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USA

Regisseur Rob Reiner getötet: Trump sorgt mit Kommentar für Kritik

US-Regisseur Reiner getötet: Trump sorgt mit Kommentar für Kritik

15.12.2025, 19:51

US-Präsident Donald Trump hat mit einem Kommentar zum Tod von US-Regisseur Rob Reiner und dessen Ehefrau Michele für Irritationen und Entrüstung gesorgt. Reiner sei Berichten zufolge gestorben, weil er Wut ausgelöst habe mit seiner Aufregung über den US-Präsidenten, schrieb Trump bei seinem Online-Sprachrohr Truth Social. «Er war bekannt dafür, dass er die Menschen verrückt gemacht hat mit seiner rasenden Besessenheit mit Präsident Donald J. Trump.»

Die Äusserung erntete Kritik von vielen Seiten – auch aus den eigenen Parteireihen. «Egal wie man zu Rob Reiner stand, das ist ein unangebrachter und respektloser Diskurs über einen Mann, der gerade brutal ermordet wurde», schrieb der republikanische US-Kongressabgeordnete Thomas Massie bei der Online-Plattform X. Die ebenfalls republikanische Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene kommentierte: «Das ist eine Familientragödie, es geht nicht um Politik oder politische Feinde.»

Reiner und seine Ehefrau waren am Sonntag tot in ihrem Haus in Los Angeles aufgefunden worden. Ihr Sohn steht unter Mordverdacht. Reiner war mit Filmen wie «Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommers», «Harry und Sally», «Misery», «Die Braut des Prinzen» und «Eine Frage der Ehre» weltberühmt geworden. Auch als liberaler Aktivist engagierte er sich – und hatte US-Präsident Trump bei zahlreichen Themen immer wieder scharf kritisiert. (sda/dpa)

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84 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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rötzpötz
15.12.2025 20:06registriert März 2014
Trumps Gespür für den richtigen Ton ist bekanntlich begrenzt. Doch angesichts dieser brutalen Familientragödie politische Spitzen zu setzen, ist keine Stärke, sondern schlicht ein Armutszeugnis. Respekt sollte auch im politischen Streit gelten!
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Die Realität01
15.12.2025 20:14registriert März 2022
Aber noch immer viele unterstützen Trump, auch hier.. vor Trump Zeit.. hätte jeder President schon lange zurück treten müssen ... aber heute.. ist Erpressung, Drohung, Verspottung, Lügen und Demokratie bekämpfen und Diktatoren unterstützen leider toleriert und sogar als gut befundeb
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Jorge de los alpes
15.12.2025 20:18registriert April 2014
Eher umgekehrt der Fall: D. Trump macht die ganze Menschheit verrückt.
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