International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Florence» bedroht 1 Million Menschen – das musst du über den Monster-Sturm wissen

Die Ostküste der USA wird voraussichtlich am Donnerstag von einem der schlimmsten Stürme der letzten Jahrzehnte getroffen. Die Evakuierungen laufen auf Hochtouren. Mehr als eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Ein Überblick zu den Ereignissen. 



Wie gefährlich ist «Florence» und wie lautet die Prognose?

Nach Angaben des Nationalen Hurrikan-Warnzentrums (NHC) soll das Auge des Hurrikans am Mittwoch zwischen den Bahamas und Bermuda hindurch in Richtung der US-Ostküste ziehen und am Donnerstag die Küste von North oder South Carolina erreichen.

Bild

Die aktuelle Position dis Hurrikans kann auf google verfolgt werden.  screenshot google 

«Florence» wurde im Laufe des Montags auf der fünfstufigen Hurrikan-Skala von Kategorie eins auf Kategorie vier hochgestuft. Experten zufolge könnte der schon jetzt als «extrem gefährlicher» Sturm geltende Hurrikan weiter an Windgeschwindigkeit zulegen und zu einem der stärksten Stürme seit Jahrzehnten werden.

Wie viele Menschen sind gefährdet?

Lt. Gov. Henry McMaster of South Carolina nominates Donald Trump as the Republican Candidate for President during the second day of the Republican National Convention in Cleveland, Tuesday, July 19, 2016. (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster Bild: AP/AP

In South Carolina wurden bis zu einer Million Bewohner eines 320 Kilometer langen Küstenabschnitts aufgerufen, sich ab Dienstagmittag (18.00 Uhr MESZ) in Sicherheit zu bringen. «Dies ist ein sehr gefährlicher Hurrikan», sagte der Gouverneur Henry McMaster. Daher dürfe kein Risiko eingegangen werden. Die Evakuierung sei «zwingend, nicht freiwillig».

abspielen

Video: srf

Notstand ausgerufen

In 26 von 46 Bezirken von South Carolina blieben die Schulen geschlossen. In der Hafenstadt Charleston kontrollierten Mitarbeiter der Stadt Gullys und Abwasserkanäle. Küstenbewohner brachten Spanplatten vor ihren Fenstern an und füllten Sandsäcke, um ihre Häuser vor starken Winden und Wassermassen zu schützen. «Das ist wahrscheinlich das einzige, was ich diese Woche machen werde», sagte die Krankenschwester Barbara Mack und schaufelte Sand in Säcke.

Bei Hamsterkäufen in Supermärkten versorgten sich viele Menschen mit Trinkwasser und Lebensmitteln. John Johnson, Manager eines Baumarkts im Zentrum von Charleston, berichtete, schon seit Freitag gebe es einen Ansturm auf Batterien, Taschenlampen, Sandbeutel und Plastikplanen.

Der Gouverneur des benachbarten Bundesstaates North Carolina ordnete die Evakuierung der Inselkette Outer Banks und von Teilen des Küstengebiets von Dare County an. Trump billigte die Notstandserklärungen für die beiden Bundesstaaten und gab damit Gelder für Schutz- und Hilfsmassnahmen frei. Er habe mit den Gouverneuren der betroffenen Bundesstaaten gesprochen, sagte Trump und betonte, seine Regierung stehe rund um die Uhr bereit, um zu helfen.

Schwere Überschwemmungen befürchtet

Die Katastrophenschutzbehörde Fema warnte, «Florence» könne zu «möglicherweise lebensgefährlichem Hochwasser und zerstörerischen Stürmen» in den Bundesstaaten North und South Carolina sowie Virginia führen. Die drei Bundesstaaten hatten bereits am Wochenende den Notstand ausgerufen, um die Vorbereitungen zu beschleunigen.

«Florence» könnte zu verheerenden Überschwemmungen entlang der Ostküste führen, da die Böden schon jetzt wegen starker Regenfälle durchtränkt sind. 

Vor einem Jahr zerstörte Hurrikan Irma Key West:

Was sagt Trump zur Lage der Nation?

Angesichts des herannahenden Hurrikans «Florence» hat US-Präsident Donald Trump die Bewohner der US-Ostküste zur Vorsicht aufgerufen. «Dies ist einer der schlimmsten Stürme an der Ostküste seit vielen Jahren», erklärte Trump.

