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epa05319486 Thai Buddhists hold candles as they circle in prayer a statue at the Buddha Monthon park to celebrate Buddha Day in Nakon Pathom Province, west of Bangkok, Thailand, 20 May 2016. Thai Buddhists across the country mark the United Nations Day of Vesak or Visakha Bucha (Buddha Day) which commemorates the Birth, Enlightenment and Passing Away of the Buddha Gautama.  EPA/NARONG SANGNAK

Thailänder im Gebet vor einer Buddha-Statue in Nakon, westlich von Bangkok (2016). Bild: EPA

Dieses ständige Religions-Bashing nervt: Glauben verdient unseren Respekt

08.10.16, 14:01 11.10.16, 10:10


Religionen sind an allem schuld. Vor allem der Islam, aber auch das Christen- und das Judentum (etwas weniger der Buddhismus und Naturreligionen). Schuld an allen Kriegen und allen Übeln dieser Welt. Die Schlussfolgerung «ohne Religionen wären wir besser dran» und die Forderung «Religionen gehören abgeschafft» finden sich regelmässig in unserer Kommentarspalte und ernten stets Applaus.

Mich nervt dieses reflexartige Religions-Bashing. Es zeugt meines Erachtens nicht von Aufgeklärtheit, sondern von Unverständnis.

Unter der Oberfläche mancher Religionskritik schimmert die Geringschätzung des Glaubensakts durch. Ein aufgeklärter Mensch weiss, ein Religiöser glaubt «nur». Als sei Wissen dem Glauben irgendwie überlegen. Es ist der sprichwörtliche Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Wissen gehört in die Wissenschaft, Glauben in die Religion. Sie schliessen einander nicht aus, aber wer sie vermischt, endet in der Sackgasse.

Wenn ein Kreationist behauptet, Intelligent Design sei eine wissenschaftliche Theorie, dann liegt er falsch. Ebenso schiesst ein Atomphysiker am Ziel vorbei, wenn er einem Gläubigen vorhält, es gebe keinen Beweis für die Existenz Gottes.

Wenn überhaupt, dann ist vielleicht der Glaube dem Wissen überlegen: Wissen kann jeder, wenn er denn will (manche wollen leider nicht). Glauben hingegen kann nicht jeder. Auch nicht, wenn er will. Wirklich glauben tut man, oder man tut es nicht. Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.

Der private Glauben ist schon in Ordnung, mögen einige einwerfen, aber institutionalisierte Religion nicht, weil sie den Glauben des Einzelnen korrumpiere. Sorry, aber wenn ein einzelner Mensch in seinem Glauben frei ist, dann dürfen doch auch mehrere Menschen dasselbe glauben. Oder gibt es hier eine Obergrenze?

Und der Extremismus? Der sexuelle Missbrauch von Kindern? Diese schändlichen Auswüchse gehören zweifelsohne auch zur Religion. Aber dasselbe liesse sich über Atombomben und die Wissenschaft sagen, um im selben Bild zu bleiben. Natürlich wäre die Welt eine bessere ohne diese mörderischen Waffen. Aber deswegen die gesamte Physik verteufeln?

Ein letzter Gedanke zur Frage, ob die Welt denn ohne Religion besser dran wäre (auf eine Auflistung ihrer vielen zivilisatorischen Leistungen in Kunst, Sprache – und Wissenschaften – wird an dieser Stelle verzichtet): So hypothetisch, wie sie klingt, ist sie gar nicht. 

Es hat in der jüngeren Geschichte durchaus Experimente mit der Verbannung von Religion aus der Gesellschaft gegeben. Verhielten sich kommunistisch regierte Staaten, seien sie in Zentralamerika, Afrika, Europa oder Asien, plötzlich viel moralischer? Haben sie die Menschen freier gemacht? Glücklicher?

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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603Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nib 12.10.2016 17:24
    Highlight Auch wenn diese Ansicht in den Zeiten von ISIS & co unpopulär ist, für mich ist das Konzept der Religiösen Gewalt (ein Hauptargument der Basher) nur ein Mythos. Bis zur Aufklärung gab es bei uns eine Teilung zwischen Religion, Staat und Persöhnlichem gar nicht. Daher kann man auch nicht sagen bis wohin Politik ging und wann Religion begann. Waren zb die Kreuzzüge religiös motiviert? Oder ging es Papst Uban II eher um die Ausbreitung seiner Machtsphäre? Abgelöst wurde Gott dann durch den Nationalismus. Mit bekannten Folgen in Europa. Am besten wir schaffen den Nationalstaat also auch gleich ab
    4 5 Melden
  • Fabio Peter 11.10.2016 13:44
    Highlight Der Trennung von Wissen und Glauben haftet etwas Dogmatisches an. Der Glauben sei eine eigene Sphäre, kann nicht durch Wissen verstanden und kritisiert werden. Man hat ihn oder nicht. Schliesslich kann niemand die Existenz Gottes beweisen oder widerlegen, das ist der Kern des heutigen Glaubensverständnisses. Früher hingegen haben Philosophen den Versuch gemacht, die Existenz Gottes logisch zu beweisen. Deiner Konzeption zufolge ist das nicht mehr nötig. Die Trennung von Glauben und Wissen erlöst jeden Glaubensinhalt von Kritik und Rechtfertigung. Ob er nun humanistisch ist oder nicht.
    2 1 Melden
  • Fabio Peter 11.10.2016 13:42
    Highlight Dein Artikel ist gut geschrieben und bringt das Argument, wonach Wissen und Glauben zwei verschiedene Sphären sind, gut auf den Punkt. Allerdings bin ich damit nicht einverstanden. In Anbetracht, dass eine grosse Mehrheit der Menschheit einer institutionalisierten Religion angehört und die Mehrheit der Minderheit, die es nicht tut, sich als agnostisch oder in irgendeiner anderen Weise als spirituell bezeichnet, ist ein Indiz dafür, dass du ein "Bashing" mehr heraufbeschwörst als dass es existiert. Und wie steht es mit deinem Respekt gegenüber emotional minder Intelligenten?
    4 0 Melden
  • amRhein 10.10.2016 14:09
    Highlight @Kian: Respekt muss man sich erst verdienen. Das können nur Menschen sein, nicht Dinge oder Vorstellungen/Weltanschauungen. (NB: Achtung gebührt mE allen Menschen.)

    Ideen, Vorstellungen, Argumente, Weltbilder oder Religionen können und dürfen abgelehnt oder kritisiert werden. Das ist ein wesentlicher Aspekt der Meinungs- und Religionsfreiheit.

    Wie kommst du auf das schmale Brett, Glauben verdiene unseren Respekt, wenn gleichzeitig Nicht- oder Andersgläubige/-denkende diskriminiert oder benachteiligt werden? (Beispiele wurden in den Kommentaren aufgeführt.)
    11 2 Melden
  • Kommemtar 10.10.2016 10:21
    Highlight In einem Religionskrieg geht es doch nur darum wer den cooleren Imaginären Freund hat.

    Glaub ein einzelner Mensch an etwas Fiktives ist er ein Spinner, glauben es Tausende so ist es Religion.

    Ich habe selbst erlebt was unterschiedliche Glaubensrichtungen alles zerstören kann.Von ganzen Landstrichen bis zu Beziehungen und Freundschaften.

    Religionen haben auch sehr viel gutes hervorgebracht. Sie bringet Menschen zusammen, spenden Trost und geben Halt.

    Meiner Meinung nach braucht es Religionen zur Stabilisierung der Gesellschaft.

    Kommt sie aber an erste Stelle wird es kritschisch.
    7 6 Melden
    • therealest 10.10.2016 12:07
      Highlight "Zu Stabilisierung der Gesellschaft" wirklich? Und in wie fern "stabilisieren"? Was predigen Religionen die bei sonst andere gesellschaftliche Konstrukte NICHT gepredigt wird? Das ist einzige was die Religion bisher vollbracht hat; sie hat die Menschheit davon überzeugt das ALLE gute Werte von ihr die Religion entstanden ist, sie hat die Menschheit davon überzeugt das sie die Religion alle gute Menschliche Eigenschaften "erfunden" hat. Und das ist NICHT WAHR, die gute Werte sind von der Menschheit entstanden und nicht von der Religion und langsam müssen wir alle das endlich mal erkennen.
      13 4 Melden
    • Kommemtar 10.10.2016 13:11
      Highlight Weil eine Religiöse Gemeinschaft jenen ein Zuhause gibt, welche sonst nichts haben. Es spielt absolut keine Rolle ob du Aussenseiter bist ob du eine Drogenvergangenheit hast oder einfach einen Neustart brauchst. Du wirst nicht nach deiner Vergangenheit gewertet. Eine Religiöse Gemeinschaft kann Ersatzfamilie sein.
      Es spielt keine Rolle was du tust. Der gemeinsame Glaube verbindet.

      Aber es ist sehr gefährlich! Man kann in eine Abhängigkeit fallen, wird radikalisiert und für irgendwelche Ideologien Missbraucht.

      Nochmals: Religion ist Richtig und Wichtig.

      Extremismus ist es nicht!
      6 4 Melden
    • therealest 10.10.2016 13:43
      Highlight jeder ein Zuhause geben? Ein Zuhause basiert und gebaut auf Unwahrheiten und Behauptungen, was für Zuhause ist das? Christentum belehrt uns alle das wir Krank und Sündhaft geboren sind und bietet uns gleichzeitig die Heilungsmittel und Lösung. Sorry, das für mich ist kein Zuhause und so ein Zuhause möchte ich wirklich NIEMANDEN wünschen.
      Gruss
      9 7 Melden
    • amRhein 10.10.2016 17:55
      Highlight @Kommemtar: Vielleicht wäre es an der Zeit, dass Menschen sich selbst u. dem Nächsten Gutes tun, weil es uns allen hilft, nicht aus egoistischen Gründen, damit man vielleicht ins Himmelreich kommt, oder weil irgendein Gott das so geboten hat. Gerade jene, die Wenig oder Nichts haben, werden doppelt betrogen. Und das System (Religion und Kapitalismus) fördert dies auch noch. Soviel zum Zuhause sein.

      Es wäre dringend an der Zeit, dass man sich mal überlegt, warum man moralisch handelt. «Religionen zur Stabilisierung der Gesellschaft» ist Betrug. Schaut so Trost und Halt aus?
      6 2 Melden
    • Anam.Cara 11.10.2016 07:53
      Highlight Ich hab grad ein paar Blitze verteilt un möchte das noch kommentieren.
      @Bature: ich gehe mit Dir einig, dass die guten menschlichen Eigenschaften nicht von den Religionen erfunden wurden. Aber sie haben viel zu deren Verbreitung und Akzeptanz beigetragen.
      @amRhein: es ist mir herzlich egal warum jemand moralisch handelt. Warum ist es schlecht, wenn jemand aus religiösen Motiven ein guter Mensch ist?
      1 1 Melden
    • therealest 11.10.2016 08:42
      Highlight @Anam.Cara; "sie (die Religion) haben viel zu deren Verbreitung und Akzeptanz beigetragen" wirklich? ehe wohl kaum. Welche "Verteilung und Akzeptanz" wenn menschliche Tugenden gekoppelt mit Scham, Diskrimination gegenüber andere nicht Gläubigen und Schuld verbreitet wird? Was hilft ein Mensch wenn man ihm sagt "Sei gut zu Anderen sonst wirst Du bestraft von jaweh weil Du eh ein sündhafte, kranke wesen bist". " Du bist als defekte wesen zur Welt gekommen, aber gott liebt dich trotzdem und wird dir heilen". ist das die Verbreitung von denen Sie gesprochen haben? Tolle Verbreitung.
      5 1 Melden
    • amRhein 11.10.2016 20:38
      Highlight @Anam.Cara: wenn du gut findest, dass man Menschen Angst macht und sie unterdrückt, damit sie spuren, dann waren die Religionen erfolgreich. Sie missbrauchen so Menschen, als Mittel zum Zweck.

      Überleg dir vielleicht mal, was die «religiösen Motive» tatsächlich sind, damit Menschen sich wie gewünscht verhalten.
      6 1 Melden
    • Anam.Cara 12.10.2016 07:17
      Highlight @amRhein und Bature: Ihr habt recht, was die Machtpolitik der Kirchen betrifft. Das ist schade, denn gerade die christliche Botschaft ist eine viel positivere. Aber das wissen leider nicht alle.
      Auch wenn die Verpackung fehkerhaft war, bin ich überzeugt, dass die Kirche gerade in Europa eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Werten einnahm. Wir sprechen aber hier vom frührn Mittelalter...
      1 4 Melden
    • amRhein 12.10.2016 10:21
      Highlight @Anam.Cara/Teil1: es geht weder nur um eine «fehlerhafte Verpackung» noch nur um «früher». «Religionen [als Mittel] zur Stabilisierung der Gesellschaft» oder um Benachteiligten ein «Zuhause» zu geben, ist Betrug und nur eine Scheinlösung, schlicht, weil es nur um eine Glaubenszugehörigkeit und nicht um den Menschen geht. Der Mensch muss angenommen werden, ohne Wenn und Aber. Bedingungslos. Wenn das die religiöse oder christliche Botschaft wäre, dann gäbe keine Ausgrenzung/Benachteiligung von Schwulen, Ungläubigen, Muslimen etc
      4 1 Melden
    • amRhein 12.10.2016 10:30
      Highlight @Anam.Cara Teil 2:

      Für (humanistische) Werte braucht es weder eine Religion noch eine Glaubenszugehörigkeit. Und auch keine «christliche Botschaft», die per se nicht bedingungslos ist. So lange es dir «herzlich egal [ist] warum jemand (du?) moralisch handelt», so lange wirst du wohl nicht verstehen können, wie wenig eine «christliche Botschaft» wert ist.

      Es geht um den Menschen, nicht um Götter, einen Glauben oder eine Glaubenszugehörigkeit, in der man sich Zuhause fühlt.
      3 1 Melden
    • therealest 12.10.2016 11:10
      Highlight @Anam.Cara Teil 1 "Christliche Botschaft"? Was ist denn dises "Christliche Botschaft"? Wenn man 100 Christen diese Frage stellen würde, würde man 150 verschiedene Antworte bekommen. Und wenn Sie jetzt sagen das die "Christliche Botschaft" Liebe ist, dann ist diese Botschaft nicht "Christlich" sondern MENSCHLICH. Ich brauche keine Religion um zu wissen das ich meine Mitmenschen gut behandeln muss oder soll. Und woher weiss ich das? Weil ich weiss, wenn ich andere gut behandeln, werden sie mir auch gut behandeln. Damit sichere ich MEINE EIGENE Existenz.
      4 1 Melden
    • therealest 12.10.2016 11:14
      Highlight @Anam.Cara Teil 2
      Und genau das meine ich, die Religion hat menschliche Tugenden und Werte genommen, und danach behauptet das sie es erfunden haben. Was für eine Lüge!!! Die "Goldene Regel" bzw. „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst" wurde weder von jesus noch von christentum erfunden sondern einfach kopiert. Und fast alle Kulturen die von den christen und mosleme erobert und unterdruckt wurde, haben das auch schon BEREITS GEWUSST.
      3 0 Melden
    • therealest 12.10.2016 11:17
      Highlight @Anam.Cara Teil 3
      Was haben die christen denn gemacht? Die haben Sachen wie die "Hölle", "Ewige Bestrafung" und "Ewiges Leben" erfunden um die Leute noch MEHR unter druck zu setzen OHNE IRGEND ART von Beweisen zu präsentieren ob diese Sache überhaupt EXISTIEREN!!! Seit 100er von Jahren behauptet die Katholische Kirche das Wundern von Heiligen überall geschehen, hat sie bisher Beweise dafür geliefert? Nein, hat sie nicht. Und jedes mal wenn solche Fälle GRÜNDLICH untersucht worden sind, wurden keine Wünder entdeckt!
      4 0 Melden
    • Anam.Cara 13.10.2016 06:06
      Highlight Ganz ruhig ihr beiden. Niemand behauptet, das Christentum habe Werte wie Nächstenliebe oder Barmherzigkeit erfunden. Aber es hat sie institutionalisiert.
      Ich habe erlebt, dass Christen den Mut hatten, wahre Menschlichkeit zu leben, als andere noch lamentierten. Vielleicht hätten diese Leute das auch ohne ihren Glauben getan. Vielleicht auch nicht.
      Ich werde meinen Glauben nicht ablegen, weil Ihr beide dagegen seid. Und Ihr werdet nicht gläubig, weil ich es bin. Und: die Religionsgemeinschaften werden nicht toleranter, wenn ihr sie weiterhin mit Glauben gleichsetzt. Ich erlebe Christen, ...
      0 1 Melden
    • Anam.Cara 13.10.2016 06:16
      Highlight Teil2: ... die nicht nur "tolerant" sind, sondern aktiv auf "die anderen" zugehen und denen die Gemeinsamkeiten wichtiger sind als die Unterschiede. Vielleicht würden sie das auch ohne Ihren Glauben. Vielleicht nicht.
      Ich bin nicht wirklich religiös, Aber für mich ist der Glaube eine Konstante im Leben. Weil ich mich irgendwo für all die kleinen Wunder bedanken kann. Naiv? Möglich.
      Der Glaube bringt mich dazu, ein paar Dinge immer wieder mal zu überdenken. Weil er ein paar Werte zusammen fasst, die ich als richtig ansehe. Auch wenn Ihr behauptet, dass alles auf Lüge basiert.
      0 1 Melden
    • Anam.Cara 13.10.2016 06:28
      Highlight Teil3: Mir hilft der Glaube und die christliche Philosophie in meinem Bestreben, ein besserer Mensch werden zu wollen. Er hilft mir dabei, aktiv zu werden, wenn andere noch zusehen. Und er hilft mir dabei, auf "die anderen" zuzugehen.

      Ist das verkehrt, weil die Kirchen übles getan haben oder weil Ihr beide wisst, "wie wenig die christliche Botschaft wert ist". Ich sage es noch einmal: es ist mir herzlich egal aus welchem Grund jemand ethisch oder moralisch handelt, solange die Person es nur tut.

      In diesem Sinne: Friede sei mit Euch.
      0 1 Melden
    • therealest 13.10.2016 10:15
      Highlight schön ist das zu hören wie Sie denken, aber schauen wir unsere Welt an. Was machen viele Gläubigen auf der ganz Welt? Manche sprengen sich in der Luft, manche verbrennen Kinder weil sie fest davon überzeugt sind das sie hexen sind oder von Dämonen besessen sin, manche kämpfen VEHEMENT dagegen das homosexuelle gleich behandelt werden, manche kämpfen vehement dagegen das Frauen selber Entscheidungen treffen können wenn es um ihre eigene Körper oder Schwangerschaften geht, manchen kämpfen VEHEMENT gegen andere Menschen die auch gläubig sind aber glauben und was anderes....
      2 0 Melden
    • therealest 13.10.2016 10:18
      Highlight ...und wir normale 089 Menschen stehen da im Kreuzfeuer. Viel zu lange wurde die Gläubigen die Macht und Entscheidungsrecht überlassen und was geschah? Tja, alles was ich bisher geschrieben haben. Diese gott die Sie ehren verleitet Ihre Glaubensbrüder dazu schreckliche, schreckliche dinge zu tun. Und das seit Jahrzenten, sogar Jahrhunderte. Und was macht ihr gott? ja genau, nichts. Er schickt verschlüsselte Botschaften die man so verstehen mag wie man es gern hätte. Solange die Religion noch politische und soziale Macht hat, sollen und müssen wir Menschen uns dagegen wehren.
      2 0 Melden
    • therealest 13.10.2016 10:22
      Highlight Um ein bessere Mensch zu werden BRAUCHT MAN WEDER RELIGION NOCH GLAUBEN an irgendetwas über natürliches. Solange man ein bessere Mensch werden möchte, wird man das auch, so oder so. Wieso solche belastete Konstrukte wie Christentum, jaweh, allah usw auf sich aufnehmen wenn es ohne wenn nicht besser, sondern genau so gut geht? Das ist schwer zu verstehen. Wir menschen besitzen so viel MAcht, WIR haben jaweh in unserem eigenen Bild erschaffen und nicht umgekehrt. Sobald man das als Mensch endlich begreift wird man endlich befreit sein.
      1 0 Melden
    • amRhein 13.10.2016 14:25
      Highlight @Anam.Cara: Was fühlst du dich in deinem Glauben angegriffen? Du darfst und sollst glauben, was dir gefällt!

      Meinungen/Vorstellungen/Argumente/Religion/Glaube/Ideen usw verdienen keinen Respekt, Respekt verdienen einzig Menschen.

      Niemand erwartet, dass du deinen Glauben aufgibst, nur brauchen und wollen viele aus guten Gründen keine «christliche Botschaft» mehr.

      Warum meinst du können andere gut auf die «christliche Botschaft» verzichten, oder finden sie gar stossend?

      NB: Wir müssen nicht die gleiche Meinung haben.


