DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this June 2, 2017, file photo, EPA Administrator Scott Pruitt speaks to the media in the Brady Press Briefing Room of the White House in Washington. Employees at the Environmental Protection Agency are attending mandatory training sessions this week to reinforce federal laws and rules against leaking government information. Training materials from the hour-long class were obtained by The Associated Press.   (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

US-Umweltminister Scott Pruitt drückt auf's Gas. Bild: AP/AP

Gesetzesentwurf steht: US-Regierung will Klimaplan von Obama abschaffen



Die US-Regierung will den Klimaplan von Ex-US-Präsident Barack Obama stoppen. US-Umweltminister Scott Pruitt kündigte an, er werde am Dienstag in Washington einen Gesetzentwurf zur Abschaffung des sogenannten «Clean Power Plan» der Vorgängerregierung unterzeichnen.

Nach diesem Programm sollten Kraftwerke ihren Schadstoffausstoss bis 2030 um 32 Prozent im Vergleich zu 2005 reduzieren. Das war ein Grundpfeiler von Obamas Klimastrategie.

«Der Krieg gegen die Kohle ist vorüber.»

US-Umweltminister Scott Pruitt

Der Oberste Gerichtshof legte die Pläne aber 2016 auf Eis. Mehr als zwei Dutzend mehrheitlich republikanisch geführte US-Bundesstaaten und mehrere Unternehmen aus dem Energiesektor hatten vor verschiedenen Gerichten dagegen geklagt.

Pruitt war in seiner Zeit als Chefankläger von Oklahoma einer der Architekten des juristischen Widerstands. Am Montag erklärte er bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Kentucky: «Der Krieg gegen die Kohle ist vorüber.»

File-This May 25, 2017, file photo shows former US President Barack Obama waving before he is awarded the German Media Prize 2016 in Baden-Baden, Germany.  Obama shocked students at a Washington school Friday by popping in to give them encouragement at the beginning of the new year.

Tschüss Klimastrategie? Bild: AP/AP

Kein Ersatz in Sicht

Die Umweltbehörde EPA argumentiert, Obama habe mit dem «Clean Power Plan» seine Kompetenzen überschritten. Einen Vorschlag, wie die Emissionen künftig reduziert werden sollen, will die Umweltbehörde offensichtlich zunächst nicht vorlegen.

Dies hatte der Supreme Court in seiner Entscheidung 2016 eigentlich als Bedingung genannt. Stattdessen plant die EPA laut einem Entwurf, Vorschläge in der Gesellschaft zu sammeln, wie der Plan ersetzt werden könne.

epa06251525 US President Donald J. Trump walks to the residence after stepping off Marine One on the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 07 October 2017. President Trump traveled to North Carolina for a pair of fund raising events.  EPA/SHAWN THEW

Donald Trump hat bezüglich dem Klimawandel ganz andere Ansichten als sein Vorgänger Barack Obama. Bild: EPA/EPA

Trump hatte die Umweltbehörde im März mit einer Überprüfung des «Clean Power Plan» beauftragt. Der Präsident und grosse Teile der Republikaner zweifeln einen menschlichen Beitrag zum Klimawandel an.

Trump hat eine scharfe Abkehr von der Politik Obamas vollzogen, der den Kampf gegen den Klimawandel zuletzt in den Mittelpunkt gestellt hatte. Im Juni kündigte der Republikaner an, die USA aus dem Klimaschutzabkommen von Paris zurückziehen zu wollen. (sda/afp/dpa)

Darum verlieren die Korallen ihre Farben und sterben

Video: srf

Die grössten Klimasünder

1 / 7
Die grössten Klimasünder
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Aufregendes und Anregendes zum Klimawandel

14 Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweiz

Link zum Artikel

Weltweit grösstes Solarkraftwerk eingeweiht

Link zum Artikel

Der Klima-Putsch – oder wer rettet die Welt: Die Öko-Aktivisten oder die Öko-Kapitalisten?

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

CO₂-Gesetz könnte kippen: Städte verzeichnen tiefe Stimmbeteiligung

Die Städte melden tiefe Stimmbeteiligungen. Das CO2-Gesetz wird angesichts Umfragewerte durch die Schlussmobilisierung entschieden werden.

Am kommenden Sonntag steht fest, wie sich die Klimapolitik der Schweiz entwickeln wird. Die Stimmbevölkerung entscheidet in einem Referendum über das CO2-Gesetz, dessen Chancen derzeit alles andere als gut stehen. Dies zeigen die repräsentativen Umfragen von gfs.bern und SRF, die vor der Abstimmung veröffentlicht wurden.

Gründe für die schlechten Chancen dürften in der urbanen, städtischen Bevölkerung zu finden sein: Diese befürwortet zwar gemäss jüngsten Umfragen mehrheitlich das …

Artikel lesen
Link zum Artikel