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epa05319486 Thai Buddhists hold candles as they circle in prayer a statue at the Buddha Monthon park to celebrate Buddha Day in Nakon Pathom Province, west of Bangkok, Thailand, 20 May 2016. Thai Buddhists across the country mark the United Nations Day of Vesak or Visakha Bucha (Buddha Day) which commemorates the Birth, Enlightenment and Passing Away of the Buddha Gautama.  EPA/NARONG SANGNAK

Thailänder im Gebet vor einer Buddha-Statue in Nakon, westlich von Bangkok (2016). Bild: EPA

Dieses ständige Religions-Bashing nervt: Glauben verdient unseren Respekt



Religionen sind an allem schuld. Vor allem der Islam, aber auch das Christen- und das Judentum (etwas weniger der Buddhismus und Naturreligionen). Schuld an allen Kriegen und allen Übeln dieser Welt. Die Schlussfolgerung «ohne Religionen wären wir besser dran» und die Forderung «Religionen gehören abgeschafft» finden sich regelmässig in unserer Kommentarspalte und ernten stets Applaus.

Mich nervt dieses reflexartige Religions-Bashing. Es zeugt meines Erachtens nicht von Aufgeklärtheit, sondern von Unverständnis.

Unter der Oberfläche mancher Religionskritik schimmert die Geringschätzung des Glaubensakts durch. Ein aufgeklärter Mensch weiss, ein Religiöser glaubt «nur». Als sei Wissen dem Glauben irgendwie überlegen. Es ist der sprichwörtliche Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Wissen gehört in die Wissenschaft, Glauben in die Religion. Sie schliessen einander nicht aus, aber wer sie vermischt, endet in der Sackgasse.

Wenn ein Kreationist behauptet, Intelligent Design sei eine wissenschaftliche Theorie, dann liegt er falsch. Ebenso schiesst ein Atomphysiker am Ziel vorbei, wenn er einem Gläubigen vorhält, es gebe keinen Beweis für die Existenz Gottes.

Wenn überhaupt, dann ist vielleicht der Glaube dem Wissen überlegen: Wissen kann jeder, wenn er denn will (manche wollen leider nicht). Glauben hingegen kann nicht jeder. Auch nicht, wenn er will. Wirklich glauben tut man, oder man tut es nicht. Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.

Der private Glauben ist schon in Ordnung, mögen einige einwerfen, aber institutionalisierte Religion nicht, weil sie den Glauben des Einzelnen korrumpiere. Sorry, aber wenn ein einzelner Mensch in seinem Glauben frei ist, dann dürfen doch auch mehrere Menschen dasselbe glauben. Oder gibt es hier eine Obergrenze?

Und der Extremismus? Der sexuelle Missbrauch von Kindern? Diese schändlichen Auswüchse gehören zweifelsohne auch zur Religion. Aber dasselbe liesse sich über Atombomben und die Wissenschaft sagen, um im selben Bild zu bleiben. Natürlich wäre die Welt eine bessere ohne diese mörderischen Waffen. Aber deswegen die gesamte Physik verteufeln?

Ein letzter Gedanke zur Frage, ob die Welt denn ohne Religion besser dran wäre (auf eine Auflistung ihrer vielen zivilisatorischen Leistungen in Kunst, Sprache – und Wissenschaften – wird an dieser Stelle verzichtet): So hypothetisch, wie sie klingt, ist sie gar nicht. 

Es hat in der jüngeren Geschichte durchaus Experimente mit der Verbannung von Religion aus der Gesellschaft gegeben. Verhielten sich kommunistisch regierte Staaten, seien sie in Zentralamerika, Afrika, Europa oder Asien, plötzlich viel moralischer? Haben sie die Menschen freier gemacht? Glücklicher?

Eben.

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386Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nib 12.10.2016 17:24
    Highlight Highlight Auch wenn diese Ansicht in den Zeiten von ISIS & co unpopulär ist, für mich ist das Konzept der Religiösen Gewalt (ein Hauptargument der Basher) nur ein Mythos. Bis zur Aufklärung gab es bei uns eine Teilung zwischen Religion, Staat und Persöhnlichem gar nicht. Daher kann man auch nicht sagen bis wohin Politik ging und wann Religion begann. Waren zb die Kreuzzüge religiös motiviert? Oder ging es Papst Uban II eher um die Ausbreitung seiner Machtsphäre? Abgelöst wurde Gott dann durch den Nationalismus. Mit bekannten Folgen in Europa. Am besten wir schaffen den Nationalstaat also auch gleich ab
    4 5 Melden
  • Fabio Peter 11.10.2016 13:44
    Highlight Highlight Der Trennung von Wissen und Glauben haftet etwas Dogmatisches an. Der Glauben sei eine eigene Sphäre, kann nicht durch Wissen verstanden und kritisiert werden. Man hat ihn oder nicht. Schliesslich kann niemand die Existenz Gottes beweisen oder widerlegen, das ist der Kern des heutigen Glaubensverständnisses. Früher hingegen haben Philosophen den Versuch gemacht, die Existenz Gottes logisch zu beweisen. Deiner Konzeption zufolge ist das nicht mehr nötig. Die Trennung von Glauben und Wissen erlöst jeden Glaubensinhalt von Kritik und Rechtfertigung. Ob er nun humanistisch ist oder nicht.
    2 1 Melden
  • Fabio Peter 11.10.2016 13:42
    Highlight Highlight Dein Artikel ist gut geschrieben und bringt das Argument, wonach Wissen und Glauben zwei verschiedene Sphären sind, gut auf den Punkt. Allerdings bin ich damit nicht einverstanden. In Anbetracht, dass eine grosse Mehrheit der Menschheit einer institutionalisierten Religion angehört und die Mehrheit der Minderheit, die es nicht tut, sich als agnostisch oder in irgendeiner anderen Weise als spirituell bezeichnet, ist ein Indiz dafür, dass du ein "Bashing" mehr heraufbeschwörst als dass es existiert. Und wie steht es mit deinem Respekt gegenüber emotional minder Intelligenten?
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    4 0 Melden
  • amRhein 10.10.2016 14:09
    Highlight Highlight @Kian: Respekt muss man sich erst verdienen. Das können nur Menschen sein, nicht Dinge oder Vorstellungen/Weltanschauungen. (NB: Achtung gebührt mE allen Menschen.)

