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epa05426410 A handout photograph released on 15 July 2016 by the United Nations Mission in South Sudan (UNMISS) shows displaced people inside The Tomping base of the UNMISS, Juba, South Sudan, 14 July 2016. Media reported that South Sudan's president on 11 July called for an immediate ceasefire to end fighting between the country's two warring factions, after days of renewed clashes in Juba, South Sudan's capital that killed over 269 people since 07 July.  EPA/BEATRICE MATEGWA / UNMISS / HAND  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Blauhelm Soldaten in einem UNO-Lager im Südsudan. Die Friedenstruppen sollen in dem Bürgerkriegsland für ein Ende der Kämpfe sorgen. Bild: EPA/UNMISS

UNO beschliesst Entsendung von 4000 Blauhelmen in den Südsudan



Der UNO-Sicherheitsrat hat am Freitag die Entsendung von zusätzlich 4000 Blauhelmsoldaten in den Südsudan beschlossen. Das oberste UNO-Gremium verabschiedete eine von den USA eingebrachte Resolution.

Die Resolution droht der Regierung in Juba mit der Verhängung eines Waffenembargos, sollte sie die UNO-Truppen behindern. Die Friedenstruppen sollen in dem Bürgerkriegsland für ein Ende der Kämpfe zwischen den Truppen von Präsident Salva Kiir und den Rebellen von Riek Machar sorgen. 

Blutige Kämpfe

Der einstige Vizepräsident Machar hatte sich Ende 2013 mit seinem langjährigen Rivalen Kiir überworfen und an die Spitze einer Rebellenbewegung gestellt. Nach einem blutigen Bürgerkrieg einigten sich die beiden Konfliktparteien unter internationalem Druck schliesslich auf die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit.

Machar übernahm erneut das Amt des Vizepräsidenten, doch gab es bereits kurz nach seiner Rückkehr in die Hauptstadt blutige Kämpfe. Nach den mehrtägigen Gefechten Anfang Juli floh Machar erneut aus der Stadt. Nach UNO-Angaben flohen auch mehr als 830'000 Menschen aus dem Südsudan in die Nachbarländer Äthiopien, Sudan und Uganda. (sda/afp)

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