      Peace out.
      1 0 Melden
    • Anam.Cara 14.10.2016 07:16
      Highlight @Bature: und Sie kämpfen mit Vehemenz und Verallgemeinerung gegen Religionen.
      Ich habe nie behauptet, dass man Glauben braucht, um ein besserer Mensch werden zu können. Ich sage nur, dass ich diesen Effekt bei Menschen beobachten kann.
      Ich spreche von guten Menschen, die sich u.a. über ihren Glauben definieren und Sie sprechen von Gräuelraten verblendeter Fanatiker, und leiten daraus ab, dass Religionen per se schlecht sind. Aber leider tun Menschen schreckliche Dinge. Auch dazu brauchen sie keine Religion...
      0 1 Melden
    • therealest 14.10.2016 08:34
      Highlight "...Aber leider tun Menschen schreckliche Dinge. Auch dazu brauchen sie keine Religion" hmm, da sind aber einzigartige böse taten die AUSSCHLIEßLICH von Religiös Leute verübt werden. ISIS, AL KAIDA, Kreuzritter lassen grüssen. Ja die Kreuzritter habe ich zusammen mit ISIS und AL KAIDA gennant wenn man betrachtet was für schreckliche Taten sie damals auf unschuldigen verübt haben. Ne, ne, um gewisse schreckliche Sachen zu tun, z.B. Ermordung von anderen anhand von ihrer Glaubensrichtung, oder fehlende Glauben, muss man religiös sein.
      2 1 Melden
    • Anam.Cara 17.10.2016 07:28
      Highlight ... und sie werden immer einen Gund finden um unschuldige zu massakrieren. Fanatismus lässt sich nun mal am Einfachsten über den Missbrauch von Religionen erzeugen. Aber es geht auch anders, wie wir in den 1930er Jahren in Deutschland gesehen haben.
      Wenn ich ein Auto herstelle und damit wird dann absichtlich jemand totgefahren - ist es dann meine Schuld? Missbrauch ist ganz gewiss nicht die Absicht und auch nicht die Schuld der Religionen.
      Denken Sie wirklich dass es weniger Krieg und Terror gäbe, wenn es auf diesem Planeten keine Religionen gäbe?
      2 1 Melden
    • therealest 17.10.2016 10:58
      Highlight hmm, "Wenn ich ein Auto herstelle und damit wird dann absichtlich jemand totgefahren - ist es dann meine Schuld? " nein, da sind Sie nicht Schuld. Wenn Sie aber ein Buch schreiben worin steht das man Nichtgläubige nicht nur soll, sondern MUSS ; Deuteronomium 17, dann sind Sie Schuld. Wenn Sie ein Buch schreiben worin steht Homosexuelle umgebracht werden soll und MUSS ; 3.Mose 20,13 dann sind Sie SCHULD wenn leute die Sie folgen und gehorchen das tun. Wenn Sie ein Buch schreiben worin steht das hexe getötet werden MÜSSEN; 2. Mose 22,17 dann sind SIE Schuld wenn diese auch umgebracht werden.
      2 1 Melden
    • therealest 17.10.2016 11:02
      Highlight Die Bibel mit einem Auto zu vergleichen ist traurig und komplett Unsinn. Die Bibel ist von Vorne bis Hinten Randvoll mit wirklich böse, böse Befehle die von Christen VERLANGEN und BEFEHLEN dass sie das gehorchen. Ich brauche bloss in Google folgendes eingeben "BIBLISCHE BRUTALITÄT" um Seitenweise Zitate aus dem Bibel zu bekommen. Ne, ich werde Sie wirklich empfehlen die Bibel GRÜNDLICH zu lesen, dann würden Sie auch sehen das kein Auto oder sonst irgend andere Gegenstand so böse und widerlich sein kann wie die Bibel
      2 1 Melden
    • Anam.Cara 19.10.2016 07:40
      Highlight Exremismus bringt die Menschen dazu, die Dinge sehr einseitig zu berachten.
      Es gibt nämlich auch kaum ein Buch, das zu soviel Nächstenliebe und Barmherzigkeit aufruft, wie das Neue Testament (welches für Christen der relevante Teil der Bibel ist).
      Die Christen, die ich kenne, haben keine Tötungsfanrasien. Sondern sie versuchen gutes zu tun u d anderen Menschen zu helfen.
      Sie haben eine extreme Abneigung gwgen Religionen. So sei es, das gönne ich Ihnen. Aber verurteilen Sie bitte nicht jene Gläubigen, die versuchen ein anständiges und hilfsbereites Leben zu führen. Denn das verdient Respekt
      1 1 Melden
    • therealest 19.10.2016 08:04
      Highlight "Es gibt nämlich auch kaum ein Buch, das zu soviel Nächstenliebe und Barmherzigkeit aufruft" ?sind Sie da sicher? Schon mal von Donald Duck Taschenbücher z.B gehört? ja, in denen ist genau so viel "Nächstenliebe und Barmherzigkeit" wie in der Bibel, und ich meine das sehr, sehr ernst. In der neue Testament wird gegen Frauen und Schwulen gepredigt. Sie sagten " Nächstenliebe und Barmherzigkeit" schon mal Die Offenbarung gelesen??? Ne, ne, die N.T. ist genau so böse und Abscheulich wie die A.T.
      Gruss
      1 0 Melden
  • SuicidalSheep 10.10.2016 08:57
    Highlight So oft wie mir religiöse Vertreter schon das Höllenfeuer androhten, weil ich nicht an ihren Gott glaubte, spricht Bände. Wer meine Lebensweise nicht akzeptiert oder wenigstens toleriert, ja warum sollte ich dann die Lebensweise dieser Person akzeptieren?
    14 3 Melden
  • Nevermind 10.10.2016 00:18
    Highlight Ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz ist es doch, die Gefühle und Bedürfnisse der anderen zu erkennen und sie zu befriedigen, in dem man ihnen einfache Antworten auf komplizierte Fragen des Lebens liefert.

    Und dort ist doch der Erfolg der Kirchen und der Populisten festgemacht. Emotional intelligent sind also nicht zwingend die Gläubigen, sondern eher diejenigen, die seit jeher vom Glauben der anderen leben und deren Emotionen schamlos zum eigenen Vorteil ausnutzen.
    18 4 Melden
    • Anam.Cara 10.10.2016 08:06
      Highlight Also so simpel sind die Antworten in meiner Religion auch nicht gerade. Immerhin muss man Gleichnisse verstehen können...
      Das menschliche Bedürfnis nach einfachen Antworten zeigt sich noch in ganz anderen Themen. Z.B. wenn eine politische Partei ihre einfachen Slogans gebetsmühlenartig wiederholt.
      Für mich liegt der Wert des Glaubens nicht in den einfachen Antworten. Ich finde es einfach schön, die Existenz einer höheren Macht zu akzeptieren. Ich mag die Idee, dass es noch eine andere Dimension von Schöpfergeist gibt.
      2 8 Melden
    • therealest 10.10.2016 12:09
      Highlight Irgendart von Beweisen für diese "höhere Macht" die Sie hier behaupten? Irgend Rechtfertigung für dessen Existenz? wenn ja, bitte vorlegen. Bin ja gespannt.
      2 4 Melden
    • Nevermind 11.10.2016 12:58
      Highlight Mit der Intelligenz, ob emotionale oder die klassische, ist es wohl wie mit der Physik. Man kann damit gutes oder schlechtes anrichten.
      Dass jetzt Gläubige mit mehr emotionaler Intelligenz gesegnet sein sollen, wie im Artikel angetönt, erschliesst sich mir nicht. Und das tiefgläubige Menschen zu extremer Gefühlskälte fähig sind, können hunderte Menschen, die die Gnade katholischer Kinderheime erfahren haben bezeugen. So wie auch die Ungläubigen zu genauso grosser Grausamkeit befähigt sind.
      1 0 Melden
    • Anam.Cara 12.10.2016 07:28
      Highlight @Bature: ja, für mich habe ich einen Beweis für die Existenz einer höheren Macht. Aber dieser gilt nur für mich und kann nicht als allgemeiner Beweis angeführt werden. Wieso soll ich Ihnen die Existenz beweisen müssen? Ich will Sie ja nicht bekehren, sondern einfach darlegen, dass ich mit etwas Spiritualität und Glaube ganz zufrieden bin.
      @Nevermind: die oft zitierten Taten der katholischen Kirche waren leider reine weltliche oder persönliche Machtpolitik. Ich kenne einige sehr hilfsbereite und herliche Christen.
      0 1 Melden
    • Anam.Cara 12.10.2016 07:30
      Highlight Korrektur: herrlich sind sie vlt. auch, aber das sollte "herzlich" heissen.
      0 0 Melden
  • Señor Ding Dong 09.10.2016 22:39
    Highlight Ich finde es grundsätzlich gut, dass der Autor hier eine Gegenstimme zu unserer emotionslos rationalistisch dominierten Philosophie in der Schweiz verlauten lassen wollte - leider begeht er meiner Meinung nach den Fehler, das mit sachlichen Argumenten tun zu wollen; ein rhetorisches Mittel, das mit Spiritualität und Glaube schwer vereinbar ist.
    7 11 Melden
  • acvodad 09.10.2016 21:42
    Highlight Also... Was hat religionslos mit kommunistisch zu tun?
    25 6 Melden
    • Nevermind 10.10.2016 00:23
      Highlight Atheisten sind vermutlich nur in Diktaturen glücklich oder so. Keine Ahnung was das bedeuten soll.

      Oder du brauchst eine Diktatur um dem Volk den Aberglauben auszutreiben. Obwohl das noch in keiner Diktatur funktioniert hat.

      Vielleicht musste einfach ein Vergleich her um zu zeigen wie gottlos die Gottlosen sind.
      11 5 Melden
    • Anam.Cara 10.10.2016 08:09
      Highlight acvodad: sofern meine Informationen stimmen, waren Religionen in den meisten Sovjetrepubliken während der UdsSR verboten.
      6 3 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.10.2016 09:04
      Highlight @nevermind
      Was hat Kommunismus mit Diktatur zu tun?
      4 3 Melden
    • SemperFi 10.10.2016 17:34
      Highlight @Sir Jonathan live: Gem. Marx und Engels braucht der Kommunismus zur Überwindung des Kapitalismus die Diktatur des Proletariats. Und da sind ja dann wohl die meisten Staaten des real existierenden Sozialismus stecken geblieben.
      4 0 Melden
    • acvodad 10.10.2016 17:51
      Highlight @anam cara
      Aha! Also allenfalls kommunistisch -> religionslos.
      Aber nicht religionslos -> kommunistisch. Umkehrschlüsse sind heikel.
      2 0 Melden
  • Firefly 09.10.2016 19:20
    Highlight Glauben ist okay und wichtig und persönlich/privat. Religion ist Instrumentalisierung und missbrauch des Glaubens um Macht über Menschen auszuüben.
    43 9 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.10.2016 09:07
      Highlight Das heisst ich darf glauben. Sobald ich aber einen Bruder in meinem Glaube finde und mit ihm zusammen glaube, ist das eine Instrumentalisierung und Missbrauch um Macht über Menscen auszuüben?
      C'mon...
      3 2 Melden
    • Nevermind 10.10.2016 10:17
      Highlight Sobald deine Glaubensgemeinschaft mir etwas vorschreiben willst, z.B. ob ich als Mann andere Männer lieben darf, oder ein Kondom verwenden darf und das mit dem unsichtbaren Mann im Himmel begründet, habt ihr diese Grenze überschritten.
      9 1 Melden
    • Firefly 10.10.2016 11:18
      Highlight @Sir Jonathan Ive: nö, nur wenn du sagt, meines ist der einzig wahre Glaube und wenn du mein Bruder sein willst musst du dieses und jenes glauben und tun.
      3 0 Melden
  • Brummbaer76 09.10.2016 16:32
    Highlight 2/2 So verhält es sich auch mit dem Religiösen Glauben. Rational hat man viele Zweifel. Irrational Glaubt man weiter.

    Glaube hilft einem nicht aufzugeben, jemanden Beizustehen auch wenn er noch soviel Scheisse gebaut hat.

    Ohne Glaube würde die Menschheit schon lange nicht mehr existieren.
    Ob man nun für den glauben eine Kirche braucht oder nicht sei dahingestellt.
    14 21 Melden
    • Anam.Cara 10.10.2016 08:24
      Highlight Danke Brummbaer.
      Gläubige Menschen sind fähig, Kraft aus ihrem Glauben zu schöpfen und manchmal über sich hinaus zu wachsen.
      Ungläubige Menschen schöpfen ihre Kraft anderswo und können manchmal über sich hinaus wachsen.
      Glaube kann Berge versetzen. Und er definiert ein paar grundsätzliche moralische Prinzipien, die das Zusammenleben vereinfachen. Bei den Christen eben z.B. Nächstenliebe oder Barmherzigkeit. Beides sind grossartige Konzepte.
      Die Religion brauche ich, damit sie mir diese Begriffe erklärt. Aber ich entscheide selbständig, wann ich sie lebe und wann nicht.
      2 3 Melden
  • Brummbaer76 09.10.2016 16:28
    Highlight 1/2 Glaube gehört zum Mensch sein. Ich meine nicht zwingend der Glaube an einen bestimmten Gott, sondern einfach der Glaube oder auch Vertrauen.
    Bsp. der Glaube an sich selber. Der Glaube etwas zu schaffen zu erreichen. Man weiss ja zu beginn nicht das man es schafft.
    Oder man lernt jemanden kennen. Man Glaubt an das gute in der Person. Man verteidigt sie gegen aussen. Trotz der Fakten das die Person schon zig mal Scheisse gebaut hat. Rational sollte man die Person meiden, doch der Glaube das die Person doch was gutes hat lässt einem zu ihr stehen.
    11 9 Melden
    • Kian 09.10.2016 16:32
      Highlight Du scheinst einen Sofakomplex zu haben.
      7 17 Melden
    • Brummbaer76 09.10.2016 16:46
      Highlight Wie kommst du darauf. Argumentewären schön.
      1 4 Melden
    • Kian 09.10.2016 17:19
      Highlight Sorry @Brummbaer76, ich bin verrutscht. Der Kommentar galt @kleiner_Schurke. Er schreibt ständig, Gläubige sollen auf dem Sofa Platz nehmen.
      25 8 Melden
    • Brummbaer76 09.10.2016 17:59
      Highlight Entschuldigung angenommen!
      11 2 Melden
    • lilie 09.10.2016 19:27
      Highlight @Brummbaer76: Ein toller Kommentar! Danke dafür! ☺
      6 5 Melden
  • L Gandi 09.10.2016 13:46
    Highlight In den Kommentarspalten wird "der Glaube" häufig der Wissenschaft gegenübergestellt. Ein solcher Widerspruch kennen die meisten christlichen Denker nicht. An folgender Veranstaltung vom 5. Nov. wird der Wahrheitsanspruch des Christentum kritisch unter die Lupe genommen. Empfehlenswert.
    http://www.vbg.net/ueber-uns/agenda/termin/3310.html

    Fundierte Beiträge zur Rolle und Wirkung von Religion in der Gesellschaft finden sich zudem bei: C.S. Lewis (Z.B. im Essay: "Ist Theologie Dichtung"), Miroslav Volf (Z.B.: in "Öffentlich Glauben") oder Robert Spaemann (Z.B.: "Das unsterbliche Gerücht")


    10 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.10.2016 15:46
      Highlight Programm
      ab 09:30 Eintreffen bei Kaffee und Brötchen

      Findi guet!
      Von solchen "Wahrheiten" liesse ich mich auch noch überzeugen.
      6 3 Melden
    • MR .Z 09.10.2016 16:14
      Highlight Ja klar! Wäre es ums judentum gegangen würden sie es nicht so toll finden.
      3 4 Melden
  • L Gandi 09.10.2016 13:38
    Highlight Das ausgerechnet Watson zu Respekt für Religionen aufruft, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Hier hat Herr Stamm eine neue Plattform für seine pauschalisieren, religionskritischen Blogs gefunden. Immer wieder äussersten sich Watson-Autoren ohne viel Fachkenntnis und dafür mit umso mehr Häme zu religiösen Themen. Kein Wunder sammeln sich in den hiesigen Kommentarspalten Religions-Basher aller Couleur. Das sich Watson mit diesem Beitrag jedoch seriös in die Diskussion zur Rolle der Religion in unserer Gesellschaft einbringt, finde ich sehr positiv.

    46 33 Melden
  • lilie 09.10.2016 13:02
    Highlight Was mir einfach auffällt, ist, wie undifferenziert etliche Kritiker hier sind. Da wird Religion mit Glaube vermengt, Religion mit Christentum gleichgesetzt, da wird in jedem Gläubige ein Fundamentalistisch-Evangelikaler vermutet.

    Nicht jeder Gläubige fühlt sich einer Religion zugehörig, nicht jede Religion postuliert die Existenz eines Gottes, nicht jeder, der die Bibel liest, glaubt, dass die Erde in 7 Tagen erschaffen wurde oder dass man Wasser in Wein verwandeln kann.

    Aber klar, das ist das, was man in der Zeitung liest. Wenn man aber mit den Leuten spricht, siehts ganz anders aus.
    34 5 Melden
    • lilie 09.10.2016 18:23
      Highlight @kleiner_schurke: Dann lies den Artikel nochmals. Da ist eben genau z.B. von der Unterscheidung von Religion und Glaube die Rede.
      9 3 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.10.2016 09:11
      Highlight @Zensiert
      2 0 Melden
    • FrancoL 11.10.2016 00:09
      Highlight Danke an @Lilie und an @Zensiert für die ausgewogenen Darlegungen, vor allem für das klare Auseinanderhalten von Glaube und Religion.
      Gut dargestellt finde ich die Erwägung an eine höhere Macht zu glauben ohne sie zu personalisieren oder ihr eine bestimmte Gestalt zu geben. Dies kann ich voll stützen und entspricht meiner persönlichen Sichtweise.
      2 0 Melden
  • Anker 09.10.2016 12:06
    Highlight 3.These: Der christliche Glaube wurde durch eine neue Religion abgelöst: Kapitalismus; Ein System, welches bereits in seinem Ursprung gravierende Fehler aufweist, dennoch glauben wir krankhaft an das Buch Smiths & Co. und halten daran fest, auch wenn der Leichenberg täglich steigt, wir belügen uns selbst indem wir die Schuld bei andren suchen, anstatt mal tief und lange in den Spiegel zu schauen...
    23 8 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 13:49
      Highlight Anker, stimme Dir zu und staune immer wieder wie gerne man den neuen Glauben in den Hintergrund drängt und genüsslich die Fehler wo anders sucht. Das in den Spiegel gucken ist nicht die Stärke unserer Zeitgenossen.
      13 7 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:54
      Highlight Guter Einwand!
      1 2 Melden
  • FrancoL 09.10.2016 11:41
    Highlight Eine breite Diskussion ist entstanden und weitgehend wird versucht zu begründen wieso die Religion Privatsache sein muss und die Religionen für viele Missstände verantwortlich sind.

    Das mag alles gut und recht sein.

    Ich gehe von einer anderen Überlegung aus:

    Hätten wir in der Wirtschaft und in der Ökologie die Hausaufgaben gemacht, dafür gesorgt dass nicht blinder Wachstum uns leitet dann hätten die Religionen auch keinen grossen Zulauf und würden auf die Ebene des Privaten schrumpfen.

    Es liegt in den Händen der Wirtschaft die Religionen zu relativieren.
    8 17 Melden
    • lilie 09.10.2016 18:33
      Highlight @FrancoL: Finde zwar deine Überlegung sehr gut, aber die Religionen haben doch eben gerade keinen Zulauf. Im Gegenteil, ihnen laufen die Anhänger davon, immer mehr Leute in der Schweiz und Deutschland fühlen sich keiner Religion zugehörig.

      Der Glaube an das unendliche Wachstum ist wohl zur Ersatzreligion geworden.
      5 5 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 20:39
      Highlight @lilie; Völlig einig mir Dir, darum stelle ich mir die Frage was das mit diesem Hochfahren der Religionsdiskussion in unseren Breitengraden bedeuten soll.
      Die Ersatzreligion macht mir für die Zukunft angst nicht die Religionen, denn selbst der Islam einmal am Markt der "Träume" angekommen schwächt sich ab und verliert seine Kunden. Ich erlebe das tagtäglich mit den jungen Türken, Kosovaren etc. deren UN florieren, da verliert die Glaubenskraft, zum Glück.
      Bei den Armen ja da hat eben gleich bei welcher Religion die Hoffnung und Gottessuche Vorrang.
      2 1 Melden
  • Heinz Nacht 09.10.2016 11:38
    Highlight Menschen verdienen Respekt; Weltanschauungen nicht. Weltanschauungen, und in diese Kategorie gehören Religionen, dürfen und müssen kritisiert werden. Alle. Nur durch Kritik können sich gute weiterentwickeln und schlechte eliminiert werden.

    Übrigens machst du, Kian, den gleichen Fehler wie mancher. In den von dir genannten Beispielen am Schluss des Artikels, waren zwar Religionen aus der Gesellschaft verbannt. Das System an sich trat dafür aber an die Stelle der Religion, als totale und einzig gültige Weltanschauung. Schlussendlich kommt das aufs Selbe raus.
    26 5 Melden
    • Ratchet 09.10.2016 17:18
      Highlight Anscheinend ist es eben unmöglich Religionen zu verbannen ohne es mit irgendeiner neuer Weltanschauung zu ersetzen.
      Es geht wohl bei den Beispielen nur zu zeigen, dass die Idee, die Welt wäre ohne Religionen viel besser dran, naiv ist, da der Mensch immer eine Weltanschauung brauchen wird. Ob es nun eine alte Religion oder eine modernere Ideologie, am Ende macht es kaum einen grossen Unterschied.
      6 7 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:55
      Highlight Sie darf und soll kritisiert werden. Aber nicht nur und bei jeder sich kleinsten bietenden Gelegenheit.
      3 5 Melden
  • Anker 09.10.2016 11:00
    Highlight Meine zwei pseudothesen hinsichtlich der zahlreichen KommentatorInnen hier:
    1. Man muss nicht zu allem eine Meinung haben!
    2. Wenn du eine Meinung zu einem Thema hast, informier dich zuerst, wenn möglich etwas ausführlicher als mithilfe Wikipedias , dann bilde dir eine Meinung... Sonst verblöden hier noch alle... :-)
    Artik
    18 6 Melden
  • iNDone 09.10.2016 10:10
    Highlight Glaube was du willst aber Religion verdient KEINEN Respekt! Religionen sind nur dazu da Menschen zu manipulieren und unterdrücken.
    39 31 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:56
      Highlight Glaub du das, wenn du es willst.
      6 6 Melden
  • Soaring 09.10.2016 08:56
    Highlight Guckst du dir meine Playlist auf YouTube an - insbesondere die Interviews von Anthony Magnabosco: http://www.youtube.com/playlist?list=PLbqI5U-26zh3FCMpGl5mWDzXgKt7vMtiy

    ...wenn du danach immer noch glaubst, dass "Glauben" der wissenschaftlichen Arbeitsweise (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftliche_Arbeit) überlegen ist, dann bist du entweder unehrlich oder unfähig, deine in der Kindheit erfolgte religiöse Indoktrination abzulegen...
    22 11 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 20:55
      Highlight Ihr seid ja richtig putzig mit eurer Angst vor Religion. Wobei so infantile logos-kommentare ja ganz unterhaltsam sein können. Ist eine Phase, geht vorbei, und irgendwann seid ihr erwachsen.
      4 9 Melden
  • Denknach 09.10.2016 00:15
    Highlight Wenn man bedacht welcher technologische Fortschritt der Mensch durch dogmatisiertes religiöses Gedankgut die letzten 2000 Jahre eingebüst hat, ist dies nur einer der vielen Gründe, Religionen den Rücken zu zeigen.
    Nun ist z.B. Europa entlich etwas über die Schreckensherrschaft der Kirche hinweg und investiert fleissig in die Forschung und schon klopft die nächste im Mittelalter stehen gebliebene Religion an.

