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President Donald Trump watches as a White House aide takes away a microphone from CNN journalist Jim Acosta during a news conference in the East Room of the White House, Wednesday, Nov. 7, 2018, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

US-Präsident Donald Trump will nach CNN-Korrespondent Jim Acosta möglicherweise auch anderen Journalisten die Akkreditierung für das Weisse Haus entziehen. Bild: AP/AP

Trump droht mit Entzug weiterer Akkreditierung für Journalisten



US-Präsident Donald Trump will nach CNN-Korrespondent Jim Acosta möglicherweise auch anderen Journalisten die Akkreditierung für das Weisse Haus entziehen. Journalisten benötigen diese Zulassung, um beispielsweise über Pressekonferenzen des Präsidenten berichten zu können.

«Ich habe die Entscheidung noch nicht getroffen, aber es könnte auch andere betreffen», sagte Trump am Freitag in Washington vor seinem Abflug nach Frankreich. Trump forderte, dass Journalisten das Weisse Haus und den Präsidenten mit Respekt behandeln.

Er echauffierte sich speziell über die Journalistin April Ryan vom American Urban Radio Networks. Er nannte sie einen «loser» (Versager). Sie sei bösartig und wisse nicht, was sie tue.

Ryan hatte Trump während einer Pressekonferenz unter anderem gefragt, ob er wünsche, dass sich der neue, kommissarische Justizminister Matthew Whitaker in die Untersuchungen des Russland-Ermittlers Robert Mueller einmischen solle. Trump antwortete: «Was für eine dumme Frage stellen sie da?»

Ein FBI-Team um Sonderermittler Robert Mueller geht der Frage nach, ob es bei den mutmasslich russischen Einflussversuchen auf die Präsidentschaftswahl 2016 geheime Absprachen zwischen Moskau und Trumps Wahlkampflager gab. Für Trump sind die Ermittlungen höchst unangenehm. Er geisselt sie regelmässig als «Hexenjagd».

epa07149741 CNN reporter Jim Acosta (L) holds onto a microphone asn an aide tries to take it away during a press conference with US President Donald J. Trump in the East Room of the White House in Washington, DC, USA, 07 November 2018. Acosta's White House press access was revoked after the incident.  EPA/ERIK S. LESSER

Das Weisse Haus wirft Acosta vor, sich unangemessen gegenüber einer Mitarbeiterin verhalten und Hand angelegt zu haben. Kritiker meinen, das vom Weissen Haus verbreitete Video sei manipuliert worden, um einen Vorfall dramatischer aussehen zu lassen. Bild: EPA/EPA

Video manipuliert?

Trump wies auch Vorwürfe zurück, das Weisse Haus habe ein Video manipuliert, das belegen soll, warum Acosta die Akkreditierung entzogen wurde. «Niemand hat manipuliert, macht mal halblang, das ist unehrliche Berichterstattung», sagte Trump.

Das Weisse Haus wirft Acosta vor, sich unangemessen gegenüber einer Mitarbeiterin verhalten und Hand angelegt zu haben. Kritiker meinen, das vom Weissen Haus verbreitete Video sei manipuliert worden, um einen Vorfall dramatischer aussehen zu lassen.

Acosta hatte sich geweigert, nach seinen Fragen an Trump einer Mitarbeiterin der Regierung das Mikrofon zurückzugeben. Er wehrte ihren Arm ab und berührte mit seiner Rückhand leicht ihren Oberarm. «Entschuldigen Sie, Ma'am», sagte er. Erst später gelang es der Mitarbeiterin, das Mikrofon mitzunehmen. (sda/dpa)

Trump gerät in Rage und verbannt CNN-Reporter

Video: srf

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Simsalabum 10.11.2018 07:00
    Highlight Highlight Wie man in den Wald ruft konmts zurück. Trump verlangt nach mehr Respekt, weiss er überhaupt was Respekt ist?
  • Tobi-wan 10.11.2018 00:25
    Highlight Highlight 2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und Drei macht Neune!!
    Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt ....
  • Vanessa_2107 09.11.2018 22:50
    Highlight Highlight Was sich Trump alles erlaubt, geht auf keine Kuhhaut hinaus und kein Mensch sagt etwas. Ich finde es ist an den Journalisten sich zu wehren, Trump müsste wirklich boykottiert werden. Setzen die Journalisten kein Zeichen werden bald türkisch/chinesisch/russische Verhältnisse in den USA herrschen,
    und plötzlich verschwinden Journalisten.
  • TanookiStormtrooper 09.11.2018 21:56
    Highlight Highlight Eine ungeschriebene Regel unter Journalisten sagt ja:
    Wenn jemand eine Frage nicht beantwortet und dem Journalisten das Mikrophon wegnehmen lässt, stellt der nächste Journi dieselbe Frage einfach nochmals.
  • Bynaus 09.11.2018 21:03
    Highlight Highlight Die Journalisten sollten die Pressekonferenzen des Weissen Hauses (und seine "Rallies") alle zusammen boykottieren, um gegen diese Gängelung zu protestieren. Wetten, dass Trump dann schnell seine Meinung ändert?
    • TanookiStormtrooper 09.11.2018 21:57
      Highlight Highlight Da müssten aber alle mitmachen. Die Trump-Groupies bei Fox "News" würden sich freuen, wenn sie da exklusiv ihre Nordkorea-Berichterstattung weiterführen dürften.
    • River 10.11.2018 00:34
      Highlight Highlight Das einzig richtige!
    • Popo Catepetl 10.11.2018 01:39
      Highlight Highlight Bei jedem anderen würde das funktionieren. Bei Trump kaum. Dann gäbe es halt kein Pressekonferenzen mehr. Twitter reicht ja. Oder 50 Foxnews-Reporter an der PK...

      Dem Typen kommt man mit „zivilem Ungehorsam“ einfach nicht bei!😢
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 09.11.2018 20:27
    Highlight Highlight Wer einem Geheimdienst irgendetwas glaubt, ist naiv. Eine der wichtigsten Aufgaben der Geheimdienste ist die Desinformation.
    • äti 09.11.2018 21:19
      Highlight Highlight 😁
    • Ich hol jetzt das Schwein 10.11.2018 01:07
      Highlight Highlight Wo steht in diesem Artikel irgendwas von einem Geheimdienst?
    • Sauäschnörrli 10.11.2018 01:54
      Highlight Highlight @Heinz Nacht, würde man ihn erwähnen wäre er ja nicht mehr geheim. 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • cheko 09.11.2018 20:18
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