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Brazil's President Jair Bolsonaro smiles during a ceremony at the Planalto Presidential Palace, in Brasilia, Brazil, Monday, Nov. 9, 2020. (AP Photo/Eraldo Peres)
Jair Bolsonaro

Vermutlich ungefähr die Reaktion von Jair Bolsonaro, als Joe Biden als Sieger der US-Wahlen ausgerufen wurde. Bild: keystone

Diese Machthaber freuen sich gar nicht über Trumps Abwahl – und diese schon

Joe Biden als neuer US-Präsident, das bedeutet für viele Nationen auch Veränderungen in den Beziehungen zu den USA und in der Weltpolitik. Hier sind die Gewinner und Verlierer unter Präsident Biden.



Der amerikanische Präsident ist die mächtigste Person der Welt. Sein Wort wiegt in der globalen Politik schwer. Die meisten Länder wollen sich darum mit den USA gut stellen.

Unter Donald Trump profitierten weltweit Populisten, während liberale Staatsoberhäupter eher einen schweren Stand oder zumindest ein schwieriges Verhältnis zum US-Präsidenten haben und hatten. Die Financial Times mit dem Hauptsitz in London hat die Folgen für die wichtigsten Leader der Welt zusammengetragen, wir haben zusätzlich die Schweiz in die Liste genommen.

Chinese President Xi Jinping, right, shakes hands with U.S Vice President Joe Biden, left, as they pose for photos at the Great Hall of the People in Beijing, China, Wednesday, Dec. 4, 2013. (AP Photo/Lintao Zhang, Pool)

Was bedeutet Bidens Wahl für Xi Jinping? Bild: AP Getty Images AsiaPac POOL

Die Schweiz

Kurz gesagt: Für die Schweiz ändert sich nicht viel. Und wenn, hat Joe Biden eher positive Auswirkungen. Hinter den Kulissen werden bereits Kontakte zum Umfeld Bidens geknüpft, damit man, wenn es so weit ist, möglichst schnell einen guten Zugang zur neuen Regierung hat.

Entscheidend wird auch der eingesetzte Botschafter in Bern sein. Edward McMullen war mit seinem engen Verhältnis zu Trump «für die Schweiz ein grosser Glücksfall», wie FDP-Nationalrätin Christa Markwalder gegenüber CH Media sagte.

Allgemein dürfte die Schweiz mit der exportorientierten Volkswirtschaft von einer Stabilisierung des internationalen Handelssystems profitieren, genauso wie durch die anzunehmende Stärkung der Welthandelsorganisation WTO. Allerdings dürfte der Abschluss des von der Schweiz angestrebten Freihandelsabkommens mit den USA kaum Priorität haben.

Zudem wird Biden in der Iran-Politik einen Wechsel anstreben und unter anderem das Atomabkommen mit dem Iran wiederbeleben – was die Schweiz begrüssen würde.

Ins Visier könnte die Pharmaindustrie kommen, die mit Abstand wichtigste Exportbranche mit den USA. Die USA wolle gegen die hohen Medikamentenpreise vorgehen. Aber während der Corona-Pandemie wird kaum jemand auf der Pharmaindustrie herumhacken, da diese ihre Forschung finanzieren muss.

Die Sieger

Hassan Rouhani, Iran 🇮🇷

epa08797773 A handout photo made available by the Presidential Office of Iran shows Iranian President Hassan Rouhani speaking during a cabinet meeting in Tehran, Iran, 04 November 2020. According to media reports on 04 November, Rouhani said that US policies are more important to Tehran than person who will win the US election.  EPA/PRESIDENTIAL OFFICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Hassan Rouhani. Bild: keystone

Trump zog sich aus dem Atomabkommen zurück und setzte neue Sanktionen gegen den Iran in Kraft. Kein Wunder hofft Irans Präsident Hassan Rouhani auf Joe Biden. Kurz nach dem Sieg erklärte er: «Jetzt hat die USA die Chance, zu ihren Verpflichtungen zurückzukehren.»

Brisant: Rouhani ist bis im Sommer im Amt. Darum könnte die Opposition versuchen, die Deals zu verzögern, um dann später das Lob für das Erreichte einzuheimsen.

Angela Merkel, Deutschland 🇩🇪

epa08811905 German Chancellor Angela Merkel gives a press statement after the video conference towards a European response to the threat of terrorism, in Berlin, Germany, 10 November 2020.  EPA/ANDREAS GORA / POOL

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Deutschland gehört wohl zu den Ländern, die mit am meisten von Joe Biden profitieren dürften. Unter Donald Trump kühlte das Verhältnis merklich ab, griff er das Land doch immer wieder aus verschiedenen Gründen an.