    Ideen, Vorstellungen, Argumente, Weltbilder oder Religionen können und dürfen abgelehnt oder kritisiert werden. Das ist ein wesentlicher Aspekt der Meinungs- und Religionsfreiheit.

    Wie kommst du auf das schmale Brett, Glauben verdiene unseren Respekt, wenn gleichzeitig Nicht- oder Andersgläubige/-denkende diskriminiert oder benachteiligt werden? (Beispiele wurden in den Kommentaren aufgeführt.)
    11 2 Melden
  • Kommemtar 10.10.2016 10:21
    Highlight Highlight In einem Religionskrieg geht es doch nur darum wer den cooleren Imaginären Freund hat.

    Glaub ein einzelner Mensch an etwas Fiktives ist er ein Spinner, glauben es Tausende so ist es Religion.

    Ich habe selbst erlebt was unterschiedliche Glaubensrichtungen alles zerstören kann.Von ganzen Landstrichen bis zu Beziehungen und Freundschaften.

    Religionen haben auch sehr viel gutes hervorgebracht. Sie bringet Menschen zusammen, spenden Trost und geben Halt.

    Meiner Meinung nach braucht es Religionen zur Stabilisierung der Gesellschaft.

    Kommt sie aber an erste Stelle wird es kritschisch.
    7 6 Melden
    • therealest 10.10.2016 12:07
      Highlight Highlight "Zu Stabilisierung der Gesellschaft" wirklich? Und in wie fern "stabilisieren"? Was predigen Religionen die bei sonst andere gesellschaftliche Konstrukte NICHT gepredigt wird? Das ist einzige was die Religion bisher vollbracht hat; sie hat die Menschheit davon überzeugt das ALLE gute Werte von ihr die Religion entstanden ist, sie hat die Menschheit davon überzeugt das sie die Religion alle gute Menschliche Eigenschaften "erfunden" hat. Und das ist NICHT WAHR, die gute Werte sind von der Menschheit entstanden und nicht von der Religion und langsam müssen wir alle das endlich mal erkennen.
      13 4 Melden
    • Kommemtar 10.10.2016 13:11
      Highlight Highlight Weil eine Religiöse Gemeinschaft jenen ein Zuhause gibt, welche sonst nichts haben. Es spielt absolut keine Rolle ob du Aussenseiter bist ob du eine Drogenvergangenheit hast oder einfach einen Neustart brauchst. Du wirst nicht nach deiner Vergangenheit gewertet. Eine Religiöse Gemeinschaft kann Ersatzfamilie sein.
      Es spielt keine Rolle was du tust. Der gemeinsame Glaube verbindet.

      Aber es ist sehr gefährlich! Man kann in eine Abhängigkeit fallen, wird radikalisiert und für irgendwelche Ideologien Missbraucht.

      Nochmals: Religion ist Richtig und Wichtig.

      Extremismus ist es nicht!
      6 4 Melden
    • therealest 10.10.2016 13:43
      Highlight Highlight jeder ein Zuhause geben? Ein Zuhause basiert und gebaut auf Unwahrheiten und Behauptungen, was für Zuhause ist das? Christentum belehrt uns alle das wir Krank und Sündhaft geboren sind und bietet uns gleichzeitig die Heilungsmittel und Lösung. Sorry, das für mich ist kein Zuhause und so ein Zuhause möchte ich wirklich NIEMANDEN wünschen.
      Gruss
      9 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SuicidalSheep 10.10.2016 08:57
    Highlight Highlight So oft wie mir religiöse Vertreter schon das Höllenfeuer androhten, weil ich nicht an ihren Gott glaubte, spricht Bände. Wer meine Lebensweise nicht akzeptiert oder wenigstens toleriert, ja warum sollte ich dann die Lebensweise dieser Person akzeptieren?
    14 3 Melden
  • Nevermind 10.10.2016 00:18
    Highlight Highlight Ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz ist es doch, die Gefühle und Bedürfnisse der anderen zu erkennen und sie zu befriedigen, in dem man ihnen einfache Antworten auf komplizierte Fragen des Lebens liefert.

    Und dort ist doch der Erfolg der Kirchen und der Populisten festgemacht. Emotional intelligent sind also nicht zwingend die Gläubigen, sondern eher diejenigen, die seit jeher vom Glauben der anderen leben und deren Emotionen schamlos zum eigenen Vorteil ausnutzen.
    18 4 Melden
    • Anam.Cara 10.10.2016 08:06
      Highlight Highlight Also so simpel sind die Antworten in meiner Religion auch nicht gerade. Immerhin muss man Gleichnisse verstehen können...
      Das menschliche Bedürfnis nach einfachen Antworten zeigt sich noch in ganz anderen Themen. Z.B. wenn eine politische Partei ihre einfachen Slogans gebetsmühlenartig wiederholt.
      Für mich liegt der Wert des Glaubens nicht in den einfachen Antworten. Ich finde es einfach schön, die Existenz einer höheren Macht zu akzeptieren. Ich mag die Idee, dass es noch eine andere Dimension von Schöpfergeist gibt.
      2 8 Melden
    • therealest 10.10.2016 12:09
      Highlight Highlight Irgendart von Beweisen für diese "höhere Macht" die Sie hier behaupten? Irgend Rechtfertigung für dessen Existenz? wenn ja, bitte vorlegen. Bin ja gespannt.
      2 4 Melden
    • Nevermind 11.10.2016 12:58
      Highlight Highlight Mit der Intelligenz, ob emotionale oder die klassische, ist es wohl wie mit der Physik. Man kann damit gutes oder schlechtes anrichten.
      Dass jetzt Gläubige mit mehr emotionaler Intelligenz gesegnet sein sollen, wie im Artikel angetönt, erschliesst sich mir nicht. Und das tiefgläubige Menschen zu extremer Gefühlskälte fähig sind, können hunderte Menschen, die die Gnade katholischer Kinderheime erfahren haben bezeugen. So wie auch die Ungläubigen zu genauso grosser Grausamkeit befähigt sind.
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Señor Ding Dong 09.10.2016 22:39
    Highlight Highlight Ich finde es grundsätzlich gut, dass der Autor hier eine Gegenstimme zu unserer emotionslos rationalistisch dominierten Philosophie in der Schweiz verlauten lassen wollte - leider begeht er meiner Meinung nach den Fehler, das mit sachlichen Argumenten tun zu wollen; ein rhetorisches Mittel, das mit Spiritualität und Glaube schwer vereinbar ist.
    7 11 Melden
  • acvodad 09.10.2016 21:42
    Highlight Highlight Also... Was hat religionslos mit kommunistisch zu tun?
    25 6 Melden
    • Nevermind 10.10.2016 00:23
      Highlight Highlight Atheisten sind vermutlich nur in Diktaturen glücklich oder so. Keine Ahnung was das bedeuten soll.

      Oder du brauchst eine Diktatur um dem Volk den Aberglauben auszutreiben. Obwohl das noch in keiner Diktatur funktioniert hat.

      Vielleicht musste einfach ein Vergleich her um zu zeigen wie gottlos die Gottlosen sind.
      11 5 Melden
    • Anam.Cara 10.10.2016 08:09
      Highlight Highlight acvodad: sofern meine Informationen stimmen, waren Religionen in den meisten Sovjetrepubliken während der UdsSR verboten.
      6 3 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.10.2016 09:04
      Highlight Highlight @nevermind
      Was hat Kommunismus mit Diktatur zu tun?
      4 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 09.10.2016 19:20
    Highlight Highlight Glauben ist okay und wichtig und persönlich/privat. Religion ist Instrumentalisierung und missbrauch des Glaubens um Macht über Menschen auszuüben.
    43 9 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.10.2016 09:07
      Highlight Highlight Das heisst ich darf glauben. Sobald ich aber einen Bruder in meinem Glaube finde und mit ihm zusammen glaube, ist das eine Instrumentalisierung und Missbrauch um Macht über Menscen auszuüben?
      C'mon...
      3 2 Melden
    • Nevermind 10.10.2016 10:17
      Highlight Highlight Sobald deine Glaubensgemeinschaft mir etwas vorschreiben willst, z.B. ob ich als Mann andere Männer lieben darf, oder ein Kondom verwenden darf und das mit dem unsichtbaren Mann im Himmel begründet, habt ihr diese Grenze überschritten.
      9 1 Melden
    • Firefly 10.10.2016 11:18
      Highlight Highlight @Sir Jonathan Ive: nö, nur wenn du sagt, meines ist der einzig wahre Glaube und wenn du mein Bruder sein willst musst du dieses und jenes glauben und tun.
      3 0 Melden
  • Brummbaer76 09.10.2016 16:32
    Highlight Highlight 2/2 So verhält es sich auch mit dem Religiösen Glauben. Rational hat man viele Zweifel. Irrational Glaubt man weiter.

    Glaube hilft einem nicht aufzugeben, jemanden Beizustehen auch wenn er noch soviel Scheisse gebaut hat.

    Ohne Glaube würde die Menschheit schon lange nicht mehr existieren.
    Ob man nun für den glauben eine Kirche braucht oder nicht sei dahingestellt.
    14 21 Melden
    • Anam.Cara 10.10.2016 08:24
      Highlight Highlight Danke Brummbaer.
      Gläubige Menschen sind fähig, Kraft aus ihrem Glauben zu schöpfen und manchmal über sich hinaus zu wachsen.
      Ungläubige Menschen schöpfen ihre Kraft anderswo und können manchmal über sich hinaus wachsen.
      Glaube kann Berge versetzen. Und er definiert ein paar grundsätzliche moralische Prinzipien, die das Zusammenleben vereinfachen. Bei den Christen eben z.B. Nächstenliebe oder Barmherzigkeit. Beides sind grossartige Konzepte.
      Die Religion brauche ich, damit sie mir diese Begriffe erklärt. Aber ich entscheide selbständig, wann ich sie lebe und wann nicht.
      2 3 Melden
  • Brummbaer76 09.10.2016 16:28
    Highlight Highlight 1/2 Glaube gehört zum Mensch sein. Ich meine nicht zwingend der Glaube an einen bestimmten Gott, sondern einfach der Glaube oder auch Vertrauen.
    Bsp. der Glaube an sich selber. Der Glaube etwas zu schaffen zu erreichen. Man weiss ja zu beginn nicht das man es schafft.
    Oder man lernt jemanden kennen. Man Glaubt an das gute in der Person. Man verteidigt sie gegen aussen. Trotz der Fakten das die Person schon zig mal Scheisse gebaut hat. Rational sollte man die Person meiden, doch der Glaube das die Person doch was gutes hat lässt einem zu ihr stehen.
    11 9 Melden
    • Kian 09.10.2016 16:32
      Highlight Highlight Du scheinst einen Sofakomplex zu haben.
      7 17 Melden
    • Brummbaer76 09.10.2016 16:46
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf. Argumentewären schön.
      1 4 Melden
    • Kian 09.10.2016 17:19
      Highlight Highlight Sorry @Brummbaer76, ich bin verrutscht. Der Kommentar galt @kleiner_Schurke. Er schreibt ständig, Gläubige sollen auf dem Sofa Platz nehmen.
      25 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • L Gandi 09.10.2016 13:46
    Highlight Highlight In den Kommentarspalten wird "der Glaube" häufig der Wissenschaft gegenübergestellt. Ein solcher Widerspruch kennen die meisten christlichen Denker nicht. An folgender Veranstaltung vom 5. Nov. wird der Wahrheitsanspruch des Christentum kritisch unter die Lupe genommen. Empfehlenswert.
    http://www.vbg.net/ueber-uns/agenda/termin/3310.html

