International
USA

Buzzfeed will keine Trump-Werbung – «Wie mit den Zigaretten: Schlecht für die Gesundheit»

Buzzfeed will keine Trump-Werbung – «Wie mit den Zigaretten: Schlecht für die Gesundheit»

07.06.2016, 10:1507.06.2016, 10:35
Sieht tatsächlich ein bisschen ungesund aus: Donald Trump.
Sieht tatsächlich ein bisschen ungesund aus: Donald Trump.Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

1.3 Millionen Dollar gehen Buzzfeed mit dem Entscheid flöten: Das trendige Online-Medium («The Media Company for the Social Age») hat entschieden, auf Werbung der Republikanischen Partei im Wahlkampf zu verzichten.

Begründet wird der Entscheid mit der diskriminierenden Rhetorik des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump gegen einzelne Bevölkerungsgruppen.

«Die Kampagne von Donald Trump ist direkt gegen die Freiheit unserer Mitarbeiter in den USA und im Rest der Welt gerichtet. Würden gewissen Vorhaben Trumps, wie etwa die Einschränkung der Reisefreiheit, umgesetzt, könnten unsere Angestellten ihren Job nicht mehr machen.»

In einem internen Mail erklärt Gründer Jonah Peretti weiter:

«Wir führen keine Zigarettenwerbung, weil Tabak die Gesundheit schädigt. Aus dem genau gleichen Grund führen wir keine Trump-Werbung»
Buzzfeed-Gründer Jonah Peretti

(wst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nur dank einer Lüge: Frankreich meistert seine Regierungskrise – die wichtigsten Antworten
Nach sechs Monaten Politchaos bringt die französische Regierung ihren Staatshaushalt endlich durch das Parlament. Dazu die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Der französische Premier muss ohne Mehrheit in der Nationalversammlung regieren. Dem geschickten Taktierer ist es allerdings gelungen, ein Budget für das laufende Jahr unter Dach und Fach zu bringen. Insbesondere holte der konservative Regierungschef die Sozialisten ins Boot. Den wiederholten Misstrauensmotionen der Rechts- und Linkspopulisten fehlten damit jeweils – und vermutlich auch in der Nacht auf Dienstag – ein paar Stimmen, sodass Lecornu das Haushaltsgesetz am Montag mit dem Verfassungskniff des Artikels 49.3 ohne Abstimmung in Kraft setzen konnte.
Zur Story