    40 15 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 20:56
      Highlight Wissenschaft ist auch nur eine Kirche. Eine wichtige, aber nicht die einzige.
      1 11 Melden
  • michiOW 09.10.2016 00:14
    Highlight Optimismus ist auch irrational, aber ist er deswegen schlecht?
    11 10 Melden
    • Denknach 09.10.2016 07:02
      Highlight Wenn du voller Optimismus Lügen verbreiten würdest, dann sicherlich.
      28 7 Melden
    • michiOW 09.10.2016 08:41
      Highlight Egal in welcher Absicht?

      Oder wenn ich es nicht wissen kann, aber daran glqube, dass es so ist?
      6 10 Melden
    • Stu83 09.10.2016 09:31
      Highlight Ja, egal in welcher Absicht. Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.
      9 4 Melden
    • guby 09.10.2016 09:47
      Highlight Der Optimist ist sich zumindest bewusst, dass er falsch liegen könnte.
      19 1 Melden
  • michiOW 09.10.2016 00:13
    Highlight Also der Grundtenor in den Kommentaren ist, dass glauben idiotisch ist und nur die wissenschaft gut.

    Statistisch gesehen sind Michaels schlechte Autofahrer. Wissenschaftlich bewiesen. Darf ich also nicht daran glauben, ein guter Autofahrer zu sein, da ich es ja nicht wissen kann und die Wissenschaft etwas anderes sagt?
    16 20 Melden
    • Denknach 09.10.2016 07:04
      Highlight Das soll Wissenschaftlich bewiesen sein? Klingt eher wie: Wer sex vor der Ehe hat muss das und das erleiden bla ^^
      15 8 Melden
    • michiOW 09.10.2016 08:47
      Highlight Zu deiner Frage: Ja, das ist es.

      Ich verstehe nicht, was das Ganze mit Sex vor der Ehe zu tun hat.

      Ach ja und ich finde, früher war dies sehr sinnvoll, denn Frauen hatten keinerlei Sicherheiten von Seiten des Liebhabers, wenn sie unverheiratet schwanger wurden.
      Da dies heute anders ist, ist es nicht mehr sinnvoll, aber wer dies so halten will, soll dies gerne tun.

      15 9 Melden
    • guby 09.10.2016 09:50
      Highlight @Michi: Michaels verursachen lediglich überproportional mehr Unfälle als z.B. Kevins. Das heisst aber nicht uweigerlich, dass du auch schlechter fährst. Es ist halt eine Verteilung, möglicherweise bist du am "guten" Ende davon. Das ist halt Statistik.
      14 1 Melden
    • michiOW 09.10.2016 11:25
      Highlight Wahrscheinlich hat Moses das Meer nicht geteilt, doch das heisst nicht, dass es nicht passiert ist.
      Es könnte ja auch ein Seebeben gegeben haben, welches einen Tsunami ausgelöst hat.
      Nicht sehr wahrscheinlich, aber ist es statistisch gesehen unmöglich?
      9 11 Melden
    • guby 09.10.2016 11:58
      Highlight Das Problem hier ist, dass es in der Quantenmechanik für einen Menschen auch statistisch möglich wäre auf den Mond zu tunneln. Nur halt sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich. Das mit dem Meer teilen ist wahrscheinlich, in ähnlichen Sphären der Wahrscheinlichkeit.
      10 0 Melden
  • Tom Garret 08.10.2016 23:18
    Highlight Wissenschaft und Religion gehen schon miteinander. Es gibt viele Wissenschaftler die zB auf der Basis der Bibel forschen nur werden sie von den anderen (natürlich) nicht anerkannt.
    Zum Thema Schuld, die Menschheit würde erst dann merken dass nicht die Religionen am Schlechten Schuld sind, wenn es sie nicht mehr geben würde. Auch Kriege sind doch meistens nicht Religiöser Art, das wird nur so behauptet. 1. und 2. Weltkrieg, Vietnamkrieg, alle waren nicht aufgrund der Religion geführt worden. Es sind am Schluss die Menschen die schlechtes tun. Und dass nicht Religiöse besser sind sehe ich nicht
    25 17 Melden
    • Denknach 09.10.2016 07:05
      Highlight Du vergisst das Religion ein rein menschliches Produkt ist.
      17 11 Melden
    • Anker 09.10.2016 11:41
      Highlight Du vergisst dass ALLES ein menschliches Produkt ist, Sprache, Zahlen, Buchstaben, Glück, Fortschritt, unsichtbare Hände etc. ;-)
      6 6 Melden
    • Nevermind 09.10.2016 12:31
      Highlight Was für Forschungen nehmen die Bibel als Basis?
      7 2 Melden
    • Denknach 09.10.2016 16:35
      Highlight Grundsätzlich ist sicher nicht ALLES ein Menschliches Produkt. Schätzungen zur globalen Artenvielfalt gehen weit auseinander, sie variieren zwischen 3 und 100 Millionen angenommenen Arten. Da den Menschen als etwas höheres und nicht als Teil des Ganzen zubetrachten ist eben genau das wonach dann ein Hund oder ein Schwein etwas unreines sein soll, oder diverse nachtaktive Tiere verteufelt werden. Irgend ein Prophet oder der gleichen über den Dingen steht. Aber klar wie will man sich besser stellen ohne etwas anderes schlecht zumachen?
      5 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.10.2016 21:36
      Highlight Nevermind
      Die Bibelforscher! :-))

      Heute auch Zeugen Jehovas genannt...
      2 0 Melden
    • Anker 10.10.2016 00:19
      Highlight "Grundsätzlich" bestehen alle unsere Erkenntnisse aus Worten, Zahlen, Symbolen. Falls du Erkenntnisse über die Welt findest die nicht konstruiert sind meld dich bitte, ich würde dich dann wohl als Gottheit anbeten... ;-)
      0 1 Melden
  • Oxymora 08.10.2016 22:45
    Highlight Also dieses reflexartige Religions-Bashing.
    Ist es voll aus der Luft gegriffen?
    Ich persönlich möchte Allen danken, die mit helfen,
    dass unsere Demokratie nicht in die Theokratie absäuft.
    Und ich finde Menschen mit Unverständnis für religiöse Strafen (z.B: kleine Mädchen für nichts steinigen) sind aufgeklärt. Freiheit vor Religion ist für das zivilisierte Zusammenleben höchstwahrscheinlich wichtiger als Religionsfreiheit.
    Wie gehts ab, wenn Religion Boden gewinnt?
    http://www.watson.ch/International/Afghanistan/537301124-Ruksanas-Tod-und-die-Taliban-–-Rekonstruktion-einer-Steinigung
    25 21 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:58
      Highlight Das ist was der Mensch aus der Religion macht, nicht die Relegion selbst. Sonst würde hier ja auch gesteinigt. Gäbe es keine Religion, der Mensch würde schon einen anderen Grund finden, grausam zu sein.
      7 6 Melden
  • Baba 08.10.2016 22:30
    Highlight Starker Kommentar, Herr Ramezani. Danke für Ihre Stellungnahme!
    46 40 Melden
  • Stefan Wagner 08.10.2016 21:37
    Highlight … Wenn man all das, was wahrscheinlich historisch falsch ist, aus den Schriften tilgt, und den Gläubigen reinen Wein einschenkt, also etwa den Christen, dass es einen Jesus Christus vielleicht nie gegeben hat, dann möchte ich sehen, wie viele dann noch glauben wollen.
    Religion kanalisiert Wunschdenken, Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexe - wer die rationalen Erklärungen, woher die Religion kommen könnte, wenn nicht von Gott, erst mal angehört hat, der soll ruhig weiterglauben.
    Wer die rationalen Argumente nicht hören will, der wird weiter genervt werden.
    35 32 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:59
      Highlight Ich ersetze ein Wort in Deinem Satz:
      "Kapitalismus kanalisiert Wunschdenken, Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexe"
      Passt meines Erachtens bestens ohne Religion zu brauchen, denn es geht um Glauben:
      Glauben an Gott und Götter
      Glauben an Wachstum
      Glauben an freie Marktwirtschaft die es ja nicht ist.
      Und der Schlusssatz passt dann auch:
      Wer die rationalen Argumente nicht hören will, der wird weiter genervt werden.
      Wir sind auf dem Weg ein Dogma durch ein anderes zu ersetzen.
      20 7 Melden
  • Stefan Wagner 08.10.2016 21:31
    Highlight Zum Untersch. Wissen und Glauben: Jahrhundertelang glaubten Christen, Gott habe die Welt in 7 Tagen geschaffen. Die 3 Buchreligionen entstanden auch, bevor es überh. Wissenschaft gab. Als Disziplin des Geistes um den eigenen Vorurteilen zu entgehen ist sie erst entwickelt worden. Dank ihrer überzeugenden Erfolge glauben heute viele Religiöse nicht mehr an die bibl. Schöpfg.
    Dag. hat sich noch kaum rumgesprochen, dass König David, Abraham und Moses keine hist. Gestalten sind, dass es den Auszug aus Äg. wohl nie gegeben hat. Die Widerspr. der chr. Evang. werden in der Kirche nicht thematisiert.…
    18 16 Melden
  • Stefan Wagner 08.10.2016 21:25
    Highlight Was soll das überhaupt sein, emotionale Intelligenz? Und wie stellt man fest, dass diese in religiösen Menschen gehäuft vorkommt? An den unmenschlichen Handlungen der Mutter Theresa?
    Ist die Floskel von der emotionalen Intelligenz nicht einfach eine Trostformel für die, die an klassischer Intelligenz wenig vorzuweisen haben?

    Auf diesem Gebiet ist der Artikel schon mal ziemlich schwach, und ich erwarte auch nicht, dass hier eine Klärung kommen könnte.
    36 23 Melden
    • Nevermind 09.10.2016 18:36
      Highlight Ähhm. Nutzen nicht gerade Religionen den Glauben um Menschen zu manipulieren?

      Zitat Wikipedia:
      Emotionale Intelligenz ist ein von John D. Mayer (University of New Hampshire) und Peter Salovey (Yale University) im Jahr 1990 eingeführter Terminus. Er beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen.
      7 0 Melden
  • Franz0506 08.10.2016 21:21
    Highlight Sehr geehrter Herr Ramenzani

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Offenbar hat er auf Watson keine grosse Wirkung, wenn einige Stunden später Herr Hugo Stamm seinen Bashing-Hammer gegen gläubige Menschen hervorholt.
    Aber es war ein guter Versuch.
    Vielleicht ist Watson ja auch nicht gar nicht interessiert an Lesern, die Glauben.
    41 27 Melden
  • Nevermind 08.10.2016 20:17
    Highlight Whenever live gets you down Mrs. Brown
    7 0 Melden
  • cleo the leo 08.10.2016 20:11
    Highlight Thumbs up Kian! 👍 Das summiert, was mir beim Lesen der letzten x Artikel zum Thema Religion im Kopf herumgegangen ist. Religion wie Wissenschaft, politisch (extreme) Strömungen etc. können zum Guten wie auch zum Bösen dienen.
    29 27 Melden
    • guby 09.10.2016 09:57
      Highlight Wissenschaft ist keine "politische Strömung"...
      13 6 Melden
    • cleo the leo 09.10.2016 16:57
      Highlight Darum auch etc. als Aufzählung - weil ich auf verschiedene Funktionssysteme hinauswollte 🙈😄
      3 2 Melden
  • Maracuja 08.10.2016 20:05
    Highlight Obwohl selbst gläubig bin ich der Meinung, dass Religion/Glaube genauso kritisiert werden darf/soll wie Parteien/politische Überzeugungen. Nach all den grausamen religiösen Irrwegen der Vergangenheit scheint es mir sogar lehrsam/wichtig für Anhänger von Religionen zu begreifen, dass man nicht über anderen steht, sondern genauso kritisiert werden darf wie jedermann. Wobei für mich nicht jede Religionskritik Respekt verdient, wer gläubigen Menschen eine Hirnlappenstörung attestiert und sich dabei hinter Wissenschaftler versteckt, die das angebl. gesagt haben sollen, der betreibt eher Bashing.
    31 3 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:32
      Highlight Ich bin auch der Meinung dass man jede Bewegung also auch die Religion kritisieren darf, ja und auch soll. Was ich falsch finde ist die der ewige Zwang vieler den Beweis dass es einen Gott gibt zu verlangend zu fordern und wenn dieser nicht erbracht wird, diese Gläubigen als dumm und unwissend zu erklären.
      Wir haben viele Arten von Glauben; da wäre zB der Glaube an die Wachstumstheorie als Basis unserer Wirtschaft. Fragt da einer nach der Unterlegung dieses Glaubens, besser nicht, denn dieser ist schon mathmatisch widerlegt: in einer endlichen Umgebung gibt es kein unendliches Wachsen.
      23 6 Melden
    • guby 09.10.2016 10:01
      Highlight @FrancoL: Ich glaube kaum, dass überhaupt jemand ernsthaft an die Wachstumstheorie glaubt. Es geht doch lediglich darum, wie den religiösen Führern auch, das Volk ruhig zu stellen um sich seine Taschen füllen zu können. Dabei hoffen, dass das System noch nicht am Ende angelangt ist bevor man selbst richtig geil abzocken konnte.
      5 3 Melden
    • Michael Mettler 09.10.2016 10:19
      Highlight @guby: schreiben sie über religiöse oder kapitalisten?
      3 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:37
      Highlight Was wir glauben NICHT an die Wachstumstheorie? Haben aber Hochschulen die für teures Geld junge Laute in eben dieser Theorie ausbilden. Was sind den ca 50% unserer Abstimmungen wenn nicht das verkappte Absegnen des Wachstums.
      Wieso erschreckt mehr als die Hälfte der Schweizer wenn die von einem Nullwachstum hören oder Angstzustände bekommen wenn das Wachstum als leicht rückgängig erklärt wird? Preist nicht ein guter Teil unserer Mitmenschen den Kapitalismus mit der Basis des Wachstum an und fordert für diesen Wachstum den völlig freien Markt?
      8 5 Melden
    • guby 09.10.2016 10:56
      Highlight @Michael: Ich versuche den von FrancoL gemachten Vergleich weiterzudenken bzw. kommentieren.
      3 0 Melden
    • guby 09.10.2016 11:02
      Highlight Weil diejenigen, die sich am System bereichern wundervolle Arbeit leisten beim im-Zaum-halten des gemeinen Bürgers. Das wird meistens mit der Behauptung erreicht, dass alle weniger haben werden wenn die Wirtschaft nicht wächst. Stimmt so auch. Und im Moment funktioniert das System auch nicht schlecht. Deshalb ist die Mehrheit wohl zu faul um etwas zu ändern. Und "wir" glauben da wohl eher nicht dran, so wie ich das sehe.
      7 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 11:15
      Highlight @guby; Es würde auch Dir gut anstehen wenn du das System weltweit betrachten würdest. Das Wachstum ist keines mehr, es ist eine Verdrängung.
      Ich empfinde es als eine Belastung zu wissen dass das Wachstum das mir Prosperität bringt durch Verdrängung also Verarmung von anderen zustande kommt.
      Und ich gebe ehrlich zu diese Tatsache belastet mit um ein Vielfaches mehr als die Religionen.
      Ich mag keine Dogmen, bei den Religionen nicht und im täglichen Leben schon gar nicht.
      11 3 Melden
    • guby 09.10.2016 11:40
      Highlight @FrancoL: Meine Aussagen sind auch global betrachtet gültig. Für "unsere" Wirtschaft. Punkto Verdrängung stimme ich mit dir überein.
      4 0 Melden
  • Lord_Mort 08.10.2016 19:32
    Highlight Mich stört die Argumentation, dass Wissenschaft und Religion nicht überlappende Wissensgebiete seien (engl. NOMA). Die Frage ist, wo zieht man dann die Grenze. Hat dann die Esoterik oder Ähnliches auch ein eigenes Wissensgebiet, wo die Wissenschaft bzw. die Religion nicht mitargumentieren kann? Wenn nicht, frage ich mich, wie dann die Religion zu dieser Sonderstellung kommt, bzw. auf was für Argumenten basiert die Annahme, diese beiden Wissensgebiete (Religion und Wissenschaft) würden sich nicht überlappen?
    12 5 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 20:16
      Highlight Das ist die Lizenz zur Faktenfreiheit im eigenen Paradiesgärtchen. Praktisch!

      In der Wissenschaft müsste Unbewiesenes als solches deklariert werden und ich kann mir nicht vorstellen, wie der Papst von der Theorie der unbefleckten Empfängnis sprechen könnte, wo er doch der Fels ist, auf dem ER seine Kirche gebaut hat.
      24 5 Melden
  • joséklopp 08.10.2016 18:33
    Highlight Nein, am Glauben und der Religion per se störe ich mich nicht. Jedoch blendet Herr Ramezani aus, dass Religion am Ende stets ein Instrument der Macht und der Herrschenden war. (Opium fürs Volk, siehe Marx/Lenin: Akzeptanz der irdischen Repression, für das himmlische Paradies. Eroberungszüge und erzwungenes Konvertitentum gingen in der Geschichte der Menschheit einher. Im Namen der Religion wurde gemordert und gefoltert - wie im Namen jeder anderen, bspw. nationalen oder kommunistischen Ideologie. Sie ist nichts anderes. Sie teilt in Wir und Sie, in Wahr-Unwahr - und dann wird es gefährlich.
    24 9 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:35
      Highlight Welche Bewegung die an der Macht war und ist bedient sich nicht der Macht für ihre Belange? Welche Macht unterdrückt nicht? Beim Versuch diese aufzuzählen dürfte die Liste sehr kurz ausfallen. Wir Menschen neigen dazu Macht zu missbrauchen!
      10 5 Melden
    • michiOW 08.10.2016 23:49
      Highlight Sie haben Recht, Glaube wird als Vorwand missbraucht, aber wenn es nicht der Glaube ist, ist es was anderes.
      5 6 Melden
  • MR .Z 08.10.2016 18:33
    Highlight Löscht den Artikel er erzeugt nur Wut und Trauer in alle Lager.
    Manchmal ist es besser weniger zu sagen als alles zu bemängeln.
    3 61 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:25
      Highlight @MR .Z: lasst die Zweifler schweigen, sprach der Pontifex.

      MR .Z, die Suche nach der Wahrheit fordert Opfer. Es ist schon zur genüge bewiesen, dass es nicht Religionen sind, dafür ist unser Verständnis von der allgemeinen Existenz inzwischen zu gross, wenn man es denn anerkennen möchte.
      8 6 Melden
    • guby 09.10.2016 10:04
      Highlight Ohren zuhalten und "lalala" summen ist nie die Lösung. Sonst bleibt die Gesellschaft stehen. Diskussionen sind nötig und wichtig!
      15 0 Melden
  • Angelo C. 08.10.2016 18:32
    Highlight In gar Manchem hatten und haben Kian und ich unterschiedliche Ansichten, politisch und weltanschaulich.

    Hier aber darf ich ihm einmal freimütig gratulieren, die absolut richtigen Worte gefunden zu haben, und dies von A bis Z. Würde ich so unterschreiben, eine ausgewogene und tiefgründige Betrachtungsweise.

    Dass Extremisten in ihrem Wahn zu bedauern sind, oder gegebenenfalls auch hassenswert sein können, ist unbestritten, aber die Suche nach Wahrheit und dem Sinn des Lebens zu grundsätzlich zu kritisieren ist armselig...

    Im schliesse mich daher weitgehend dem Votum Draculuis von 17:04 an 👏
    34 25 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:36
      Highlight Ja und schon wider einmal sind wir ganz gleicher Meinung, das mag wohl an unserem Alter liegen. ;-)
      9 5 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:23
      Highlight @Angelo C.: "aber die Suche nach Wahrheit und dem Sinn des Lebens zu grundsätzlich zu kritisieren ist armselig" - dann aber zu einem Artikel zu gratulieren, der den Dogmatismus verteidigt, ist unlogisch.

      In dogmatischen Glaubensvorlagen (sprich Religionen) kann man weder den Sinn des Lebens, noch die Wahrheit finden, da diese Konstrukte durch den geringsten Zweifel zerstört werden können - deshalb ist Zweifel oft auch verboten und geächtet.

      Es gibt pragmatische Glaubensbilder, an die man sich halten kann - die erklären einem aber nicht die Welt, das muss man schon selber erledigen.
      16 10 Melden
    • guby 09.10.2016 10:05
      Highlight Danke Maett.👍
      5 3 Melden
    • Angelo C. 09.10.2016 11:05
      Highlight @FrancoL: Sind wir tatsächlich schon sooo alt 😉?!

      @Maett : Völlig falscher Ansatz, von dem du da ausgehst. Erstens ist die Rede Kians vom RESPEKT gegenüber Gläubigen und Religionen, was ich insofern goutiere, als dass man sich in den Weltanschauungen diejenige auf der Suche nach Wahrheit aussuchen kann, die einem entspricht, wobei auch ganz andere als offiziell weltreligiöse Ansichten damit gemeint sein könnten.

      Was z.B. für mich zutrifft...somit hast du meine Botschaft nicht verstanden.

      Und, es geht um den Respekt, selbst gegenüber Dogmen die Einen persönlich nicht ansprechen.

