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epa07346788 US President Donald J. Trump gestures as he delivers the State of the Union address, with Vice President Mike Pence and Speaker of the House Nancy Pelosi at the Capitol in Washington, DC, USA, 05 February 2019.  EPA/Doug Mills / POOL

In der Nacht zum Mittwoch hat Donald Trump die lang erwartete Rede zur Lage der Nation gehalten. Bild: EPA/The New York Times POOL

Kampfansage, Selbstlob und Seitenhieb gegen Demokraten – Trumps Kongressrede in 8 Punkten

Präsident Donald Trump hat in einer emotionalen Rede zur Lage der Nation die politischen Lager in den USA zu Einheit und Kompromissbereitschaft aufgerufen. Er selbst blieb bei seinen Positionen aber eisern. Ein Überblick in 8 Punkten.



Versöhnlicher Beginn

US-Präsident Donald Trump hat in seiner mit Spannung erwarteten Rede zur Lage der Nation den Kongress zu parteiübergreifender Zusammenarbeit aufgerufen.

Die Politik der Rache und Vergeltung müsse zugunsten von Kooperation und Kompromiss überwunden werden.

Viel Selbstlob

Trump lobte die wachsende Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze.

«Wir haben 5,3 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen und vor allem 600'000 neue im Produktionssektor.»

Das stimmt aber nicht ganz. Trump zählt ab dem Zeitpunkt seiner Wahl und nicht ab seinem Amtsantritt. Laut der «Washington Post» stieg seit Januar 2017 die Anzahl neuer Jobs um 4,9 Millionen an – 436'000 davon im Produktionssektor.

Der Anstieg ist dennoch bemerkenswert. Unter Obama entstanden nur rund 900'000 Arbeitsplätze. Allerdings hat sich die Anzahl der Arbeiter im Produktionssektor noch nicht erholt und liegt immer noch deutlich unter dem Niveau von 2007. 

Selbstlob gab es auch beim Thema Erdöl – Trump sprach gar von einer Revolution:

«Amerika ist der grösste Erdölproduzent der Welt und die Produktion hat ein Rekordhoch erreicht.»

Unrecht hat er nicht. Jedoch ist dies keinesfalls eine seiner Errungenschaften. Die Energie-Exporte der USA übertreffen die Importe bereits seit 2015. Zudem gilt das Land seit 2009 als grösster Erdgasproduzent. Die Förderung von Rohöl stieg bereits 2010 rapide an und erreichte 2018 einen höchstwert. 

Seitenhieb gegen Untersuchung

Der US-Präsident bekräftigte sein Lob auf die US-Wirtschaft. Die konjunkturelle Entwicklung komme einem ökonomischen Wunder gleich, sagte Trump. Die positive Entwicklung könne nur aufgehalten werden, wenn unnötige Kriege geführt würden und wenn es zu parteipolitisch motivierten Untersuchungen gegen seine Person komme.

Damit zielte Trump auf die Ankündigung der US-Demokraten, ihre Mehrheit im Kongress dazu zu nutzen, Untersuchungen gegen ihn einzuleiten.

Und so reagierte Nancy Pelosi: 

Kampfansage

US-Präsident Trump warb in seiner Rede zur Lage der Nation zudem für ein sicheres und modernes Einwanderungssystem. «Wir sind heute hier zu einem Zeitpunkt unbegrenzter Möglichkeiten zusammengekommen», sagte Trump vor beiden Kammern des US-Kongresses in Washington.

Weiterhin forderte er zur Sicherung der US-Südgrenze gegen Menschen- und Drogenhändler sowie gegen kriminelle Einwanderer erneut den Bau einer Mauer. «Toleranz für illegale Migranten ist nicht mitfühlend. Sie ist grausam», sagte Trump. Die Menschen aus Südamerika müssten von der gefährlichen und beschwerlichen Reise in die USA abgehalten werden.

