International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dieser Ex-Marine klaute ein Auto, um Leben zu retten – nun gibt er die Schlüssel zurück



Amerika erlebt momentan eine Welle der Solidarität mit den Opfern des Massakers von Las Vegas und feiert die Retter, die ihr Leben für andere riskierten.

Bild

Taylor Winston. taylorwinston

Einer dieser Retter ist Taylor Winston. Der 29-jährige, Ex-Marine-Soldat klaute im Chaos einen Pick-up-Truck am Rand der Konzertbühne. «Ich sah ein Feld mit einem Haufen weisser Pick-ups, und habe mein Glück getestet, um zu sehen, ob bei einem der Schlüssel noch steckt», sagte er zu cbsnews.

Als er tatsächlich einen Fahrtüchtigen gefunden hatte, belud er ihn mit so vielen Verletzten, wie er konnte und fuhr immer wieder zwischen dem Krankenhaus und dem Ort des Massakers hin und her. 

Bild

In diesem Truck transportierte Taylor Winston die Verwundeten ins Krankenhaus. cbn

Drei Tage nach dem schrecklichen Ereignis gelang es dem Pick-Up-Besitzer, mit Winston in Kontakt zu treten. 

«Hallo Taylor, jemand hat mir gesagt, dass du vielleicht die Schlüssel meines Trucks hast. Alles was ich will, ist der Schlüssel. Sonst ist alles Schnee von gestern. Und wie geht es dem Mensch, den du transportiert hast?»

Pick-up-Besitzer

Am Ende hatte Winston seinen Schätzungen zufolge 30 Verletzte aus der Todeszone geholt. Wie viele von ihnen überlebt haben, weiss er jedoch nicht. Die Schlüssel hat er mittlerweile dem Besitzer zurück gegeben. (nfr)

Mehr als 50 Tote bei Angriff in Las Vegas

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

«Das ist ganz klar ein Terrorist»: Warum rechte Gewalt keine psychische Krankheit ist

Nach dem Terroranschlag in Christchurch suchen Experten Gründe, warum ein Mensch zu solch einer Tat fähig ist. Der deutsche Politikwissenschaftler Hajo Funke warnt davor, rechtsextreme Überzeugungstäter zu pathologisieren.

Herr Funke, es herrscht Uneinigkeit darüber, wie man den 28-jährigen Australier, der in Christchurch mutmasslich 50 Menschen getötet hat, nennen soll: Amokläufer, Terrorist, Psychopath. Welches ist die richtige Bezeichnung?Hajo Funke: Er ist ganz klar ein Terrorist. In seinem Manuskript hat er geschrieben, dass er sich in der Tradition von Andres Breivik und dem Attentäter von Charleston sieht. Er benutzt dieselben Argumente wie die rechtsextremen Identitären, die von einer Umvolkung …

Artikel lesen
Link zum Artikel