«Bitte seid vorbereitet, seid vorsichtig und bringt euch in Sicherheit», schrieb der Präsident im Kurzbotschaftendienst Twitter

US-Marine weicht aus

Die US-Marine erteilte sämtlichen Schiffen auf ihrem Stützpunkt Hampton Roads in Virginia die Anweisung, aufs offene Meer auszuweichen, da ein Verbleib im Hafen zu gefährlich sei. Später wies sie zudem 30 Kriegsschiffe ihres Stützpunktes in Norfolk (Virginia) an, aufs Meer hinauszufahren.

epa07011369 A handout photo made available by the Navy Office of Information shows The guided-missile destroyer USS Nitze (DDG 94), front, and the guided-missile cruiser USS Leyte Gulf (CG 55) depart Naval Station Norfolk,  Virginia, USA 10 September 2018. There are nearly 30 ships preparing to get underway from Naval Station Norfolk and Joint Expeditionary Base Little Creek as Hurricane Florence is forecasted to bring high winds and rain to the Mid-Atlantic coast. Ships will be directed to areas of the Atlantic where they will be best postured for storm avoidance.  EPA/Justin Wolpert HANDOUT Released/Distributed by the Navy Office of Information (CHINFO) 
navymedia@navy.mil
(703) 614-9154
www.navy.mil HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Sämtliche Schiffe der US-Marine begeben sich aufs offene Meer. Bild: EPA/Navy Office of Information

«Unsere Schiffe können Hurrikane dieser Stärke besser aushalten, wenn sie in Bewegung sind», sagte Marinekommandant Christopher Gerdy. (sda/afp/vom)

Das könnte dich auch interessieren:

Beto gegen Donald: Showdown an der «Grenzmauer» in Texas

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel

Mirco Müller – ein vergessener Titan auf dem Weg zum Millionär

Link zum Artikel

Hacker verkauft 617 Millionen Nutzerdaten im Darknet – diese 16 Seiten sind betroffen

Link zum Artikel

Ohne Solarium und Haarpracht – wie Donald Trump wirklich aussieht 😱

Link zum Artikel

Zersiedelungs-Initiative abgeschmettert: So lief der Abstimmungssonntag

Link zum Artikel

«Ich war überrascht, dass es reicht» – Corinne Suter holt in der WM-Abfahrt Silber

Link zum Artikel

Kantonale Vorlagen: Basel versenkt Spitalfusion, Berner Energiegesetz scheitert hauchdünn

Link zum Artikel

Frauen schreiben ihren Freunden: «Ich will ein Baby» – die Antworten sind 😱😱😱

Link zum Artikel

WLAN auf dem Mars? Bibis Beauty Palace liefert TV-Blamage für die Ewigkeit

Link zum Artikel

Diese 7 Fälle zeigen, was bei der Rüstungsbeschaffung in der Schweiz alles schief läuft

Link zum Artikel

Hey Emma, Suff-SMS-Sandro hat auch ein paar Sex-Fragen an euch Frauen!

Link zum Artikel

Stimmen diese 9 Koch-Mythen wirklich?

Link zum Artikel

Dieser NBA-Star erfuhr gerade mitten im Spiel, dass er getradet wurde

Link zum Artikel

Wenn du in der (Fake-)Sexfalle sitzt – so kommst du wieder raus

Link zum Artikel

So klicken, blocken und spulen wir die Werbung weg – die Fakten in 15 Punkten

Link zum Artikel

Auf einer Party aufs Klo, das gar keins war...Diese Jodel-Geschichte hat kein Happy-End 😱

Link zum Artikel

Leute, PICDUMP! 🙏

Link zum Artikel

Google reserviert jetzt für dich in Schweizer Restaurants (aber nicht per Telefon)

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Trump ruft den nationalen Notstand aus – wir beantworten 6 Fragen in 9 Tweets und 4 Videos

US-Präsident Donald Trump hat einen Nationalen Notstand angekündigt, um seine Pläne für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko voranzutreiben. Im Rosengarten des Weissen Hauses kündigte Trump am Freitag an, die Erklärung noch im Laufe des Tages zu unterzeichnen.

Trump will durch die Notstandserklärung Geld aus anderen Töpfen - vor allem aus dem Budget des Verteidigungsministeriums - umwidmen und so insgesamt rund acht Milliarden Dollar für den Bau von Grenzsicherungsanlagen …

Artikel lesen
Link zum Artikel