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Uber-USA lanciert «women only»-Option: Frauen können Frauen wählen

FILE - In this March 15, 2017, file photo, a sign marks a pickup point for the Uber car service at LaGuardia Airport in New York. (AP Photo/Seth Wenig, File)
Uber-Women Preferences
Uber: Der Fahrdienst steht derzeit von verschiedenen Seiten unter Druck.Bild: keystone

Uber lanciert in den USA «women only»-Option – männliche Fahrer beklagen Diskriminierung

Seit einigen Tagen können in den USA Frauen, die ein Uber bestellen, nach einer weiblichen Fahrerin verlangen. Einige männliche Fahrer finden das ungerecht.
11.03.2026, 13:5011.03.2026, 13:50

Die Funktion mit dem Namen «Uber's Women Preferences» wurde letztes Jahr bereits in den USA getestet. Das Resultat: Frauen gaben an, sich auf dem «Rücksitz wohler», aber auch hinter dem Steuer sicherer zu fühlen, sagt Uber.

Frauen, die ein Uber bestellen, können anhand dieser Option im Voraus eine Fahrt mit einer Fahrerin reservieren oder ihre Präferenz in der App angeben. So kann die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass ihnen eine weibliche Fahrerin vermittelt wird. In Städten, in denen Teenager Uber benutzen können, gibt es für sie und ihre Eltern dieselbe Möglichkeit.

Die Funktion ist gemäss BBC für Fahrerinnen bereits in 40 Ländern und für weibliche Gäste in sieben Ländern – darunter Spanien, Brasilien und Saudi-Arabien – verfügbar.

Millionenstrafe wegen Vergewaltigungsfall

Im Februar wurde Uber von einem US-Gericht zu einer Strafe in der Höhe von 8.5 Millionen Dollar verurteilt. Dies, da eine Frau angab, 2023 auf dem Weg zu ihrem Hotel von einem Uber-Fahrer in dessen Fahrzeug vergewaltigt worden zu sein. Die Frau argumentierte, Uber habe zu diesem Zeitpunkt von einer Welle sexueller Übergriffe durch seine Fahrer gewusst, jedoch keine grundlegenden Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit ergriffen.

Uber selbst hingegen machte geltend, dass das Unternehmen nicht für die Straftaten ihrer Fahrer haftbar gemacht werden könne, da diese als unabhängige Auftragnehmende agieren.

Das Gerichtsurteil aus Arizona könnte wegweisend sein für eine Reihe weiterer Klagen gegen Uber. Der Fahrdienstvermittler will dagegen Berufung einlegen.

Männliche Fahrer beklagen Diskriminierung

Nun kommt Uber zusätzlich von einer anderen Seite unter Druck: Laut BBC haben zwei Uber-Fahrer aus Kalifornien das Unternehmen beschuldigt, mit «Uber's Women Preferences» gegen kalifornisches Recht zu verstossen. Dies, indem es weiblichen Fahrerinnen möglicherweise Zugang zu einem grösseren Angebot an Fahrgästen gewährt.

Uber hat gemäss der Nachrichtenagentur AP einen Antrag gestellt, um den Fall an ein privates Schiedsgericht zu verweisen. Das Unternehmen beruft sich dabei auf eine Vereinbarung, welche die Fahrerinnen und Fahrer jeweils bei der Anmeldung für die App unterzeichnen müssen. Zudem bestreitet Uber, dass seine neue Funktion gegen geltendes Recht verstösst. Der sogenannte Unruh Act verbietet es Unternehmen, geschlechtsspezifische Diskriminierung zu begehen. Uber argumentiert, dass eine Option zur Wahl von weiblichen Fahrerinnen oder Gästen «einem starken und anerkannten öffentlichen Interesse an der Verbesserung der Sicherheit dient».

(lak)

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Die beliebtesten Kommentare
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Schalti
11.03.2026 14:51registriert Januar 2022
Traurig genug gibt es überhaupt Gründe, dass man das einführen sollte...
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mute
11.03.2026 15:45registriert März 2021
Wenn man wieder so Artikel liesst wie „Frau von Uberfahrer vergewaltigt“ muss man sich nicht fragen, dass es das benötigt… kenne viele die bereits unangenehme Gespräche hatten mit den Fahrern, nur aufGrund kurzer Bekleidung. Leider ist es zu viel verlangt sicher nachhause kommen zu wollen und ohne Belästigung.
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