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Hundreds of thousands of North Koreans gathered at Kim Il Sung Square to attend a mass rally against America on Saturday Sept. 23, 2017, in Pyongyang, North Korea, a day after the country's leader issued a rare statement attacking Donald Trump. The sign on the left foreground reads

In Hemd und Krawatte gingen die meisten jungen Menschen auf die Strasse.  Bild: AP/AP

Kims Anhänger in Bomben-Stimmung: So sieht eine Massendemo in Nordkorea aus



Pyongyang erlebte am Samstag eine der grössten Anti-USA-Kundgebung aller Zeiten. Hunderttausende Menschen versammelten sich laut Nachrichtenagenturen auf dem Hauptplatz und protestierten gegen Trump: «Tod den amerikanischen Imperialisten», stand auf Transparenten. Andere Symbole zeigten, wie Raketen ins Weisse Haus einschlagen.

Am gleichen Tag hatte auch der nordkoreanische Aussenminister Ri Yong Ho ordentlich gegen die USA gewettert: Präsident Trumps Drohung mit der vollständigen Vernichtung Nordkoreas mache «einen Besuch unserer Raketen auf dem gesamten Festland der USA umso unvermeidlicher», sagte Ri.

Bild

Eine gewaltige Menschenmasse versammelte sich auf dem Hauptplatz in Pyongyang.  twitter

Trump schiesst zurück

Trump lasse Nordkorea keine andere Wahl, als mit dem «nuklearen Hammer der Gerechtigkeit» zu reagieren. Wie zuvor schon der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un richtete auch der Aussenminister persönliche Schmähungen gegen den US-Präsidenten. Trump sei ein «Lügenkönig», ein «Geistesgestörter» und ein «Grössenwahnsinniger», der «heutzutage die grösste Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit der Welt» darstelle, sagte Ri vor den Vereinten Nationen.

Trump schoss wie gewohnt auf Twitter zurück: «Wenn der Aussenminister für Kim spricht, werden die beiden nicht mehr lange da sein», drohte der US-Präsident. 

(amü)

Reiseziel: Nordkorea. Eine Fahrt ins Ungewisse

Video: srf

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ChlyklassSFI 24.09.2017 15:18
    Highlight Highlight Leider haben wir nicht so viel Spass daran, wie Trump und Kim:
    Benutzer Bild
  • manuel0263 24.09.2017 13:18
    Highlight Highlight Demnächst wird es wohl leider ganz gewaltig krachen, weil man sich längst über der roten Linie befindet und einer von beiden Tatsachen folgen lassen muss. Und dann wird es vermutlich von beiden Seiten heissen, dass Gewalt "unvermeidbar" war. Zumindest der Grossraum von Seoul wird dabei "leider" auch noch ausgelöscht. Wahnsinn.
  • Baba 24.09.2017 11:55
    Highlight Highlight Und wo demonstrieren die Frauen?
  • Wilhelm Dingo 24.09.2017 10:45
    Highlight Highlight Schwachköpfe auf allen Seiten
  • Dirk Leinher 24.09.2017 10:16
    Highlight Highlight Ja das sind Unterschiede.
    In Deutschland wurde das mobile von Merkel abgehört.
    Das wird dem Kim nicht passieen, er hat Telefone aus den 50er Jahren in Verwendung.
  • Toerpe Zwerg 24.09.2017 09:59
    Highlight Highlight Eigentlich ziemlich treffende Analyse von Trump, die der Aussenminister abliefert.
  • derEchteElch 24.09.2017 09:47
    Highlight Highlight Selbst eine "Demonstration" gleicht einer Militärparade.. 🤔 Ob hier auch die KVA mit der Ausgangsuniform dahinter steckt..?
  • rodolofo 24.09.2017 09:36
    Highlight Highlight Sie demonstrieren gegen die USA, meinen aber im Grunde IHN, Kim Jong Un!
    Aber solche inszenierten Demos sind im Juche-Kommunismus die einzige Möglichkeit für Nordkoreaner, um angestauten Aggressionen rauszulassen.
    Dabei werden sie von unzähligen Parteispitzeln genau beobachtet! Wer schimpft zu wenig gegen die bösen Imperialisten? Der landet bald in einem Arbeitslager des Nordkoreanischen Gulag...
    Das muss man "Trumpistan" immer noch zugestehen:
    Sowohl die Trump-Fans, als auch die Trump-Gegner in den USA sind ECHT, auch wenn die Einen "Fake News" verbreiten!
    In Nordkorea aber ist ALLES "FAKE"!
    • Sebastian Wendelspiess 24.09.2017 11:34
      Highlight Highlight Würde sagen beide verbreiten teilweise Fakenews. Zu Nordkorea gab es letztens eine Intetessante Doku, Kim Jong Un ist einiges Volksnaher als sein Vater und es herrscht ein richtiger Personenkult um ihn. Dank der frühen Indoktrinierung und Abschottung von der Aussenwelt kennen die Nordkoreaner nichts anderes. Ich denke also, viele Menschen dort verehren ihren Führer wirklich.
    • rodolofo 24.09.2017 13:13
      Highlight Highlight @ Sebastian Wendelspiess
      Ich weiss eigentlich nur wenig über Nordkorea.
      Aber die Bilder und Geschichten, die ich den Medien entnehme wecken in mir Erinnerungen aus einer Reise nach Polen zu Zeiten des (bereits bröckelnden) Ostblocks.
      Da gab es die Profiteure der Kommunistischen Partei, die sich als Funktionäre immerhin gewisse Privilegien und einen bescheidenen Wohlstand erreichen konnten, aber auch komplett abgelöschten, deprimierte, vor leeren Staatsläden Schlange stehende Massen von zutiefst frustrierten Menschen, ...
    • rodolofo 24.09.2017 13:18
      Highlight Highlight ... die sich -ständig von Polizisten und Spitzeln überwacht- mit dem berühmten Ostblock-Humor und mit viel Improvisation durch die alltägliche Misere durchschlagen mussten.
      Meine Gefühle waren also durchaus gemischt!
      Als Beobachter von aussen, der aus der übersättigten West-Konsumgesellschaft kam, empfand ich die Ruhe und die Leere auf den Strassen und Plätzen, sowie die fehlende Werbung als sehr wohltuend.
      Und die Leute, die wir trafen, waren ausgesprochen herzlich!
      Die Einheits-Partei war gleichbedeutend mit einer Mafia.
      Wer über gute Beziehungen verfügte, konnte sich sehr vieles erlauben...
  • Lucida Sans 24.09.2017 09:15
    Highlight Highlight Ein Nordkoreaner kann gar nichts anderes als Kims Anhänger sein.
    • _kokolorix 24.09.2017 11:15
      Highlight Highlight Kann er wohl aber dann trägt er keine rote Krawatte, sondern einen fadenscheinigen Arbeitsanzug...
  • Grundi72 24.09.2017 08:41
    Highlight Highlight Little Rocket Man!

    🤣 like it!

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