      Amen 😉!
      10 6 Melden
  • Dong 08.10.2016 18:31
    Highlight Danke Kian!
    Ich bin ja auch Atheist, war auch eher gegen Religion, das hat sich aber geändert, als ich das gelesen hatte:
    "... Faktisch gab es in Ländern, in denen sich die Inquisition durchsetzen konnte, eine viel geringere Anzahl an Hexenprozessen, und auch die Folter war eingeschränkt ..." (https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung - seeehr lesenswert!)
    Mittlerweile habe ich grossen Respekt vor den Weltreligionen - andernorts werden heute noch "Hexen", Albinos verfolgt, Behinderung als Strafe Gottes betrachtet, aber nicht von Christen, Muslimen, Juden oder Buddhisten.
    23 28 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.10.2016 00:57
      Highlight Dong
      Lies doch bitte den ganzen Artikel, bevor du hier ein Loblied auf die Weltreligionen singst.
      Da wo sich die "Inquisition durchsetzen konnte" gab es zwar weniger Hexenprozesse, dafür umso mehr Häretikerprozesse. Welch grausame Rolle die Inq. zum Beispiel in Spanien spielte, müsstest du dir auch noch antun um ein abgerundeteres Bild zu erhalten.
      Und wer hat den Leuten wohl den Teufelsglauben eingeredet, wer?
      18 2 Melden
  • Hirnwinde 08.10.2016 17:46
    Highlight Nein! Religionen gebührt keine Achtung.
    Den Menschen gebührt Achtung. Jedem!
    39 14 Melden
    • Kian 08.10.2016 18:16
      Highlight Wirklich jedem? Auch überzeugten Christen, Juden, Muslimen, Buddhisten, Hindus?
      40 34 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 18:34
      Highlight Achten überzeugte Christen, Juden, Muslimen, Buddhisten, Hindus denn einander und auch den "Gottlosen"?
      37 10 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:39
      Highlight @Kian: Ja natürlich! Sie können ja nichts dafür, dass ihnen ihre Eltern so einen Unfug eingebleut haben.
      Was man sich als Kind aneignet, "sitzt" für den Rest des Lebens.
      Diese Indoktrination in der Kindheit ist übrigens auch der Fortpflanzungsmechanismus der Religionen. Gibt man die Religion nicht an die Kinder weiter, stirbt sie aus. Denn als Erwachsener findet kaum einer zum Glauben.
      Allerdings würde ich schon sagen, dass manchen Menschen nur eine eingeschränkte Achtung zusteht. Den Menschen, die andere Menschen unterdrücken, verfolgen, verletzen und töten.
      33 14 Melden
    • Kian 08.10.2016 18:42
      Highlight Ich weiss es nicht, da ich mir nichr anmasse zu wissen, wie Milliarden von Menschen ticken. Offenkundig scheint mir eher, dass du sie verachtest.
      30 41 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 19:00
      Highlight Nein, ich verachte die Gläubigen nicht, solange man nicht von mir verlangt, dass ich diese "Bewusstseinsstörung" (hey, das ist mein Glaube!) sogar als emotionale Intelligenz achten müsste. Der Glaube darf durchaus auch seine guten Seiten in die persönliche Überzeugung ausstrahlen, muss sich aber soweit reformieren, dass er mit der Kritik leben kann: es gibt wahrscheinlich keinen Gott, daher kann man auch ohne Furcht vor ihm anständig mit allen anderen umgehen. Einfach weil wir über derart viel emotionale und soziale Intelligenz verfügen.

      41 11 Melden
    • Kian 08.10.2016 19:27
      Highlight Wenn du ihren Glauben als Bewusstseinsstörung abtust, dann achtest du sie natürlich nicht.
      32 43 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 19:36
      Highlight Es gibt einen Unterschied zwischen "achten" und "verachten" und es ist wohl müssig, Dich zu fragen, ob Du einen Agnostiker achtest, denn er hat aus Deiner Sicht das nicht erkennt, was für Dich das Höchste und Wertvollste ist - möchtest Du mich denn nicht retten?

      Dieses Problem haben alle Religionen mit dem absoluten Wahrheitsanspruch; als Agnostiker bin ich da ein wenig besser dran, weil ich die Existenz Gottes weder beweisen noch ausschliessen muss. Ich kann Euch Gläubigen bestens leben lassen, werde Euch aber nicht bewundern für eingebildete emotionale Intelligenz ...
      41 13 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:42
      Highlight @Steely Dan; Du magst viele Herzen bekommen aber ein Achten von anderen Menschen scheint Dir bei solchen Argumentationen nicht im Vordergrund zu stehen. Wäre ja gespannt zu sehen wie Du im allgemeinen in der Gesellschaft den Respekt an anderen zollen magst, aber vielleicht ist Dir das sowie Wurst.
      Zudem Deine Sicht des Gläubigen ist gar einfach gestrickt, zum Glück ist die Mehrheit der Gläubigen vielschichtiger und interessanter.
      16 18 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 22:08
      Highlight @FrancoL Ich verstehe nicht ganz, auf was Du hinaus willst. Ich habe Kian 2 x gefragt, ob die Gläubigen denn alle anderen Religionen und Atheisten achten und habe nur Gegenfragen bekommen. Auch Du meinst, Du könntest auf mich hinunterschauen und meine Sicht als "einfach gestrickt" bezeichnen. Ich nehme an, mir fehlt Dein göttlicher Beistand?

      Achtest Du denn meine Religion, den Agnostizismus? Warum kann ich mich hier in aller Öffentlichkeit dazu bekennen? Weil wir die Trennung von Kirche und Staat durchgesetzt und die Religion entmachtet haben. Danke, das ich leben darf.
      22 9 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 22:30
      Highlight @Steely; Du liegst falsch weil Du vermutlich tatsächlich nicht in der Lage bist zu erkennen um was es grundsätzlich geht, denn mir fehlt der göttliche Beistand nicht, den ich erwarte nichts von anderen darum auch nicht von Gott und ich habe weit vor Deiner Zeit schon immer für die Trennung von Kirche und Staat plädiert und sonst mich sehr kritisch gegenüber den Religionen geäussert, so kritisch wie gegenüber jeglichen Theorien.
      Ich will allerdings niemanden entmachten denn sonst würde ich bei der Wirtschaft anfangen und sicherlich nicht bei der Religion.
      Ich schau nicht, ich lese und werte!
      10 15 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 22:40
      Highlight Mit "weil Du vermutlich tatsächlich nicht in der Lage bist zu erkennen um was es grundsätzlich geht" fühle ich mich gleich extrem geachtet, momol. "weit vor meiner Zeit"? Jetzt wirst Du aber etwas überheblich, nicht? Was weisst denn Du von mir oder was glaubst Du zu "wissen"?

      Ich lese auch und sehe sehr viel Arroganz, FrancoL. Und vor allem keine dargebotene Hand, keine Liebe.

      Ich lasse jedem seinen Glauben, wenn er für diesen nicht auch noch belohnt werden will; denn es muss tatsächlich ein Geschenk sein, wenn man ihn als Quelle von Kraft und Weisheit nutzen kann.
      20 9 Melden
  • El_Sam 08.10.2016 17:39
    Highlight Ok, naxh diesem stilvollen und gut formulierten artikel von herrn ramezani will ich mir die kommentare nicht antun.
    Deshalb nur: BRAVO!! gelungener artikel
    35 50 Melden
    • biosignalinator 08.10.2016 18:30
      Highlight Ich kann mich dem nur anschliessen! Mit dem Unterschied dass ich die Kommentare gelesen habe und feststellen muss, dass manche Gedankengänge ziemlich intolerant und oberflächlich sind.
      Lieber Kian, Dein Ansatz war gut - aber das Bashing geht leider weiter.
      17 17 Melden
  • Lord_ICO 08.10.2016 17:28
    Highlight Mein grösstes Problem mit Religionen ist vor allem, dass sie sich immer als die moralische Instanz aufspielen. Beobachten wir die Schweizer Politik, in der die CVP krampfhaft versucht in einigen ihrer Gesetzvorschläge, christliche Ideologien einzubringen. So lange sich die Religion nicht aus unseren Staatsorganen raushält, nehme ich mir auch raus diese zu kritisieren.
    Hinzu kommt, dass ich als Atheist keinen religiösen Menschen beleidige oder ihn zu drehen versuche, jedoch schon von einigen religiösen Menschen stark beleidigt wurde, bis hin zum Mobbing. Soviel zu aggresiven Atheisten.
    59 4 Melden
    • michiOW 09.10.2016 00:03
      Highlight Du sollst/darfst die Religion auch kritisieren, wenn es weder CVP/EVP gäbe. Dies gehört zu einer Demokratie.

      Aber die christlichen Werte gehören zur Schweiz und die CVP will nicht die 10 Gebote in die Verfassung bringen, also lass mal die Kirche im Dorf bitte;)
      3 14 Melden
    • manhunt 09.10.2016 13:20
      Highlight @michiOW: "Aber die christlichen werte gehören zur Schweiz". welche werte genau? erzähl mal.
      7 1 Melden
    • michiOW 10.10.2016 00:17
      Highlight Die Moral.

      Die moralischen Werte und die Sittlichkeit.

      0 5 Melden
    • manhunt 10.10.2016 01:22
      Highlight seit wann sind moral und sittlichkeit christliche werte?
      4 0 Melden
    • michiOW 10.10.2016 07:05
      Highlight Ich meine wie deine Moral ist und was sittlich ist, kommt vom Christentum.

      Klar nicht zu 100% doch vie es kommt noch von früher. Moral und Sitte werden von der Kultur geprägt.
      0 2 Melden
  • amRhein 08.10.2016 17:21
    Highlight «Ein aufgeklärter Mensch weiss, ein religiöser glaubt ‹nur›». Natürlich stimmt das so nicht. Das Gegenteil von Glaube ist Unglaube, das Gegenteil von Wissen ist Unwissen. Wer umgangsprachlich «glaubt», geht von einer Wahrscheinlichkeitsvermutung aus, vermutet also zu wissen. Religiöse Menschen «vertrauen in/auf [etwas Übersinnliches]».

    Rel. Glaube und Wissen sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. So sollte man auch nicht eine Überlegenheit herauslesen wollen (oder andere abstruse Vergleiche), wenn man einen Absatz vorher feststellt, man ende damit in einer Sackgasse.
    26 7 Melden
  • Denverclan 08.10.2016 17:12
    Highlight Wissen, Glauben, Kirche, Religion, Islam, Christen, Katholiken, Protestanden, Hindu.....was auch immer, es geht nicht darum etwas zu verteufeln oder zu beseitigen. Es geht darum, dass jeder Mensch für sich selbst und gegenüber seinem Nächsten Respekt und Anstand lebt.....dazu gehört die Liebe und das Loslassen des egoistischen Denkens und Handelns. Arbeit für jeden und jede Einzelne/n. Wir scheitern immer wieder an uns selbst. Es nützt niemandem etwas wenn er einer Religion angehört, aber die Grundelemente nicht lebt! Lieber einen Atheisten der handelt als ein Glaubender der nur missioniert.
    32 4 Melden
  • dracului 08.10.2016 17:04
    Highlight Wenn ich hier die Kommentare lese, dann überkommt mich das Gefühl, dass die Wissenden den gedanklichen Tiefgang einer Regenpfütze haben. So geht eigentlich weder Wissen, noch Glauben ... Uns Menschen zeichnet aus, dass wir uns mit Fragen des Lebens beschäftigen und um Erkenntnis ringen und uns nicht vorschnell auf eine Seite begeben, um einen Punktesieg zu erreichen. Sowohl Wissen, wie Glauben töteten die philosophische Begegnung. Heute regieren die Moralisten und das Denken hat Pause. Ich finde Kians Gedankenanstoss top - es ist ein Anfang und genau davon bräuchten wir mehr!
    48 40 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 17:18
      Highlight "dass die Wissenden den gedanklichen Tiefgang einer Regenpfütze haben" währenddessen die Glaubenden sich die Welt in den schönsten Farben zusammenphantasieren können...

      Für mich ist hier die Frage: weshalb eingentlich dieser "Aufschrei" vom Religionsbashing, wenn die Glaubenden ihre Erfüllung gefunden haben? Werden die Zweifel nur überwunden, wenn alle an das Gleiche glauben?

      Aha. Jetzt kommt das Problem: welches ist der einzige wahre Glauben?
      48 11 Melden
    • Danyboy 08.10.2016 17:30
      Highlight Stimmt schon, nur habe ich einen etwas anderen Blickwinkel: Sich mit den grossen Fragen des Lebens zu beschäftigen ist menschlich. Die meisten Gläubigen leben aber nach einer Religion, nach der sie erzogen und kulturell geprägt wurden. Nicht aus einer Wahl heraus. Der Weg des Glauben ist, entgegen Kians Sicht, meines Erachtens der wesentlich einfachere Weg.
      Was den "Tiefgang" betrifft, kann ich das gleiche wie du sagen, allerdings in Bezug auf die Strenggläubigen und Freikirchler aus meinem Bekanntenkreis...
      29 7 Melden
    • Danyboy 08.10.2016 17:39
      Highlight Steely Dan:
      Korrekt, Religionen sind im wesentlichen immer und immer wieder kritikfeindlich und totalitaristisch/absolutistisch.
      Natürlich ist es absurd, wie Kian andeutet, dass Glauben und Religion "an allem Schuld ist". Ich bezweifle, dass die Welt zwingend ein besserer Ort wäre ohne Glauben. Und dennoch gibt es Tausend Gründe, Religionen und Glauben kritisch gegenüber zu stehen. Übrigens sollte wir ja nicht vergessen, dass wir als "normale" Bürger solche Kritik historisch erst seit kurzem überhaupt ungestraft äussern dürfen...
      18 5 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:18
      Highlight @dracului: welche Wissenden? Wer weiss denn schon? Wissen kann man nicht, höchstens glauben zu wissen. Das Problem bei Religionsanhängern ist, dass sie nicht mal glauben zu wissen, weil die Pragmatik widerspricht, so dass man sich dann in die Dogmatik flüchtet und immun gegenüber Argumenten wird.

      Und da unterscheiden sich die Diskussionsteilnehmer: Dogmatiker gegen die Pragmatiker (die Sie als Wissende bezeichnet haben). Beides sind aber Glaubensbilder, wovon eines einen Vorteil hat: Bequemlichkeit dank unbeweglichem Absolutismusanspruch (Pro-Tipp: es ist nicht der Pragmatismus).
      5 4 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 21:04
      Highlight Religion als organiserte Glaubensform kann sinnstifdend sein und dem Leben förderlich, falls das denn die Frage ist. Peinlich sind die Religionskritker mit ihren vollen Hosen, und einem sarkastischen Lächeln wenn Sie sich in Ihrem Nihilismus räkeln. Grow up!
      0 5 Melden
    • Danyboy 10.10.2016 09:07
      Highlight Wehrli:
      Whoohooo, wer also Religionskritiker ist, ist automatisch "Nihilist"?! Interessant... Hier kommt also wieder der Unsinn, dass nur Religion sinnstiftend sein kann. Dass Glauben und Religion sozial und gesellschaftlich auch Nutzen bringen kann, ist kaum bestritten. Nicht umsonst haben alle möglichen Formen von Glauben so lange überlebt...
      3 0 Melden
  • amRhein 08.10.2016 17:00
    Highlight Unverständnis legen die abrahm. Religionen seit Jahrhunderten an den Tag, weil sie nicht akzeptieren können oder wollen, dass andersdenkende Menschen damit in Ruhe gelassen werden möchten. Es geht dabei nicht um lapidares Kirchengeläut oder penetrante Mission, sondern um gesamtgesellschaftl. Einfordern von Privilegien, vor allem aber oft um eine religiöse Argumentation (z.B. beliebt: «…wir leben in einem christlichen Land…»), obwohl Religion etwas zutiefst Persönliches/Privates ist. Mir ist die Religionsfreiheit sehr wichtig, für alle, jedoch ist sie ein persönl. Recht.
    35 7 Melden
    • michiOW 09.10.2016 00:08
      Highlight Ein kleiner Gedankenanstoss:
      Religionsfreiheit wird von allen Seiten als Argument benutzt, aber von allen anders interpretiert. In den USA zeigt soch der Gegensatz zur europäischen Religionsfreiheit extrem.

      Vielleicht sollte man die Religionsfreiheit mal genau definieren.
      2 5 Melden
    • amRhein 09.10.2016 09:51
      Highlight @michiOW: sollten wir in den Schulen den Kreationismus auch integrieren, wie das in den Staaten teilweise gemacht/befürwortet wird? Oder sollten wir wie in England Scharīʿagerichte zulassen? Oder sollte man die Religionsfreiheit soweit relativieren, dass, wer will, alles mit seiner Religionsfreiheit begründen und entsprechendes Recht anwenden darf? Etwa so, wie es die OIC-Staaten in ihrer «Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam» verstehen, in der die Scharīʿa als alleinige Grundlage der Menschenrechte definiert wird? Ein kleiner Gedankenanstoss.
      6 2 Melden
    • michiOW 09.10.2016 11:55
      Highlight Ich will auf keinen Fall eine solche "Religionsfreiheit" wie in den USA.

      Ich wollte nur darauf hinwtisen, dass die Religionsfreiheit teilweise ziem ich frei interpretiert wird leider.

      Ich definiere Reliogionsfreiheit so:
      Jeder darf seine Religion frei ausüben, solange er damit die Sicherheit und Privatsphäre tangiert. Keine Religion ist grundsätzlich verboten (Radikale Ableger, welche die Sicherheit gtfährden, sollten verboten werden dürfen).

      So interpretiere ich die Religionsfreiheit grundsätzlich.
      2 4 Melden
  • Danyboy 08.10.2016 16:54
    Highlight Respekt für Gläubige? Ja, durchaus. Wer an etwas glauben will, soll das tun.
    Das Argument, dass Glauben aber schwieriger sei als "wissen", ist doch eher schwachbrüstig und amüsant. Und es auch noch als emotionale Intelligenz abzugrenzen? Na ja... Es ist historisch und auch heute noch wohl wesentlich schwieriger, der Ratio zu folgen. Denn letztlich ist es wahnsinnig viel einfacher, die Welt durch Glauben zu erklären und durch Glauben einen Sinn in so vielem zu sehen. Massiv einfacher...
    54 10 Melden
    • Danyboy 08.10.2016 17:44
      Highlight Übrigens kann ich durchaus sagen, dass diese Ansicht auch auf persönlichen Erfahrungen beruht. Als Katholik erzogen, war das Leben im Schoss einer Kirche und eines Glaubens rein gefühlsmässig vielleicht schon geborgener, die Sicht auf die Welt und deren Sinn "ruhiger". Die Abkehr vom Glauben ist da geistig und was zb die Sinnfrage (Bedeutungslosigkeit/Kleinheit des Individuums) meines Erachtens ein anspruchsvoller Gang.
      18 1 Melden
    • guby 09.10.2016 10:11
      Highlight Dem kann ich nur beipflichten, ist mir genau so ergangen. Nur als Protestant.
      3 1 Melden
  • Kian 08.10.2016 16:53
    Highlight Ich muss feststellen, dass einige nicht sehr aufmerksam lesen. Ich schreibe: «Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.»
    Ich schreibe nicht: «Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es zu wissen, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.»
    Beispiel: Können wir wissen, ob es einen Gott gibt? Die Antwortet lautet nein. Es trotzdem aus Überzeugung zu glauben, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.
    34 69 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 17:05
      Highlight Es ist nicht intelligenter, etwas zu glauben, was man gar nicht wissen kann, als etwas zu glauben, was man wissen könnte. Das eine ist eine schlichte Annahme, die im Falle von Religion jeder Logik widerspricht, das andere ist reine Faulheit bzw. Desinteresse.
      60 18 Melden
    • amRhein 08.10.2016 17:55
      Highlight @Kian: Ich hab keine Ahnung, was du unter «emotionaler Intelligenz» genau verstehst, aber in etwas Übersinnliches, von dem man keinerlei konkrete Vorstellung, ja noch nicht einmal eine Ahnung haben kann, zu vertrauen ist das eine. Dies aber als ein Akt von emotion. Intelligenz zu bezeichnen ist deshalb falsch, weil Glaube nichts mit Vernunft zu tun hat. Vor allem aber auch deshalb, weil Über-Sinnliches per se jenseits jeder Emotion und Wahrnehmung weder verfügbar noch erfassbar ist. Vertrauen (glauben) kann man in *alles* haben, nur ist das immer klug?
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    • Elvenpath 08.10.2016 17:55
      Highlight Nein, ist es nicht. Ihr Gottesglaube wurde Ihnen in der Kindheit eingepflanzt. Sie vollbringen keinerlei Leistung dabei. Kinder glauben, was Erwachsene ihnen erzählen, weil das ein evolutionärer Vorteil ist.
      Wenn die Eltern erzählen Zeus ist der einzig wahre Gott, werden die Kinder an Zeus glauben. Wenn die Eltern erzählen, Jahwe wäre der einzig wahre Gott, werden die Kinder an Jahwe glauben. Wahrscheinlich für den Rest ihres Lebens.

      An einen Gott zu glauben, ist deswegen ein Akt emotionaler Ignoranz gegenüber den Fakten.
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    • Elvenpath 08.10.2016 18:15
      Highlight Emotional ist es sicher, an etwas fest und unumstößlich zu glauben, das mit Nichts bewiesen werden kann.
      Aber mit Intelligenz hat das nichts zu tun.
      17 1 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 18:28
      Highlight So, ich habe mir mal die Zeit genommen, https://de.wikipedia.org/wiki/Emotionale_Intelligenz nachzulesen.
      10 0 Melden
    • guby 08.10.2016 18:28
      Highlight @Kian: Glauben ist das Eine. Sich aber von einer (!) der etablierten "mundgerechten" Religion zu bedienen bzw. als Kind eingepflanzt zu bekommen zeugt für mich nicht wirklich von emotionaler Intelligenz.
      16 0 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 18:32
      Highlight Emotionale Intelligenz ist aus meiner Sicht das Gegenteil davon, an etwas zu glauben, was man nicht wissen kann. Es geht darum, eigene und fremde Emotionen wahrzunehmen, zu nutzen, zu verstehen und zu beeinflussen. Mit "beeinflussen" ist aber nicht gemeint, sich in irgendwas reinzusteigern.
      17 1 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:50
      Highlight @Guby; Du bist sicherlich auch als Kind in diese Welt geboren worden. Viele Deiner Handlungen sind geprägt von Deinem Elternhaus und von der Gesellschaft. Nun die Frage: Wieviel von dieser Umgebung wagst Du wirklich zu hinterfragen? und wenn Du das tust auf was basiert denn Dein Beurteilen? Vermutlich wie fast bei allen der Boden auf dem Du aufgewachsen bist ist der Grundmasstab.
      Also nicht viel anders als bei der religiösen Erziehung.
      9 10 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:09
      Highlight @Kian: das ist emotionale Intelligenz auf Zimmertemperatur.

      Emotionale Intelligenz hat mit Empathie und den eigenen Emotionen, so wie mit dem Verständnis von Emotionen der Mitmenschen und Tieren zu tun, und nicht mit Ignoranz und Verbohrtheit.

      Können wir wissen, das Gott existiert? Nein. Also, warum glaubt man es denn? Wohl am ehesten aus Hilflosigkeit, weil man sich das Leben nicht anders erklären kann, oder zu bequem ist darüber nachzudenken, so dass man sich dann einer Vorlage mit Absolutismusanspruch bedient.
      11 4 Melden
    • guby 09.10.2016 09:46
      Highlight @FrancoL: Natürlich. Ich bin auch konfirmiert, habe also die ganze "Bildung" durchgemacht. Dabei habe ich die Rattenfängerei und gelebte Ignoranz hautnah miterlebt. Ich konnte mich glücklicherweise aus diesem Denkmuster befreien, da mir die bereitgestellten Antworten nie genügten. Deshalb bin ich ein so glühender Gegner, ich hoffe einige Menschen vielleicht zum Nachdenken bewegen zu können, die dann ihren Kindern die Wahl lassen. Kurz gesagt: Die Indoktrinierung, das ist mein Problem.
      6 2 Melden
    • namsawam 09.10.2016 09:58
      Highlight ... bist Du ganz sicher, daß Du nicht ""...ist ein beachtlicher Akt emotionaler" Idiotie." schreiben wolltest?
      Mindestens solltest Du aber hier ***nicht*** von "Intelligenz" schreiben.
      6 3 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:47
      Highlight @Guby; Ich hatte eigentlich nicht DEINE religiöse Bildung innerhalb der Familie sondern deine allgemeine Bildung des Weltbildes angesprochen, denn ich muss schon sagen es wird mir mehr als langweilig dieses Gehickhacke um Glauben und Religion und dies in einer Zeit wo ganz andere Denkmuster von Dogmatikern gelenkt werden, zB der Kapitalismus, der uns täglich eine gehörige Portion an Glauben abverlangt, denn nur so kann ich mir erklären dass man die Basis des Kapitalismus das Wachstum akzeptieren kann. Ein Wachstum dass in unserer endlichen Welt rein mathematisch nicht zu stützen ist.
      5 4 Melden
    • guby 09.10.2016 11:06
      Highlight @FrancoL: Die Religion ist auch nur stellvertretend für alle Bildung. Genau wie bei der Religion bin ich absolut kein Freund des Kapitalismus. Zumindest nicht so wie er in unserer Gesellschaft funktioniert. Aber diese Diskussion ist 1. unpassend und 2. sprengt sie den Rahmen.
      5 0 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 11:31
      Highlight @Guby; Sie mag den Rahmen sprengen, aber es ist meine Überzeugung dass wenn wir bei der Religion KAPITALISMUS unsere Hausaufgaben gemacht hätten die Religionen keine grossen Zulauf mehr verzeichnen würden und Glauben dann wirklich Privatsache wäre und es auch bleiben würde.
      2 6 Melden
    • guby 09.10.2016 11:41
      Highlight Das könnte stimmen. Denn die Denkmuster sind dieselbem
      3 0 Melden
    • Steely Dan 09.10.2016 11:48
      Highlight @FrancoL "wenn wir bei der Religion KAPITALISMUS unsere Hausaufgaben gemacht hätten die Religionen keine grossen Zulauf mehr verzeichnen" ist jetzt aber auch aus dem Nichts geschöpft. "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist". Es sind gerade die Religionen, die Opium fürs Volk sind. Denn das Leben ist doch nur eine Prüfung und die Letzten werden die Ersten sein.
      5 4 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 13:59
      Highlight @Steely; Es ist nun mal erwiesen dass die Religionen aus dem Becken der Unzufriedenheit schöpfen, kann es kaum verstehen dass Dir dies entgangen ist.
      Und diese Unzufriedenheit wird mitunter durch die neue Religion dem Kapitalismus erzeugt.
      Opium für das Volk sind heute mehr den je Brot und Spiele, volle Stadien die Idolen nacheifern, eine Gesellschaft die auf ein System setzt, welches sich nur aufrecht erhalten lässt wenn man davon ausgeht dass man verdrängen kann. Die Verdrängten sind das Futter der Kirchen!
      Die Religionen sind heute mehrheitlich ein Auffangbecken nicht mehr der Motor!
      4 3 Melden
    • frater moss von lobdenberg 09.10.2016 15:11
      Highlight <blockquote>Ich schreibe: «Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.»
      Ich schreibe nicht: «Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es zu wissen, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.»</blockquote>
      Beides mag nach der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emotionale_Intelligenz">Definition</a> korrekt sein, aber #1 ist ein Akt gefährlich großer Dummheit, während #2 eine nützliche Technik auf dem Weg zum Wissensgewinn darstellen kann. Du präferierst also Dummheit über Wissen.

      Keine weiteren Fragen.
      4 3 Melden
    • Steely Dan 09.10.2016 15:28
      Highlight Religion kann Auffangbecken sein, weil die Gläubigen sich weigern, völlig überkommene Inhalte, wie z.B. es gibt nur einen Gott und nur einen Weg zum Herrn, endlich zu revidieren. Damit werden sie zum "göttlichen Schwert" in der Hand von Skrupellosen. Klar, je mehr Wohlstand und mehr Bildung, desto weniger religiös sind die Menschen. Auch Kapitalismus ist nur ein System, das von Menschen bestimmt wird, d.h. wenn der Vermögende seine Verantwortung trägt, vermag es soviel Gutes wie der verantwortungsvolle Glaube.
      3 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 16:26
      Highlight Steely Dan:
      Dieser Satz tönt doch schon ganz anders und zeigt Gutes auf:

      "wenn der Vermögende seine Verantwortung trägt, vermag es soviel Gutes wie der verantwortungsvolle Glaube"

      Obwohl beim Kapitalismus wird er hapern denn die Grundidee ist schon recht wackelig (Wachstum um jeden Preis). Und wenn wir dieses System durchlässig und für viele verträglich machen ist es nicht mehr der Kapitalismus.
      1 2 Melden
    • Steely Dan 09.10.2016 16:45
      Highlight Das Problem in allen Systemen wird immer der Mensch sein, der Macht missbraucht oder sich missbrauchen lässt. Ich nehme an, Du träumst von den nicht real existierenden kommunistischen oder libertären Gesellschaftsformen.
      Das Wachstum ist auch Folge des Bevölkerungswachstums und wurde z.B. in China mit der 1-Kind-Politik durchbrochen: Mädchen wurden abgetrieben, Ehefrauen werden importiert und gehandelt, die Alterspyramide bricht zusammen.

      Ich glaube auch, dass dies das Problem sein wird, das unser Schicksal entscheidet. Gott dürfte sich gerne einmischen, er hat es ja auch verursacht ;-)
      3 0 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 17:22
      Highlight @Steely Dan; Ich träume nicht, schon gar nicht von Kommunismus oder Libertärem. Ich wende in meiner Umgebung eine faire soziale Markwirtschaftsform an und dies würde bereits schon genügen um das Ungleichgewicht entscheidend zu verbessern. Das Wachstum ist nicht nur Sache der Bevölkerung; die Schweiz hat eine gleichbleibende Bevölkerung (ohne Zuwanderung, leicht abnehmend) aber eine klare Zunahme zB beim Bedarf an Wohnfläche. WIR schaffen teilweise, der Wirtschaft zuliebe, Bedürfnisse die uns in naher Zukunft an den Rand des gesellschaftlichen Bankrotts führen werden, Gott ist da nicht im Spiel
      1 3 Melden
  • Elvenpath 08.10.2016 16:48
    Highlight Ich muss hier noch mal nachlegen, weil mich die Gleichsetzung von Atheisten und Kommunisten echt wütend macht.
    Ich würde das schon als religiös-fundamentalistische Hetze bezeichnen.
    Herr Ramezani soll bitte zur Kenntnis nehmen, dass es bisher keinen freiheitlichen, atheistischen Staat gegeben hat, weil außer dem Kommunismus keiner die Macht der Religionen brechen konnte.
    Aber wir arbeiten dran! Länder wie Norwegen oder Island sind schon mehrheitlich atheistisch. Und völlig friedlich, human und sozial. Und die Menschen da sind glücklich. Auch, wenn es nicht in Ihr Weltbild passt, Herr Ramezani!
    57 14 Melden
    • Ratchet 08.10.2016 17:09
      Highlight Eine Gleichsetzung von Atheisten und Kommunisten fand nie statt.
      Herr Ramezani hat schlicht und einfach die einzigen Beispiele aufgezählt, wo die Regierung tatsächlich versucht hat, die Religion aus der Gesellschaft zu verbannen.
      Kommunismus wurde nur als Beispiel für ein Religionsverbot erwähnt. Eer Glaube und Religionen können kaum abgeschafft werden, ohne dass der Staat totalitär regiert und es mit einer neuer Ideologie ersetzt.
      Länder wie Norwegen oder Island sind liberal. Religionen sind dort nicht verboten.
      16 8 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:27
      Highlight Dann solls endlich ein Paar solcher Staaten geben wo ihr alle in Frieden leben könnt.
      Aber halte euer maul mal es nervt langsam.
      2 20 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 17:29
      Highlight Ein Staat der Religion verbietet kann kein freiheitlicher Staat sein. Es geht bloss darum den Atheismus als gleichgestellte Lebenseinstellung zu akzeptieren und den Religionen keine Sonderrechte einzuräumen. Zum Beispiel sollte es untersagt sein zu behaupten man sei im Besitz der einzigen und absoluten Wahrheit. Das ist nämlich das extrem Störende an den abrahamitischen Religionen. Sie lassen neben sich keine anderen Lebensentwürfe zu, ausser sie werden mit Gewalt dazu gezwungen
      21 2 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 17:49
      Highlight @Bluetooth: Die Verknüpfung Atheismus und Kommunismus ist sehr wohl mit voller Absicht gewählt.
      Nur die allerwenigsten Atheisten wollen Religionen verbieten. Wir hoffen, dass Religion und Glaube sich von ganz alleine erledigen.
      Dass Herr Ramezani sozialistische Staaten als Negativbeispiele für "Religionslos" aufführt, ohne zu betonen, dass Atheisten bisher keine Chance hatten, einen freiheitlichen Staat ohne Religion zu verwirklichen, ist sehr wohl böswillige Hetze!
      19 5 Melden
    • daenu 08.10.2016 18:02
      Highlight Da aber die Religiösen den Hang dazu haben mir vorschreiben zu wollen was ich zu tun und lassen habe, notabene teils sogar verankert in Verfassung oder Gesetzen, fühle ich mich bedroht in meiner Freiheit. Ergo wäre ein Verbot gar nicht zu verachten.
      16 2 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:44
      Highlight Jeder soll seine Religion so leben, wie er will. Aber bitte privat.
      Die Forderung von uns Atheisten ist kein Verbot, sondern eine konsequente Trennung von Religion und Staat Keinerlei Privilegien für Religionen.
      Besonders keine, bei denen Menschen verletzt werden, wie bei der Beschneidung.
      Das "Beschneidungsgesetz" ist, nebenbei bemerkt, einer der größten Skandale in der Geschichte der Bundesrepublik. da wird, medizinische nicht indizierte, schwere Körperverletzung an den Genitalien von Kindern legalisiert. Es ist nicht nur schwere Körperverletzung, sondern auch sexuelle Gewalt.
      16 1 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 19:41
      Highlight @bubu108
      Elfen und Trolle sind keine Götter :-)
      Und sie haben zudem keinerlei weltanschaulichen oder ideologischen Hintergrund, sondern sind eher so was wie unsichtbare Haustiere.
      14 2 Melden
    • Ratchet 08.10.2016 20:11
      Highlight @Elvenpath
      Die Religion ist aber stark in der Kultur, Geschichte und Traditionen der meisten Staaten verankert. Die Schweiz wäre ohne den Christliche Glaube wohl nie so entstanden, wie es heute ist. Wie stellst du dich eine konsequente Trennung vor? Eine Schweiz ohne Schweizer Kreuz?
      5 12 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:05
      Highlight @Bluetooth: natürlich wäre die Schweiz ohne Religionen nicht so entstanden, immerhin prägen viele Religionskriege unsere Geschichte.

      Wenn wir heute aber nicht wüssten, dass es die Schweiz gäbe, würde uns der unbekannte Verlust dieser doch gar nicht stören?
      7 2 Melden
  • Jason84 08.10.2016 16:39
    Highlight Ich habe selten einen sinnfreieren Artikel gelesen. Tut mir leid aber wie kann man haltlosen Glauben über fundiertes wissen stellen und das ganze auch noch als emotionale Inteligenz bezeichnen? Dann setzt der Autor Atheisten mit Kommunisten gleich als würde das voneinander abhängen. So viel geballten schwachsinn in einen Artikel zu bringen ist allerdings eine Leistung. Religionen schränken ein, grenzen aus, bremsen fortschritt und werten Menschen unterschiedlich. Wissenschafft, gleichstellung der Frauen, tolleranz, uvm. mussten gegen Religionen durchgesetzt werden.
    68 19 Melden
    • Griffin 08.10.2016 17:12
      Highlight Willkommen im Boot, es nervt übrigens auch wenn man Kommunisten mit Diktatoren gleichsetzt.
      15 8 Melden
  • rodolofo 08.10.2016 16:16
    Highlight Das wissenschaftliche Denken tendiert dazu, sich in den Details zu verheddern, da es in einer Art von Perfektionismus alles genau wissen will.
    Gleichzeitig tauchen im Verlaufe von Entdeckungen immer neue Fragen und Theorien auf, ohne dass alle früheren Fragen abschliessend beantwortet werden konnten.
    Das literarische Denken wiederum begnügt sich damit, zu beobachten und zu erspüren.
    Es verarbeitet die Erlebnisse des Lebens, ohne zu moralisieren, oder zu bewerten.
    Das religiöse Denken dagegen ist ein streng moralisierender und bevormundender Teil des Erziehung-Systems und der Macht-Strukturen.
    17 9 Melden
  • Hans Jürg 08.10.2016 16:10
    Highlight Soso. Glauben verdient unseren Respekt. Wieso? Gläubige respektieren ja keine Andersgläubige und schon gar keine Nichtsgläubige. Denn falls ja, würden sie ja ihren eigenen Glauben verraten.
    Ich als Nichtgläubiger akzeptiere, dass es Menschen gibt, die an irgend etwas Übersinnliches glauben, weil sie es entweder nicht besser wissen oder brauchen, um einen Sinn in ihrem Leben zu haben. Aber respektieren kann und will ich das nicht.
    53 28 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:43
      Highlight Momentan werden deines gleichen von Minderheiten nicht akzeptiert, stell dir vor es wäre die Mehrheit.
      Einfach unnöttig provozieren, einer seite jammert und zeigt mit den Finger auf den bösen Glauben auf der anderen seite macht ihr die gleichen fehler.

      3 11 Melden
    • The Origin Gra 09.10.2016 00:02
      Highlight Ich Respektiere Andersgläubige.
      Mir ist egal an was jemand Glaubt oder nicht.
      Menschen sind weder an ihrem Aussehen, ihrer Ethnie noch Religion zu Bewerten.
      Jeder Mensch soll tun und lassen was er will, solange er anderen nicht in irgend einer Art und Weise schadet.
      Ich bin diesbezüglich sehr Liberal obwohl ich Evangelisch Reformiert bin.
      Und Nein, wer nichts Glaubt Whatever landet nicht in der Hölle ;) Ich Glaube an einen Gütigen Gott, der keinen Einfluss im Diesseits hat oder haben will.
      3 4 Melden
  • Jaromir 08.10.2016 16:04
    Highlight Wir Menschen müssen einfach für alles eine Erklärung finden. Somit ist ein Gottesglaube für viele ein Hirngespinnst und unmöglich.

    Ich habe Kopfschmerzen. Liegt am Föhn.
    Ich habe schlecht geschlafen. Vollmond.
    Ich habe Gelenkschmerzen. Liegt am Föhn/Biese.

    Nehmen wir an, wir seien jetzt in China und haben unerklärlich Kopfschmerzen. Da können wir es nicht mit dem Föhn erklären. Trotzdem bin ich mir sicher, dass ein Chinese mir ein Phänomen nennen kann, dass mir meine Kopfschmerzen erklären kann.
    5 9 Melden
    • Citation Needed 08.10.2016 16:39
      Highlight Föhn kann schon Kopfweh auslösen. Really. Hat mir mal ein Geographielehrer erklärt und es leuchtet ein. Nach einem Knochenbruch spüre ich eine Zeit lang Wetterwechsel an jener Stelle, sofern die mit veränderten Druckverhältnissen einhergingen. Aber damit, dass wir immer Erklärungen suchen, hast Du auf alle Fälle recht.
      12 0 Melden
    • Jaromir 08.10.2016 17:02
      Highlight Ging aus meinem Statement nicht heraus, aber ich stimme jenen Erklärungen durchaus zu. Habe mich auch mit den Druckverhältnissen beschäftigt und finde es eine logische Erklärung.
      Ich wollte mehr den Drang nach wissenschaftlichen Erklärungen herausstreichen.
      2 0 Melden
    • Citation Needed 08.10.2016 17:16
      Highlight Alles klar! dann geb ich Deinem Post 10/10! ;-)
      3 0 Melden
    • Jaromir 08.10.2016 17:39
      Highlight Dankeschön ;-)
      3 0 Melden
  • Kstyle 08.10.2016 16:04
    Highlight Berechtigte kritik an der religion ist gut und sollte auch erlaubt sein. Ich denke glaube und religion ist nicht das selbe und am glauben wird relativ wenig kritik ausgeübt. Glauben ist etwas gutes die frage ist was da sind wir bei der religion.
    17 12 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 16:51
      Highlight Wieso soll Glaube etwas Gutes sein?
      Warum soll die feste und unerschütterliche Überzeugung, dass ein antiker Mythos einer untergegangenen Kultur aus dem nahen Osten die absolute Wahrheit darstellt, etwas Gutes sein?
      23 6 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:45
      Highlight Untergagene Kultur? Naja lieber eine kultur als leer zu sein.
      3 12 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:23
      Highlight MR .Z: Aha. Und Atheisten sind nach Ihrer Meinung "leer"?
      Meinen Sie wirklich, dass es außerhalb der Religion keine Kultur und keine Werte gibt?
      Dann haben Sie nicht die geringste Ahnung, oder sind komplett verbohrt.
      13 2 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:01
      Highlight @MR .Z: leer? Hören Sie, jeder Mensch glaubt. Schliesslich basieren die Handlungen eines Menschen hauptsächlich auf Glauben, nicht auf Wissen, das wäre für das Gehirn viel zu anstrengend.

      Der Bequemlichkeit an ein bereits erarbeitetes dogmatisches Muster zu setzen (also Religionen), begegne ich aber nicht mit viel Verständnis, es sei denn man ist in einer religiösen Familie aufgewachsen und wurde darauf trainiert, nicht hinterfragen und reflektieren zu dürfen - dann kann man nichts dafür.

      Wir haben heute aber die Möglichkeit Religionen in Zweifel zu ziehen - zu Recht.
      9 0 Melden
    • MR .Z 09.10.2016 13:46
      Highlight Ob ihr die Möglichkeit habt oder nicht ist dahin gestellt, vielleicht ist es eine Illusion oder vielleicht ist die Zeitalter der Religione vorbei.
      Aber einfach mal eine ältere Kultur als Untergeganen zu bezeichnen und dann sich angegriffen zu fühlen wenn etwas zurück kommt ist etwas kindisch.
      2 5 Melden
    • Kstyle 11.10.2016 18:12
      Highlight Weil es gut tut an etwas zu glauben und weil es hoffnung gibt. An was du glaubst ist deine sache.
      0 0 Melden
  • Elvenpath 08.10.2016 15:59
    Highlight Oh, je, viel zu wenig Platz um so viel Unsinn zu besprechen.
    1. Religion verdient keinen Respekt. Keine Ideologie verdient Respekt. nur Menschen verdienen Respekt.
    2. Religiöser Glaube kann sich nicht der Wissenschaft entziehen. Die Wissenschaft belegt zum Beispiel ganz klar, dass die meisten Geschichten aus der Bibel unwahr sind.
    3. Dass es keinen Beweis für einen Gott gibt, ist sehr wohl ein massiver Beleg, dass es keine Götter gibt.
    4. Ohne Wissen zu glauben, ist nur die Folge religiöser Indoktrination in der Kindheit und keine besondere Leistung und schon gar keine emotionale Intelligenz
    102 34 Melden
    • Dan Ka 08.10.2016 16:11
      Highlight Word!
      25 8 Melden
    • Adrian Habegger 08.10.2016 16:30
      Highlight Ohne Wissen zu Glauben ist extrem gefährlich und möchte hier einige Beispiele nennen: Klimawandelskeptiker, Raucher, Sportabstinenzler, Nazis und ihre Gefolgschaft, Sekten, Hexenverbrennung und verfolgung.... Weshalb nochmal sollte Glauben dem Wissen höher gestellt werden?
      25 2 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 21:10
      Highlight Aber du weisst, wer deine Mama ist oder? Hast den Geburtsschein gecheckt oder? Oder glaubst bloss Sie sei deine Mama, weil das alle sagen? Small world for simple people.
      0 5 Melden
    • Adrian Habegger 09.10.2016 22:54
      Highlight Es gäbe zur Not den DNA Test ;-) Basierend auf WISSENschaftlichen Fakten :)
      2 0 Melden
    • Kstyle 11.10.2016 18:18
      Highlight @elvenpath dann unterstellst du allen die glauben eine niedrige intelligenz. Oder versteh ich dich falsch? Wie passt dass zusammen mit vielen gebildeten die auch glauben? Wurden die alle in der Kindheit indoktriniert und haben nie reflektiert? Glaub ich nicht.
      Ich denke es gibt mehr als man vieleicht zur zeit wissenschaftlich erklären kann. Alle anderen als spinner abzutun finde ich undifferenziert.
      0 0 Melden
  • Elvenpath 08.10.2016 15:59
    Highlight 5. Den Kommunismus als Beleg für eine (schlechte) Welt ohne Glaube zu nehmen ist einfach nur unseriös und dumm.
    Der Kommunismus war eine repressive Ideologie, die man nicht dem Atheismus anhängen kann. Als ob jeder Atheist Kommunist wäre. So ein Schwachsinn tut schon echt weh.
    Hier in Europa haben wir die unreligiöseste Zeit der Geschichte und wir haben die meiste Freiheit.
    Herrn Ramezani empfehle ich das Buch "Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas" von Daniel Everett. Es handelt von einem indigenen Stamm im Amazonas, die an keine Götter glauben.
    51 16 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 17:04
      Highlight Sollte natürlich heißen: "im Amazonasgebiet" und nicht "im Amazonas"
      ;-)
      6 0 Melden
  • Knut Knallmann 08.10.2016 15:57
    Highlight Ich reagiere tatsächlich mit Unverständnis auf religiöse Menschen und die Religion an sich. Mit der Wissenschaft haben wir als Menschheit selbst die Möglichkeit erschaffen, die Welt auf eine logische Art und Weise zu erklären. Wieso im Leben nach hinten in religiöse Bücher blicken, wenn man auch nach vorne zu neuen Erkenntnissen (Wissenschaftlich, ethisch, gesellschaftlich, etc.) schauen kann?
    Abgesehen vom Inhalt mag ich auch den Aufbau des Artikels nicht. Er fühlt sich irgendwie zusammenhangslos an. Zudem wird auf durchaus debattierbare Aspekte meiner Meinung nach zuwenig eingegangen...
    47 12 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 16:41
      Highlight Um genau zu sein: Das Christentum hat uns 1000 Jahre lang zivilisatorischen und technologischen Rückschritt bzw. Stillstand gebracht, der erst mit der Aufklärung durchbrochen wurde.
      Das ist historisch belegt.
      26 8 Melden
    • Ivan der Schreckliche 08.10.2016 17:25
      Highlight Pablo, deine Aussage ist zwar übertrieben formuliert, aber trotzdem kann ich dir nicht recht geben. Das Christentum z.B hat die Entwicklung Europas in vielen Bereichen nach vorne getrieben, z.B im Recht.
      8 16 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 17:49
      Highlight Genau. Das römische Reich war für die freien Römer wirklich sehr frei und erlaubte unerhörte Querdenkerei ohne Probleme. Erst als das Cristentum Staatsreligion wurde entwickelte es sich zurück, zerbrach und führte zu einem jahrhundertelangen Stillstand in Europa. Was die Kirche während der Kolonialisierung alles getan hat sind Verbrechen die an das Nazitum heranreichen. Die heutigen Kirchenvertreter schaffen es noch nicht einmal das zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen
      13 2 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:50
      Highlight Manchmal ist langsame reifung besser als schnelle.
      4 10 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 18:45
      Highlight @ivan
      Gerade das römische Rechtssystem war wesentlich besser als alles was die Kirche je zustande brachte.
      Hat die Kirche die Leibeigenschaft bekämpft? Nein hat sie nicht. Hat die Kirche die Vorrechte des Adels angeprangert? Nein hat sie nicht. Hat die Kirche die Stellung der Frau verbessert? Nein hat sie nicht.
      Was für Rechte hat die Kirche denn vorangetrieben?
      13 3 Melden
    • Maett 08.10.2016 22:56
      Highlight @Ivan der Schreckliche: ganz im Gegenteil. Fortschritte wurden immer dann gemacht, wenn Religionen Nebensache waren oder gar keine Rolle gespielt haben. Da das im letzten Jahrtausend zum grössten Teil selten vorkam, wurde in den meisten Jahrhunderten auch nicht wirklich viel erreicht.
      9 1 Melden
    • Ivan der Schreckliche 09.10.2016 12:26
      Highlight "Das Recht der katholischen Kirche trieb die Entwicklung des deutschen Prozessrechtes, namentlich des Strafprozesses, stark voran. Auch das Schuldrecht ist zum Beispiel durch den aus dem kanonischen Recht stammenden Grundsatz pacta sunt servanda, wesentlich beeinflusst worden, weil damit die strenge Förmlichkeit des Römischen Rechts überwunden werden konnte. usw."- Wikipedia
      Auserdem waren die Kirchen bis Bologna die Vorreiter in der Bildung mit den Domschulen, weiter haben sie Infrastrukturen aufgebaut.
      Ich habe bei weitem nicht gesagt, dass alles gut war, aber gewisse Sache wurden besser.
      2 6 Melden
    • Ivan der Schreckliche 09.10.2016 12:59
      Highlight Und "immer, wenn die Religion zur Nebensache wurde.." die aufklärerische Guillotine grüsst!
      Ich bin nicht religiös, aber dieses geflame hier versteh ich nicht. Die Religion/Der Glaube kann sehr wohl einen Halt bieten, man sonst nichts hat im Leben, solang sie nicht andere zu beeinflussen versuchen, können sie glauben was sie wollen. Leben und leben lassen.
      0 5 Melden
  • tobler-max 08.10.2016 15:49
    Highlight Etwas aus voller Überzeugung zu glauben,ohne es wissen zu können ist nicht emotionale Intelligenz, sondern die religiöse Freikarte für jeglichen Schwachsinn. Wenn man etwas nicht weiss, und davon gibt es genug, kann man es auch offen lassen.

    Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens. Johann Wolfgang Goethe

    Den Glauben wirft keine Vernunft aus der Bahn
    Denn Glauben erkennt absolut keine Scham
    Und ziehst du ihm noch so erfolgreich den Zahn
    Die Schafe verharren im frommen Wahn




    63 11 Melden
  • Sheez Gagoo 08.10.2016 15:43
    Highlight Ich war selten mit einem Artikel so nicht einverstanden. Selbstverständlich ist Wis en dem glauben überlegen. Was ist das für eine Argumentation, dass glauben von hoher, emotionaler Intelligenz zeugen soll? Es zeugt von hoher, kognitiver Ignoranz. Es ist NICHT arrogant, wenn man Idioten nicht ernst nimmt. Religion war der erste Versuch die Welt zu erklären. Der erste Versuch ist halt meist der übelste. Wer solche Märchen braucht, dass er Halt im Leben hat und einen moralischen Kompass, dem ist nicht zu helfen. Amen.
    59 16 Melden
    • rodolofo 08.10.2016 16:25
      Highlight Glauben hat viel mit Vertrauen zu tun.
      Das muss nicht gleichbedeutend sein mit Naivität und Dumpfbacken-Borniertheit, sondern kann auch auf Erfahrungen und Feingefühl gründen!
      Aber solche "wahrhaft Gläubige" sind auch sehr wählerisch dabei, wem und was sie glauben wollen!
      Auch Schafe folgen übrigens nicht irgendeinem Schaf, das besonders originell "Bäää!" macht, sondern sie folgen dem erfahrensten Muttertier ihrer Herde.
      Sie sind also irgendwie sogar schlauer, als wir Menschen!
      Dem Bock folgt kein Einziges der Schafe.
      Das alles kannst Du einem erfahrenen "Schäfeler" wie mir ruhig glauben...
      7 15 Melden
    • Adrian Habegger 08.10.2016 16:31
      Highlight Punkt. Satz. Sieg!
      2 2 Melden
    • Sheez Gagoo 08.10.2016 18:25
      Highlight Selbstverständlich. Die Schafe sind sehr wählerisch bei der Wahl ihrer schwachsinnigen Lebensanschauung. Es muss sophisticateter, individualisierter Schwachsinn sein. Dann ist man viel schlauer! Ich brauche keinen Schaftreiber, der mir sagt was falsch und richtig ist.
      8 1 Melden
    • Sheez Gagoo 08.10.2016 18:28
      Highlight ...und doch. Glauben hat nur mit Naivität und Dumpfbackenborniertheit zu tun. Das ist dem Wort «Glauben» inhärent.
      7 1 Melden
    • Sheez Gagoo 08.10.2016 18:39
      Highlight @Habegger: Wenn meinst du? Den Schäfer oder mich?
      2 1 Melden
    • rodolofo 09.10.2016 09:29
      Highlight @ Sheez Gagoo
      Was für eine Frage!
      Wenn er ein intelligentes Schaf in sich drin hat, das den "Bock" mit seinem Imponiergehabe nicht allzu ernst nimmt , dann weiss er instinktiv, dass der erfahrene Schäfer recht hat...
      2 4 Melden
    • Adrian Habegger 09.10.2016 22:56
      Highlight Gagoo ich meinte dich :)
      1 0 Melden
  • trio 08.10.2016 15:43
    Highlight Ich glaube durchaus an die Kraft des Glaubens, allerdings ist eine Religion die perversierte Version davon. Zu behaupten, sie wäre für Krieg und Elend verantwortlich ist natürlich falsch, aber sie bietet eine perfekte Plattform dafür.

    Jeder kann doch glauben was er möchte. Wenn mich aber eine Kirche jeden morgen und abend um 6 Uhr mit ihrem gebimmel nervt und überall Gipfelkreuze stehen, nehme ich mir auch die Freiheit öffentlich gegen die Kirche zu wettern. Gott, Teufel, Himmel und Hölle?? Sorry, das kann ich doch nicht ernst nehmen!
    36 13 Melden
  • Stogge 08.10.2016 15:40
    Highlight 2/2
    Der Satz, "Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz", ist für mich fragwürdig. Also wenn ich etwas blind glaube, ohne zu hinterfragen, dann ist das intelligent?! Aus irgendeinem Grund haben wir einen Verstand erhalten, welchen jeden Menschen dazu befähigt, seine eigene Meinung zu bilden. Evolution sei Dank! Nachplappern kann man in der Kirche genug...

    Ich wünschte mir von den Menschen mehr Akzeptanz statt Ignoranz. Glauben kann jeder was er/sie will, aber auch Nichtgläubige dürfen das.
    27 9 Melden
  • Stogge 08.10.2016 15:36
    Highlight 1/2
    Religionsbashing ist nicht in Ordnung. Religionskritik ist aber definitiv angebracht (sowie dies auch bei der Wissenschaft geschieht, um beim Vergleich zu bleiben).
    Die Religionen dieser Welt haben ein grundsätzliches Problem. Es gibt nur einen Gott (Oder eben Götter). Dies führt noch immer zu vielen Konflikten weltweit. Religionen sollen einander respektieren, bevor wir über das Verhältnis zw. Gläubigen und nicht Gläubigen diskutieren müssen. Kehrt zuerst vor der eigenen Haustüre.
    23 6 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:56
      Highlight Wenn wir das geschafft haben seid ihr am Arsch.muahahahaha, wollt ihr wirklich das wir ein gemeinsames ziel haben, really ???
      Eure Meinungen behaltet mal für euch.
      Wir bringen uns gegenseitig um, für dass brauchen wir keine ander Religion.
      1 11 Melden
  • Ismiregal 08.10.2016 15:32
    Highlight Wissenschaft und Glaube schliessen sich nicht aus. Wie konnte denn je etwas wissenschaftlich bewiesen werden wenn nicht jemand erst an etwas "glaubte" um sich danach die Mühe zu machen es zu beweisen.
    Erkenntnisse die wir heute haben waren früher Gottgegeben oder Teufelszeug.
    Auch Wissenschaftler suchen/hoffen auf die "Gottesformel" mit der sich alles erklären lässt.
    Glauben tut jeder. Nur wie und an was unterscheidet sich.


    20 32 Melden
    • Sir Affe 08.10.2016 16:09
      Highlight Sie scheinen die wissenschaftlichen Methoden nicht ganz verstanden zu haben....
      27 6 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 17:57
      Highlight Zwischen Glauben und einer Hypothese oder Theorie besteht doch ein ganz wesentlicher Unterschied: Eine Hypothese oder Theorie verlangt nach einem schlüssigen Beweis um weiterverfolgt zu werden. Der Glaube hingegen verlangt ihm zu folgen ohne ein Beweis, schon der Versuch Gott zu beweisen wird ja als Sünde gewertet!
      11 2 Melden
    • Ismiregal 08.10.2016 21:18
      Highlight @sir affe: Sie scheinen meinen Kommentar nicht verstanden zu haben.

      @_kokolorix: Das stimmt. Da besteht ja der Unterschied. Die einen nehmen etwas unerklärliches als Gottgegeben hin. Die anderen "glauben" an eine andere Erklärung und versuchen diese durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu beweisen. Der Glaube an ewtas steht also immer am Anfang.
      1 9 Melden
    • Maett 08.10.2016 22:52
      Highlight @Ismiregal: Wissenschaftler belegen Dinge die vorhanden sind, und versuchen die Gesetzmässigkeit zu erkennen.

      Z.B. die Schwerkraft: sie war offensichtlich schon immer da. Bis der Mensch rausgefunden hat, wie man sie definieren und messen kann, dauerte es sehr lange - daran geglaubt hat aber trotzdem niemand, weil sie schliesslich für jeden ersichtlich war.

      Kurz gesagt: die Wissenschaft entdeckt und beschreibt dann. Für die Beschreibungen werden Theorien ausgearbeitet und bewiesen. Das ist nicht Glaube, denn da schwingt auch immer viel Zweifel mit. Und das lässt religiöser Glaube nicht zu.
      10 0 Melden
    • Ismiregal 09.10.2016 05:07
      Highlight Ach, wie auch immer. Jeder glaubt das was er möchte.
      0 6 Melden
    • Ismiregal 09.10.2016 05:52
      Highlight @maett: "...belegen Dinge die vorhanden sind". Bevor man sich die Mühe macht dies zu belegen muss man an deren Existenz glauben. Sie sagen es selber in ihrem Kommentar:"
      0 5 Melden
    • Ismiregal 09.10.2016 05:57
      Highlight "Daran geglaubt hat aber trotzdem niemand" das will ich ja damit sagen. Man muss zuerst an etwas glauben bevor man es beweisen kann.
      0 6 Melden
    • _kokolorix 09.10.2016 08:52
      Highlight Das ist schlicht unsinn. An die Schwerkraft hat nie jemand geglaubt, das ist ein offensichtlicher und jederzeit zu beobachtender Effekt, den die einen als gottgegeben hinnehmen und die anderen eben zu erklären versuchen.
      Glaube verhindert tiefergehende Erkenntnis weil alles abschliessend von höherer Seite her geregelt ist und der Gläubige sich darum gar nicht kümmern muss. Schliesslich muss er frohlocken und beten!
      7 0 Melden
  • Dafuq?! 08.10.2016 15:24
    Highlight Stimme Kian zu. Glaube, Religion ist per se nicht schlecht. Gibt es vielen Menschen Halt, Hoffnung, Ansporn, Zugehörigkeit oder neue Perspektiven.
    Schlecht wird es erst wenn sie gegen andere Gruppen/Lebewesen ausgelegt wird und die Gläubigen ohne zu überlegen/hinterfragen, diese negativen Werte ausleben und verbreiten. So wie es Terroristen und leider viele Organisierte Religionen tun. Wer nur die eigene Auslegung als die einzig richtige ansieht und das Gefühl hat andere müssen das auch so sehen, begibt sich auf einen dunklen Pfad. Hier ist nicht die Religion das Problem, sondern der Mensch.
    32 28 Melden
    • Dafuq?! 08.10.2016 15:53
      Highlight By the way: sehr schöner Artikel :). Danke vielmals und ein schöner Gegenpol zum "Sektenblog" :)
      16 22 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 16:01
      Highlight Wenn man ohne Religion aufwächst, braucht man diese Krücke nicht.
      Man lernt Dinge zu akzeptieren, so , wie sie sind.
      Ich musste mir nie etwas schön reden. Und ich hatte schon verdammt schwere Zeiten. Gesundheitlich und Finanziell.
      31 8 Melden
    • Dafuq?! 08.10.2016 16:24
      Highlight Ich kenne auch leute die ohne Religion aufgewachsen sind und dann doch diese Krücke gefunden haben. Mal so mal so. Menschen sind verschieden. Und nicht alle haben die gleichen Bedürfnisse. Dazu gehört auch das Verlangen nach Religion/Glaube
      9 12 Melden
  • LiberalFighter 08.10.2016 15:23
    Highlight Teil 7 Nein, aber diese Staaten waren zwar theoretisch atheistisch beim Gottesglauben, aber der Hauptbestandteil der Ideologie war der Kommunismus. Glaub mir, in einem rein humanistisch-aufgeklärten Staat würde zwar nicht alles perfekt laufen, jedoch vieles besser, weil die Barbareien wie Homophobie, Sexismus, Patriarchismus, Religion etc. einfach nicht oder kaum mehr vorhanden wären.
    26 13 Melden
    • Jaromir 08.10.2016 15:53
      Highlight Wenn es einen Staat geben würde, bei dem alle nach dem biblischen Grundsatz "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", leben würden, gäbe es all diese Dinge auch nicht mehr. Da wir aber nicht in einer idealen Welt leben, wird dein Gedankenspiel, sowie auch mein Gedankenspiel, niemals in Erfüllung gehen. Da weder der Glauben, noch der Atheismus/Humanismus von Leuten gefeit sind, die den gegebenen Rahmen verlassen.
      10 10 Melden
    • Ratchet 08.10.2016 16:07
      Highlight Humanismus ist schlussendlich genauso eine Ideologie, an der Menschen wie du glauben. Menschlichkeit, rationelles Denken, Vernunft, sind alles wissenschaftlich unklar definierte Begriffe, die bei jedem Mensch eine andere Bedeutung haben.
      Zum Beispiel steht die Existenz von Psychopathen, die unfähig sind Empathie zu empfinden, komplett im Widerspruch zur Idee des Humanismus.
      Was ich damit sagen will, ist, dass eine Welt ohne Glaube (sei es in Form einer Ideologie oder Religion) gar nicht existieren kann. [1/2]
      4 11 Melden
    • Ratchet 08.10.2016 16:24
      Highlight "Glaube entsteht dort, wo noch nicht Wissen vorhanden ist ..."
      Problem mit dieser Aussage, ist, dass du davon ausgehst, dass die Wissenschaft in Lage ist/sein wird, jede Antwort zu beantworten, was falsch ist. Die Wissenschaft ist beschränkt. Sie beschäftigt sich nur damit die Welt, so wie wir sie wahrnehmen, anhand Gesetze und Zusammenhänge zu beschreiben. Allein die Tatsache, dass sich die Welt tatsächlich anhand wissenschaftliche Gesetzte beschreiben lässt, ist nur eine Vermutung somit ein Glaube. Ausserdem beschäftigt sich die Wissenschaft explizit nicht mit die Frage Warum.
      2 12 Melden
    • guby 08.10.2016 18:41
      Highlight @Jaromir: Was ist den mit "Auge um Auge" passiert. So punkto biblischer Grundsätze.
      4 2 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 18:57
      Highlight @Jaromir
      Von den zehn Geboten beschäftigen sich sechs damit wie wir Gott zu huldigen haben!
      Dein Bibelspruch steht auf einer Stufe mit hunderten anderen wo wir aufgefordert werden Tiere und Kinder zu töten, unsere Töchter vergewaltigen zu lassen, ganze Städte niederzubrennen, unsere Frauen zu bestrafen, etc.
      Darauf kann man keinen Staat aufbauen, wie auch die neuesten Versuche mit der Scharia zeigen.
      Für jedes noch so abstruse Verbrechen gibt es in der heiligen Schrift eine Begründung
      12 2 Melden
  • LiberalFighter 08.10.2016 15:23
    Highlight Teil 6 Recht haben, frei zu entscheiden zu können, ob er glauben will und wenn ja was. Dies Recht wird jedoch von Religionen getrost ignoriert oder sogar bekämpft. Schliesslich hat man ja den „wahren“ Weg zum Paradies bereits gefunden. Und organisierter Glaube ist auch oke, solang einfach die strengen Grundsätze des Laizismus eingehalten werden, was auch nicht der Fall ist. Zum letzten Abschnitt noch etwas: Nein, aber diese Staaten waren zwar theoretisch atheistisch beim Gottesglauben,aber der Hauptbestandteil der Ideologie war der Kommunismus. Glaub mir, in einem rein
    11 5 Melden
  • mfur 08.10.2016 15:22
    Highlight Wow, hab noch nie so eine Anhäufung von Blödsinn gelesen bei Watson. Religionen (und noch viel mehr die Kirchen) gehören auf den Mistkübel der Geschichte!
    An irgendwelche Götter zu glauben mag vielleicht vor ein paar tausend Jahren noch nachvollziehbar gewesen sein, als man Blitz & Donner, Erdbeben & Überschwemmungen, etc. nicht erklären konnte. Seither aber haben Religion & Glauben nur Leid gebracht und die menschliche Entwicklung ausgebremst.
    Glauben sei Wissen überlegen? Ernsthaft??
    Ich glaube, Elvis lebt und die Erde ist flach - boah bin ich emotional intelligent... #facepalm
    46 38 Melden
    • Anded 08.10.2016 15:54
      Highlight Bei welcher Religion glaubt man an einen lebenden Elvis und eine flache Erde?
      6 14 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 16:03
      Highlight Religion als "emotionale Intelligenz" zu bezeichnen ist wirklich schon absurd.
      Religion ist Schwarmdummheit, wie Michael Schmidt-Salomon in seinem Buch "Keine Macht den Dummen" sehr schön beschreibt.
      Die religiöse Indoktrination in der Kindheit anzunehmen ist keinerlei besondere Leistung. Es ist eine Leistung, ihr zu widerstehen!
      27 8 Melden
    • Sir Affe 08.10.2016 16:11
      Highlight Ok, unsichtbare Herren im Himmel sind viel besser..
      8 2 Melden
    • mfur 08.10.2016 16:15
      Highlight @Anded: spielt doch keine Rolle. Ich könnte ja eine gründen... Unsinn bleibt Unsinn!
      5 2 Melden
    • trio 08.10.2016 16:17
      Highlight @mfur wissen ist auch nur glauben. Auch heute gibt es genug, das wir nicht erklären können. Ob wir jetzt an Gott oder die Wissenschaft glauben, ist doch genau das gleiche!
      Man stelle sich vor wie sie in 2000 Jahren über uns denken, die lachen doch über unsere "Wissenschaft" 😂
      2 17 Melden
    • Jason84 08.10.2016 16:48
      Highlight Na das mit der flachen Erde ist im Christlichen Glauben noch nicht soo lange her.
      12 4 Melden
    • Anded 08.10.2016 18:22
      Highlight @Jason Der christliche Glauben folgt heute den selben Grundsätzen wie vor 2000 Jahren. Die Beschaffenheit der Erde war dabei nie besonders relevant. https://de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde
      2 6 Melden
    • guby 08.10.2016 18:44
      Highlight @trio: Immerhin versucht die Wissenschaft eine Grundlage zu legen. Und das klappt ziemlich gut. Mittlerweile schlagen sich erwachsene Menschen darüber den Schädel ein (oder jagen sich in die Luft) wer denn die besseren Märchen glaubt und wessen Prinzipien eher die gesamte Menschheit bekehren dürfen. Das klappt auch gut, ist aber möglicherweise weniger wünschenswert.
      10 0 Melden
    • trio 08.10.2016 19:42
      Highlight @guby versuchen, ja 😄 versteh mich nicht falsch! Über den Glauben lachen sie bestimmt viel lauter! 😂 aber der Wissenschaft zu glauben ist schlussendlich das gleiche.
      0 9 Melden
    • guby 09.10.2016 10:17
      Highlight @trio: Irgendwo muss man ja beginnen😉 Und es ist nicht das Gleiche. Eine Abhandlung darüber würde den Rahmen hier sprengen.
      3 0 Melden
  • LiberalFighter 08.10.2016 15:21
    Highlight Teil 4. Und doch, man kann Wissen und Glaube sehr gut vergleichen. Glaube findet dort statt, wo Wissen noch nicht vorhanden ist und die Menschen zu faul sind, Antworten auf wissenschaftlicher Ebene zu suchen und stattdessen sich lieber in angebliche Welten entfliehen die auf keiner Faktenlage basieren und somit abzulehnen sind. Somit ist Glaube kein Akt emotionaler Intelligenz sondern eine fahrlässige Realitätsverweigerung.Und ja privater Glaube ist in Ordnung. Allerdings nur wenn er nicht missionarisch ist und vor allem fern von Kindern gehalten wird, denn jeder Mensch sollte endlich das
    19 8 Melden
  • LiberalFighter 08.10.2016 15:20
    Highlight Teil 3. doch nicht an allem (oder sehr vielem) Schuld sind, machst du einfach einen plumpen Vorwurf und wirfst den Nicht-Gläubigen Unverständnis vor und eine Abschätzigkeit gegenüber Glauben und das man Wissen und Glaube gar nicht vergleichen kann, wobei ich dir zum einen Recht geben muss. Ich halte es für unvernünftig und sinnlos wenn jemand an etwas glaubt, wofür es keine wissenschaftlichen Beweise gibt und ich halte es für dumm und gefährlich, wenn an etwas geglaubt wird, was im klaren Widerspruch zu den wissenschaftlichen Fakten steht (Der Kreationist lässt grüssen).
    19 7 Melden
  • LiberalFighter 08.10.2016 15:20
    Highlight Teil 2. Taten reissen, weil sie glauben, dass wenn sie für ihre Religion sterben, also als „Märtyrer“ sterben, sie dadurch in den Himmel kommen (natürlich mit ganz vielen Jungfrauen wie es sich gehört). Dieses Bashing kommt auch daher, weil für einen Atheisten wie ich es bin, solche Konflikte die (in-)direkt durch Religion geprägt sind, völlig lächerlich wirken. Dass ist wie wenn sich zwei Konfliktparteien gewaltsam bekämpfen würden wegen der Frage, ob der Weihnachtsmann oder das Christkind die Geschenke bringt. Doch statt den Vorwurf zu entkräften, dass Religionen aus deiner Sicht
    14 8 Melden
  • LiberalFighter 08.10.2016 15:19
    Highlight Teil 1. Geschätzter Kian: Auch wenn du vielleicht genau das Gegenteil mit deinem Artikel erreichen willst, bestätigst du mir nur die gängigen und immer stärker werdenden Vorbehalte die ich gegenüber Glaube und Religion (also organisierter Glaube) habe. Zuerst beklagst du dich, dass immer gegen Religionen gebasht wird und es viele Leute (zum Glück immer mehr) gibt, die Religion am liebsten abschaffen würden. Zum einen muss ich dir Recht geben. Religion ist nicht an allem Schuld. Sie ist jedoch bei sehr vielen Konflikten direkt oder indirekt involviert und lässt Menschen zu völligen inhumanen
    28 10 Melden
    • Anded 08.10.2016 16:02
      Highlight Diese mehrteiler-Kommentare nerven. Egal was drin steht. Wenn eure Schreibergüsse keinen Platz in einem einzigen Feld finden, verfasst eurer Manifest in einer anderen Form und sendet es über einen anderen Kanal an Watson. Die echten Kommentarleser und -schreiber danken.
      21 10 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 08.10.2016 17:23
      Highlight Ich bin (auch) ne echte Kommentarleserin und habe dieses mehrteilige Statement gerne gelesen ;-)
      @liberal fighter - ich teile deine Meinung
      13 2 Melden
    • Patamat 08.10.2016 20:43
      Highlight tldnr
      1 3 Melden
  • Stichelei 08.10.2016 15:17
    Highlight Wenn Respekt heisst, dass ich den Glauben und seine Objekte nicht anzweifeln darf, wenn ich mich verpflichtet fühlen muss, gemäss den Regeln und Geboten eines Glaubens zu leben, wenn ich im öffentlichen Leben und Umgang auf jede Empfindlichkeit irgendeines Glaubens Rücksicht nehmen muss und ich mich von solchen Glaubensgrundsätzen in meiner Freiheit einschränken lassen muss, ja, dann hat dieser Glaube von mir keinen Respekt verdient.
    37 6 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:09
      Highlight @Rhabarber; Ist es logisch dass ich als Anhänger der sozialen Marktwirtschaft gezwungen bin einen Teil meiner von etlichen geschätzten Ansichten über Bord werfen muss weil eine Mehrheit dem Diktat der freien Markwirtschaft folgt und dies meistens ohne einen Schimmer zu haben ob dieser feie Markt überhaupt existiert oder langfristig Sinn macht?
      Manchmal habe ich das Gefühl dass man heute auf die Religionen zeigt, um von der Wirtschaft unserem primären Umfeld abzulenken, um zu zeigen dass man anprangern will wenn etwas zu totalitär ist, aber eben nicht das anprangern mag was uns täglich trifft.
      3 3 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 14:07
      Highlight @Rhabarber; Wenn ich die heute in diesen Kommentaren gelesenen Geisselungen der Religionen lese, dann muss ich davon ausgehen dass man die gleiche Vehemenz gegenüber den "neuen" Religionen und Dogmen anwenden mag, denn alle scheinen das Prinzip hochzuhalten. Und somit wird ab morgen Montag für manchen Wirtschaftsvertreter und Anhänger einer neuen dogmatischen Doktrin eine schlimme Zeit anbricht. Glaubt Du das dies so ein wird, ich nicht und darum mahne ich zu einer etwas ausgeglicheneren Sicht der Religionen, wenn man selbst nicht in der Lage ist die Doktrin die einem führt zu hinterfragen.
      2 2 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 18:49
      Highlight @Rhabarber; Weil ich nicht in der Lage bin alles was mich leitet und dem Unrecht dass ich womöglich anderen antue überblicke MAHNE ich zur Ausgeglichenheit!

