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epa07265578 US President Donald J. Trump speaks to the media as he departs the White House on his way to Camp David, in Washington, DC, USA, 06 January 2019.  EPA/CHRIS KLEPONIS / POOL

US-Präsident Donald Trump bezeichnet die Ermittlungen gegen ihn als «grundlos und ohne Beweise». Bild: EPA/POLARIS POOL

US-Repräsentantenhaus prüft Enthüllungsbericht zu FBI-Ermittlungen – Trump in Rage



Das US-Repräsentantenhaus geht einem Zeitungsbericht nach, wonach das FBI 2017 Ermittlungen gegen Präsident Donald Trump wegen möglicher Einflussnahme zugunsten Russlands einleitete. Der demokratische Vorsitzende des Justizausschusses in der Kongresskammer, Jerrold Nadler, erklärte, er werde Massnahmen ergreifen.

FILE - In this June 16, 2015 file photo, Rep. Jerrold Nadler, D-N.Y. speaks during a news conference on Capitol Hill in Washington. Nadler has announced he is backing President Barack Obama’s Iran nuclear deal. Nadler says in a statement on Friday that the agreement “gives us the best chance of stopping Iran from developing a nuclear weapon.” (AP Photo/Lauren Victoria Burke, File)

Jerrold Nadler Bild: AP/FR132934 AP

Mit den Massnahmen will er «sowohl die Handlungen des Präsidenten als auch die Reaktion des FBI auf dieses Verhalten besser verstehen». Er verwies auf «die ernste Natur dieser Anschuldigungen».

Es müsse sichergestellt werden, dass die Ermittler «vor den zunehmend verwirrten Attacken von Präsident Trump geschützt» würden, erklärte Nadler. Es gebe «keinen Grund, die Seriosität oder Professionalität des FBI anzuzweifeln». Die oppositionellen Demokraten haben seit den Zwischenwahlen Anfang November die Mehrheit im Repräsentantenhaus.

Anonyme Quellen

Die «New York Times» hatte unter Berufung auf anonyme Quellen über Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI gegen den US-Präsidenten berichtet, die nach Trumps Entlassung von FBI-Chef James Comey im Mai 2017 eingeleitet worden seien. Dem Bericht zufolge zielten die Ermittlungen zugleich auf Spionageabwehr und auf mögliche strafrechtlich relevante Sachverhalte ab.

epa07237751 Former FBI Director James Comey delivers remarks to members of the news media after finishing his testimony before members of the House Judiciary and House Oversight and Government Reform Committees, on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 18 December 2018. The two House panels are investigating the handling by federal law enforcement of probes into Hillary Clinton's emails and possible ties between Russia and the 2016 Trump presidential campaign.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

James Comey Bild: EPA/EPA

Bei der Spionageabwehr sei es darum gegangen zu klären, ob Trump bewusst oder unbewusst für Moskau arbeite und ob er eine Bedrohung für die nationale Sicherheit sei, hiess es in dem Bericht. Strafrechtlich sei es um Comeys Entlassung gegangen. Zu den Ergebnissen der Ermittlungen machte die Zeitung keine Angaben. Für geheime Kontakte Trumps mit russischen Regierungsvertretern seien keine Beweise öffentlich gemacht worden.

Rücktritte und Entlassungen unter Trump:

Wütende Twitter-Tirade

Trump hatte auf den Bericht mit einer wütenden Twitter-Tirade reagiert. Er habe eben in der «New York Times» gelesen, dass die «korrupten ehemaligen Leiter des FBI» eine Ermittlung gegen ihn eingeleitet hätten, schrieb Trump am Samstag. Dies sei «grundlos und ohne Beweise» geschehen.

In einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox News wurde Trump am Samstag (Ortszeit) gefragt, ob er jemals für Russland gearbeitet habe. «Ich glaube, das ist das Beleidigendste, was ich je gefragt worden bin», antwortete der Präsident. Beim Lesen des «NYT»-Artikels werde klar, «dass sie absolut nichts gefunden haben».

Trump hat immer wieder jegliche Zusammenarbeit mit Russland während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 bestritten. Die Untersuchung von Sonderermittler Robert Mueller zu dieser Frage bezeichnete der Präsident wiederholt als «Hexenjagd». (sda/afp)

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19
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 13.01.2019 20:07
    Highlight Highlight Warum regt sich einer auf, der nichts zu befürchten hat?
  • My Senf 13.01.2019 11:02
    Highlight Highlight Was soll
    Parallel dazu hat er ja einen neuen Rekord aufgestellt. Der längste shutdown der Geschichte!
    Er ist wahrlich der grösste!
  • Magnum44 13.01.2019 10:47
    Highlight Highlight Nur schon ein solcher Tweet würde in einem normalen Land genügen, damit die Regierung gehen muss.
  • Infamie 13.01.2019 09:53
    Highlight Highlight Typische Reaktion von DT..