Viele der Anwesenden hätten deren Errichtung zugestimmt, sagte Trump. Und weiter: «Ich bekomme sie gebaut». Allerdings wurde auch deutlich, dass Trump inzwischen von seiner einstigen Forderung nach der Errichtung einer durchgehenden Mauer über die Distanz von 2000 Meilen weit abgerückt ist. Er sprach von Zäunen, die dort errichtet werden sollen, wo nötig.

Ein Hoch auf die Frauen

Während die Republikaner fast pausenlos standen und Trump applaudierten, verhielten sich die meisten Demokraten sehr zurückhaltend. Tosenden Beifall von allen Anwesenden gab es aber, als Trump auf Frauen zu sprechen kam. 

«Niemand hat mehr von unserer florierenden Wirtschaft profitiert als Frauen, die 58 Prozent der im letzten Jahr neu geschaffenen Arbeitsplätze besetzt haben.»

Die Amerikaner sollten stolz darauf sein, dass mehr Frauen als je zuvor im Arbeitsmarkt integriert seien. «Genau ein Jahrhundert, nachdem der Kongress die Verfassungsänderung zur Einführung des Frauenwahlrechts verabschiedet hat, haben wir mehr Frauen im Kongress als je zuvor.» 

Zweites Treffen mit Kim Jong Un

Trump will laut seiner Ansprache in der Aussen- und Sicherheitspolitik den Versuch einer Einigung mit Nordkorea über die atomare Abrüstung der koreanischen Halbinsel fortsetzen. Er beabsichtigt, sich am 27. und 28. Februar in Vietnam erneut mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu treffen. Trump und Kim hatten sich im Juni vergangenen Jahres zu einem historischen Gipfel in Singapur zusammengefunden.

«Unsere Geiseln sind nach Hause gekommen. Nukleartests haben aufgehört und es hat 15 Monate lang keinen Raketenstart gegeben», sagte Trump. «Wenn ich nicht zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden wäre, wären wir meiner Meinung nach in einen grossen Krieg mit Nordkorea verwickelt, mit potenziell Millionen getöteten Menschen.» Es sei noch viel Arbeit zu tun, aber sein Verhältnis zu Kim sei gut.

Aussenpolitischer Rundumschlag

In der Afghanistan-Politik hofft Trump auf Fortschritte in den Verhandlungen mit den radikalislamischen Taliban. «Ich habe auch unsere Verhandlungen beschleunigt, um – wenn möglich – eine politische Lösung in Afghanistan zu finden», sagte Trump. «Grosse Nationen kämpfen keine endlosen Kriege», sagte der Präsident mit Blick auf den 18 Jahre währenden Afghanistan-Einsatz.

«Indem wir Fortschritte bei diesen Verhandlungen erzielen, werden wir in der Lage sein, unsere Truppenpräsenz zu reduzieren und uns auf Terrorismusbekämpfung zu konzentrieren.» Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, Trump könnte sogar einen abrupten Abzug der US-Soldaten vom Hindukusch im Schilde führen.

Aussenpolitisch wiederholte Trump ansonsten altbekannte Positionen. Er wolle den Iran genau beobachten, weil die Regierung in Teheran Amerika den Tod wünsche und Israel bedrohe. Er erneuerte seine Unterstützung für die venezolanische Opposition um den Gegenpräsidenten Juan Guaidó, den die USA und inzwischen viele weitere Länder als den legitimen politischen Führer in dem lateinamerikanischen Land anerkennen. Und er verteidigte erneut den Ausstieg der Amerikaner aus dem Atomabrüstungsvertrag INF.

Emotionale Auftritte

Die Rede Trumps war gespickt mit emotionsgeladenen Auftritten von Gästen, die an den Patriotismus der Amerikaner appellieren und die Grösse der Nation sowie die Erfolge Trumpscher Politik dokumentieren sollten.

So war nicht nur der letzte lebende Mondfahrer Buzz Aldrin im Saal des Kongresses, sondern auch Weltkriegsveteranen sowie ein zehnjähriges Mädchen, das erfolgreich gegen den Krebs gekämpft hat.

