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Trump beschimpfte sie als «Pocahontas» – jetzt schlägt sie zurück

Trump beschimpfte sie als «Pocahontas» – jetzt schlägt sie zurück

15.10.2018, 18:2815.10.2018, 18:28

2020 wird in den USA gewählt. Langsam beginnen sich verschiedenen Anwärter auf eine mögliche Präsidentschaftskandidatur vorzubereiten. Eine davon ist die Senatorin Elizabeth Warren aus dem US-Bundesstaat Massachusetts. Seit spätestens Mitte September ist Warren im ganzen Land bekannt.

Bei einer Debatte im US-Senat, in der es um Jeff Sessions und sein zukünftiges Amt als Justizminister ging, kritisierte Warren Sessions so scharf, dass ihr das Rederecht entzogen wurde. 

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat für Senatorin Warren kein nettes Wort übrig. Er verspottete Warren als «Pocahontas», da die Senatorin in der Vergangenheit indianisches Erbe für sich reklamierte. Trump ging gar soweit, dass er Warren eine Millionen-Dollar-Spende anbot, wenn sie einen DNA-Test mache, der ihre Aussagen belege. 

Das hat Warren nun getan. Auf ihrem Twitter-Kanal veröffentlichte die 69-Jährige ein längeres Video, dass nicht nur ihre Familie und Vorfahren zeigt, sondern auch Professor Carlos D. Bustamante. Bustamante ist ein führender Experte für DNA-Analysen. Er stellte fest, dass ein reiner indianischer Vorfahre «in den letzten sechs bis zehn Generationen vorkam.» 

Warrens Video und Tweet wurde bereits weit mehr als eine halbe Million Mal angeschaut. Trump jedoch bleibt unbeeindruckt von der Ahnenforschung Warrens. Als Journalisten ihn auf das Video ansprachen, meint er nur: «Wen interessiert's?» und bestreitet, dass er nun eine Million Dollar spenden müsse.

(ohe)

Trumps «Pocahontas»-Witz kam bei den Indianer nicht so gut an

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