DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ein Ausschnitt aus dem umstrittenen Werbespot.
Ein Ausschnitt aus dem umstrittenen Werbespot.Bild: screenshot twitter/realDonaldTrump Folge ich Du folgst @realDonaldTrump

Dieser Trump-Werbespot ist selbst Fox News zu rassistisch

06.11.2018, 06:0106.11.2018, 06:32

Der konservative US-Sender Fox News und weitere Sender haben einen flüchtlingsfeindlichen Werbespot des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump zurückgezogen. Der Werbespot werde auf Fox News und auf dem Wirtschaftssender Fox Business Network nicht mehr gezeigt, erklärte eine Verantwortliche der als Trump-nah geltenden Sendergruppe am Montag.

Auch der Sender NBC und das soziale Netzwerk Facebook zogen das umstrittene Video zurück. CNN hatte den Werbespot gar nicht erst ausgestrahlt und als «rassistisch» kritisiert.

In dem Werbespot werden Bilder des wegen zweifachen Polizistenmordes in den USA verurteilten Mexikaners Luis Bracamontes gezeigt. Der Fall hatte für besonderes Aufsehen gesorgt, weil Bracamontes nach seiner Verurteilung grinsend angekündigt hatte, weitere Polizisten zu töten.

Der Werbespot wird begleitet von den Botschaften «Die Demokraten haben ihn in unser Land gelassen» und «Die Demokraten haben ihm erlaubt, zu bleiben». Es folgen Bilder der derzeitigen Flüchtlingsmärsche aus Mittelamerika und die Botschaft «Wen würden die Demokraten noch hereinlassen?»

Trump hatte im Wahlkampf für die Kongresswahlen am Dienstag seine flüchtlingsfeindliche Rhetorik immer weiter verschärft und Ängste vor einer «Invasion» von Flüchtlingen geschürt.

Bei den Kongresswahlen werden die Weichen für Trumps zweite Amtshalbzeit gestellt. Gewählt werden sämtliche 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie 35 der 100 Senatoren.

Bisher beherrscht Trumps Republikanische Partei beide Kammern. Umfragen geben den oppositionellen Demokraten gute Chancen, zumindest das Repräsentantenhaus zu erobern. (sda/afp)

Vor den Midterm-Wahlen geben Trump und Obama nochmal alles:

Video: srf

Kanye West trifft Donald Trump:

1 / 8
Kanye West trifft Donald Trump
quelle: epa/bloomberg / john taggart / bloomberg / pool
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Chilenischer Kongress lehnt Legalisierung von Abtreibungen ab

In Chile ist ein Gesetz zur Liberalisierung der Abtreibung vorerst gescheitert. Der chilenische Senat lehnte das Gesetz, wonach Abtreibungen bis zur 14. Schwangerschaftswoche gebilligt worden wären, am Dienstag (Ortszeit) knapp mit 65 zu 62 Stimmen bei einer Enthaltung ab.

Zur Story