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epa06112443 A pedestrian passes a Lloyds bank branch  in London, Britain, 27 July 2017. Lloyds Banking Group’s has posted half-year profits ofn 2.5 billion pound, four percent more that 2016 and the largest in eight years.  EPA/ANDY RAIN

Müssen sich Banker in London schon bald einen neuen Job suchen? Bild: EPA/EPA

Profitiert die Schweiz? Brexit kann London Zehntausende Bank-Jobs kosten



Der britischen Finanzindustrie droht bei einem harten Brexit einer Studie zufolge der Verlust Zehntausender Arbeitsplätze im Investment-Banking. Die Beratungsfirma Oliver Wyman bezifferte die möglichen Job-Verluste für Grossbritannien in einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung auf bis zu 40'000.

Auch eine führende britische Finanzpolitikerin warnte am Dienstag vor einem harten Brexit, bei dem das Land jeden Zugang zum europäischen Binnenmarkt verlöre. «Der Abgrund, vor dem die Unternehmen im April 2019 stehen, ist Grund zur Sorge, besonders für den Finanzsektor», erklärte die Vorsitzende eines Finanzausschusses im britischen Unterhaus, Nicky Morgan.

Holprige Scheidungsgespräche

Es müsse Übergangsregeln für einen Austritt aus der Union geben, forderte sie. «Richtige Regeln zu vereinbaren, wird entscheidend dafür sein, die Bedeutung der Londoner City als globales Finanzzentrum zu sichern», erklärte Morgan.

Die Scheidungsgespräche zwischen London und Brüssel sind bislang holprig verlaufen: Streitpunkte sind unter anderen gegenseitige finanzielle Verpflichtungen und der Status von Millionen Briten und EU-Bürgern im jeweils anderen Gebiet.

Erst wenn diese Themen geklärt sind, soll über die Handelsbeziehungen nach dem Brexit verhandelt werden. Dieses Thema ist von besonderer Bedeutung für Grossbritannien, da das Land den EU-Binnenmarkt und die Zollunion mit dem geplanten EU-Austritt am 29. März 2019 verlassen will. (sda/reu)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ein Freigeist 07.08.2017 14:32
    Highlight Highlight Die Schweiz schafft es immer irgendwie z profitiere
  • ujay 01.08.2017 11:48
    Highlight Highlight Gehe davon aus, dass der Finanzplatz London geschlossen nach Frankfurt uebersiedelt. Alles Andere ist unlogisch. Zuerich ist keine Option, da Schweiz nicht in der EU.
  • Zeit_Genosse 01.08.2017 10:23
    Highlight Highlight Im Moment lese ich nur Spekulationen und was die Medien glauben berichten zu müssen. Verhandelt wird nicht öffentlich, sondern die Statements sollen jeweils Druck für Verhandlungen aufbauen.
  • Makatitom 01.08.2017 09:55
    Highlight Highlight Profitieren? Von egomanischen Investment-Bankern und Hedgefonds-Managern? Nein, nicht wirklich!
  • mrmikech 01.08.2017 09:47
    Highlight Highlight London wird keine passportingrechte haben, EU banking in London wird damit schwierig. UK banken werden aber EU standorte gründen, problem gelöst. London kann dazu mehr private banking machen und steuertricks anwenden. Eher schlecht für die Schweiz. Dafür besser für die Mieten. Wann die bänker gehen werden Zürich und Genf günstiger.
  • Ökonometriker 01.08.2017 09:42
    Highlight Highlight Für die Schweiz dürfte es schwierig werden, sich die Arbeitsplätze aus England zu holen.
    Einerseits hat sie auch nur eingeschränkten Zugang zum europäischen Finanzplatz. Andererseits ist sie denkbar schlecht für das britische Investmentbanking-Geschäft aufgestellt: die Stempelabgaben verursachen immense Kosten, Experten von Ausserhalb der EU dürfen nicht in der Schweiz arbeiten, bürokratische Prozesse sind langwierig im Finanzbereich, es gibt weniger Flugverbindungen (Zürich ist viel kleiner als London)...

    Es ist daher schwierig für Zürich in diesem Wettbewerb gegen Frankfurt zu bestehen.
  • rodolofo 01.08.2017 07:43
    Highlight Highlight Bisher habe ich eher gedacht, dass die Briten das Egoshooter-Rosinenpicker Modell der "Schweizerischen Neutralität" kopieren wollen ("Der richchtige Schweizer ischd immer auf der Seite des Geldes!") und dass sie damit zu einer gefährlichen Konkurrenz im ruinösen Nationen-Wettbewerb mit Steuer-Dumping und Deregulierung um die Gunst der Reichen und Super-Reichen mit ihren undurchsichtigen Firmen-Konglomerate (mit Ablegern auf den Bahamas) werden könnten.
    Und jetzt soll es umgekehrt sein?!
    Ich glaube, jetzt verstehe ich bald gar nichts mehr...
    (Ich verstehe nur noch "Offshore" und "Outsourcing".)
    • rodolofo 01.08.2017 11:32
      Highlight Highlight @ ZH27
      Na dann ist doch alles bestens! Huge!
    • Menel 01.08.2017 11:37
      Highlight Highlight Wir Schweizer sehen uns wohl gerne als Rosinenpicker, sind wir aber nicht. Wir haben zum Teil mehr EU Recht übernommen als andere Länder, die aber in der EU sind. Durch unser nicht-in-der-EU-sein können wir einfach nicht mitreden. Das ist so, als würde man zwar seit 50 Jahren in der Schweiz leben, aber nie den Schweizer Pass beantragen. Man übrrnimmt Gesetze und hat aber keine Stimme.
    • _kokolorix 01.08.2017 13:10
      Highlight Highlight Wir sind Rosinenpicker im Geiste (wie die Briten auch). In der Realität sorgt die EU selbstverständlich dafür, dass die Verträge ausgewogen sind.
      Aber es hat sich 'eingebürgert' die Verpflichtungen zu betonen und die Vorteile nicht zu erwähnen. So wird zwar über den europ. Gerichtshof gewettert, aber wenns Vorteile bringt wird gerne da geklagt.
      Über die PFZ wird nur Schlechtes gesagt, aber dass das Pflegewesen oder die Landwirtschaft ohne gar nicht mehr funktionieren würden wird verschwiegen.
      Dank der Übernahme von EU Vorschriften können viele schweizer Produkte europaweit vermarktet werden...
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