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In this Jan. 12, 2016, photo, Democratic presidential candidate Hillary Clinton pauses while speaking during a campaign event at Iowa State University in Ames, Iowa. Clinton has questioned Bernie Sanders’ electability. She’s criticized his plans for health care, foreign policy and Wall Street. And she’s tagged him with flip-flopping on his support for tighter gun control laws. None of it appears to be sticking, a political reality that’s raising concerns among Democrats who fear that a months-long primary campaign could create lasting damage for their party. (AP Photo/Patrick Semansky)

Wikileaks hat Auszüge aus angeblichen Reden der Demokratin Hillary Clinton veröffentlicht. Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE

Clintons sonderbare Nähe zur Wall Street – Wikileaks veröffentlicht Redeauszüge

08.10.16, 19:22 09.10.16, 14:23


Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat Auszüge aus angeblichen Reden der Demokratin Hillary Clinton vor führenden Finanzunternehmen publik gemacht – Vorträge, deren Veröffentlichung sie selber bisher verweigert hat und für die sie hoch bezahlt wurde.

Daraus geht nach Medienberichten hervor, wie freundschaftlich ihr Verhältnis zu den Grössen der Wall Street war und wie stark sie vor nicht allzu langer Zeit uneingeschränkten freien internationalen Handel unterstützt hatte.

Sie soll ausserdem den Budget-Vorschlag einer von Präsident Barack Obama eingesetzten Kommission zur Defizitverringerung unterstützt haben, der Einsparungen bei der Rente vorsah. Und in einer Rede vor der Deutschen Bank 2014, so hiess es weiter, gab sie zu verstehen, dass Wall-Street-Insider selber wohl am meisten Ahnung davon hätten, was an Regulierungen nötig sei.

Das alles hätte Clintons Rivalen Bernie Sanders im Vorwahlkampf Wasser auf die Mühlen gegeben. Er hatte ihr unter anderem zu grosse Nähe zur Wall Street vorgeworfen und sich für eine Ausweitung von Sozialleistungen eingesetzt.

Die Auszüge, deren Echtheit Clinton nicht bestritt, sollen Teil einer internen Überprüfung der Reden innerhalb ihres Wahlkampflagers gewesen sein – um herauszufinden, ob sie irgendetwas Explosives enthalten könnten. Wikileaks zufolge stammen sie vom gehackten E-Mail-Konto von Clintons Wahlkampf-Vorsitzenden John Podesta. (sda/dpa)

