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«Tür komplett zugeschlagen»: Prinz Andrew kooperiert nicht in Epstein-Fall



FILE - In this Tuesday, Oct. 1, 2013 file photo, Britain's Prince Andrew delivers the keynote speech of the Japan-UK security cooperation conference in Tokyo. Prince Andrew in a statement Saturday Aug. 24, 2019 denied any knowledge of criminal behavior by one-time friend Jeffrey Epstein who killed himself in a New York jail while awaiting trial on sex trafficking charges. (AP Photo/Koji Sasahara, File)
Prince Andrew

Andrew will nicht helfen. Bild: AP

Prinz Andrew verweigert nach Angaben der Ermittler die Zusammenarbeit zur Aufklärung des Missbrauchsskandals um den US-Millionär Jeffrey Epstein. Das sagte der New Yorker Staatsanwalt Geoffrey Berman am Montag.

Trotz seiner Zusagen, bei den Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI zu helfen, habe der 60-jährige Prinz «die Tür zu einer freiwilligen Zusammenarbeit komplett zugeschlagen», so Berman. Er hatte dem zweitältesten Sohn der Queen bereits im Januar «null Kooperation» vorgeworfen.

Berman sagte, sein Büro prüfe nun «seine Optionen für das weitere Vorgehen». Welche Massnahmen er ergreifen könnte, liess er offen. Die New Yorker Staatsanwaltschaft ist für ihre unerschrockenen bis aggressiven Ermittlungen bekannt.

Epstein soll über Jahre hinweg minderjährige Mädchen und junge Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben; wenige Wochen nach seiner Festnahme wurde der 66-Jährige im vergangenen August in einer New Yorker Gefängniszelle tot aufgefunden - nach Angaben der Gerichtsmedizin beging er Suizid.

Prinz Andrew, der mit dem Multimillionär befreundet war, wird vorgeworfen, 2001 Sex mit einer damals 17-Jährigen gehabt zu haben, die von Epstein dazu gezwungen worden sein soll. Er bestreitet die Vorwürfe und sagte im vergangenen Jahr öffentlich seine Kooperation mit den Ermittlern zu.

Nach heftiger Kritik an einem BBC-Interview im vergangenen November, in dem der Prinz seine Freundschaft mit Epstein verteidigte und keinerlei Mitgefühl mit den Opfern zeigte, legte Andrew alle öffentlichen Ämter als Royal nieder.

Die Ermittlungen zu dem Missbrauchsskandal laufen auch nach Epsteins Tod weiter. Dabei geht es um die Frage möglicher Gehilfen des Multimillionärs. (aeg/sda/afp)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lolita 10.03.2020 22:09
    Highlight Highlight Was für ein A. Nicht nur missbrauchter ein Girl, er deckt die anderenTäter auch noch.
    Der hat sowas von Dreck am Stecken. Und gensau deshalb braucht es Öffentlichkeit und Druck, sonst kommen solche davon.Zumindest soll es jeder via Presse wissen, was für einer er ist.
    Null Anstand und Moral, extrem peinlich für das Königshaus. Auch weil sie ihm das noch (?) durchgehen lassen bzw. dahingehen unterstützen. Tolle Vorbilder.
    Ich hoffe sie kommen zur Besinnung und tun das Richtige.
    • Illuminaughty 11.03.2020 07:10
      Highlight Highlight Die Unschuldsvermutung gilt für das mutmassliche Verbrechen, aber nicht für sein Verhalten bei der Aufklärung. Wer nicht mit den Behörden kooperiert, muss damit rechnen, dass das nicht von allen gutgeheissen wird.
  • sentir 10.03.2020 17:57
    Highlight Highlight Da die Ermittler den Tod von Epstein als Suizid deklarieren, statt in diese Richtung zu ermitteln, wüsste ich auch nicht, ob ich mit denen zusammenarbeiten würde.
    Es wäre schon sehr schick, wenn sich die wahren Täter hinter einem Prinzen verstecken und ihn als Schuldigen präsentieren könnten.

    Bei soviel Geld und Macht, das bei diesem Fall im Spiel ist, masse ich mir über keinen der momentan involvierten ein Urteil an.
    Wie "code-e" sagte; das Ganze stinkt zum Himmel. Von A-Z.
  • Watchdog2 10.03.2020 17:26
    Highlight Highlight Umsonst hat er nicht den Nick 'Randy Andy' bekommen.
  • Satanarchist 10.03.2020 16:48
    Highlight Highlight War klar, dass der nicht koopiert. Die ganze Epstein-Sache stinkt sowieso gigantisch zum Himmel. Aber Geld regiert die Welt.
  • De-Saint-Ex 10.03.2020 14:38
    Highlight Highlight Kooperieren muss er eigentlich nur unter einer Voraussetzung nicht: wenn er sich damit selbst belasten würde. Leider ist zu befürchten, dass sein Mitwirken aufgrund seines „Standes“ nie aufgeklärt werden wird.
    • De-Saint-Ex 11.03.2020 14:00
      Highlight Highlight Ändert an meiner Aussage überhaupt nichts.
  • code-e 10.03.2020 13:26
    Highlight Highlight Wer nichts zu verbergen hat kooperiert. Der schmierige Andrew hat sicher enorm viel Dreck an seinem Stecken, welcher partout nicht aufgedeckt werden darf. Das Ganze stinkt zum Himmel aber eben Royal und was besseres. Dem wird nie was passieren. Jeder Normalo wäre längstens in U-Haft
    • Watchdog2 11.03.2020 10:02
      Highlight Highlight ...royalen Dreck an seinem Stecken... genau...
  • Pafeld 10.03.2020 13:10
    Highlight Highlight Zum Glück geht die Royal Family gerade das Protokoll nochmals durch, wie man Familienmitglieder von den royalen Pflichten permanent entbinden kann. Wer weiss, wann man das noch einmals brauchen kann.
  • Crissie 10.03.2020 13:04
    Highlight Highlight Na, dann ist ja alles klar!
  • what's on? 10.03.2020 12:11
    Highlight Highlight Wer will schon sein eigenes Grab schaufeln?

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