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Jungen Mann misshandelt und auf Facebook Live übertragen – vier Peiniger festgenommen



Auf Grundlage eines im Internet kursierenden Videos hat die Polizei in Chicago vier junge Männer festgenommen. Der Film zeigt, wie die Festgenommenen einen geistig behinderten Mann fesselten und misshandeln.

In dem auf Facebook Live veröffentlichten Video sei zu sehen, wie die vier Männer ihr an Händen und Füssen gefesseltes Opfer angreifen und verhöhnen und rassistische Beleidigungen rufen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

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Das Opfer wurde gefesselt und anschliessend gepeinigt. screenshot: fox32chicago

Das Opfer, ein geistig behinderter junger Mann, sei von den Verdächtigen aus einem Vorort Chicagos in ein Gebiet im Südwesten der Stadt gebracht worden. Offenbar sei er zwischen 24 und 48 Stunden mit seinen Peinigern zusammen gewesen. Einer der Festgenommenen kenne das Opfer aus der Schule.

File Photo: Chicago Police Superintendent Eddie Johnson speaks during a news conference announcing the department's plan to hire nearly 1,000 new police officers in Chicago, Illinois, U.S., September 21, 2016. REUTERS/Jim Young/File Photo

«Es ist widerlich», sagte Chicagos Polizeichef Eddie Johnson. Bild: JIM YOUNG/REUTERS

Es sei noch unklar, ob der Mann entführt worden sei. Er sei traumatisiert und habe Schwierigkeiten, mit den Ermittlern zu sprechen.

Die vier Festgenommenen sind der Polizei zufolge schwarz, ihr Opfer weiss. Alle fünf sind demnach junge Männer über 18 Jahre.

In dem von einem der Verdächtigen veröffentlichten Video ist zu sehen, wie das Opfer mit zugeklebtem Mund in einer Ecke sitzt, Hände und Beine offenbar gefesselt. Seine Angreifer lachen und rufen wiederholt «Fuck Donald Trump! Fuck white people!»

Die Kleidung des Opfers ist an einer Stelle zerschnitten, sein Haar an einer Stelle bis auf die Kopfhaut zurückgeschnitten, die eine blutende Wunde aufweist.

«Es ist widerlich», sagte Chicagos Polizeichef Eddie Johnson auf einer Pressekonferenz. Die vier Verdächtigen seien in Untersuchungshaft. Ihr Opfer habe inzwischen das Spital verlassen. (gin/sda/afp)

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