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15
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    Alle Leser-Kommentare
  • wes 15.10.2016 18:41
    Highlight "Angebliche Reden" und dann "Echtheit Clinton nicht bestritt" ! Wie wärs mit ehrlicher Berichterstattung, Watson?
    1 1 Melden
  • rodolofo 09.10.2016 12:14
    Highlight Ja das ist eine Kröte. die die WählerInnen schlucken müssen...
    Es ist leider so, dass das Geld die "freie" und die "gelenkte" Welt regiert.
    Und wer ist an der Quelle, wo die Gelder sprudeln?
    Die Banker.
    Und wer braucht für Wahlkämpfe viel Geld?
    Die Politiker.
    Und von wem kriegen sie dieses viele Geld, wenn sie dafür "Regulierungen" abbauen?
    ..... (;))
    Und das ist überall auf der Welt so, wo der Kapitalismus herrscht, also überall auf der Welt, ausser in Nordkorea.
    Dort kann man mit Blättern aus seinem Notizblöckchen bezahlen, wenn der Grosse Führer Kim Jong Un etwas draufgekritzelt hat...
    7 1 Melden
  • Zeit_Genosse 09.10.2016 10:55
    Highlight Wahlkampf ist eine grosse Rückschau, statt dass Ideen für die Zukunft gefordert, gefördert und bewertet werden. Welcher KandidatIn hat das Zeug für eine bessere Zukunftsgestaltung der USA? Uns muss das nicht gefallen, weil die USA ausschliesslich aus ihrer eigenen Perspektive schauen. Das Extrapolieren von vergangenem ist ein schwaches Konzept um eine sich beschleunigende, komplexe, technophile, machtzentrierte, ressourcenverschlingende, kriegerische Zeit im Wandel zu bewältigen.
    3 0 Melden
  • Randy Orton 08.10.2016 21:00
    Highlight Langsam wird auch klar, wieso Snowden in Russland Asyl gekriegt hat. Offenbar instrumentieren die Russen "Enthüllungsplattformen" zu ihren eigenen Gunsten, eventuell hat man sich da über Snowden auch Möglichkeiten erhofft. Das schmälert natürlich Hillarys Verstrickungen in der Wall-Street nicht und macht sie kein Prozent schlechter als sie ist.
    14 29 Melden
    • Posersalami 09.10.2016 05:08
      Highlight Jetzt hör auf mit den Russen! Es gibt bis heute keinen Beweis, dass es die Russen waren. Das kann auch irgend jemand anders gewesen sein, Motivation dazu haben viele.
      13 4 Melden
  • Lowend 08.10.2016 19:50
    Highlight Und wo bitte ist hier die "Smoking gun", denn diese wahnsinnigen "Enthüllungen", dass Mrs. Clinton der Wall Street nahe steht ist den Artikel kaum wert, denn auch Trump ist Teil dieser feinen Gesellschaft und diese Leaks hätten wirklich nur Bernie Sanders genutzt?
    Wenn nur die Nähe zu Banken und der Wunsch nach Rentenkürzungen anzuprangern sind, dann müsste man ja hier bei uns die ganze bürgerliche Mehrheit bis hin zu unserem Finanzminister an den Pranger stellen?
    Dieser Artikel scheint eher der politischen Korrektheit zu dienen, denn der inhaltliche Wert tendiert gegen null.
    24 46 Melden
    • E7#9 08.10.2016 22:12
      Highlight Wenn Bürgerliche gegen Rentenausbau oder deren Kürzungen sind kann man das verwerflich finden. Einverstanden! Finde es auch nicht grad ok. Aber sie kommunizieren es zumindest, stehen dazu und geben somit den Weg für Lowends und Schüpbachs frei um sich öffentlich zu empören. Wenn man jedoch Politik für die sozial Benachteiligten und finanzielle Sicherheit durch alle Gesellschaftsschichten hindurch proklamiert aber gegenüber der finanzstarken Elite gegenteilige Pläne und Ansichten vertritt und diese aktiv der breiten Öffentlichkeit verheimlicht, dann ist man einfach nur noch widerlich verlogen.
      25 5 Melden
  • Dä Brändon 08.10.2016 19:29
    Highlight Oh mein Gott, wie sieht die Zukunft von Amerika aus? Wählst Du einen Tittengrapscher oder eine Macht- und Geldgeile?
    46 11 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 08.10.2016 20:43
      Highlight Wenigstens hat er warme Hände x)
      13 1 Melden
    • Maett 08.10.2016 22:21
      Highlight @Ursula Schüpbach: Macht und Geld gehört zu den Grundmotiven jedes Menschen, insofern sind sowohl Trump und Clinton in gewisser Weise macht- und geldgeil.

      Allerdings wirkt dieser Trieb bei Trump nicht derart krankhaft ausgeprägt, wie bei Clinton.

      Für die USA ist es nicht besonders relevant, wer gewählt wird (es endet eh schlecht), für uns hingegen schon - der Dame ist (durch Äusserungen ihrerseits) durchaus zuzutrauen, dass sie einen Krieg vom Zaun bricht, der sich auch in unseren Breitengraden abspielt. Und das muss echt nicht sein.

      Trump hingegen ist völlig harmlos, ihm wird Macht fehlen.
      19 6 Melden
    • E7#9 08.10.2016 22:26
      Highlight U. Schüpbach: Doch das ist er. Aber zumindest verheimlicht er es nicht in einem solchem Ausmass. Bei ihm weiss man, dass man Pest oder Cholera wählt (welche Krankheit es ist, würde sich dann zeigen). Wie heimtückisch die Krankheit ist, die aus Clinton hervorgeht, ist schwieriger abzuschätzen, weil sie ein derart falsches Gesicht zeigt. Da ist alles so verfilzt, verlogen und verflochten.
      20 1 Melden
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