Am Tag von Bidens Sieg schrieb Deutschlands Aussenminister Heiko Maas, man werde konkrete Vorschläge zu China, dem Klimawandel und der Corona-Pandemie liefern. Angela Merkel erinnerte sich an «gute Treffen und Konversationen» mit Joe Biden, als dieser unter Barack Obama Vize-Präsident war.

Justin Trudeau, Kanada 🇨🇦

Canadian Prime Minister Justin Trudeau takes part in a press conference during the COVID-19 pandemic in Ottawa, Ontario, on Tuesday, Oct. 13, 2020. (Sean Kilpatrick/The Canadian Press via AP)
Justin Trudeau

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Justin Trudeau stritt sich mit Donald Trumps Regierung unter anderem über (Aluminium-)Importe in die USA. Unter Biden dürfte das nicht weiter fortgesetzt werden.

Auch in anderen Bereichen wie dem Klimawandel und Naturschutz steht Trudeau viel mehr auf der Biden-Linie. Die Liberale Partei Kanadas hat Umweltschutz als eines ihrer Schlüsselthemen bearbeitet.

Emmanuel Macron, Frankreich 🇫🇷

epa08750265 France's President Emmanuel Macron gives a press conference at the end of the two days face-to-face European Union (EU) summit at the European Council Building in Brussels, Belgium, 16 October 2020.  EPA/KENZO TRIBOUILLARD / POOL

Bild: keystone

Emmanuel Macron war sehr um ein gutes Verhältnis zu Trump bemüht. Er hätte gar fast Trump und Irans Rouhani zu Verhandlungen gebracht.

Trotzdem musste auch Macron die Unberechenbarkeit Trumps einsehen. Das dürfte mit Biden leichter fallen. Dieser will bekanntlich auch wieder ins Pariser Klimaabkommen.

Nicolas Maduro, Venezuela 🇻🇪

epa08721350 A handout photo made available by the Miraflores press office showing the President of Venezuela Nicolas Maduro during a presser in Caracas, Venezuela, 04 October 2020.  EPA/Miraflores press HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: keystone

Die Trump-Regierung versuchte immer wieder, Nicolas Maduro aus dem Amt zu jagen. Jetzt hofft der Linke Maduro, dass Biden einige Sanktionen wieder aufhebt. Kein Wunder, gratulierte er schnell zum Sieg des Demokraten.

Maduro erklärt, dass man immer zum Dialog bereit sei.

Tatsächlich ist gut möglich, dass Biden Venezuela einige Zugeständnisse macht, um das humanitäre Leid, das (auch) durch die Sanktionen entstand, zu mildern.

Alberto Fernandez, Argentinien 🇦🇷

epa08769227 A handout photograph made available by Argentina's Presidential Office shows Argentine president Alberto Fernandez speaking at a press conference in Misiones, Argentina, 23 October 2020. Fernandez announced an extension of current coronavirus restrictions until 08 November amid a recent spike in COVID-19 cases in the country.  EPA/Argentina's Presidential Office HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

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Argentinien könnte in Lateinamerika zum grössten Gewinner des Machtwechsels in den USA werden, da Biden einen verlässlichen Partner für seine Ziele für die Stabilität der Region benötigt.

Trump und Fernandez gerieten sich zuvor aus verschiedenen Gründen in die Haare. Da könnte es also Entspannung geben. Allerdings bleibt offen, wie die USA mit dem Verhältnis Argentiniens mit China umgeht.

Die Verlierer

Benjamin Netanyahu, Israel 🇮🇱

epa08809602 Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu speaks as he visits the new coronavirus lab test center at Ben-Gurion International Airport, near Tel Aviv, Israel, 09 November 2020.  EPA/OHAD ZWIGENBERG / POOL

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Benjamin Netanyahu stand Trump und Jared Kushner nahe. Die USA unterstützten Israel auch mit der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt. Netanyahu kennt Biden allerdings gut. Trotzdem wird Israel ein kälterer Wind entgegenwehen.

Mohammed bin Salman, Saudi-Arabien 🇸🇦

FILE - This May 30, 2017 file photo, shows Saudi Crown Prince and Defense Minister Mohammed bin Salman, (MBS), in Moscow's Kremlin, Russia. The Wall Street Journal is reporting that Saudi officials have arrested two members of the royal family for allegedly plotting to oust King Salman and the son he has designated to succeed him, Crown Prince Mohammed bin Salman, Friday, March 6, 2020. (AP Photo/Pavel Golovkin, Pool, File)

Bild: AP

Der Kronprinz konnte seine Macht in der Region zementieren. Es gab aber auch Rückschläge wie den Krieg im Jemen oder die US-Sanktionen gegen Katar.

