recht sonnig
DE | FR
8
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
USA

Hunderte Migranten demonstrieren in mexikanischer Grenzstadt – US-Armee startet Manöver

epa07183664 Central American migrants march from the shelter they occupy in Colonia Zona Norte of to the El Chaparral pedestrian gate in Tijuana, Mexico, 22 November 2018. Central American migrant car ...
«Sie sollen uns durchlassen», forderten die Demonstranten in Tijuana.Bild: EPA/EFE

Hunderte Migranten demonstrieren in mexikanischer Grenzstadt – US-Armee startet Manöver

23.11.2018, 09:28

In der mexikanischen Grenzstadt Tijuana haben hunderte Migranten aus Zentralamerika demonstriert. Sie marschierten am Donnerstag zur El-Chaparral-Brücke nahe des Grenzübergangs nach Kalifornien und forderten, in die USA eingelassen zu werden.

Mexikanische Behördenmitarbeiter riefen die Demonstranten auf, sich auf eine Warteliste für einen Asylantrag in den USA einzutragen. «Sie sollen uns durchlassen», sagte ein Demonstrant. «Wir sind verzweifelt, wir haben unsere Familien in Honduras gelassen. Wir müssen anfangen zu arbeiten.»

Manöver der US-Armee

Derweil hielt die US-Armee an der Grenze eine Grossübung ab, an der hunderte Soldaten und Polizisten und auch mehrere Helikopter beteiligt waren. Mit der Übung bereiteten sich die Behörden für den Fall vor, dass die Migranten über die Grenze stürmen wollen.

LGBT-Community auf der Flucht in die USA

1 / 18
LGBT-Community auf der Flucht in die USA
quelle: epa/efe / joebeth terriquez
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

In Tijuana sind inzwischen rund 4500 Menschen aus Zentralamerika angekommen, die meisten von ihnen aus Honduras. Die Menschen sind vor der Armut und Gewalt in ihrer Heimat geflohen und wollen in die USA gelangen. US-Präsident Donald Trump drohte erneut damit, die Grenze zu Mexiko zu schliessen und damit auch den Handel zu stoppen. (whr/sda/afp)

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA

1 / 9
Die Grenze zwischen Mexiko und den USA
quelle: x02883 / jorge duenes
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Gegen Migranten aus Mittelamerika

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

8 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Muselbert Qrate
23.11.2018 11:08registriert September 2018
«Sie sollen uns durchlassen», sagte ein Demonstrant. «Wir sind verzweifelt, wir haben unsere Familien in Honduras gelassen. Wir müssen anfangen zu arbeiten.»

Die haben doch einen an der Waffel oder..?!
341
Melden
Zum Kommentar
avatar
m4in CS
23.11.2018 10:45registriert März 2018
Ich halte von Trump und seiner populistischen Politik nix. Trotzdem, wie stellen sich das diese Flüchtlinge vor? Das einfach unzählige Leute in die USA gelassen werden können weil es ihnen in ihrem Land schlecht geht? Anstelle von Flucht, wäre es hilfreicher zu versuchen die Situation im eigenen Land zu verbessern.
262
Melden
Zum Kommentar
avatar
tzhkuda7
23.11.2018 10:52registriert Juni 2015
Wer eine Mauer hat, muss auch bereit sein, sie zu verteidigen, sonst hat das ganze keinen Sinn und es kann einfach kommen wer gerade zwei Beine hat


Bin mir sicher die linken sind wieder die ersten die rumheulen, wenn Soldaten an der Grenze das Feuer eröffnen.

Wisst ihr was es bedeutet, wenn sie es nicht tun? Das bald 200 Mio. Weitere Menschen sich augmachen in der Hoffnung, dort mehr zu verdienen.

Es hat leider nicht für alle Platz sorry, in den USA wie auch Europa.
Und die USA hat bereits schon fast 10 Mio. Obdachlose wo die Zustände dank des Neoliberalismus um einiges prekärer sind
235
Melden
Zum Kommentar
8
Hinrichtung von Vierfach-Mörder in den USA

Im US-Bundesstaat Missouri ist am Dienstag ein Mann hingerichtet worden, der wegen vierfachen Mordes zum Tode verurteilt worden war. Der 58-Jährige sei im Gefängnis von Potosi mit einer Giftspritze getötet worden, teilten die Justizbehörden mit. Leonard Taylor war 2008 für schuldig befunden worden, seine Freundin und deren drei Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren ermordet zu haben.

Zur Story