International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Religiöse Symbolik wie auf diesem Friedhof in Rom wird es in Borlänge nicht geben. Bild: KEYSTONE

Die Schweden wieder: Erster Atheisten-Friedhof eröffnet



«Bei der Frage, wie wir unser Leben leben, soll es keine Einschränkungen geben. Dasselbe soll auch für die Art, wie wir beerdigt werden, gelten.» So zitiert die schwedische Newsseite The Local.se Josef Erdem, den Initiator der Idee eines Friedhofes ohne religiöse Symbolik. Der Lehrer will damit Atheisten und Agnostikern ermöglichen, sich in einem nicht-religiösen Umfeld beerdigen zu lassen.

Erdem erntet mit seiner Idee grossen Applaus. Sogar von der schwedischen Landeskirche. Diese stellt ihm das Landstück für den atheistischen Friedhof zur Verfügung und übernimmt auch die Pflege der Grabsteine.

22 Grabsteine zum Totlachen

Für die Gestaltung der Steine sind indes die Familien verantwortlich – einzige Bedingung: die religiöse Identität der Verstorbenen darf nicht ersichtlich sein. Damit steht der Friedhof auch gläubigen Personen offen, solange sie sich an die Friedhofsregeln halten. Ebenfalls verboten sind nationalistische Symbole.

Bis jetzt steht der atheistische Friedhof noch leer. Bereits haben aber einige Bürger Interesse angemeldet. (tog)

Umfrage

Käme für dich ein atheistischer Friedhof in Frage?

725

  • Jep.80%
  • Nein.9%
  • Schau'n mer mal.12%

Weitere Storys zum Thema Atheismus:

12 Bekenntnisse für Atheisten

Link zum Artikel

Dieser Herr erklärt kurz, knapp und witzig, weshalb wir ohne Religionen besser dran wären

Link zum Artikel

Dieses ständige Religions-Bashing nervt: Glauben verdient unseren Respekt

Link zum Artikel

Religion ist infantiler Aberglaube und gehört nicht in eine Verfassung des 21. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Neemoo 22.10.2016 18:34
    Highlight Highlight Ein Waldfriedhof würde es doch auch tun...
  • Homes8 22.10.2016 09:39
    Highlight Highlight Verstehe ich nicht, wieso Atheisten einen Friedhof brauchen. Das ist für mich ein Wiederspruch.
    Urne für Zuhause, verstreuen der Asche in die weite Welt, oder einfach in den Kehricht. Spielt doch keine Rolle für einen echten Atheisten.
    • Homes8 25.10.2016 08:34
      Highlight Highlight Bis jetzt hat noch jeder Atheist ein Plätzchen auf einem Friedhof bekommen. An der Tolleranz der Kirchen liegt es nicht. Aber wenn Atheisten nicht neben anders Gläubigen liegen wollen, dann kann das natürlich schon ein Problem sein.
  • lilie 22.10.2016 09:20
    Highlight Highlight Hm, ich bin zwiegespalten. Einerseits finde ich das gut, weil niemand auf einem "religiösen" Friedhof begraben werden sollen muss (🤔), wenn er das nicht will.

    Andererseits sehe ich dazu keine Notwendigkeit. Auch auf einem "normalen" Friedhof muss niemand religiöse Symbole auf seinem Grab akzeptieren, wenn er das nicht will. Und die religiösen Symbole der anderen Gräber kann man ja getrost ignorieren.

  • leu84 21.10.2016 23:46
    Highlight Highlight Ich komme aus dem Nichts und ich gehe ins Nichts zurück.

Nach Interview-Eklat im ZDF: Höcke oder Hitler – wer hat's gesagt?

Björn Höcke ist AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Thüringen. Er gilt als Wortführer der AfDler, die immer wieder die Grenzen des Sagbaren verschieben. Und genau über seine Wortwahl wollte das ZDF mit dem 47-Jährigen sprechen. Es endete mit einem Eklat.

Höcke wird zu Beginn des Interviews mit Aussagen seiner Parteikollegen konfrontiert, die seine Zitate nicht von denen Adolf Hitlers unterscheiden können – oder wollen.

Nach rund zehn Minuten interveniert Höckes Pressesprecher:

Eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel