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Du hast vielleicht die wichtigste Botschaft auf dem «Time»-Cover übersehen

07.12.2017, 08:0708.12.2017, 06:13

Das US-Magazin «Time» hat die Frauen, welche die #MeToo-Bewegung mit Enthüllungen über sexuelle Übergriffe von Männern ins Rollen brachten, zur Person des Jahres 2017 erklärt.

Video: srf

Auf dem aktuellen Cover sind fünf Frauen der #metoo-Bewegung abgedruckt, die die Bewegung symbolisch anführen: Ashley Judd, Taylor Swift, Susan Fowler, Adama Iwu und Isabel Pascua. Wer sich die Titelseite jedoch genauer anschaut, kann eine versteckte Botschaft erkennen. Ein einsamer, schwarz gekleideter Ellenbogen ist auf dem Cover ebenfalls abgelichtet. Die Präsenz am Tisch ist jedoch kein Fehler, sondern eine Hommage an die unzähligen Frauen, die auch ein Teil der #metoo-Bewegung sind.

Das aktuell TIME-Cover
Das aktuell TIME-CoverBild: EPA/TIME

«Das ist beabsichtigt», erklärte «Time»-Korrespondentin Charlotte Alter während eines Interviews mit «AM to DM».

«Es handelt sich um eine Krankenhausangestellte, die ebenfalls Opfer sexueller Belästigung wurde – aber nicht das Gefühl hatte, dass sie an die Öffentlichkeit treten könne, ohne ihre Existenzgrundlage zu gefährden.» Ihre Entscheidung, anonym zu bleiben, soll ein Spiegelbild der Tausenden Frauen, die sich aus Angst vor beruflicher oder persönlicher Konsequenzen nicht an die Öffentlichkeit getrauen, darstellen.

(nfr)

«Wenn du nicht aufhörst, mach ich dich kaputt!»

Video: watson/Lya Saxer

#MeToo: Diese Frauen belasten Harvey Weinstein

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#MeToo: Diese Frauen belasten Harvey Weinstein
quelle: invision/invision / joel ryan
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31 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Kronrod
07.12.2017 09:19registriert März 2015
Die EU kriegt den Fredensnobelpreis und ein Hashtag wird "man of the year". Wo führt das noch hin?
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lily.mcclean
07.12.2017 10:40registriert Juli 2015
Ich verstehe einfach nicht was Swift auf dem Cover verloren hat. Da gäbe es 100 andere Frauen die mehr für die Sache gekämpft haben als Taylor!
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ATHENA
07.12.2017 10:16registriert Oktober 2017
Gut finde ich, dass das Cover der Bekämpfung von sexueller Belästigung und Gewalt gewidmet wird. Dass solche an Männern, Frauen oder Kindern verübt wird, ist untragbar. Was ich aber problematisch finde ist, dass gerade in "Hollywood" teilweise zum Vorteil der eigenen Karriere geschwiegen wird. Das hinterlässt einen sehr faden Beigeschmack. Man sollte nicht schweigen, sondern es anzeigen.
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