleben immer auf der linken Überholspur.
    • flamingmops666 04.11.2019 22:16
      Highlight Highlight Jo, stimmt schon, habe ich am WE wieder gemerkt: Ich, eigentlich immer auf der rechten Spur, muss immer runterbremsen, weil alle auf der linken Spur kleben, so mit 105km/h.
    • Walter Sahli 04.11.2019 23:00
      Highlight Highlight Ja, was soll man sonst auch tun, wenn man schon fünf Kilometer weiter vorne einen Lastwagen auf der rechten Spur sieht?
    • troop5444 05.11.2019 09:17
      Highlight Highlight Ja, ich klebe manchmal links.

      Aber auch nur, weil, würde ich nach rechts gehen, der hinter mir wie ein Rennfahrer beschleunigt, um die frei gewordenen 100m aufzufüllen, wieder auf die Bremse geht, um mich beim nächsten Lastwagen abzuklemmen.

  • Evan 04.11.2019 20:34
    Highlight Highlight 3 Spuren bringen in der Schweiz nichts. Das einzige, das was bringt, ist entweder der Ausbau eines Massenverkehrsmittel, oder eine Entflechtung, sprich nicht mehr Spuren dem gleichen Strassenverlauf entlang, sondern Strassen, die direktere Wege ermöglichen, und die Hotspots umfahren.
    • Sarkasmus x pi und die Wurzel daraus 04.11.2019 21:55
      Highlight Highlight Danke für Deinen Input. Viel Glück bei der Feinplanung und Umsetzung!
      PS: Zu den Hauptverkehrszeiten fehlt uns was die Eisenbahn anbelangt noch ein Faktor um mit Indien gleich zu ziehen: Nämlich das wir auf dem Dach mitreisen dürfen!
      Bitte unterschätzt den Individualverkehr nicht! Und ja PS2: Auch die meisten öffentlichen Verkehrsmittel verkehren auf den Strassen!
    • Evan 05.11.2019 00:20
      Highlight Highlight @Sarkasmus x pi und die Wurzel daraus, jeder Fan des Individualverkehr sollte auch Fan der Eisenbahn sein, denn der Ausbau dieser ist die einzige Möglichkeit, die Strassen auch in Zukunft einigermassen frei zu halten.
  • LeChef 04.11.2019 20:19
    Highlight Highlight Woher kommt diese fast obsessive Abneigung vieler Städter gegenüber dem Individualverkehr? Würden all die Autofahrer plötzlich Tram fahren wollen, hätten wir auch ein Problem. Wohne selbst in der Stadt btw und nutze fast nur ÖV.
    • DerTaran 04.11.2019 21:54
      Highlight Highlight Städter? Die meisten Städter, die ich kenne, die haben nicht mal ein Auto. Wie kommst du zu deiner Aussage?
    • leu84 04.11.2019 22:15
      Highlight Highlight Weil noch kein Städter schon in Schiltwald oder Luthern Bad war?
    • Bruuslii 05.11.2019 04:27
      Highlight Highlight lechef: halte dagegen und behaupte: stimmt nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 04.11.2019 20:09
    Highlight Highlight Klar wäre es effizienter, weitere Autobahnen zu bauen statt die existierenden nur zu verbreitern. Auch wäre es effizienter, um die Städte herum mehr Land einzuzonen und mit Infrastruktur zu versorgen. Zudem könnte man den Unternehmen Anreize setzen für mehr Homeoffice und das Schaffen von Jobs in Randregionen fördern.