    Fundierte Beiträge zur Rolle und Wirkung von Religion in der Gesellschaft finden sich zudem bei: C.S. Lewis (Z.B. im Essay: "Ist Theologie Dichtung"), Miroslav Volf (Z.B.: in "Öffentlich Glauben") oder Robert Spaemann (Z.B.: "Das unsterbliche Gerücht")


    10 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.10.2016 15:46
      Highlight Highlight Programm
      ab 09:30 Eintreffen bei Kaffee und Brötchen

      Findi guet!
      Von solchen "Wahrheiten" liesse ich mich auch noch überzeugen.
      6 3 Melden
    • MR .Z 09.10.2016 16:14
      Highlight Highlight Ja klar! Wäre es ums judentum gegangen würden sie es nicht so toll finden.
      3 4 Melden
  • L Gandi 09.10.2016 13:38
    Highlight Highlight Das ausgerechnet Watson zu Respekt für Religionen aufruft, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Hier hat Herr Stamm eine neue Plattform für seine pauschalisieren, religionskritischen Blogs gefunden. Immer wieder äussersten sich Watson-Autoren ohne viel Fachkenntnis und dafür mit umso mehr Häme zu religiösen Themen. Kein Wunder sammeln sich in den hiesigen Kommentarspalten Religions-Basher aller Couleur. Das sich Watson mit diesem Beitrag jedoch seriös in die Diskussion zur Rolle der Religion in unserer Gesellschaft einbringt, finde ich sehr positiv.

    46 33 Melden
  • lilie 09.10.2016 13:02
    Highlight Highlight Was mir einfach auffällt, ist, wie undifferenziert etliche Kritiker hier sind. Da wird Religion mit Glaube vermengt, Religion mit Christentum gleichgesetzt, da wird in jedem Gläubige ein Fundamentalistisch-Evangelikaler vermutet.

    Nicht jeder Gläubige fühlt sich einer Religion zugehörig, nicht jede Religion postuliert die Existenz eines Gottes, nicht jeder, der die Bibel liest, glaubt, dass die Erde in 7 Tagen erschaffen wurde oder dass man Wasser in Wein verwandeln kann.

    Aber klar, das ist das, was man in der Zeitung liest. Wenn man aber mit den Leuten spricht, siehts ganz anders aus.
    34 5 Melden
    • lilie 09.10.2016 18:23
      Highlight Highlight @kleiner_schurke: Dann lies den Artikel nochmals. Da ist eben genau z.B. von der Unterscheidung von Religion und Glaube die Rede.
      9 3 Melden
    • Sir Jonathan Ive 10.10.2016 09:11
      Highlight Highlight @Zensiert
      Play Icon
      2 0 Melden
    • FrancoL 11.10.2016 00:09
      Highlight Highlight Danke an @Lilie und an @Zensiert für die ausgewogenen Darlegungen, vor allem für das klare Auseinanderhalten von Glaube und Religion.
      Gut dargestellt finde ich die Erwägung an eine höhere Macht zu glauben ohne sie zu personalisieren oder ihr eine bestimmte Gestalt zu geben. Dies kann ich voll stützen und entspricht meiner persönlichen Sichtweise.
      2 0 Melden
  • Anker 09.10.2016 12:06
    Highlight Highlight 3.These: Der christliche Glaube wurde durch eine neue Religion abgelöst: Kapitalismus; Ein System, welches bereits in seinem Ursprung gravierende Fehler aufweist, dennoch glauben wir krankhaft an das Buch Smiths & Co. und halten daran fest, auch wenn der Leichenberg täglich steigt, wir belügen uns selbst indem wir die Schuld bei andren suchen, anstatt mal tief und lange in den Spiegel zu schauen...
    23 8 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 13:49
      Highlight Highlight Anker, stimme Dir zu und staune immer wieder wie gerne man den neuen Glauben in den Hintergrund drängt und genüsslich die Fehler wo anders sucht. Das in den Spiegel gucken ist nicht die Stärke unserer Zeitgenossen.
      13 7 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:54
      Highlight Highlight Guter Einwand!
      1 2 Melden
  • FrancoL 09.10.2016 11:41
    Highlight Highlight Eine breite Diskussion ist entstanden und weitgehend wird versucht zu begründen wieso die Religion Privatsache sein muss und die Religionen für viele Missstände verantwortlich sind.

    Das mag alles gut und recht sein.

    Ich gehe von einer anderen Überlegung aus:

    Hätten wir in der Wirtschaft und in der Ökologie die Hausaufgaben gemacht, dafür gesorgt dass nicht blinder Wachstum uns leitet dann hätten die Religionen auch keinen grossen Zulauf und würden auf die Ebene des Privaten schrumpfen.

    Es liegt in den Händen der Wirtschaft die Religionen zu relativieren.
    8 17 Melden
    • lilie 09.10.2016 18:33
      Highlight Highlight @FrancoL: Finde zwar deine Überlegung sehr gut, aber die Religionen haben doch eben gerade keinen Zulauf. Im Gegenteil, ihnen laufen die Anhänger davon, immer mehr Leute in der Schweiz und Deutschland fühlen sich keiner Religion zugehörig.

      Der Glaube an das unendliche Wachstum ist wohl zur Ersatzreligion geworden.
      5 5 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 20:39
      Highlight Highlight @lilie; Völlig einig mir Dir, darum stelle ich mir die Frage was das mit diesem Hochfahren der Religionsdiskussion in unseren Breitengraden bedeuten soll.
      Die Ersatzreligion macht mir für die Zukunft angst nicht die Religionen, denn selbst der Islam einmal am Markt der "Träume" angekommen schwächt sich ab und verliert seine Kunden. Ich erlebe das tagtäglich mit den jungen Türken, Kosovaren etc. deren UN florieren, da verliert die Glaubenskraft, zum Glück.
      Bei den Armen ja da hat eben gleich bei welcher Religion die Hoffnung und Gottessuche Vorrang.
      2 1 Melden
  • Heinz Nacht 09.10.2016 11:38
    Highlight Highlight Menschen verdienen Respekt; Weltanschauungen nicht. Weltanschauungen, und in diese Kategorie gehören Religionen, dürfen und müssen kritisiert werden. Alle. Nur durch Kritik können sich gute weiterentwickeln und schlechte eliminiert werden.

    Übrigens machst du, Kian, den gleichen Fehler wie mancher. In den von dir genannten Beispielen am Schluss des Artikels, waren zwar Religionen aus der Gesellschaft verbannt. Das System an sich trat dafür aber an die Stelle der Religion, als totale und einzig gültige Weltanschauung. Schlussendlich kommt das aufs Selbe raus.
    26 5 Melden
    • Ratchet 09.10.2016 17:18
      Highlight Highlight Anscheinend ist es eben unmöglich Religionen zu verbannen ohne es mit irgendeiner neuer Weltanschauung zu ersetzen.
      Es geht wohl bei den Beispielen nur zu zeigen, dass die Idee, die Welt wäre ohne Religionen viel besser dran, naiv ist, da der Mensch immer eine Weltanschauung brauchen wird. Ob es nun eine alte Religion oder eine modernere Ideologie, am Ende macht es kaum einen grossen Unterschied.
      6 7 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:55
      Highlight Highlight Sie darf und soll kritisiert werden. Aber nicht nur und bei jeder sich kleinsten bietenden Gelegenheit.
      3 5 Melden
  • Anker 09.10.2016 11:00
    Highlight Highlight Meine zwei pseudothesen hinsichtlich der zahlreichen KommentatorInnen hier:
    1. Man muss nicht zu allem eine Meinung haben!
    2. Wenn du eine Meinung zu einem Thema hast, informier dich zuerst, wenn möglich etwas ausführlicher als mithilfe Wikipedias , dann bilde dir eine Meinung... Sonst verblöden hier noch alle... :-)
    Artik
    18 6 Melden
  • iNDone 09.10.2016 10:10
    Highlight Highlight Glaube was du willst aber Religion verdient KEINEN Respekt! Religionen sind nur dazu da Menschen zu manipulieren und unterdrücken.
    39 31 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:56
      Highlight Highlight Glaub du das, wenn du es willst.
      6 6 Melden
  • Soaring 09.10.2016 08:56
    Highlight Highlight Guckst du dir meine Playlist auf YouTube an - insbesondere die Interviews von Anthony Magnabosco: http://www.youtube.com/playlist?list=PLbqI5U-26zh3FCMpGl5mWDzXgKt7vMtiy

    ...wenn du danach immer noch glaubst, dass "Glauben" der wissenschaftlichen Arbeitsweise (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftliche_Arbeit) überlegen ist, dann bist du entweder unehrlich oder unfähig, deine in der Kindheit erfolgte religiöse Indoktrination abzulegen...
    22 11 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 20:55
      Highlight Highlight Ihr seid ja richtig putzig mit eurer Angst vor Religion. Wobei so infantile logos-kommentare ja ganz unterhaltsam sein können. Ist eine Phase, geht vorbei, und irgendwann seid ihr erwachsen.
      4 9 Melden
  • Denknach 09.10.2016 00:15
    Highlight Highlight Wenn man bedacht welcher technologische Fortschritt der Mensch durch dogmatisiertes religiöses Gedankgut die letzten 2000 Jahre eingebüst hat, ist dies nur einer der vielen Gründe, Religionen den Rücken zu zeigen.
    Nun ist z.B. Europa entlich etwas über die Schreckensherrschaft der Kirche hinweg und investiert fleissig in die Forschung und schon klopft die nächste im Mittelalter stehen gebliebene Religion an.

    40 15 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 20:56
      Highlight Highlight Wissenschaft ist auch nur eine Kirche. Eine wichtige, aber nicht die einzige.
      1 11 Melden
  • michiOW 09.10.2016 00:14
    Highlight Highlight Optimismus ist auch irrational, aber ist er deswegen schlecht?
    11 10 Melden
    • Denknach 09.10.2016 07:02
      Highlight Highlight Wenn du voller Optimismus Lügen verbreiten würdest, dann sicherlich.
      28 7 Melden
    • michiOW 09.10.2016 08:41
      Highlight Highlight Egal in welcher Absicht?

      Oder wenn ich es nicht wissen kann, aber daran glqube, dass es so ist?
      6 10 Melden
    • Stu83 09.10.2016 09:31
      Highlight Highlight Ja, egal in welcher Absicht. Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.
      9 4 Melden
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  • michiOW 09.10.2016 00:13
    Highlight Highlight Also der Grundtenor in den Kommentaren ist, dass glauben idiotisch ist und nur die wissenschaft gut.

    Statistisch gesehen sind Michaels schlechte Autofahrer. Wissenschaftlich bewiesen. Darf ich also nicht daran glauben, ein guter Autofahrer zu sein, da ich es ja nicht wissen kann und die Wissenschaft etwas anderes sagt?
    16 20 Melden
    • Denknach 09.10.2016 07:04
      Highlight Highlight Das soll Wissenschaftlich bewiesen sein? Klingt eher wie: Wer sex vor der Ehe hat muss das und das erleiden bla ^^
      15 8 Melden
    • michiOW 09.10.2016 08:47
      Highlight Highlight Zu deiner Frage: Ja, das ist es.

      Ich verstehe nicht, was das Ganze mit Sex vor der Ehe zu tun hat.

      Ach ja und ich finde, früher war dies sehr sinnvoll, denn Frauen hatten keinerlei Sicherheiten von Seiten des Liebhabers, wenn sie unverheiratet schwanger wurden.
      Da dies heute anders ist, ist es nicht mehr sinnvoll, aber wer dies so halten will, soll dies gerne tun.

      15 9 Melden
    • guby 09.10.2016 09:50
      Highlight Highlight @Michi: Michaels verursachen lediglich überproportional mehr Unfälle als z.B. Kevins. Das heisst aber nicht uweigerlich, dass du auch schlechter fährst. Es ist halt eine Verteilung, möglicherweise bist du am "guten" Ende davon. Das ist halt Statistik.
      14 1 Melden
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  • Tom Garret 08.10.2016 23:18
    Highlight Highlight Wissenschaft und Religion gehen schon miteinander. Es gibt viele Wissenschaftler die zB auf der Basis der Bibel forschen nur werden sie von den anderen (natürlich) nicht anerkannt.
    Zum Thema Schuld, die Menschheit würde erst dann merken dass nicht die Religionen am Schlechten Schuld sind, wenn es sie nicht mehr geben würde. Auch Kriege sind doch meistens nicht Religiöser Art, das wird nur so behauptet. 1. und 2. Weltkrieg, Vietnamkrieg, alle waren nicht aufgrund der Religion geführt worden. Es sind am Schluss die Menschen die schlechtes tun. Und dass nicht Religiöse besser sind sehe ich nicht
    25 17 Melden
    • Denknach 09.10.2016 07:05
      Highlight Highlight Du vergisst das Religion ein rein menschliches Produkt ist.
      17 11 Melden
    • Anker 09.10.2016 11:41
      Highlight Highlight Du vergisst dass ALLES ein menschliches Produkt ist, Sprache, Zahlen, Buchstaben, Glück, Fortschritt, unsichtbare Hände etc. ;-)
      6 6 Melden
    • Nevermind 09.10.2016 12:31
      Highlight Highlight Was für Forschungen nehmen die Bibel als Basis?
      7 2 Melden
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  • Oxymora 08.10.2016 22:45
    Highlight Highlight Also dieses reflexartige Religions-Bashing.
    Ist es voll aus der Luft gegriffen?
    Ich persönlich möchte Allen danken, die mit helfen,
    dass unsere Demokratie nicht in die Theokratie absäuft.
    Und ich finde Menschen mit Unverständnis für religiöse Strafen (z.B: kleine Mädchen für nichts steinigen) sind aufgeklärt. Freiheit vor Religion ist für das zivilisierte Zusammenleben höchstwahrscheinlich wichtiger als Religionsfreiheit.
    Wie gehts ab, wenn Religion Boden gewinnt?
    http://www.watson.ch/International/Afghanistan/537301124-Ruksanas-Tod-und-die-Taliban-–-Rekonstruktion-einer-Steinigung
    25 21 Melden
    • Lami23 09.10.2016 19:58
      Highlight Highlight Das ist was der Mensch aus der Religion macht, nicht die Relegion selbst. Sonst würde hier ja auch gesteinigt. Gäbe es keine Religion, der Mensch würde schon einen anderen Grund finden, grausam zu sein.
      7 6 Melden
  • Baba 08.10.2016 22:30
    Highlight Highlight Starker Kommentar, Herr Ramezani. Danke für Ihre Stellungnahme!
    46 40 Melden
  • Stefan Wagner 08.10.2016 21:37
    Highlight Highlight … Wenn man all das, was wahrscheinlich historisch falsch ist, aus den Schriften tilgt, und den Gläubigen reinen Wein einschenkt, also etwa den Christen, dass es einen Jesus Christus vielleicht nie gegeben hat, dann möchte ich sehen, wie viele dann noch glauben wollen.
    Religion kanalisiert Wunschdenken, Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexe - wer die rationalen Erklärungen, woher die Religion kommen könnte, wenn nicht von Gott, erst mal angehört hat, der soll ruhig weiterglauben.
    Wer die rationalen Argumente nicht hören will, der wird weiter genervt werden.
    35 32 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:59
      Highlight Highlight Ich ersetze ein Wort in Deinem Satz:
      "Kapitalismus kanalisiert Wunschdenken, Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexe"
      Passt meines Erachtens bestens ohne Religion zu brauchen, denn es geht um Glauben:
      Glauben an Gott und Götter
      Glauben an Wachstum
      Glauben an freie Marktwirtschaft die es ja nicht ist.
      Und der Schlusssatz passt dann auch:
      Wer die rationalen Argumente nicht hören will, der wird weiter genervt werden.
      Wir sind auf dem Weg ein Dogma durch ein anderes zu ersetzen.
      20 7 Melden
  • Stefan Wagner 08.10.2016 21:31
    Highlight Highlight Zum Untersch. Wissen und Glauben: Jahrhundertelang glaubten Christen, Gott habe die Welt in 7 Tagen geschaffen. Die 3 Buchreligionen entstanden auch, bevor es überh. Wissenschaft gab. Als Disziplin des Geistes um den eigenen Vorurteilen zu entgehen ist sie erst entwickelt worden. Dank ihrer überzeugenden Erfolge glauben heute viele Religiöse nicht mehr an die bibl. Schöpfg.
    Dag. hat sich noch kaum rumgesprochen, dass König David, Abraham und Moses keine hist. Gestalten sind, dass es den Auszug aus Äg. wohl nie gegeben hat. Die Widerspr. der chr. Evang. werden in der Kirche nicht thematisiert.…
    18 16 Melden
  • Stefan Wagner 08.10.2016 21:25
    Highlight Highlight Was soll das überhaupt sein, emotionale Intelligenz? Und wie stellt man fest, dass diese in religiösen Menschen gehäuft vorkommt? An den unmenschlichen Handlungen der Mutter Theresa?
    Ist die Floskel von der emotionalen Intelligenz nicht einfach eine Trostformel für die, die an klassischer Intelligenz wenig vorzuweisen haben?

    Auf diesem Gebiet ist der Artikel schon mal ziemlich schwach, und ich erwarte auch nicht, dass hier eine Klärung kommen könnte.
    36 23 Melden
    • Nevermind 09.10.2016 18:36
      Highlight Highlight Ähhm. Nutzen nicht gerade Religionen den Glauben um Menschen zu manipulieren?

      Zitat Wikipedia:
      Emotionale Intelligenz ist ein von John D. Mayer (University of New Hampshire) und Peter Salovey (Yale University) im Jahr 1990 eingeführter Terminus. Er beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen.
      7 0 Melden
  • Franz0506 08.10.2016 21:21
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Ramenzani

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Offenbar hat er auf Watson keine grosse Wirkung, wenn einige Stunden später Herr Hugo Stamm seinen Bashing-Hammer gegen gläubige Menschen hervorholt.
    Aber es war ein guter Versuch.
    Vielleicht ist Watson ja auch nicht gar nicht interessiert an Lesern, die Glauben.
    41 27 Melden
  • Nevermind 08.10.2016 20:17
    Highlight Highlight Whenever live gets you down Mrs. Brown
    Play Icon
    7 0 Melden
  • cleo the leo 08.10.2016 20:11
    Highlight Highlight Thumbs up Kian! 👍 Das summiert, was mir beim Lesen der letzten x Artikel zum Thema Religion im Kopf herumgegangen ist. Religion wie Wissenschaft, politisch (extreme) Strömungen etc. können zum Guten wie auch zum Bösen dienen.
    29 27 Melden
    • guby 09.10.2016 09:57
      Highlight Highlight Wissenschaft ist keine "politische Strömung"...
      13 6 Melden
    • cleo the leo 09.10.2016 16:57
      Highlight Highlight Darum auch etc. als Aufzählung - weil ich auf verschiedene Funktionssysteme hinauswollte 🙈😄
      3 2 Melden
  • Maracuja 08.10.2016 20:05
    Highlight Highlight Obwohl selbst gläubig bin ich der Meinung, dass Religion/Glaube genauso kritisiert werden darf/soll wie Parteien/politische Überzeugungen. Nach all den grausamen religiösen Irrwegen der Vergangenheit scheint es mir sogar lehrsam/wichtig für Anhänger von Religionen zu begreifen, dass man nicht über anderen steht, sondern genauso kritisiert werden darf wie jedermann. Wobei für mich nicht jede Religionskritik Respekt verdient, wer gläubigen Menschen eine Hirnlappenstörung attestiert und sich dabei hinter Wissenschaftler versteckt, die das angebl. gesagt haben sollen, der betreibt eher Bashing.
    31 3 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:32
      Highlight Highlight Ich bin auch der Meinung dass man jede Bewegung also auch die Religion kritisieren darf, ja und auch soll. Was ich falsch finde ist die der ewige Zwang vieler den Beweis dass es einen Gott gibt zu verlangend zu fordern und wenn dieser nicht erbracht wird, diese Gläubigen als dumm und unwissend zu erklären.
      Wir haben viele Arten von Glauben; da wäre zB der Glaube an die Wachstumstheorie als Basis unserer Wirtschaft. Fragt da einer nach der Unterlegung dieses Glaubens, besser nicht, denn dieser ist schon mathmatisch widerlegt: in einer endlichen Umgebung gibt es kein unendliches Wachsen.
      23 6 Melden
    • guby 09.10.2016 10:01
      Highlight Highlight @FrancoL: Ich glaube kaum, dass überhaupt jemand ernsthaft an die Wachstumstheorie glaubt. Es geht doch lediglich darum, wie den religiösen Führern auch, das Volk ruhig zu stellen um sich seine Taschen füllen zu können. Dabei hoffen, dass das System noch nicht am Ende angelangt ist bevor man selbst richtig geil abzocken konnte.
      5 3 Melden
    • Michael Mettler 09.10.2016 10:19
      Highlight Highlight @guby: schreiben sie über religiöse oder kapitalisten?
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lord_Mort 08.10.2016 19:32
    Highlight Highlight Mich stört die Argumentation, dass Wissenschaft und Religion nicht überlappende Wissensgebiete seien (engl. NOMA). Die Frage ist, wo zieht man dann die Grenze. Hat dann die Esoterik oder Ähnliches auch ein eigenes Wissensgebiet, wo die Wissenschaft bzw. die Religion nicht mitargumentieren kann? Wenn nicht, frage ich mich, wie dann die Religion zu dieser Sonderstellung kommt, bzw. auf was für Argumenten basiert die Annahme, diese beiden Wissensgebiete (Religion und Wissenschaft) würden sich nicht überlappen?
    12 5 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 20:16
      Highlight Highlight Das ist die Lizenz zur Faktenfreiheit im eigenen Paradiesgärtchen. Praktisch!