      Ich brauche nicht die Zitate die du da ins Netz stellst, mir genügen die abgemagertenKörper von Kinder bei der Kinderarbeit, deren traurige Augen die KEINER Zukunft entgegen sehen, die Verzweiflung in den Augen einer Mutter die nicht mehr weiter weiss, weil das Geld schon aufgebraucht ist.
      Dies sind nicht die Früchte der Religion sondern die Früchte unserer unsäglichen dogmatischen Wirtschaft!
      Was ich dagegen tue solltest Du ja wissen.
      1 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 18:54
      Highlight @Rhabarber; Die Intoleranz mag in den Religionen weit verbreitet sein, aber ist ist noch viel mehr verbreitet in der Wirtschaft wo sie zum Programm wird. Und als Frau solltest Du mitunter in Deinem Leben erfahren haben dass auch die Frau in der Wirtschaft immer noch nicht als vollwertig akzeptiert wird, das sage ich mit einem UN in dem seit jeher 50% Frauen arbeiten oder als FL beauftragt werden.
      Es ist mir langsam so lang wie breit was mit der Religionen los ist, wenn ich keine Fortschritte, ja eher Rückschritte in der Gesellschaft sehe und den unsäglichen Abbau bei der Natur betrachten muss
      1 2 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 19:01
      Highlight @Rhabarber; und ich lasse mir bei dieser rückläufigen Gesellschaftsmethodik nicht einreden dass Religionen den entscheidenden Beitrag zum Desaster beisteuern.
      Dieses nach Rechts driften ist kaum von den Religionen erzeugt, es ist durch uns Menschen, Gläubige und nicht Gläubige auf Grund eines Wirtschaftsmärchen bestimmt.
      Versuche mir einmal den Grundpfeiler des Kapitals nämlich das Wachstum zu erläutern ohne zu einem Sack voll Lügen zu greifen?
      Alle wollen den Beweis das es Gott gibt haben um zu urteilen, mir würde genügen dass mir einer erklärt was Wachstum in einer endlichen Umgebung soll.
      1 2 Melden
  • Likos 08.10.2016 15:16
    Highlight Wer gerne glaubt, der denkt nicht gern.

    Das hat erst mal nichts mit Religion zu tun, ist aber ein guter Nährboden dafür. Gilt auch für Esoterik, Verschwörungen, Protestwählen, Überwachung, Rassismus, Waffenforschung etc.

    Auf der Welt und in unserem Leben gibt es nun mal viele offene Fragen und die füllen wir aus Bequemlichkeit gerne schnell mit Dingen die schon da sind, aber man sollte sich umgekehrt nie eine eigene Welt aus diesen Dingen bauen. http://ü
    28 8 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:03
      Highlight @Rhabarber übernehmen wir denn nicht tagtäglich etwas von den "anderen", von denen die mehr wissen oder zumindest dies vorgeben?
      Sind wir heute nicht mehr den je davon abhängig dass wir bei unserem Wissen uns auf andere abstützen?
      Bei meiner täglichen Arbeit treffe ich auf viele Grundlagen die ich zu prüfen habe und da stütze ich mich auch auf "andere" zB auf die EMPA.
      Aehnliches gilt beim Glauben in den freien Markt dem Hauptglaube der zur Zeit in unseren Breitengraden grassiert. Hat da die Mehrheit nicht das Dogma zementiert? Muss man da nicht übernehmen, ob man will oder nicht?
      3 2 Melden
  • DerElch 08.10.2016 15:14
    Highlight Herr Ramezani, ich bin weiss Gott (haha, wie passend!) Oft genug nicht Ihrer Meinung aber hier nicke ich dankbar, versöhnt und zufrieden.
    16 40 Melden
  • Stichelei 08.10.2016 15:10
    Highlight Erster Fehler: Glaube und Religion mehr oder weniger auf eine Stufe zu stellen nach dem Schema: Religion ist nur der gleiche Glaube mehrerer. Zweiter Fehler: Glaube als Akt besonderer emotionaler Intelligenz. Wie kann man nur auf einen solchen Schluss kommen?
    Generell den Glauben als besonders wertvolle Eigenschaft darzustellen ist seltsam. Der Glaube an wen und was? Ist der Glaube an Jesus demnach auf die gleiche Stufe zu stellen wie der Glaube an Elfen und Trolle? Das wäre wenigstens konsequent und meiner Meinung nach korrekt.
    36 4 Melden
  • Der Beukelark 08.10.2016 15:08
    Highlight "Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz." <-- was für ein schwachsinn. ich halte das eher für ein anzeichen von fehlender intelligenz.
    57 16 Melden
    • Sir Affe 08.10.2016 16:15
      Highlight Einfache Antworten munden dem faulen Geiste ;)
      12 1 Melden
    • supremewash 08.10.2016 16:23
      Highlight Finde, dass "emotionale Intelligenz" sowieso ein Unwort sondergleichen ist.
      11 4 Melden
    • supremewash 12.10.2016 17:35
      Highlight @Rhabarber In diesem Kontext finde ich den Ausdruck unzutreffend, weil der blinde Glaube an etwas, der von dir genannten kognitiven und intellektuellen Intelligenz zuwiderläuft. Ich würde lieber von Kompetenz sprechen, wie wir es im sozialen Bereich tun.
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  • stookie 08.10.2016 15:05
    Highlight Ein wichtiger Aspekt wird hier komplett ausgelassen.
    Das gegenteil von wissen ist nicht, nicht wissen. Das gegenteil von wissen ist glauben.
    Diese Tatsache zeigt auf weshalb glauben an sich die menschheit nie weiter bringen wird. Leider.
    Wir glauben an moralische strukturen die uns seelenheil bringen sollen und die wir jeden tag brechen. Sollen wir ein kind nicht belügen weil es angst hat und wir die situation nicht besser kennen? Darf jemand nicht stehlen auch wenn es seine einzige möglichkeit ist zu überleben (hunger, durst)? Bashing? Muss nicht sein nein. Brauchen tuts glauben aber nicht.
    29 15 Melden
    • Maett 08.10.2016 15:14
      Highlight @stookie: Sie vergessen Religionen vom Glauben zu trennen. Schliesslich müssen wir glauben, da wir gar nicht wissen können.

      Auch die Wissenschaft glaubt zu wissen. Seriöse Wissenschaftler sind sich dessen bewusst.

      Und auch Sie glauben. Entweder pragmatisch (wir nennen es auch rational) oder idealistisch, wenn Sie (wie ich annehme) kein Demagoge sind.

      "Brauchen tuts glauben aber nicht" - und genau das könnte man falscher nicht schreiben. Denn nur eins wissen wir: wir wissen nicht.
      18 11 Melden
    • stookie 11.10.2016 11:30
      Highlight Religion ist das gefäss, glaube der inhalt. Gibt es keinen glauben, braucht es auch kein gefäss.
      "Ich weiss, das ich nichts weiss" ist eine tatsache die man ändern kann. Beim glauben ist es so dass man nicht wissen will. Blindlings vertraut man. Da unsere gesellschaft in mono- oder polytheistischen strukturen lebt weiter als man denken kann ist es schwierig sich von diesen zu trennen jedoch sollte sich unsere wissenschaftliche entwicklung genug vertrauen geben und dementsprechend für eine entwicklung unserer gesellschaft.
      1 0 Melden
  • Brahmsian 08.10.2016 15:03
    Highlight Dem "heiligen" Buch nach sagte sogar Jesus selbst seinen Anhängern, sie müssten darauf vorbereitet sein, von anderen ausgelacht zu werden über ihren Glauben.
    21 8 Melden
    • metall 08.10.2016 15:20
      Highlight Das wäre bestimmt eine der besten Aussagen gewesen.
      18 1 Melden
    • trio 08.10.2016 15:47
      Highlight @Brahmsian Dadurch wirds auch nicht wahrer 😉
      7 7 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 16:08
      Highlight @Trio Ich finde Religion ja auch unwahr und lächerlich
      7 5 Melden
  • dmark 08.10.2016 14:56
    Highlight Nun, Religionen geben so einige, durchaus sinnige Lebenseinstellungen vor. So z.B. die 10 Gebote im Christentum, welche eigentlich die Grundlage eines friedlichen Zusammenleben garantieren - sofern sich jeder daran hält...
    Wenn aber ein Nichtgläubiger als Feind betitelt wird, welchen man bekämpfen soll, dann hört die Toleranz auf.
    39 6 Melden
    • Mr.Doppelbürger 08.10.2016 15:07
      Highlight Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, heisst sogar liebet eure Feinde
      20 3 Melden
    • Brummbaer76 08.10.2016 15:13
      Highlight Kleine Korrektur die 10 Gebote stehen im alten Testament. Das alte Testament hat mit dem Christentum nur soviel gemeinsam, das sich das neue Teilweise auf das alte beruft und es teils wiederlegt.
      Das alte Testament spielt im Judentum die grössere Bedeutung.
      13 3 Melden
    • Andreas Kyriacou 08.10.2016 16:51
      Highlight Nein, eine Regelsammlung, die mit einem Denkverbot ("Du sollst keine anderen Götter haben") beginnt und mit der Herabstufung der Frau zum Besitztum des Mannes endet, kann kein friedliches Zusammenleben garantieren. Ganz im Gegenteil.
      14 4 Melden
  • He nu.. 08.10.2016 14:53
    Highlight Ich bin religionsfrei, also Atheist. Anstatt man in den Schulen KUW oder andere unnütze Fächer verteidigt, sollte man das Fach Ethik unterrichten, aber richtig! Wer hier her flüchtet oder sonst wie herkommt, der hat sich im öffentlichen Raum unseren Gesetzen, wie wir auch anzupassen. Punkt und nochmals Punkt. Herzlichen Dank für die vielen Blitze:-)
    32 7 Melden
    • Friction 08.10.2016 15:07
      Highlight Kontext? Irgendwie versteh ich gar nix. Um zu blitzen, müsste dieses Axiom erfüllt sein. Deshalb: nein - von mir gibts nichts
      7 6 Melden
    • Ratchet 08.10.2016 15:13
      Highlight Ethik? Welche Ethik denn? Als gäbe es eine universelle Ethik, die in jedem Menschenverstand vorprogrammiert ist?
      Nach welcher Ethik sind denn Landesgrenzen entstanden? Nach welchen Ethik verkaufen wir Waffen an Kriegsländer? Welche Ethik rechtfertigt das Eingreifen anderer Nationen in fremden Länder?
      Du machst es dir sehr einfach.
      14 6 Melden
    • Maett 08.10.2016 15:14
      Highlight @Spielverderber: ich bin zwar Ihrer Meinung, der Kommentar ging trotzdem an Thema vorbei...
      8 2 Melden
    • He nu.. 08.10.2016 17:06
      Highlight ..darum verderbe ich das Thema. 1. Weil uns der ganze "Religionenseich" seit spätestens 9/11 verfolgt. 2. Weil noch nicht alle checken, dass das vermischen von Religionen und Kulturen ganz einfach Grenzen hat, welche längst überschritten sind.

      Im Fach "Ethik" könnte man effektiv von unserer Religion die 10 Gebote übernehmen. Gut, es gäbe dann halt keine Puffs, Versicherungsvertreter (wegen der Lügerei) etc. Freue mich für die Blitze:-)
      4 6 Melden
  • Nausicaä 08.10.2016 14:44
    Highlight Zeigt sich emotionale Intelligenz nicht vor allem darin, dass man an seine Mitmenschen 'glaubt', im Sinne eines möglichst toleranten und aufgeklärten Miteinanders, anstatt an einen Gott oder irgendwelche barbarischen Dogmen? Nach meiner Erfahrung dient Religion als Halt, als Hilfestellung, an der menschlichen Kondition nicht zu verzweifeln. Das ist nicht so originell wie die Rede von emotionaler Intelligenz aber trifft es doch immer noch am Besten. Die Suche nach Halt ist nicht verwerflich, jedoch problematisch, wenn daran die Unterdrückung von Mitmenschen (Frauen, Homosexuelle) klebt.
    38 2 Melden
    • metall 08.10.2016 15:23
      Highlight Nein nicht so schlimm, aber überflüssig
      2 4 Melden
  • LeChef 08.10.2016 14:43
    Highlight Ich glaube (haha!) tatsächlich nicht, dass die Menschheit ohne Religion besser dran wäre. Sie schafft für die Mehrzahl der kleinen Geister ein ordnendes Regelwerk, einen verbindlichen Leitfaden, mit enormer Bindungskraft. Weltliche Gesetze oder eine nicht-religions-basierte Ethik können (wenn sie auch theoretisch überlegen wären) niemals eine solche Reichweite auf der kollektiven und Verbindlichkeit auf der individuellen Ebene erlangen. Insofern bin ich dankbar, dass es Religionen gibt und diese die Gesellschaft ordnen. Verdient Religion aber deshalb meinen Respekt? Ganz sicher nicht.
    11 19 Melden
    • Maett 08.10.2016 15:19
      Highlight @LeChef: und wieso funktionieren atheistische Staaten wie China und auch zunehmend Westeuropa? Es sind nicht unbedingt die "kleinen Geister" (wie arrogant), die eine Religionen zu ihrem Glauben gemacht haben.

      Wichtig ist, dass es eine gesellschaftliche Übereinstimmung zum Thema glauben gibt. Der muss aber nicht in der Religion begründet sein.

      Unser Glaube setzt sich z.B. aus den jeweiligen Nationen, dem Kapitalismus, den erarbeiteten Konventionen, etc. zusammen - die ersten zwei sind idealistische, letzteres ist pragmatisch. Und das ganz ohne Religion. Und es funktioniert erst noch!
      4 2 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:17
      Highlight @Maett; Ist Dein Schlusssatz nicht eine Dogma ein Glauben der nicht weit von den Religionen entfernt ist? Versuch doch einmal zu begründen wieso der Kapitalismus in Reinkultur eine idealistische Grundlage hat? Vereinfacht gefragt; wieso soll ein System der das Wachstum zur Grundlage hat idealistisch ein, dies in einer endlichen Welt, in der Wachstum eigentlich schon rein mathematisch nur noch Verdrängung zur Folge haben kann? ZU vielen Konventionen die teilweise etwa ähnlich wie bei der Bibellesung durch verdrehte Darstellungen entstanden sind, mag ich mich schon gar nicht äussern.
      2 2 Melden
  • Der Zahnarzt 08.10.2016 14:40
    Highlight Alle Atheisten haben das gleiche Problem: Es könnte ja sein, dass sie sich irren und nach dem Tod ein bärtiger Typ oder ähnlich auftaucht und sie zur Rede stellt. - Da Atheisten sich gerne einreden, dass sie selbst vernünftig sind, fällt es ihnen schwer zu akzeptieren, dass sie sich trotz ihrer Vernunft irren könnten und aus ihren Beobachtungen die falschen Schlüsse ziehen.

    Niemand weiss wirklich, ob es Gott gibt oder nicht. Die einzig vernünftige Position ist der Agnostizismus. - Sowohl religiöse wie auch Atheisten sind auf ihre Art irrational. Die Atheisten wollen das nicht akzeptieren.

    15 50 Melden
    • Kstyle 08.10.2016 15:21
      Highlight Ich denke es gibt wenige richitige atheisten. Die meisten in der schweiz wurden christlich erzogen, bei den einen war die familie stärker gläubig bei anderen weniger. Bei den einen spielt gott eine grosse rolle im leben bei anderen keine warum auch immer. Ich kann auch nicht sagen das gott nicht existiert. Ich mache es wie viele etwas hæuchlerisch ich beleidige gott nicht, hab ja keinen grund dazu und ich sag ja vieleicht existiert gott aabbeerr es ist sehr unwahrscheinlich.
      2 5 Melden
    • Maett 08.10.2016 15:24
      Highlight Der Zahnarzt: und das fliegende Spaghettimonster? Die Simulationstheorie? Wenn man an alles pro forma glauben sollte, was es geben könnte, hätte man ein echt anstrengendes Leben.

      Und Atheisten sind nicht glaubensfreie Menschen, sondern solche, die sich vom demagogischen Glauben befreit haben, was auch ganz einfach ist, weil Zweifel genügt.

