DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Press Secretary Kayleigh McEnany, Winston Churchill und Donald Trump.

Kayleigh McEnany stellt Trump in eine Reihe mit Churchill. Bild: Keystone/imago/watson

«Wie Churchill»: So erklärt das Weisse Haus Trumps umstrittenes Bibel-Foto



Stumm hält er eine Bibel in die Höhe: Donald Trumps Fototermin am Montag vor der St. John's Kirche in Washington sorgte für empörte Reaktionen. Nicht zuletzt, weil er dafür die Demonstranten vor dem Weissen Haus mit Tränengas vertreiben liess.

Die ganze Geschichte hier:

Video: watson/Lino Haltinner

Kayleigh McEnany, Sprecherin des Weissen Hauses, hat nun Trumps Beweggründe erklärt: «Der Präsident wollte eine sehr eindringliche Botschaft senden.» Man lasse sich nicht durch Plünderungen und Aufruhr überwältigen. «Das ist nicht das, was Amerika definiert.»

Und dann zieht McEnany ein paar historische Parallelen. In der Geschichte habe es immer wieder Präsidenten und Anführer gegeben, die sehr kraftvolle Symbole genutzt hätten. Symbole, die für ihre Nationen eine «Botschaft der Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit» vermittelt haben.

«Bei Churchill sahen wir, wie er die Bombenschäden inspizierte; dies sandte dem britischen Volk eine kraftvolle Botschaft der Führung. Und George W. Bush, der den feierlichen ersten [Baseball-]Wurf nach 9/11 machte. Und Jimmy Carter, der einen Pullover anzog, um zum Energiesparen anzuregen. Und George H.W. Bush unterzeichnete das Gesetz für behinderte Amerikaner, flankiert von zwei behinderten Amerikanern.

Ikonische Aufnahme: Winston Churchill inspiziert 1941 den zerbombten Westminster-Palace in London.

Winston Churchill inspecting bomb damage in the House of Commons debating chamber on May 11, 1941. Courtesy Everett Collection PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xCourtesyxEverettxCollectionx HISL012 EC277

Bild: imago images/Everett Collection

Dass die genannten Präsidenten sich für ihre «sehr kraftvollen Symbole» den Weg mit Tränengas und Gummigeschossen freiräumen liessen, ist nicht übermittelt. (mlu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Proteste in den USA:

1 / 48
Proteste in Minneapolis
quelle: keystone / john minchillo
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dieses Video zeigt die Ausschreitungen in den Strassen von Minneapolis

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Nahost-Experte: «Eine dritte Intifada ist nicht auszuschliessen»

Die Situation zwischen Israelis und Palästinensern eskaliert erneut. Nahost-Experte Hans-Lukas Kieser sagt im Interview, wie Ministerpräsident Netanjahu von den jüngsten Ereignissen profitiert und was jetzt eine dritte Intifada verhindern kann.

Eine Verkettung von Ereignissen führte dazu, dass der Konflikt zwischen Israel und palästinensischen Gebieten wieder aufgeflammt ist. Können Sie einen Überblick geben, wie es dazu kam?Hans-Lukas Kieser: In den vergangenen Wochen hatte die israelische Polizei in der Altstadt von Jerusalem diverse Plätze abgesperrt, auf denen sich muslimische Anwohner während des Ramadans normalerweise treffen. Das führte dazu, dass die Muslime ihren Ramadan nicht so feiern konnten, wie sie es …

Artikel lesen
Link zum Artikel