    Alle diese Ansätze wären erwiesenermassen effizienter.
    Aber leider politisch nicht durchsetzbar.
  • Sharkdiver 04.11.2019 19:42
    Highlight Highlight Glaube auch nicht dass jemand mit Verstand je behauptet hat, dass mehr Spuren zu weniger Verkehr führt. Wenn dann wäre die These, dass mehr spuren zu weniger Stau führt.
    Aber ja auch dieses Problem kann längerfristig nicht das Problem lösen
  • Dominik Treier 04.11.2019 19:42
    Highlight Highlight Was definitiv stimmt, ist das ein Autobahnausbau zu mehr Verkehr auf der Strasse führen kann. Aber niemals allein. Die Frage ist auch, ob das ÖV-Angebot auf der entsprechenden Strecke dicht ist und viele Kapazitäten hat, oder in diesem Zeitraum die Bevölkerung oder Arbeitsplatzdichte im betroffenen Gebiet erhöht werden, was aber natürlich auch mit einer guten Verkehrsanbindung zusammenhängt.
    Generelle Ausbauprojekte schaffen zusammengefasst vor allem mehr Verkehr, Engpassbeseitigung nicht unbedingt, da die restlichen Strassen ja genügend aufweisen...
  • Auric 04.11.2019 18:53
    Highlight Highlight Also die Lösung ist reduktion auf eine Spur und wer dann nicht mehr zur Arbeit kommt hat pech gehabt bekommt aber 90% von Gehalt als Stütze, und die Firmen können sich ja Länder suchen in denen sie noch Angestellte die zur Arbeit kommen finden.
  • Carlo Meyer 04.11.2019 18:30
    Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Großer_Amerikanischer_Straßenbahnskandal
  • sunshineZH 04.11.2019 18:26
    Highlight Highlight Ja stimmt, die wären sicher besser dran, wenn sie keine Spuren angebaut hätten 🙄
  • Magnum 04.11.2019 17:54
    Highlight Highlight Eine zusätzliche Autobahnspur hilft so viel gegen Stau, wie das Lockern des Gurts gegen Bauchspeck hilft. Die Fachliteratur der Verkehrsplaner kennt dafür den Begriff vom «induced demand»: Mehr Infrastruktur führt zu mehr Verkehr. Was bei Velowegen klimapolitisch erwünscht ist, ist es bei Autobahnen ganz sicher nicht.
    • Maragia 05.11.2019 10:45
      Highlight Highlight Nur weil es mehr Velowege hat, fahre ich nicht automatisch mehr Rad. Das fahre ich genau so häufig wie sonst auch.
      Auch mit dem Auto. Höchstens beim ÖV nehme ich ihn häufiger, wenn die Infrastruktur gut ist.
  • Altweibersommer 04.11.2019 17:54
    Highlight Highlight Wer Politiker von gestern wählt, bekommt Lösungen von gestern.
    • Fisherman 04.11.2019 18:38
      Highlight Highlight oder Lösungen von vorgestern
  • Toerpe Zwerg 04.11.2019 17:18
    Highlight Highlight Aus Wikipedia: "Die Los Angeles-Long Beach-Santa Ana Metropolitan Statistical Area hat eine Einwohnerzahl von 12.872.808 bei einer Fläche von 14.763 km2"

    Die Bevölkerungsdichte dieser flächenmässig monströsen Stadt beträgt lediglich 870 Einwohner / m2. Das ist extrem wenig. LA ist zu grossen Teilen aus Einfamilienhäuschen auf einem Stockwerk gebaut, mit Garten um jedes Häuschen. Das macht es extrem schwierig, eine vernünftige ÖV Erschliessung hinzubekommen. Das lässt sich auch nicht auf die Schnelle flicken.
    • SwissWitchBitch 04.11.2019 17:37
      Highlight Highlight Die haben da auch vernünftige Regelungen bezüglich Neubauten und Grünflächen, nicht so wie hier. Zudem "nur 870 Personen pro m2" ... Ist das wirklich wenig?
    • Dodogama 04.11.2019 17:46
      Highlight Highlight @Krise: Für eine solche Stadt, ja. NYC hat mehrere Tausend Einwohner/m2.
    • PC Principal 04.11.2019 17:48
      Highlight Highlight @Krise: Für eine 12-Millionen-Stadt ist das extrem wenig. Basel hat eine Dichte von 7500/km2, trotz vieler Grünflächen. In LA dauert es Stunden, um irgendwo hinzukommen, selbst mit dem Auto. Zu Fuss oder mit dem Velo ist man völlig Chancenlos und der ÖV ist eine Katastrophe. Zum Vergleich: die Agglomeration LA ist etwa doppelt so gross wie der Kanton Graubünden und es besteht wirklich fast nur aus Einfamilienhäusern. Ein extremeres Beispiel für Zersiedelung gibt es fast nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 04.11.2019 17:14
    Highlight Highlight Hier ist das Video her:

    https://m.facebook.com/ABCNews/videos/10156587850963812/

    Thanksgiving 2017. Inklusive der schei** Musik.
    • DerRaucher 04.11.2019 18:24
      Highlight Highlight Jep wollte ich auch gerade schreiben. War mir aber nur nicht mehr sicher ob es 2017 oder 18 war. Ein Ausnahmetag in den Staatem weil alle zu ihren Familien wollen.
  • f303 04.11.2019 17:01
    Highlight Highlight Habe auch schon mehrfach in diesem Stau gestanden. Viele der zu einem Problem dieses Ausmasses führenden. Gründe sind hausgemacht. Der (fast) nichtexistente ÖV, das endlose Bauen in die Breite, nicht synchronisierte Verkehrsleitung (z.B. Ampeln), das tief in den Köpfen verwurzelte "Kein Meter zu Fuss"-Denken, die daraus resultierende Bauplanung, die Anzahl Autos pro Haushalt. Oft sind Fusswege/ÖV gar nicht eingeplant und alles extrem weitläufig. Ausserdem ist es tau Fuss mitunter gefährlich. Das lässt sich also ohne Kontext beim besten Willen nicht so einfach auf die ganze Welt übertragen.
    • AnDerWand 04.11.2019 17:15
      Highlight Highlight Wie lange steht man da so? Und wie viele Personen sitzen im Auto?
    • Toerpe Zwerg 04.11.2019 17:26
      Highlight Highlight Man steht kaum in diesen Staus. Es ist ein nervtötendes Kriechen - weil die Distanzen so riesig sind, kann man gut 1h verbraten (für 25km). Die meisten Autos sind mit einer Person besetzt und es gibt oft "Car Pool Lanes", auf denen nur Autos, welche mit mehreren Personen besetzt sind, fahren dürfen. Dort kommt man oft gut voran. Es gibt sogar verschiedentlich einen "Car Pool Bypass" - ganze Brücken, die einem dann sozusagen über dem Stau fahren lassen.

      Es gibt sogar Jobs, bei welchen man nichts anderes zu tun hat, als mit jemandem mitzufahren, damit dieser die Car Pool Lane nutzen darf ...
    • AnDerWand 04.11.2019 18:19
      Highlight Highlight Vielen Dank für deine Antwort

      Dass es diese Lininen gibt wusste ich schon.

      CarPool könnte man in der CH auch noch ausbauen. Jedoch würde dies einen gewissen Verzicht heissen, nicht mehr so flexibel sein bei den Arbeitszeiten und unterwegs kann man nicht mehr schnell einkaufen gehen. Ich kenne es selbst.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 04.11.2019 16:59
    Highlight Highlight „Von wann genau die Aufnahmen stammen, ist nicht bekannt.“

    Fragt doch (nfr). Franzoni?

    https://www.watson.ch/international/usa/712108972-stau-zaeme-so-sieht-s-aus-wenn-in-la-thanksgiving-bevorsteht
  • deedee 04.11.2019 16:57
    Highlight Highlight Ihr seit ja richtige Masterminds, stellt euch mal vor wie das ausschauen würde wenn da immer noch zwei Spuren wären, bei gleichem Verkehrsaufkommen? Das Problem in LA liegt aber vor allem an der fehlenden Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel, was zu einem exponentiellen Anstieg des Autoverkehrs geführt hat. Logisch bringt's dann auch nichts alle zehn Jahre eine neue Spur zu bauen, wenn nichts in Alternativen investiert wird. Elon Musk muss es dann richten.
    • ursus3000 04.11.2019 17:33
      Highlight Highlight ja Autos beim Batterie laden fahren nicht
  • Sauäschnörrli 04.11.2019 16:53
    Highlight Highlight Thanksgiving 2016. Das ist nicht einfach Feierabendverkehr. An Thanksgiving setzen sich 50 Millionen Amerikaner in die Autos und fahren mindestens 50 Meilen, um mit ihrer Familie den Truthahn anzuschneiden. Das ist eine absolute Ausnahmesituation.