Mit dem Auftritt einer nach 22 Jahren Haft wegen Drogendelikten von Trump begnadigten Frau stützte er seine Politik im Strafvollzug.

Und dann gab es noch ein Geburtstagskind. Judah Samet überlebte gleich zwei grauenhafte Katastrophen: Als junger Mann entkam er dem Holocaust, letztes Jahr blieb er beim Attentat auf die Pittsburgher Synagoge unverletzt. 

(vom/sda/afp/reu/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lörrlee 07.02.2019 09:52
    Highlight Highlight @Watson:
    Wie konntet ihr nur die wichtigsten Punkte der Show vergessen?
    Der Sohn pennt ein, Nancy Pelosa applaudiert auf die sarkastischste Weise die möglich ist mit Augenkontakt zu Trump UND(!!!) Die Sitze der Zuschauer sind mit Hakenkreuzen verziert!

    Neinneinnein, es ist nicht Pro7, sondern diese Rede, das ist Entertainment! :D
    Benutzer Bild
  • α Virginis 06.02.2019 13:45
    Highlight Highlight Selbstdarsteller in Reinform...
  • rodolofo 06.02.2019 10:43
    Highlight Highlight "Präsident Donald Trump hat in einer emotionalen Rede zur Lage der Nation die politischen Lager in den USA zu Einheit und Kompromissbereitschaft aufgerufen. Er selbst blieb bei seinen Positionen aber eisern..."
    Das sagt eigentlich schon alles.
    "Kompromiss" bedeutet also, gemäss dem Trump-Lexikon für "Alternative Fakten":
    Immer das machen, was Trump und seine absolut loyalen Mafiosi wollen.
    Na toll!
    Da sage ich dann kurz und bündig:
    "NEIN, NEIN und nochmals NEIN!
    Scher Dich zum Teufel, wo Du auch hin gehörst!
    Und als Vorhölle empfehle ich Dir:
    Moskau einfach!
    (Rache ist süss, hähää...)
  • Stichelei 06.02.2019 09:48
    Highlight Highlight "parteiübergreifende Zusammenarbeit" heisst bei Trump doch einfach: Alle machen, was ich will. Immer!
  • Serge Künzli 06.02.2019 09:35
    Highlight Highlight Ich habe jahrzehntelang in den USA gelebt und kann die Aussagen des Präsidenten zur Kriminalität nur bestätigen. Zurück in der Schweiz habe ich grosse Sorge um unsere Zukunft, denn wir sind auf einem ähnlichen Weg. Schade ist die Schweiz eine direkte Demokratie. Ein guter Präsident wie Trump könnte uns bewahren. Wir sollten mal intensiv darüber nachdenken, unser System zu ändern... wenn es nicht schon zu spät ist. Unsere Gefängnisse sind mit Ausländern überfüllt und der Bundesrat wird so blöd sein, den Migrationspakt zu unterschreiben. Trump hat das nicht gemacht. Chapeau!
    • Fabio74 06.02.2019 10:40
      Highlight Highlight Wo hastdu gelebt in den USA? Wir sind nicht auf dem Weg dort hin, weil hier allen Versuchen der Rechten zum Trotz, der Staat funktioniert. Wir keine solchen Ghettos, keine solche Bevölkerungsstrukturen haben und weil hier Job und Ausbildungsperspektiven wesentlich besser sind.
      Die Ausländer sind entweder Krininaltouristen ohne Wohnsitz oder zwecks Ausschaffung dort oder normale Kriminelle wie es auch Schweizer gibt.
      Zusammenhang zum Migrantionspakt gibt es keinen.
    • Serge Künzli 06.02.2019 15:21
      Highlight Highlight Doch. Wenn wir den Migrationspakt unterschreiben werden die Mexikaner zu uns kommen, weil sie ja nicht mehr nach Amerika können wegen der Mauer. Auch die Venezuelaner machen sich bereits auf den Weg. Von den Afrikanern gar nicht zu sprechen, die sind auch schon parat. Eine Kollektivregierung ist immer schwierig – vor allem wenn sie links ist wie in der Schweiz.
    • Vanessa_2107 06.02.2019 20:52
      Highlight Highlight @Künzli - du hast recht, tausende Mexikaner und Venezolaner werden bald unsere Südgrenze fluten. Wir werden die Nationalgarde an die Grenze schicken müssen (haben wir das überhaupt😉? Wenn nicht das Militär, oder wir Frauen gehen als menschliche Schutzschilde die Grenze bewachen, bewaffnet mit Heugabeln. Man muss wirklich langsam in Betracht ziehen, an der Südgrenze eine Mauer zu bauen 😱😱😱
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 06.02.2019 09:13
    Highlight Highlight Nach dem längsten Shutdown war der Einstieg mit der Aussage es sei nicht die Agenda der Reps, nicht die der Dems, sondern die Agenda für ganz Amerika die gefühlte zehntausendste dicke Lüge des Präsidenten.
    Trump regiert mit EINER Agenda, nicht die der Reps, nicht die der Dies sondern die Trumpaagenda und die wird langfristig viele Nöte schaffen!
  • Scrat 06.02.2019 09:05
    Highlight Highlight Ein Einmarsch in die Halle, die jeden Boxer oder Popstar erblassen lässt, viel Blabla zur eigenen Person und Propaganda-Vorzeige-Figürchen in der ersten Reihe. Ich dachte, es gehe um die Lage der Nation - nicht um einen PR-Stunt erster Güte? 🤢
    • Vanessa_2107 06.02.2019 11:24
      Highlight Highlight @Scrat - deshalb war Trum diese Rede doch auch soo wichtig "Showtime" und sonst das übliche Blabla.
  • Albertine 06.02.2019 08:44
    Highlight Highlight Amerika ist die
    muppet show der Welt
    • El Vals del Obrero 06.02.2019 10:22
      Highlight Highlight USA, ja ...

