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epa05990254 House Intelligence Committee ranking member, Democratic Representative from California Adam Schiff rides an escalator on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 25 May 2017. Schiff has said that the House Intelligence Committee will subpoena former National Security Advisor Michael Flynn in its investigation into alleged Russian interference in the 2016 US presidential election.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Adam Schiff ist Vorsitzender des Committee on Intelligence und wird damit einer von Trumps grössten Gegenspielern. Bild: EPA/EPA

Trump hat gerade đŸ’© verbreitet – und zwar wortwörtlich



Ein Tweet des US-PrĂ€sidenten sorgt wieder einmal fĂŒr Schlagzeilen. Am Wochenende attackierte Donald Trump einen demokratischen Abgeordneten und griff dabei in die FĂ€kalien-Kiste.

Ursprung der neuesten Twitter-Fehde war die Entlassung Jeff Sessions und die Ernennung Matt Whitakers zum neuen US-Generalstaatsanwalt. Vielerorts wird vermutet, dass Donald Trump mit dieser Rochade die Arbeit des Sonderermittlers Robert Mueller auszuhöhlen versucht.

Die Entlassung Sessions wird seitens der Demokraten denn auch kritisiert. Jeder weitere Schritt wird scharf beobachtet. Der Abgeordnete Adam Schiff aus Kalifiornien merkte an, dass Matt Whitaker noch gar nicht durch den Senat bestÀtigt wurde. Ein Schritt, der durch das Gesetz so vorgesehen wÀre.

epa07167892 US Acting Attorney General Matthew Whitaker delivers the opening remarks at the Department of Justice's annual Veterans Appreciation Day ceremony, at the Justice Department in Washington, DC, USA, 15 November 2018.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Attorney General der USA: Matt Whitaker. Bild: EPA/EPA

Dies wiederum veranlasste Trump dazu, seine Meinung zum Thema wiederzugeben. Auf Twitter schrieb er, dass auch Sonderermittler Mueller nicht durch den Senat bestÀtigt worden sei. Doch das ist gemÀss Gesetz auch nicht nötig.

Dass sich Trump nicht wirklich um die Fakten schert, ist eigentlich keine Neuigkeit. Doch in besagtem Tweet bediente sich der US-PrĂ€sident einer Sprache, welche die bereits zigfach erreicht geglaubte Talsohle noch einmal unterschritt. 

Denn Donald Trump schrieb in seinem Tweet nicht Adam Schiff, sondern «Adam Schitt». «Shit» ist das englische Wort fĂŒr «Scheisse».  

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump das Wort «Shit» in den Mund nimmt. So bezeichnete er etwa diverse afrikanische Staaten als «shitholes». Dass der PrĂ€sident der Vereinigten Staaten seine politischen Widersacher verbal mit FĂ€kalien bewirft, dĂŒrfte jedoch ein Novum in der US-Geschichte sein. 

Dementsprechend hoch gingen auch die Wogen auf Twitter. Trump mache Wortspiele auf dem Niveau eines FĂŒnfjĂ€hrigen, so der Tenor. Bemerkenswert ist unter anderem auch eine Szene von vergangener Woche, als der US-PrĂ€sident von den Journalisten mehr «Anstand» verlangte. Nur um Tage spĂ€ter einen respektierten Politiker als «Scheisse» zu bezeichnen.

Ein anderer User merkte an, dass es ein durchaus seltsamer Moment sei, da man nicht wisse, ob der PrĂ€sident wirklich so schrecklich sei oder einfach Analphabet. 

FĂŒr Version eins spricht, dass Trump den Tweet bisher stehen gelassen hat. Seine grammatikalischen Fehler hatte er jeweils innert nĂŒtzlicher Frist korrigiert. (cma)

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Trumps mögliche Gegner 2020
quelle: ap/ap / charlie neibergall
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