DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This July 8, 2017 photo shows members of the KKK escorted by police past a large group of protesters during a KKK rally in Charlottesville, Va.  Some white Southerners are again advocating for what the Confederacy tried and failed to do in the 1860s: secession from the Union. So-called Southern nationalists are within the group of demonstrators who are fighting the removal of Confederate monuments around the South. They say it’s time for Southern states to secede again and become independent of the United States.(AP Photo/Steve Helber)

Bereits am 8. Juli demonstrierten Rechtsradikale in Charlottesville. Bild: AP/AP

Schwarzer Cop beschützt Rechtsextreme in Charlottesville: Wie das Foto wirklich entstand



Nach den rassistischen Ausschreitungen vom Samstag in Charlottesville ging ein Foto viral. Es zeigt einen schwarzen Polizisten, der Mitglieder des Ku Klux Klan und andere Rechtsextreme beim Aufmarsch in der Universitätsstadt im US-Bundesstaat Virginia beschützt.

Es ist eine ebenso beeindruckende wie bedrückende Aufnahme: Ein Afroamerikaner hilft Menschen, die ihn hassen, bei der Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäusserung. User in den sozialen Medien meinten, das Foto habe eine Auszeichnung verdient, am besten den Pulitzer-Preis, die höchste Ehrung im US-Journalismus.

Die Bild hat nur einen Schönheitsfehler. Es wurde nicht an der Kundgebung vom Samstag aufgenommen, sondern ist mehr als einen Monat alt. Der Urheber lässt sich nicht genau ermitteln, wie Buzzfeed berichtet. Einer der ersten Uploads stamme von einem gewissen Keven Quillon, der das Foto am 9. Juli auf Instagram gepostet habe.

Video: srf

Beim abgebildeten Polizisten handle es sich um  Darius Ricco Nash, den Ehemann seiner Nichte, schrieb Quillon. Er sei tags zuvor im Einsatz gewesen und habe nicht nur von den KKK-Mitgliedern hasserfüllte Bemerkungen gehört, sondern auch von den Gegendemonstranten der Black-Lives-Matter-Bewegung. Diese konnten es offenbar nicht ertragen, dass ein Schwarzer die Rassisten beschützte.

Tatsächlich fand bereits am 8. Juli in Charlottesville eine rechtsradikale Kundgebung gegen die geplante Entfernung des Denkmals von Südstaaten-General Robert E. Lee statt. Sie artete ebenfalls in Gewalt aus, die Polizei musste Tränengas einsetzten. Es scheint logisch, dass das Foto an jenem Tag entstand. Eine starke Aufnahme bleibt es so oder so. (pbl)

Rassisten-Aufmarsch in US-Unistadt

Donald Trump

Trump hat die USA in eine nationale Sicherheitskrise gestürzt

Link zum Artikel

«F**k July 4th»: Kritische Stimmen und Proteste gegen Trump am Unabhängigkeitstag

Link zum Artikel

Trump kann sein giftiges Erbe auf Jahre hinaus zementieren

Link zum Artikel

Selbst das amerikanische Wappentier ist vor Trump nicht sicher

Link zum Artikel

Make America Weak Again: Trump beschleunigt den Niedergang der USA

Link zum Artikel

Warum US-Medien besessen sind von Donald Trump

Link zum Artikel

Harley-Davidson ist nur der Anfang: Wie Trump sich im Handelskrieg verfahren hat

Link zum Artikel

Gestern hatte Trump einen «Wow!»-Tag – aber diese Frau könnte ihm den Spass noch verderben

Link zum Artikel

Harry-Potter-Autorin macht sich via Twitter über Donald Trump lustig

Link zum Artikel

Trump bleibt Trump: Bei der Richterwahl denkt er nur an sich selbst

Link zum Artikel

Donald Trump ätzt gegen 2 US-Comedians – und die schiessen so zurück 😅

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nato leitet offiziell Rückzug aus Afghanistan ein

Die Nato leitet nach der Rückzugsentscheidung der USA das Ende ihres Einsatzes in Afghanistan ein. Die Alliierten hätten entschieden, mit dem Abzug aus dem Land zu beginnen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochabend nach einer Videokonferenz der Aussen- und Verteidigungsminister der 30 Bündnisstaaten von Diplomaten.

US-Präsident Joe Biden hatte zuvor ankündigen lassen, dass die USA als grösster Truppensteller in dem Krisenstaat ihre Soldaten nach 20 Jahren zum 11. September nach …

Artikel lesen
Link zum Artikel