      Glauben tut jeder, und deshalb ist weder das eine noch das andere irrational, weil uns das Schlichtweg ermöglicht zu handeln - denn Wissen werden wir nie wirklich können. Die Religion ist aber ein sehr schlechtes Modell dafür, wo's doch so viele gibt.
      13 2 Melden
    • mfur 08.10.2016 15:27
      Highlight Das ist doch Quatsch. Wieso muss ich etwas beweisen, was andere einfach behaupten? Sind nicht eher die anderen in der Pflicht?
      Wenn ich jetzt behaupte es geben rosarote Einhörner und den Mann im Mond, müssen dann alle, die das nicht glauben, beweisen, dass ich falsch liege, oder muss nicht eher ich meine abstruse Behauptung beweisen?
      15 1 Melden
    • Henzo 08.10.2016 15:48
      Highlight Ein Agnostiker ist so viel Atheist wie Gläubiger.
      1 6 Melden
    • Nico Schorer 08.10.2016 15:59
      Highlight @zahnarzt: welcher gott denn? Jeder gläubige ist in tausendfacher hinsicht ungläubig, oder glaubst du auch an juju den wassergott, brahma usw? Ein typischer trugschluss und unredlicher trick, die frage auf ein ja oder nein zur existenz des abrahamitischen gottes zu reduzieren. Vielleicht haben ja die alten griechen recht mit zeus u pantheon, die maya, neandertaler, wikinger oder eben die pastafarier mit dem spaghettimonster.
      13 1 Melden
    • azoui 08.10.2016 16:33
      Highlight @Zaharzt, angenommen ich habe mich wirklich geirrt und stehe nach meinem Tod als Atheist wirklich vor Gott, so wäre es für mich die Erfüllung meines verblichenen Daseins , ihm sagen zu können "rutsch mir den Buckel runter"
      9 5 Melden
  • Brahmsian 08.10.2016 14:39
    Highlight Natürlich werden meine schwierig zu beantwortenden Kommentare schlichtweg gelöscht...
    1 10 Melden
  • glüngi 08.10.2016 14:34
    Highlight Ich dneke das Religion knallhart von der Politik getrennt werden muss. Früher war Religion ein gutes / notwendiges System. (Die Systematische abzockung / Unterdrückung mal ignoriert) Heute in der Moderne hindert er allerdings. Stammzelenforschung und auch viele weitere forschungsgebiete können nicht weiterarbeiten weil ihnen ständig steine in den weg gelegt werden.

    "Es hat in der jüngeren Geschichte durchaus Experimente mit der Verbannung von Religion aus der Gesellschaft gegeben..."

    Schwacher vergleich, die selben Staaten waren meist auch totallitär.
    20 3 Melden
  • Nausicaä 08.10.2016 14:33
    Highlight Und was ist mit den ziemlich üblen Büchern, welche die Gläubigen seit Jahrhunderten mit sich rumschleppen, die Homophobie, Sexismus, Ächtung oder sogar Mord an Ungläubigen proklamieren und die in vielen Fällen als einzige Lektüre dienen? Ich möchte die Wissenschaft nicht heilig sprechen (hihihi), sie hat ganz bestimmt auch ihre Probleme und blinden Flecken aber sie steht im Dienst des Fortschritts und versucht in den meisten Feldern, das Leben der Menschen zu verbessern. Religionen dagegen hemmen den Fortschritt und zementieren Menschenfeindlichkeit
    27 4 Melden
  • Marry.Daveson 08.10.2016 14:32
    Highlight Ich denke der Unterschied zwischen der Wissenschft und dem Glaube im Bezug auf das töten von Menschen lieg darin das die Wissenschaft es ermöglicht zu töten, es aber nicht rechtfertigt.
    Die Religion ermöglicht es nicht, rechtfertigt aber das töten!
    20 4 Melden
    • Nausicaä 08.10.2016 15:47
      Highlight Die Wissenschaft ermöglich so manches. So ermöglicht sie es unter anderem aufgrund fortwährender Forschung nicht an Lappalien zu sterben und das Kindbett in den meisten Fällen zu überleben. Ihr verdanken wir Prothesen, Brillen und Hörgeräte. Der Tötungsabsicht kann auch ein Stein dienen, so 'gesehen' bei Kain und Abel (war es ein Stein? Auf jeden Fall wurde der eine mit irgendeinem Gegenstand erschlagen)
      7 1 Melden
  • guby 08.10.2016 14:28
    Highlight Ich finde, dass der Artikel das Hauptproblem des Glaubens in der heutigen Zeit gar nicht anspricht: Die Erziehung zum blinden Glauben mit der dazugehörigen Logikresistenz. Werden nun Kinder dazu erzogen, dass ihr Glauben wichtiger ist als tatsächliche Fakten ist das meiner Meinung nach Gift für jegliche ernstzunehmende Diskussion. Und solche sind, gerade in einem Land mit so vielen und ausgeprägten Mitbestimmungsmöglichkeiten wie der Schweiz, absolut unabdingbar.
    54 3 Melden
    • Michael Mettler 08.10.2016 15:08
      Highlight Ich finde das Ihr Artikel die Differenziertheit nicht anspricht
      2 7 Melden
    • guby 08.10.2016 18:49
      Highlight Ich verstehe den Ihren leider nicht. Sonst würde ich mit Vergnügen Stellung nehmen und differenzieren. Was denn auch differenziert werden sollte.
      3 0 Melden
    • Michael Mettler 08.10.2016 23:35
      Highlight Ok. Sie behaupten vier Dinge: 1. Das Gläubige blind glauben. 2. Das dies ein Hauptproblem ist. 3. Gläubige logikresistent sind. 4. Kinder dazu erzogen werden das Glaube wichtiger ist als Fakten. Sie setzen die Behauptungen nie in eine Relation. Vor allem hat mich Ihre Flut an Behauptungen und der dazugehörige Satz mit dem Glauben und dem Gift erheitert. Ich will Ihnen jedoch nicht absprechen das die verschiedenen Punkte bei Gläubigen einzeln oder kumuliert vorkommen können.
      1 3 Melden
    • guby 09.10.2016 10:53
      Highlight Teil 1: Leider ist der Platz sehr beschränkt, deshalb die hohe Dichte. Für mich sind diese 4 Punkte sehr
      eng verbunden. In den vergangenen 200 Jahren musste die Kirche einige Entdeckungen hinnehmen
      die diametral zum christlichen Glauben stehen, die prominenteste davon ist wahrscheinlich
      Darwins Evolutionstheorie. Damit also die Schäfchen in der Kirche bleiben, müssen solche
      Entdeckungen aktiv ignoriert werden.
      4 1 Melden
    • guby 09.10.2016 10:54
      Highlight Teil 2: Gerade in der heutigen Zeit sind dafür Eigenschaften wie
      blinder Glauben und Logik- bzw. Faktenresistenz absolut notwendig, denn mit dem Internet kann
      man sich vom heimischen Sofa aus darüber informieren. Würden diese Informationen nicht zuerst
      gefiltert, hätte doch wahrscheinlich früher oder später der eine oder andere Gläubige einige
      Zweifel an der Richtigkeit des z.b. Kreationismus.
      3 1 Melden
    • guby 09.10.2016 10:54
      Highlight Teil 3: Diese Eigenschaften werden dann von den
      Eltern an deren Kinder weitergegeben, natürlich um deren Seele zu retten,
      und die Spirale dreht und dreht sich immer weiter. Und genau diese Eigenschaften, finde ich,
      sollten keinen Platz in einer modernen Gesellschaft haben. Ich hoffe ich konnte etwas differenzieren.
      4 1 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 08.10.2016 14:28
    Highlight Gewisse Religionen haben es selbst zu verantworten mit ihren Anhängern das sie im schlechten Bild stehen durch ihr Verhalten. Man kann es den Kritikern und bashern nicht immer verübeln das sie abneigung dagegen empfinden. Vor allem beim Islam der so ziemlich verharmlost wird.
    18 15 Melden
  • Maett 08.10.2016 14:26
    Highlight Menschen glauben; idealistisch, pragmatisch oder dogmatisch.

    Eine offene Gesellschaft hat wenige bis gar keine Dogmatiker - denn Dogmatik verlangt nach unkritischer und unreflektierter Betrachtung seines Weltbildes, meist in Form von Religionen - deshalb fallen Gläubige auf, denn deren Werte koalieren nicht mit den Werten der aufgeklärten Welt und werden deshalb (völlig zurecht) kritisiert.

    Wenn wir aufhören Religionen zu verurteilen, wären wir auch unkritisch geworden. Und das wäre falsch.

    Allerdings akzeptiere ich den Glauben von Menschen, wenn sie ihr Umfeld damit nicht beeinflussen.
    29 4 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:30
      Highlight "Eine offene Gesellschaft hat wenige bis gar keine Dogmatiker"

      Dann sind wir also von einer offenen Gesellschaft mehr als nur entfernt?

      Oder ist für die der Kapitalismus etwas anderes als ein Dogma?
      3 2 Melden
  • nissi 08.10.2016 14:25
    Highlight "Wissen gehört in die Wissenschaft, Glauben in die Religion. Sie schliessen einander nicht aus, aber wer sie vermischt, endet in der Sackgasse.".....ernsthaft?

    Die christliche Religion und ihre Vertreter streiten also nicht die Evolution ab? Oder untersagen die Bekämpfung von Krankheiten wie Aids mittels wissenschaftlich entwickelten Verhütungsmitteln?

    50 7 Melden
    • Raphael Bühlmann 08.10.2016 15:10
      Highlight Es gibt verschiedene christliche Religionen. Die katholische Kirche z. B. akzeptiert sämtliche naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich Evolution.
      6 5 Melden
    • Maett 08.10.2016 22:25
      Highlight @Raphael Bühlmann: welcher Papst hat das gesagt? Die Akzeptanz der Evolutionstheorie widerspricht ja dem eigenen Glauben weitgehend.
      6 0 Melden
    • Raphael Bühlmann 09.10.2016 01:36
      Highlight https://en.wikipedia.org/wiki/Catholic_Church_and_evolution

      Diesen Artikel dürftest du in dem Zusammenhang durchaus interessant finden, Maett.
      0 3 Melden
  • Steely Dan 08.10.2016 14:23
    Highlight "Glauben hingegen kann nicht jeder. Auch nicht, wenn er will. Wirklich glauben tut man, oder man tut es nicht. Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz."

    Wie kommst Du denn darauf? Intelligenz und bewusster Umgang mit der Wahrheit ist die Unterscheidung zwischen Glauben und Wissen. Etwas zu glauben, obwohl man es nicht weiss, hat aber weniger mit Intelligenz als mit dem eigenen Bedürfnis zu tun, das fehlende Wissen irgendwie zu ersetzen.

    God of the Gaps lässt grüssen.
    53 5 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 08.10.2016 14:32
      Highlight Die verwechselt Glauben mit Vermuten. Glauben tut man nicht aus Unwissenheit.
      10 25 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 17:11
      Highlight Glauben kann man nur aus Unwissenheit, sonst wäre es Wissen. Genau wegen derartiger geistiger Verwirrungen ist Religion schädlich. Kaum ein Gläubiger kriegt das auf die Reihe.
      11 4 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 09.10.2016 14:56
      Highlight Du bestaetigst mit deiner Aussage, dass du nicht weisst was Glauben ist, ausserhalb von dem was du vermutest, was Glauben sein koennte. Schon alleine die Tatsache, dass du davon ausgehst, dass alle Menschen das gleiche beschrankte Verstaendnis davon haben wie du, diskredidiert dich von dieser Diskussion.
      2 5 Melden
  • John Smith (2) 08.10.2016 14:22
    Highlight «Wenn ein Kreationist behauptet, Intelligent Design sei eine wissenschaftliche Theorie, dann liegt er falsch. Ebenso schiesst ein Atomphysiker am Ziel vorbei, wenn er einem Gläubigen vorhält, es gebe keinen Beweis für die Existenz Gottes.»

    Dieser Absatz bringt Herrn Ramezanis Missverständnis auf den Punkt: Jeder ernsthafte Naturwissenschafter kennt ganz genau die Grenzen der wissenschaftlichen Erkenntnis und unterscheidet sehr präzise zwischen Wissenschaft und Glauben. Das Gleiche kann man von den Religionen nicht behaupten. Das ist ja gerade der Kern aller Religionen.
    58 6 Melden
    • Kian 08.10.2016 14:42
      Highlight Das Missverständnis befindet sich in deinem Kommentar, denn du vergleichst Naturwissenschafter mit Religionen, also natürliche Personen mit einer abstrakten Grösse. Sobald du das bereinigst, löst sich dein Argument in Luft auf. Natürlich gibt es Naturwissenschaftler, welche die Grenze zwischen Wissen und Glauben nicht verstehen. Ebenso wie es Gläubige gibt, die sie sehr wohl verstehen.
      19 36 Melden
    • Nausicaä 08.10.2016 16:03
      Highlight Ist ein 'Gläubiger', der die Grenze zwischen Wissen und Glauben versteht noch als 'Gläubiger' zu bezeichnen? Geht das in etwa so: Ich glaube zwar an Gott aber es kann schon sein, dass es ihn gar nicht gibt, weil ich dies natürlich nicht mit Bestimmtheit wissen kann? Oder wie muss man sich das konkret vorstellen?
      12 1 Melden
    • Nausicaä 08.10.2016 17:10
      Highlight Ah ich sehe, ich vermische Grenze 'zwischen' Wissen und Gllauben mit Grenzen 'von' den jeweiligen. Dem Glauben ist es wohl inhärent, dass er klar von Wissen getrennt ist, was dann je nach Glaubensinhalt eben höchst problematisch ist.
      5 0 Melden
  • Hoppla! 08.10.2016 14:21
    Highlight Soll doch jeder glauben und machen was er will. Und wenn ich die Happy Hippos (ja, die aus den hässlichen Überraschungseiern) als Götter anbete. Who cares?

    Aber:
    1. Ich zwinge niemand anderen die Happy Hippo Rituale mitzumachen. Und schon gar nicht mit Hilfe von Waffen.
    2. Ich erwarte keine Almosen vom Staat um meine Happy Hippo Kultur zu pflegen und auszubreiten.
    3. Erzähle ich nicht jedem unaufgefordert, dass die Happy Hippos doch die einzig waren Götter sind.
    4. Bin ich nicht bei jeder Kritik oder Witz über Happy Hippos eingeschnappt wie ein Kleinkind.

    Dann habe ich auch Respekt.

    57 5 Melden
  • founded1898 08.10.2016 14:18
    Highlight Ist es noch Glauben, wenn einem vorgeschrieben wird, was mann glauben muss? Meiner Meinung nach muss man Glaube & Religion trennen. Ich habe nichts gegen Menschen, die an eine höhere Macht glauben. Da sie es von sich aus machen. Aber blind einer Religionsideologie folgen finde ich persönlich nicht so dufte.
    51 5 Melden
    • Ürsu 08.10.2016 14:24
      Highlight Danke, ist auch meine Meinung
      16 4 Melden
    • nissi 08.10.2016 14:34
      Highlight @founded1898, sehr gute und wichtige Differenzierung zwischen Glaube und Religion, welche hier im Artikel völlig ausser Acht gelassen wird
      14 3 Melden
    • Kian 08.10.2016 14:45
      Highlight Und ich finde es überhaupt nicht dufte, wenn Anhängern einer Weltreligion pauschal unterstellt wird, sie würden «blind einer Ideologie folgen». Woher weisst du das? Wie ich im Kommentar schon geschrieben habe, wenn es Glaubensfreiheit gilt, dann muss es auch die Freiheit geben, dass mehrere, viele Menschen dasselbe glauben.
      13 44 Melden
    • Maett 08.10.2016 15:01
      Highlight @Kian: Weltreligionen sind wissenschaftlich nicht belegt, also ist es ein dogmatisches Weltbild, was mit "blind einer Ideologie folgen" umschrieben werden kann (das Folgen einer Ideologie ist ja nicht ideologisch, sondern dogmatisch - sich selbst eine Religion erstellen, wäre idealistisch).

      Das ist keine Verurteilung, sondern eine nüchterne Betrachtung der verschiedenen Glaubensbilder.

      Das Religionen zunehmend kritisch gesehen werden, liegt daran, dass es uns inzwischen erlaubt ist, kritisch zu denken. Religion als Weltbild kann nicht funktionieren, wen man in der Lage ist, zu zweifeln.
      26 4 Melden
    • founded1898 08.10.2016 15:06
      Highlight @kian ich weiss es nicht, es ist meine persönliche Meinung zu diesem Thema. Glauben ist für mich etwas sehr persönliches, daher verstehe ich einfach nicht, wie mann sich an eine Geschichte/Buch/whatever klammern kann. Dies wiederspiegelt doch nicht MEINEN Glauben. Glauben fängt dort an, wo das Wissen aufhört. Und nicht dort, wo dir die Religion vorschreibt, wie du dich zu verhalten hast..
      11 1 Melden
  • wipix 08.10.2016 14:18
    Highlight Gläubige Menschen sind für mich ein Verein. Solange dieser sich an gültige Gesetze hält ist mir egal wer welchem Verein angehört. Der Verein hat keinen anderen Schutz oder keine andere Untestützung durch Staat, Gesetz als alle anderen Vereine, wie Sport, Kunst, Beten, Meditieren etc.
    Alles klar! Oder etwa nicht?
    29 3 Melden
    • Michael Mettler 08.10.2016 15:10
      Highlight @wipix: Gläubige Menschen sind nicht Vereine sondern Menschen. Beim Rest bin ich einverstanddn.
      3 9 Melden
    • wipix 08.10.2016 16:28
      Highlight @Michael Mettler
      Sorry, Du hast recht. Sind organisiert wie Vereine wenn sie die Zisammengehörigkeit leben, wollte ich sagen.
      6 0 Melden
  • metall 08.10.2016 14:17
    Highlight Hallo Kian
    Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Aber jeder einzelne Abschnitt ist eifach Stuss.
    56 25 Melden
    • Kian 08.10.2016 14:20
      Highlight Hallo Metall, du hast 600 Zeichen zur Verfügung. Ich schlage vor, du fängst einfach mal an.
      40 11 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 14:25
      Highlight Finde ich auch: da der Mensch auch ohne Religion Mist baut, legalisieren wir doch auch die längst wiederlegten Fälschungen, die man als Gottes Wille verkauft.
      7 9 Melden
  • Frau Dingsi 08.10.2016 14:15
    Highlight Dieser Artikel verdient Respekt.
    31 64 Melden
  • hamurabi 08.10.2016 14:14
    Highlight Gefällt mir👍 danke!
    25 46 Melden
  • Brahmsian 08.10.2016 14:14
    Highlight Dogmatische Religion ist gefährlich bzw. Kann gefährlich sein. Das zeigen uns zahlreiche Ereignisse und Demagogen immer wieder. Da Religion sonst absolut keine Vorteile für die Menschheit bringt und uns dabei noch anlügt, dürfen wir froh sein, dass die Religion im Abwärtstrend steht.
    51 13 Melden
    • Kian 08.10.2016 14:18
      Highlight Bisweilen ist schwer zu unterscheiden, wer sich militanter und dogmatischer gebart, gewisse Anhänger oder gewisse Gegner der Religion.
      26 45 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 14:28
      Highlight Modernes Christentum ist leider auch dogmatisch: In christlichen Teilen der Welt werden Kinder indoktriniert und Ungläubige ausgeschlossen.
      Dies gilt für alle Religionen ausser dem Buddhismus (meiner Meinung nach eine "Semi-Religion", da es eher eine Lebensweise ist)
      19 7 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 14:34
      Highlight Und Gegner der Religions sind meist nicht dogmatisch. Lesen Sie bitte eine Definition von Dogma nach.

      Wissenschaft, bzw. das moderne, aus Evolution entstandene menschliche Hirn, gibt uns die Fähigkeit, Fakten und logische Schlüsse zu betrachten und dann eine sinnvolle, probabilistische Entscheidung zu treffen.
      Diese Entscheidungen argumenttiv zu verteidigen ist nicht dogmatisch.
      15 4 Melden
    • Maett 08.10.2016 15:10
      Highlight @Kian: militante Religionsgegner gibt's zuhauf, aber dogmatische? Wo denn, wer denn? Die Kritik rührt meist aus dem Pragmatismus. Und das ist ja nur allzu verständlich, weil Religionen nun mal nicht pragmatisch sind. Ein Pragmatiker, der gegen Religionen spricht, ist aber kein Dogmatiker.
      16 2 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 16:12
      Highlight @Wurst
      Nein. Zwar auch in der Medizin tätig aber das tut nichts zur Sache.
      Fakt ist dass solche Kommentare (wie von Wurst) aus Verzweiflung und argumentativer Unfähigkeit geschrieben werden.
      11 2 Melden
    • Maett 08.10.2016 19:37
      Highlight @Wurst: "Als gläubiger muss ich nichts beweisen. Ich glaube ja nur."

      Hab ich was anderes behauptet?

      Religionen folgen einem Dogma, stimmen Sie mir zu? "deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich festgestellt wird", wie Sie selbst geschrieben haben.

      Versuchen Sie mal (ganz neutral) am Wahrheitsanspruch der von Ihnen gewählten Religion zu zweifeln. Zweifel ist das, was die Welt reformiert hat. Aber es braucht Zeit, bei jedem Menschen. Das ist ja das Problem bei Gottesstaaten mit abrahamitischen Religionen.
      9 1 Melden
  • Lezzelentius 08.10.2016 14:12
    Highlight Etwas zu glauben ohne es zu wissen ist keine emotionale Intelligenz und ganz bestimmt nicht beachtlich. Und besonders dann nicht, wenn sie höher geschätzt wird als Wissen. Leute die trotz Allem etwas Glauben, Religion hin oder her, bezeichnet man nicht ohne Grund als naiv oder ignorant.

    Habe mir nach "Vor allem der Islam" nicht mehr zu viel erhofft. Es wird anderen im Artikel vorgeworfen Äpfel und Birnen zu vergleichen. Aber in manchen Absätzen finden sich Vergleiche zwischen Äpfeln und Computern.
    64 12 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 14:26
      Highlight Jep, habe ich erst jetzt gelesen....
      3 1 Melden
  • Jimmy Dean 08.10.2016 14:12
    Highlight spannend, dass dieser artikel bei einer zeitung erscheint, die in letzter zeit kaum etwas anderes als religions bashing (stamm und konsorte) betrieben hat
    28 11 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 14:29
      Highlight Ehmm.. das nennt man guten Journalismus.
      21 3 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 19:38
      Highlight @Wurst ich arbeite am offenen Hirn
      0 0 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 19:43
      Highlight @Wurst
      Du zettelst einen Streit an um deinen Frust rauszulassen. Ich werde nicht weiter diskutieren.
      4 0 Melden
  • Kopold 08.10.2016 14:10
    Highlight Haha. Nein.
    48 12 Melden

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