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epa06053010 A handout photo made available by the International Monetary Fund shows International Monetary Fund Division Chief Stephan Danninger (L), Director Alejandro Werner (2- L), Mission Chief Nigel Chalk (2-R) and Communications Director Gerry Rice (R) during a joint press conference on the conclusion of the 2017 US Article IV consultation at the IMF Headquarters In Washington, DC, USA, 27 June 2017.  EPA/Samantha Jaffe HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Eine Kernaufgabe des IWF ist die Überprüfung der Wirtschaftspolitik in den Mitgliedstaaten. Bild: EPA/IMF

Der IWF sieht die weltweite Konjunktur im Aufschwung – aber Trump traut man nicht



Bezüglich der weltweiten Wirtschaftsleistung blieb der internationale Währungsfonds (IWF) bei seiner Annahme eines Wachstums um 3,5 Prozent in diesem und um 3,6 Prozent im nächsten Jahr. Für die USA schraubte der Fonds seine Erwartungen dagegen zurück.

Dies geht aus dem jüngsten Ausblick der Organisation hervor. Dieser wurde am Montagmorgen in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur vorgestellt.

Grund für die neuste Einschätzung ist laut IWF, dass die Entwicklung von Staatsausgaben und Steuereinnahmen in den Vereinigten Staaten derzeit «unsicher» sei. US-Präsident Donald Trump hatte etwa Steuerreformen und höhere Investitionen in die Infrastruktur angekündigt – viele Details hierzu sind aber nach wie vor unklar.

Für 2017 und 2018 wird beim IWF nun ein US-Wirtschaftswachstum von jeweils 2,1 Prozent erwartet. Im April war er von 2,3 beziehungsweise 2,5 Prozent ausgegangen. Eine Kernaufgabe des Fonds ist – neben der Aushandlung und Bereitstellung von Finanzhilfen in Krisenzeiten – die Überprüfung der Wirtschaftspolitik in den Mitgliedstaaten.

Optimistisch für Deutschland

Für Deutschland erwartet der IWF in diesem und im kommenden Jahr ein etwas geringeres Wachstum als im Schnitt der gesamten Eurozone. Die Bundesrepublik kann 2017 laut aktueller Prognose mit einer Steigerung ihrer Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent und 2018 dann um weitere 1,6 Prozent rechnen. Für alle Euroländer setzt der IWF leicht höhere Raten von 1,9 (2017) und 1,7 (2018) Prozent an.

Der IWF hob die Werte für die deutsche Wirtschaft verglichen mit der letzten Prognose vom April leicht an. Grund für die verbesserten Aussichten seien Hinweise auf «mehr Schwung bei der Inlandsnachfrage als zuvor vorhergesehen».

Vor allem Kritiker der Exportstärke Deutschlands fordern, dass etwa durch mehr heimische Investitionen Überschüsse im Aussenhandel abgemildert werden sollen. Zuletzt hatte sich auch der Konsum im Inland als eine wichtige Stütze der Konjunktur erwiesen. «Der Aufwärtstrend könnte stärker und nachhaltiger ausfallen», hiess es mit Blick auf Europa. (viw/sda/dpa)

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