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Peacekeepers from the United Nations Mission in the Republic of South Sudan (UNMISS) provide security during a visit of UNCHR High Commissioner Filippo Grandi to South Sudan's largest camp for the internally-displaced, in Bentiu, South Sudan Sunday, June 18, 2017. Thousands of South Sudanese now live in U.N. protected camps, including eighty percent of Bentiu's population. (AP Photo/Sam Mednick)

Die USA als grösster Beitragszahler der UNO verfolgt seit Trumps Amtsantritt eine Strategie der Kostensenkung. Bild: Sam Mednick/AP/KEYSTONE

Trotz fragiler Lage: UNO wollen Blauhelme in Darfur reduzieren



Die Vereinten Nationen wollen ihre Blauhelmmission in Darfur drastisch verkleinern. Der Sicherheitsrat stimmte am Donnerstag in New York einstimmig einer Resolution zu, die eine Reduzierung von 15'845 auf 8735 Soldaten innerhalb eines Jahres festlegt.

«Wir sehen, dass die Situation in Darfur fragil bleibt», sagte der stellvertretende britische UNO-Botschafter Peter Wilson. «Aber wir können auch nicht leugnen, dass sich die Situation weiterentwickelt hat. Wir werden unsere Aufmerksamkeit nicht von Darfur abwenden.»

Darfur liegt im Westen des ostafrikanischen Sudans. 2003 war dort ein Krieg ausgebrochen, bei dem hunderttausende Menschen starben und Millionen vertrieben wurden.

Seit 2007 sind die Vereinten Nationen gemeinsam mit der Afrikanischen Union mit der UNAMID genannten Friedensmission vor Ort, die sich vor allem um den Schutz von Zivilisten kümmern soll.

Die Mission ist mit rund einer Milliarde Dollar pro Jahr eine der teuersten der UNO. Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar verfolgen die USA, der grösste Beitragszahler der Organisation, allerdings eine Strategie der Kostensenkung.

Die EU hatte vor einem Jahr die Nothilfe für Flüchtlinge im Sudan erhöht und dem Welternährungsprogramm (WFP), einer UNO-Unterorganisation, 12,5 Millionen Euro zugesprochen.  (ehi/sda/dpa)

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