Saudi-Arabien begrüsste auch das Verlassen des Atomabkommens der USA mit dem Iran. Das könnte jetzt wieder in die andere Richtung gehen. Auch im Fall Jamal Khashoggi bezog Biden eine andere Haltung als Trump.

Kannst du dich noch an diese Trump-Momente erinnern? Ein Best-of der letzten 4 Jahre

Video: watson/jah

Recep Tayyip Erdogan, Türkei 🇹🇷

Turkey's President Recep Tayyip Erdogan addresses his ruling party members, in Ankara, Turkey, Thursday, Nov. 5, 2020. Erdogan held a video call with ethnic Turks living in Austria who Turkey's foreign minister said risked their lives by intervening during the Vienna attack, helping the injured. Erdogan told one of the men, identified by Turkey's foreign minister as Recep Tayyip Gultekin, he was proud of him and to continue helping Austrians even though

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Trump und Erdogan waren ein gutes Team. Die USA taten Erdogan so manchen Gefallen. Biden dagegen bezeichnete Erdogan auch schon als Autokraten. Allerdings muss Biden versuchen, die Türkei als Nato-Mitglied und wichtige Grenze zu Syrien, dem Irak und Iran zu halten. Persönliche Gefallen wird er Erdogan aber kaum im Stil von Trump erweisen.

Viktor Orban, Ungarn 🇭🇺

epa08661809 Hungarian Prime Minister Viktor Orban speaks during a press conference after the Visegrad Group prime ministers meeting in Lublin, eastern Poland, 11 September 2020. Visegrad Group PM's exchanged opinions before the forthcoming extraordinary EU summit and spoke about the situation in Belarus and Russia, as well as about the fight against COVID-19.  EPA/JACEK SZYDLOWSKI POLAND OUT

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Viktor Orban war 2016 unter den ersten Gratulanten. Er sagt, die ungarisch-amerikanischen Beziehungen waren unter Trump so gut wie nie.

Orban kam schon mit Barack Obama gar nicht gut aus. Im Oktober attackierte Ungarns Aussenminister Peter Szijjarto Biden, als dieser Polen und Ungarn als Teil eines aufkommenden totalitären Regimes bezeichnete.

Boris Johnson, Grossbritannien 🇬🇧

British Prime Minister Boris Johnson leaves 10 Downing Street in London, to attend a weekly cabinet meeting at the Foreign, Commonwealth & Development Office, in London, Tuesday, Nov. 10, 2020. (AP Photo/Matt Dunham)

Bild: keystone

Boris Johnson liegt eigentlich nirgends auf einer Linie mit Joe Biden. Biden sieht den Brexit als historischen Fehler. Er wird sich nicht beeilen, ein Freihandelsabkommen mit Grossbritannien abzuschliessen.

Auch wenn die beiden Nationen sich oft nahe standen, wird es kaum ein gutes Verhältnis zwischen Biden und Johnson geben.

Jair Bolsonaro, Brasilien 🇧🇷

Brazil's President Jair Bolsonaro for a ceremony on digital social savings and the payment of aid to families amid the COVID-19 pandemic, in Brasilia, Brazil, Wednesday, Nov. 4, 2020. (AP Photo/Eraldo Peres)
Jair Bolsonaro

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Kaum einer steht Trump politisch und ideologisch so nahe wie Jair Bolsonaro – egal ob in Sachen Klimawandel, den Beziehungen zu China oder Venezuela oder anderen Themen.

Bolsonaro änderte seine Rhetorik bereits, als klar wurde, dass Biden gewinnen würde. Es scheint klar: Bolsonaros Brasilien muss seinen Kurs wieder anpassen, um eine Isolation zu verhindern.

Wladimir Putin, Russland 🇷🇺

epa08800088 Russian President Vladimir Putin during a working meeting via teleconference call at the Kremlin in Moscow, Russia, 05 November 2020.  EPA/ALEXEI NIKOLSKY / SPUTNIK / KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT

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Wladimir Putin hat Joe Biden noch nicht gratuliert. Während Trump Putin gerne als grossen Führer lobte, wird Biden eher das Gegenteil tun.

Sanktionen, grössere Nato-Unterstützung oder Hilfe für die Ukraine im Zwist mit Russland sind wahrscheinlicher.

Kim Jong Un, Nordkorea 🇰🇵

In this photo provided Wednesday, Sept. 30, 2020, by the North Korean government, North Korean leader Kim Jong Un attends the 18th meeting of Political Bureau of 7th Central Committee of the Workers' Party of Korea in Pyongyang, Tuesday, Sept. 29, 2020. North Korea on Tuesday called on the world's governments to â??display effective leadershipâ? in the fight against COVID-19 and said its own measures against the pandemic, which it called â??preemptive, timely and strong,â? ensured it had the threat â??under safe and stable control.