      ... und Italien und Ungarn und Brasilien und Phillipinen und und und ...

      Es wäre wirklich sehr schön, wenn es das nur in den USA gäbe.
  • no-Name 06.02.2019 08:32
    Highlight Highlight Wow! Ich bin so froh konnte er in letzter sekunde den x-fachen Overkill verhindern!

    Noch ein Jahr und es herrscht Weltfrieden und das Elend der Welt ist beseitigt!
    (In diesen fall: Welt = USA und beseitigen = ausblenden)

    🤦🏽‍♂️
  • Bert der Geologe 06.02.2019 08:29
    Highlight Highlight Was wohl Mike Pence vorher geraucht hat? Sein vergeistigtes Grinsen ist nicht von dieser Welt.
  • Militia 06.02.2019 08:28
    Highlight Highlight Ein Wunder, dass er sich nicht auch für die täglich aufgehende Sonne gerühmt hat. Mittlerweile hoffe ich sehr, dass er nochmals wiedergewählt wird. Die Wirtschaft verläuft in Zyklen, wenn er lange genug im Amt bleibt...
  • Yogi Bär 06.02.2019 08:13
    Highlight Highlight Lange Rede kurzer Sinn. Trump schmückt sich mit Lorbeeren seiner Vorgänger. Vielleicht sollte man eine längerfristige Prognose der Wirtschaftsentwicklung während seiner Amtszeit machen. Denn die Zölle gegen China und auch der EU können sich diesbezüglich nur negativ auswirken! Zum Frauen Anteil indirekt kann er schon was dafür mit seinen frauenfeindlichen Äusserungen.
  • Walter Sahli 06.02.2019 07:47
    Highlight Highlight Trump wünscht den USA ein modernes Einwanderungssystem - ich wünsche ihnen ein modernes Wahlsystem.
  • geronimo4ever 06.02.2019 07:47
    Highlight Highlight Aus Sicht der Amerikaner wird es wohl als wichtige ‚Address‘ in ihre Geschichte eingehen. Wenn die USA noch britische Kolonie wäre, wäre DJT ‚Der Freibeuter Ihrer Majestät‘ mit Kaperbrief usf. geworden😄...
  • Gondeli 06.02.2019 07:47
    Highlight Highlight Was? Kein Notstand ausgerufen? Das wird den Medien aber nicht gefallen...
  • malu 64 06.02.2019 07:40
    Highlight Highlight Der große möchtegern Diktator hat gesprochen.
  • Heinzbond 06.02.2019 07:33
    Highlight Highlight Was ist dieses trump von dem immer alle reden und wofür braucht man es?
  • Hupendes Pony 06.02.2019 07:14
    Highlight Highlight Finde es voll lustig, dass er den hohen Frauenanteil im Kongress sich gutschreibt...
    • JoeyOnewood 06.02.2019 07:47
      Highlight Highlight Da hat er ja irgendwie auch recht. Die vielen Frauen sind auf eine Bewegung zurückzuführen, die seine Frauenverachtendung nicht hinnehmen wollten. Trump war für viele der Tropfen, der das Fass zu überlaufen brachte und sich daher engagieren.