    Viel gespannter bin ich auf dem 7. Februar, dann will Cohen vor dem Kongress aussagen. Öffentlich.
  • swisskiss 13.01.2019 09:29
    Highlight Highlight Absolut richtig die Untersuchung. Wer in 40 Jahren Dutzende Prozesse zivil - und strafrechtlich verloren hat, der letzte mit der Trump Uni, Wochen vor der Wahl, der nachweislich keine Kredite mehr von US Banken erhalten hat nach seinen Konkursen, der seine Vermögensverhältnisse und Geldströme nicht offenlegen wollte, trotz Zusicherung seine Steuererklärung zu veröffenlichen muss sich gefallen lssen durchleuchtet zu werden. Besonders nach seinen mehr als bedenklichen Aussagen nach dem Helsinki Treffen mit Putin und seinen Lügen über seine Kontakte nach Moskau.
  • Randalf 13.01.2019 09:19
    Highlight Highlight @watson

    Habt Dank für den täglichen Trump🤪
  • Karl Marx 13.01.2019 08:35
    Highlight Highlight Trump ist am Ende, mal wieder.
    Play Icon
    • rodolofo 13.01.2019 10:10
      Highlight Highlight Das Ende IST Trump!
      (Nachher kommt nichts mehr.)
    • roger.schmid 13.01.2019 10:51
      Highlight Highlight Slavoj Empty sind seit den letzten Enthüllungen über Manafort (bei dem er immer behauptet hatte, es habe keine Zusammenarbeit mit den Russen gegeben.. lol..) anscheinend auch noch die letzten paar "Argumente " ausgegangen.
      Also postet er nun bei jedem Trump-Artikel dieses dämliche Video..
    • Karl Marx 14.01.2019 11:56
      Highlight Highlight Ohoh, Roger hab ich dich getriggert? Schade das Video ist eigentlich sehr lustig, aber in deiner Bubble darf man wohl nur über Trump lachen.
  • Muselbert Qrate 13.01.2019 08:31
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Hierundjetzt 13.01.2019 11:13
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • N. Y. P. 13.01.2019 08:21
    Highlight Highlight ..eine Ermittlung gegen ihn eingeleitet hätten, schrieb Trump am Samstag. Dies sei «grundlos und ohne Beweise» geschehen.

    @Klein - Donald,
    Ermittlungen werden eingeleitet um Beweise zu finden. Deshalb heisst es ja Ermittlungen. Diese Ermittlungen werden auf Anfangsverdacht hin aufgenommen.
    Hätte man die Beweise, müsste man ja nicht ermitteln.
    Also, Ermittlungen führen zu Beweisen. Bitte aufschreiben.
    • Töfflifahrer 13.01.2019 09:08
      Highlight Highlight Entschuldigung, aber für Klein Donald war das schon zuviel Text, das muss man in zwei Tweets verpacken.
  • blueberry muffin 13.01.2019 08:03
    Highlight Highlight Die NZZ wird sicher wieder einen Artikel raus bringen, in dem sie feststellen, dass alles nur gelogen ist. Trump ist ein unfehlbarer Gott und ein Genie.

    Zwar kann man beides nur schon mit seinen Tweets wiederlegen, aber die NZZ hat ja auch keine Journalisten.
    • Max Dick 13.01.2019 09:21
      Highlight Highlight Also wer meint, die NZZ verehre Trump, der hatte im Leseunterricht in der Schule wohl einen Fensterplatz. Sie verwechseln das wohl mit der Weltwoche.
    • Vanessa_2107 13.01.2019 09:28
      Highlight Highlight @blueberry - das ist nun definitiv ironisch gemeint von dir, nicht wahr. "Trump ist ein unfehlbarer Gott und ein Genie"????😱😱😱
      Sonst zähl bitte auf, was alles gelogen war und mit welchen Tweets kann das widerlegt werden, (mit Trumps??) Also ich rate dir, von dem, was du ev. genommen hast, nie mehr etwas zu nehmen, das hat dir definitiv nicht gut getan. Bin gerade ehrlich besorgt...
      Aja und ..die NZZ ist ja bekannt immer zu lügen, total unseriös und verbreitet nur Fake News.... ich würde mir Hilfe holen...
    • Gurgelhals 13.01.2019 11:57
      Highlight Highlight @Max Dick
      Die NZZ ist kein Trump-Cheerleader, aber die Berichterstattung ist doch eher eigentümlich. Trumps Handlungen und Positionen werden dort konsequent sehr, sehr grosszügig ausgelegt. D.h.: nicht als ein wirres Um-sich-Schlagen von einem ahnungslosen Dummkopf, sondern als schlüssige Handlungen mit einer klaren polit. Strategie. Und das wird dann zusätzlich noch mit einer grosszügigen Prise "Und die Demokraten alle übrigens auch" gewürzt.

      Es ist natürlich nie so eklatant wie bei Weltwoche & Co., aber die Tendenz ist da. Und bei einem Blatt mit dem Renommee einer NZZ irritiert das schon.
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