Bild: keystone

Trump traf Kim dreimal und erhöhte damit seine Legitimität. Die Beziehungen zu Nordkorea dürften eingefroren werden.

Möglich aber auch, dass dadurch militärische Provokationen von Nordkorea wieder aufgenommen werden, falls weitere Sanktionen ausgesprochen werden.

Narendra Modi, Indien 🇮🇳

epa08814034 Indian Prime Minister Narendra Modi addresses the gathering  at BJP party headquarters in New Delhi, India, 11 November 2020.  Leaders and workers of BJP celebrated after the Bharatiya Janata Party (BJP) led National Democratic Alliance (NDA) won highest seats in the Bihar state elections.  EPA/RAJAT GUPTA

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Die Beziehungen zwischen Indien und den USA waren zuletzt gut. So unterstützte Trump Indien an der Grenze zu China und half mit militärischer Ausrüstung. Trump drückte dagegen unter anderem bei der Unterdrückung von Muslimen in Indien ein Auge zu.

Biden dürfte in der Aussenpolitik mehr auf Menschenrechte und Religionsfreiheit pochen, was Modi natürlich nicht gefällt. Allerdings hat Indien auch einen Trumpf in der Hand: Die USA brauchen Indien im Kampf gegen China.

Andres Manuel Lopez Obrador, Mexiko 🇲🇽

epa08795939 A handout photograph made available by Presidency of Mexico, shows  Mexican President Andres Manuel Lopez Obrador, during a press conference in Mexico City, Mexico, 03 November 2020. Lopez Obrador, who refuses to use the face mask in public, said on 03 November that it is not known 'for sure' if the mask works and said that he does not put it on because he is not 'infected' with covid-19.  EPA/Presidency of Mexico HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

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Obrador und Trump waren bei der Einreisepolitik der USA unter Trump auf gleicher Linie. Biden will vieles davon wieder rückgängig machen. Weil Mexiko wirtschaftlich von den USA abhängt, kann Obrador hier vieles verlieren.

Mexiko hat Biden noch nicht zum Sieg gratuliert, was der texanische Demokrat Joaquin Castro als «unglaublichen diplomatischen Fehler» bezeichnete. Mexiko dürfte in den Themen Arbeit, Umwelt, Menschenrechte und Korruption deutlich mehr Gegenwind verspüren.

Noch unklar

Xi Jinping, China 🇨🇳

In this photo released by Xinhua News Agency, Chinese President Xi Jinping, also general secretary of the Communist Party of China (CPC) Central Committee, speaks during fifth plenary session of the 19th CPC Central Committee in Beijing on Oct 29, 2020. China's leaders are vowing to make their country a self-reliant

Bild: keystone

Zum Abschluss noch die beiden wichtigen Nationen, bei welchen man Auswirkungen noch nicht eindeutig abschätzen kann. China dürfte vor plötzlichen Einfuhrzöllen oder Sanktionen gegen chinesische Unternehmen sicher sein.

Aber langfristig hätte China vom Rückzug aus der Führungsposition der globalen Themen wie Klimawandel profitieren können. Zudem sorgte Trump für eine Entfremdung Europas mit den USA, was den Chinesen in die Hände spielte.

Nach tagelangem Schweigen gratulierte China am Freitag dem neu gewählten Präsidenten: «Wir respektieren die Wahl des amerikanischen Volkes und gratulieren Herrn Biden und Frau Harris», sagte Wang Wenbin, Sprecher des chinesischen Aussenministeriums.

Yoshihide Suga, Japan 🇯🇵

Japanese Prime Minister Yoshihide Suga speaks to the media after he held the telephone talk with U.S. President-elect Joe Biden, at the prime minister's official residence in Tokyo Thursday, Nov. 12, 2020. Suga said he held telephone talks with President-elect Biden on Thursday morning and reaffirmed the importance of their alliance and agreed to further deepen it for the peace and stability in the Indo-Pacific region amid China's growing influence and North Korea's nuclear threat.(Yoshitaka Sugawara/Kyodo News via AP)

Bild: keystone

In Japan kann der neue Premierminister Yoshihide Suga sicherlich weniger anfangen mit Trump als sein Vorgänger Shinzo Abe. Von daher ist er ein Gewinner der US-Wahlen.

Unklar ist aber noch das Verhalten Bidens in japanischen Kernthemen wie dem Verhältnis zu China oder der Rückkehr in die Transpacific Partnership. Wirtschaftlich sind viele Unternehmen Japans ans Wohlergehen der USA gebunden. Kein Wunder schnellte die japanische Börse in die Höhe nach dem Wahlsieg.

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