      Das ist aber wahrscheinlich auch fast das einzige positive an seiner Wahl...
    • Sven Eric Gueissaz 06.02.2019 11:59
      Highlight Highlight Yep, 6 vo 23 Senatorinä und 23 von 87 (House of Repr.) sind Republicans :D
  • Domino 06.02.2019 07:11
    Highlight Highlight Im Vergleich zu den neusten Berichten aus der EU läuft es in der USA wie geschmiert. Das wird die EU früher oder später einholen.
    • Fabio74 06.02.2019 08:40
      Highlight Highlight Stimmt. Doe Armen in den USA werden ärmer. Die Reichen werden reicher. Die Infrastruktur bröckelt weiter weil Trotzkopf eine Mauer will.
      Die Umwelt zieht den Kürzeren weil Profit über allem steht.
    • Bunny Mcfly 06.02.2019 09:03
      Highlight Highlight @Fabio 74
      Schwachsinn. Die Reichen werden reicher und die Armen werden reicher. Der Lebensstandard der Armen wird stetig besser. Nur weil die Reichen schneller reich werden (und sich dadurch die Schere öffnet) heisst dass nicht, das die Armen dadurch ärmer werden.
    • Pafeld 06.02.2019 09:05
      Highlight Highlight Vielleicht sollte Juncker auch häufiger solch lächerliche PR-Veranstaltungen machen.

      Oder ist Ihnen noch immer nicht aufgefallen, dass die EU zur Zeit Grossbritannien an den Eiern hat und in der Schweiz die FDP mit ihren peinlichen Versuchen zur Aushebelung des Lohnschutzes gerade das wichtigste Wirtschaftsabkommen des Jahrzehntes an die Wand fährt, weil sie nicht merkt, dass ihr Partner, die SVP weder Lohnschutz noch Rahmenabkommen will und die Gelegenheit gerade nutzt, um beides zu sabotieren? Falls das Abkommen fällt, hat die EU uns genauso im Griff, wie UK zur Zeit. Selbstverschuldet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 06.02.2019 06:57
    Highlight Highlight Eine tolle Rede. Vor allem beim Thema China und Immigration hat mich Trump am meisten überzeugt!

    Und ich bin froh, konnte nach den grauenhaften Jahren unter Obama die kriegerischen Konflikte eingedämmt und zurückgefahren werden. Nordkorea ist das beste Beispiel der neuen, friedlichen und zurückhaltenderen USA!