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  • Kronrod 04.11.2019 16:53
    Highlight Highlight Eine gute geplante Kapazitätserweiterung führt zu einer Entlastung andernorts. Beispielsweise war die Aufwertung von Weststrasse und Wiedikon nur dank dem Uetlibergtunnel möglich. Es gibt eine sehr detaillierte Studie der Stadt Zürich dazu inkl. Verkehrszählungen davor und danach. Fazit: die Stadt wurde dank der neuen Umfahrungsmöglichkeit massiv entlastet und die Autofahrer kommen erst noch schneller an ihr Ziel. Win win.
    • ursus3000 04.11.2019 17:36
      Highlight Highlight und mit dem Ausbaus des Nordrings wird das auch so sein
    • Garp 04.11.2019 18:49
      Highlight Highlight Und manche Quartiere haben einen enormen Mehrverkehr, seit der Uetlibergtunnel offen ist. Schlechte Luft, mehr Lärm und Kolonnen im Schrittempo durchs Wohnquatier.
    • Beat_ 04.11.2019 19:39
      Highlight Highlight Hätte die Stadt nicht gleichzeitig mit dem Uetlibergtunnel die Weststrasse zurück gebvaut, würde da heute noch immer Verkehrslärm herrschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 04.11.2019 16:51
    Highlight Highlight Mit weniger Spuren würden also gleich viele Autos weniger Stau verursachen?

    Wer schon mal in LA war, weiss, dass dort mit ÖV gar nichts möglich ist.
    • ursus3000 04.11.2019 18:28
      Highlight Highlight nein der stau bleibt gleich
    • esmereldat 04.11.2019 19:49
      Highlight Highlight Ich war schon mehrfach in LA und bin mit dem öV gut rumgekommen. Dauert einfach lang, aber in den Ferien hat man ja Zeit 😉 die Stadt ist halt einfach so riesig, dass die Distanzen gross sind, sind sie aber auch mit dem Auto.
  • Forrest Gump 04.11.2019 16:44
    Highlight Highlight Der Tweet hat sicher etwas wahres, eine verbesserte Verkehrssituation führt tendenziell zu mehr Verkehr. Jedoch ist die hier sichtbare Entwicklung wohl primär auf die Bevölkerungszunahme etc. zurückzuführen..
  • Nonti 04.11.2019 16:38
    Highlight Highlight Ganz einfach:
    Wer Straßen baut
    wird Verkehr ernten.
    • sunshineZH 04.11.2019 18:28
      Highlight Highlight Und wer keine baut genauso...
    • Donald 04.11.2019 19:01
      Highlight Highlight Wer keine Strassen baut, ist nicht mobil. Und den Wohlstand würde es nebenbei auch noch kosten.
  • dä dingsbums 04.11.2019 16:38
    Highlight Highlight Das Thema "innerhalb und zwischen» den grossstädtischen Gebieten «konsequent auf mindestens zweimal drei Spuren»" dürfte mit dem neuen, grüneren Parlament schon ziemlich bald relativiert werden.
    • Leon1 04.11.2019 16:57
      Highlight Highlight Wird die (ebenso irreführende) Floskel mit dem "neuen, grüneren Parlament" jetzt genauso lange wiederholt wie der "bürgerliche Schulterschluss" ab 2015?

      Die SVP und die FDP sowieso, aber auch die CVP (und teilweise wohl sogar die GLP) sind für Strassenverkehrsprojekte zu haben. Völlig überlastete Verkehrswege (sei es die Strasse oder die Schiene) sind ein schlechter Standortfaktor für die Wirtschaft. Diesem Umstand wird auch das neue Parlament Rechnung tragen (wenn auch die grüne Opposition tatsächlich stärker ist)
    • Relativist 04.11.2019 16:58
      Highlight Highlight Ja hoffentlich auch. Die Hauptinvestitionen bei der Mobilität müssen konsequent in autonome Transportmöglichkeiten getätigt werden, alles andere ist nicht nur ineffizient sondern in zwanzig Jahren auch überholt. Ein kleines, reiches Land wie die Schweiz könnte hier wirtschaftlich wie gesellschaftlich eine Vorreiterrolle einnehmen.
    • dä dingsbums 04.11.2019 17:19
      Highlight Highlight @Leon1: Ich denke das wird schon so kommen. Hat man schon im Parlament vom Kanton Zürich gesehen, wo der Wind nach der Wahl gedreht hat.

