International
Videos

Hurrikan «Helene» wütet im Südosten der USA: Rund 20 Tote

Video: watson/emanuella kälin

Hurrikan «Helene» wütet im Südosten der USA: Rund 20 Tote

27.09.2024, 08:5028.09.2024, 21:26
Mehr «International»

Der verheerende Tropensturm «Helene» hat im Südosten der USA rund 20 Menschen das Leben gekostet. Allein im US-Bundesstaat Georgia sind nach Angaben von Gouverneur Brian Kemp mindestens elf Menschen gestorben. Zahlreiche Menschen seien noch unter eingestürzten und beschädigten Gebäuden eingeklemmt. In Florida und North Carolina forderte «Helene» weitere Menschenleben, wie US-Medien berichteten. Der Sender CNN berichtete von insgesamt 23 Toten, die «Washington Post» schrieb von 19.

Residents wade through a street flooded in the passing of Hurricane Helene, in Batabano, Mayabeque province, Cuba, Thursday, Sept. 26, 2024. (AP Photo/Ramon Espinosa)
Der Hurrikan traf bereits vor ein paar Tagen auf Kuba und setzte hier ganze Orte unter Wasser.Bild: keystone

Rund drei Millionen Menschen waren am Freitag ohne Strom, Häuser wurden zerstört und ganze Ortschaften überschwemmt. «Helene» traf am Donnerstagabend (Ortszeit) als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie in Florida auf Land, hat sich mittlerweile zum Tropensturm abgeschwächt und zieht weiter Richtung Norden.

Video: watson/emanuella kälin

Düstere Erinnerungen an zerstörerischen Hurrikan «Ian»

Die Ankunft «Helenes» dürfte bei vielen Menschen in Florida düstere Erinnerungen wecken. Vor zwei Jahren richtete Hurrikan «Ian» dort gewaltige Schäden an, mehr als 100 Menschen kamen ums Leben. Damals zog das Zentrum des Sturms über dicht besiedeltes Gebiet im Südwesten des Bundesstaats und fegte mit Windgeschwindigkeiten von rund 240 Kilometern pro Stunde über Küstenstädte hinweg.

The bridge leading from Fort Myers to Pine Island, Fla., is heavily damaged in the aftermath of Hurricane Ian, Saturday, Oct. 1, 2022. Due to the damage, the island can only be reached by boat or air. ...
Hurrikan Ian sorgte 2022 für massive Zerstörungen in Florida.Bild: keystone

Tropische Wirbelstürme entstehen über warmem Ozeanwasser. Die zunehmende Erderwärmung erhöht laut Experten die Wahrscheinlichkeit starker Stürme. Die Hurrikansaison beginnt im Atlantik am 1. Juni und dauert bis zum 30. November. (rbu/leo/hkl/sda/dpa)

Hurricane Helene

1 / 17
Hurricane «Helene»
Der Hurrikan «Helene» hat in Florida, USA, für Zerstörung gesorgt.
quelle: keystone / stephen smith
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Videos zeigen Zerstörung im Lee County in Florida nach Hurrikan Ian
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
DruggaMate
27.09.2024 08:14registriert Januar 2019
Ich war während "Ian" über Florida zog in Miami. Wie ich gelernt habe, wird Miami oft verschont, weil die Stürme von der Topologie her idR nach Norden ziehen bevor sie auf Land treffen. So auch bei Ian. Trotzdem war es krass. Die Strassen waren leer. Die Windböen waren extrem obwohl der Sturm einen deutlichen Bogen um die Region machte. Dazu die Infrastruktur, die vielerorts schlicht nicht die Qualität hat solchen Kräften zu trotzen. Es war sehr lehrreich sowas mal vor Ort aber aus 'sicherer' Entfernung erleben zu können.
203
Melden
Zum Kommentar
7
    Ausraster bei Interview – Verteidigungsminister Pete Hegseth verliert nach Chat-Fail die Nerven

    Verteidigungsminister Pete Hegseth verliert in einem Interview die Fassung und schiesst gegen den Chefredaktor von «The Atlantic», Jeffrey Goldberg. Dieser war versehentlich von Sicherheitsberater Michael Waltz in einen Signal-Gruppenchat der US-Regierung eingeladen worden. In diesem Chat besprachen 18 Mitglieder der Trump-Regierung Angriffspläne im Jemen.

    Zur Story