    Das die Wirtschaftszahlen sich unter Trump so positiv entwickelten war bekannt und logisch. Das seit seinem Amtsantritt die Frauenquote im Kongress so hoch ist wie nie zuvor freut mich sehr! Bravo Mr. President!
    • HerrLich 06.02.2019 08:13
      Highlight Highlight Das ist Ironie, oder?
    • Fabio74 06.02.2019 08:38
      Highlight Highlight Friedlich und zurückhaltend beim.Völkermord im Jemen unterstützen mit Waffen und Logistik. Beim Kurden in Syrien dem Türkischen Despoten ausliefern.
      Beim Kriminalisieren von Migranten. Deine Welt ist schon grauenhaft simpel
    • zombie woof 06.02.2019 08:48
      Highlight Highlight Du bist Amerikaner und schreibst aus den USA?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 06.02.2019 06:41
    Highlight Highlight Guten Morgen Schweiz,

    Hier ist die Russische Antwort auf die State of the Union

    :-)
    Play Icon
  • Töfflifahrer 06.02.2019 06:41
    Highlight Highlight Also, langem Geschwafel, kurzer Sinn, nichts Neues.
    • JJ17 06.02.2019 07:20
      Highlight Highlight Wenigstens steht er in dem Punkt einem gestandenen Politiker nichts nach.
    • anundpfirsich 06.02.2019 07:32
      Highlight Highlight 🤣👌🏻
  • Scaros_2 06.02.2019 06:07
    Highlight Highlight Bin ein wenig vom Staffelfinale der Serie „Trump presidencyy“ enttäuscht. Ich hätte mehr action erwartet.
    • Bunny Mcfly 06.02.2019 09:06
      Highlight Highlight Wart nur ab. Der Plottwist kommt noch. Die Frage ist nur ob er dir gefallen wird.
      (Spoiler: Die Serie wird 2020 verlängert)
    • Scaros_2 06.02.2019 10:24
      Highlight Highlight Ja also der Cliffhanger am schluss war schon fies, er würde die maier kriegen. Ich glaube es zwar med,..... aber vielleicht gibt es ja doch noch eine DeusEx lösung.
  • roger.schmid 06.02.2019 05:25
    Highlight Highlight «Falls es Frieden und Gesetze geben soll, kann es keinen Krieg und keine Ermittlungen geben. Das funktioniert einfach nicht!»

    Ähm, doch. Nur weil dir die Ermittlungen nicht passen (btw: Wieso eigentlich nicht? Du bist doch völlig unschuldig und hast nicht's zu befürchten) kannst du nicht einfach das Land sabotieren.

    "Seine Beziehung zu Kim sei jedoch «eine gute»"

    Schön, dass die Liebschaft ("we fell in love") zu diesem irren Konzentrationslager-Betreiber weitergeht - und dazu musste Kim nicht einmal sein Atomwaffenprojekt reduzieren.

    Die Rede Zusammengefasst: Schwachsinn von A bis Z.
  • Lowend 06.02.2019 04:31
    Highlight Highlight Das war der widerliche, billige Auftritt eines Populisten, oder anders gesagt; Ein verlogener Wolf im Schafspelz suhlte sich im klebrig triefendem Patriotismus und schreckte nicht davor zurück, kranke Kinder zu missbrauchen und sich mit fremden Feder zu schmücken, damit er wie ein selbstverliebter Gockel vor seinen Claqueuren herum stolzieren konnte.
  • [CH-Bürger] 06.02.2019 04:20
    Highlight Highlight zum gefühlt 1257. Mal:
    "Ich bekomme sie gebaut!"

    ...

    einem Kindergärtner würde man sagen "Hör emal uf töibele!"
    • spanischi nössli 06.02.2019 08:16
      Highlight Highlight Die Türkei hat ja auch eine 800 Kilometer lange Mauer entlang Syrien gebaut. Wo liegt der Unterschied?
    • Stichelei 06.02.2019 09:47
      Highlight Highlight @spanischi nössli: Aha, die USA unterscheiden sich also nicht von der Türkei? Vom Niveau der Regierung her hast du wahrscheinlich sogar Recht.
    • Gawayn 06.02.2019 09:48
      Highlight Highlight @Spanisch...
      Etwa 4x so lang?
      Eine Topografie die einfach nur Irrsinn ist?
      Ein Kosten Nutzen Faktor der einfach bescheuert ist?

      Da sind noch einige mehr....
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