      Die Formel "mehr Strassen = weniger Stau" funktioniert schlicht und einfach nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _stefan 04.11.2019 16:35
    Highlight Highlight 1970: One more lane will fix it.
    1980: One more lane will fix it.
    1990: One more lane will fix it.
    2000: One more lane will fix it.
    2010: One more lane will fix it.
    2020: Elon Musk will fix it.
    • ursus3000 04.11.2019 17:44
      Highlight Highlight 2030; Elon Musk rettet die Welt
    • karl_e 04.11.2019 18:13
      Highlight Highlight Elon Musks Elektromobile brauchen, me thinks, gleich viel Platz wie die normalen Autöli.
    • Donald 04.11.2019 19:05
      Highlight Highlight @ursus3000
      Den Mars.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Züzi31 04.11.2019 16:32
    Highlight Highlight Mehr als zwei Spuren bringen in der Schweiz schon deshalb nichts, weil eh alle mindestens in der Mitte fahren, auch wenn ganz rechts frei wäre. Dazu noch diejenigen, die mit 0.5 kmh schneller überholen und Hilfspolizist spielen, weil "mer däf ja eh nöd schneller und so..."
    • Schlingel 04.11.2019 16:40
      Highlight Highlight Zwei Spuren machen sowieso nur Sinn, wenn keine Lastwagen auf der Strassen unterwegs wären. Diese zerstören nämlich das ganze System, indem sie konsequent 20 km/h langsamer als die restlichen Teilnehmer fahren und somit immer eine Spur blockieren. Güter gehören auf die Schiene...
    • Züzi31 04.11.2019 17:14
      Highlight Highlight Einverstanden. Leider gibt's aber dann weiterhin pw's die sich 1. 10kmh unter der Limite bewegen (was sie natürlich dürfen 🙄) und 2. das noch nicht mal auf der rechten Spur. Passiert das auf einer dreispurigen, weicht dann der mit 115kmh sogar nach ganz links aus. Und das passiert sogar mitten in der Nacht unter der Woche bei freier Autobahn. Die rechte Spur existiert hier schlicht für die meisten Automobilisten nur für Lastwagen.
      Zum Glück habe ich mir vor Jahren angewöhnt, den Arbeitgeber nicht weiter als 30min entfernt von meinem zu Hause auszuwählen. Lebensqualität ftw.
    • supremewash 04.11.2019 18:23
      Highlight Highlight Umso wichtiger fände ich es, durchgehend dritte Spuren bereitzustellen, Einspur- und Ausfahrtsstrecken wo immer möglich zu verlängern, sowie ein generelles Überholverbot für Lastwagen einzuführen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 04.11.2019 16:30
    Highlight Highlight Die Lösung heisst Verdichtetes Bauen. Ich habe selbst ein halbes Jahr in LA gelebt. Diese Stadt ist das beste Beispiel, wie Zersiedelung zu Verkehrsproblemen führt. Man muss etwas mehr in die Höhe bauen statt in die Breite, mit geringerem Gebäudeabstand, dann lässt sich vieles zu Fuss oder mit dem Velo und ÖV erreichen und die Verkehrsprobleme nehmen ab.
    • Phillsen 04.11.2019 18:01
      Highlight Highlight Ich glaub nicht dass die Flächenausdehnung wirklich das Problem von Städten wie L.A. ist.
      Ich denke es liegt viel mehr daran, dass ÖV quasi inexistent sind und dass die verschiedenen Zonen viel zu strikt getrennt sind. Einkaufen ist in der Regel nicht zu Fuß oder mit dem Velo möglich. Dasselbe gilt für Restaurants, Bars etc. man muss für alles mögliche ins Zentrum fahren.
    • Antinatalist 04.11.2019 18:17
      Highlight Highlight Die richtige Lösung heisst Kondome.

      Weil nicht alle haben Bock, ober- und unterhalb, links und rechts und vis-a-vis 150 Nachbarn zu haben.
    • Garp 04.11.2019 18:42
      Highlight Highlight Also Einfamilienhäuschen verbieten, wäre das Faziz aus Deinem Post. Höher bauen ist ok, aber dann genug Grünfläche dazwischen und Bäume, wegen Überhitzung der Städte, der Luft usw. .

      Ich nehme an die wohnst im eigenen Haus. Lieg ich richtig?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Latuechi 04.11.2019 16:17
    Highlight Highlight Hätten sie 1970 nicht ausgebaut, wären jetzt wohl 5x weniger autos auf dem video ersichtlich.

    Dann wäre wahrscheinlich die ganze stadt lahmgelegt (jedes noch so kleine nebensträsschen wäre verstopft)
    • dä dingsbums 04.11.2019 16:47
      Highlight Highlight Man kann sich auch fragen, was wäre wenn man seit 1970 konsequent den ÖV ausgebaut hätte?
  • Yolo 04.11.2019 16:15
    Highlight Highlight Da wird die Nachfrage für das zukünftige Angebot geschaffen.
  • goschi 04.11.2019 16:14
    Highlight Highlight ohne Kontext ist dieses Video aber nutzlos

    um wieviel ist die Bevölkerung des Grossraums LA gewachsen in dieser Zeit?
    um wieviel stieg der Verkehr auf dieser Achse?
    wie entwickelte sich die Mobilität gesamt in dieser Regio?
    Wie entwickelte sich gefahrenen Distanze/Einwohner?
    usw...

    aber gut.. ist natürlich effektvoller all dies auszulassen und nur billig darauf zeigen, dass das natürlich alles doof ist.
    • DaveTheBrave 04.11.2019 16:39
      Highlight Highlight Danke dir. Sorry aber dieser Artikel sagt praktisch nichts aus. 1998 waren im LA county rund 5,9 Millionen Autos registriert. 2017 bereits 7,8 Millionen (http://www.laalmanac.com/transport/tr02.php) Das heisst +32 % von 1998 bis 2017.
      Von diesen 7,8 Millionen seien rund 6,4 Millionen in urbaner Gegend registriert. Dazu nehme ich an, werden noch Arbeiter von auswärts in die Stadt pendeln. Logisch muss ausgebaut werden. Und ebenso logisch ist wegen zwei Spuren mehr nicht gleich die Strasse leer. Bitte korrigiert mich wenn ich das falsch sehe, aber was wollte man uns mit dem Artikel mitteilen?
    • karl_e 04.11.2019 18:09
      Highlight Highlight Man darf auch darauf hinweisen, dass L.A. den öffentlichen Nahverkehr überaus stiefmütterlich behandelte und behandelt.
    • Lokutus 04.11.2019 18:26
      Highlight Highlight @goschi: du willst es ganz genau wissen weshalb du nächstens abkratzt. Mir reichts, wenn das was ich sehe mir deutlichst sagt, dass homo sapiens sapiens ganz fürchterlich einen an der Waffel hat und deshalb nicht mehr viel Zeit bleibt, noch mehr Autos zuzulassen und noch mehr Strassen zu bauen.
      Was meinst du: wieviel Zeit bleibt uns noch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 04.11.2019 16:14
    Highlight Highlight Die Frage ist eher, wie das Photo aussehen würde, wenn die Strasse nur 2-spurig wäre.

    Denkt ihr es gibt mehr Autos weil man mehr Spuren anhängt?

    Falls JA, dann muss man jedem Dorfbäcker sagen dass er eine zweite Eingangstür an seine Bäckerei anbringen sollte...
    • Amboss 04.11.2019 16:46
      Highlight Highlight Wie das Foto aussehen würde, wenn die Strasse nur 2-spurig wäre: Genau gleich, einfach 2-spurig...
    • Relativist 04.11.2019 17:02
      Highlight Highlight Logisch gibt es wegen mehr Spuren auch mehr Autos.
      Die Investition in die Mobilitätsinfrastruktur ist eine wirtschaftliche Investition. Ohne diese Infrastruktur hätte sich LA ökonomisch anders Entwickelt. Etwas wäre aber auch möglich gewesen, anders zu investieren und so die Verkehrssituation zu steuern und gleichzeitig Wachstum nicht zu hemmen. Ist aber in den USA noch schwieriger als hier. Dort git es noch mehr von der Mimimi-Mein-Auto-Meine-Freiheit Fraktion.
    • Heinzbond 04.11.2019 17:05
      Highlight Highlight Oh p... Das ist so nicht ganz richtig.
      In den Sechzigern sind die meisten öffentlichen Verkehrsmittel aufgekauft worden von Automobil Firmen. Dann wurde nicht mehr investiert und am Ende alles eingestampft weil es mehr Sinn macht 100 Auto zu bauen als zwei car. Zumindest wenn man Ford oder GM ist. Was folgte war eine vervielfachung des individual Verkehrs. Eine s Bahn Strecke entlang der Autobahn würde zweigleisig 1/4 des raums einnehmen und die gleiche Leistung bringen. Was den Bäcker angeht, wenn er einer von dreien in Zürich wäre, klar, braucht der eine zweite Tür...
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