      In der Wissenschaft müsste Unbewiesenes als solches deklariert werden und ich kann mir nicht vorstellen, wie der Papst von der Theorie der unbefleckten Empfängnis sprechen könnte, wo er doch der Fels ist, auf dem ER seine Kirche gebaut hat.
      24 5 Melden
  • joséklopp 08.10.2016 18:33
    Highlight Highlight Nein, am Glauben und der Religion per se störe ich mich nicht. Jedoch blendet Herr Ramezani aus, dass Religion am Ende stets ein Instrument der Macht und der Herrschenden war. (Opium fürs Volk, siehe Marx/Lenin: Akzeptanz der irdischen Repression, für das himmlische Paradies. Eroberungszüge und erzwungenes Konvertitentum gingen in der Geschichte der Menschheit einher. Im Namen der Religion wurde gemordert und gefoltert - wie im Namen jeder anderen, bspw. nationalen oder kommunistischen Ideologie. Sie ist nichts anderes. Sie teilt in Wir und Sie, in Wahr-Unwahr - und dann wird es gefährlich.
    24 9 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:35
      Highlight Highlight Welche Bewegung die an der Macht war und ist bedient sich nicht der Macht für ihre Belange? Welche Macht unterdrückt nicht? Beim Versuch diese aufzuzählen dürfte die Liste sehr kurz ausfallen. Wir Menschen neigen dazu Macht zu missbrauchen!
      10 5 Melden
    • michiOW 08.10.2016 23:49
      Highlight Highlight Sie haben Recht, Glaube wird als Vorwand missbraucht, aber wenn es nicht der Glaube ist, ist es was anderes.
      5 6 Melden
  • MR .Z 08.10.2016 18:33
    Highlight Highlight Löscht den Artikel er erzeugt nur Wut und Trauer in alle Lager.
    Manchmal ist es besser weniger zu sagen als alles zu bemängeln.
    3 61 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:25
      Highlight Highlight @MR .Z: lasst die Zweifler schweigen, sprach der Pontifex.

      MR .Z, die Suche nach der Wahrheit fordert Opfer. Es ist schon zur genüge bewiesen, dass es nicht Religionen sind, dafür ist unser Verständnis von der allgemeinen Existenz inzwischen zu gross, wenn man es denn anerkennen möchte.
      8 6 Melden
    • guby 09.10.2016 10:04
      Highlight Highlight Ohren zuhalten und "lalala" summen ist nie die Lösung. Sonst bleibt die Gesellschaft stehen. Diskussionen sind nötig und wichtig!
      15 0 Melden
  • Angelo C. 08.10.2016 18:32
    Highlight Highlight In gar Manchem hatten und haben Kian und ich unterschiedliche Ansichten, politisch und weltanschaulich.

    Hier aber darf ich ihm einmal freimütig gratulieren, die absolut richtigen Worte gefunden zu haben, und dies von A bis Z. Würde ich so unterschreiben, eine ausgewogene und tiefgründige Betrachtungsweise.

    Dass Extremisten in ihrem Wahn zu bedauern sind, oder gegebenenfalls auch hassenswert sein können, ist unbestritten, aber die Suche nach Wahrheit und dem Sinn des Lebens zu grundsätzlich zu kritisieren ist armselig...

    Im schliesse mich daher weitgehend dem Votum Draculuis von 17:04 an 👏
    34 25 Melden
    • FrancoL 08.10.2016 21:36
      Highlight Highlight Ja und schon wider einmal sind wir ganz gleicher Meinung, das mag wohl an unserem Alter liegen. ;-)
      9 5 Melden
    • Maett 08.10.2016 23:23
      Highlight Highlight @Angelo C.: "aber die Suche nach Wahrheit und dem Sinn des Lebens zu grundsätzlich zu kritisieren ist armselig" - dann aber zu einem Artikel zu gratulieren, der den Dogmatismus verteidigt, ist unlogisch.

      In dogmatischen Glaubensvorlagen (sprich Religionen) kann man weder den Sinn des Lebens, noch die Wahrheit finden, da diese Konstrukte durch den geringsten Zweifel zerstört werden können - deshalb ist Zweifel oft auch verboten und geächtet.

      Es gibt pragmatische Glaubensbilder, an die man sich halten kann - die erklären einem aber nicht die Welt, das muss man schon selber erledigen.
      16 10 Melden
    • guby 09.10.2016 10:05
      Highlight Highlight Danke Maett.👍
      5 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 08.10.2016 18:31
    Highlight Highlight Danke Kian!
    Ich bin ja auch Atheist, war auch eher gegen Religion, das hat sich aber geändert, als ich das gelesen hatte:
    "... Faktisch gab es in Ländern, in denen sich die Inquisition durchsetzen konnte, eine viel geringere Anzahl an Hexenprozessen, und auch die Folter war eingeschränkt ..." (https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung - seeehr lesenswert!)
    Mittlerweile habe ich grossen Respekt vor den Weltreligionen - andernorts werden heute noch "Hexen", Albinos verfolgt, Behinderung als Strafe Gottes betrachtet, aber nicht von Christen, Muslimen, Juden oder Buddhisten.
    23 28 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.10.2016 00:57
      Highlight Highlight Dong
      Lies doch bitte den ganzen Artikel, bevor du hier ein Loblied auf die Weltreligionen singst.
      Da wo sich die "Inquisition durchsetzen konnte" gab es zwar weniger Hexenprozesse, dafür umso mehr Häretikerprozesse. Welch grausame Rolle die Inq. zum Beispiel in Spanien spielte, müsstest du dir auch noch antun um ein abgerundeteres Bild zu erhalten.
      Und wer hat den Leuten wohl den Teufelsglauben eingeredet, wer?
      18 2 Melden
  • Hirnwinde 08.10.2016 17:46
    Highlight Highlight Nein! Religionen gebührt keine Achtung.
    Den Menschen gebührt Achtung. Jedem!
    39 14 Melden
    • Kian 08.10.2016 18:16
      Highlight Highlight Wirklich jedem? Auch überzeugten Christen, Juden, Muslimen, Buddhisten, Hindus?
      40 34 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 18:34
      Highlight Highlight Achten überzeugte Christen, Juden, Muslimen, Buddhisten, Hindus denn einander und auch den "Gottlosen"?
      37 10 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:39
      Highlight Highlight @Kian: Ja natürlich! Sie können ja nichts dafür, dass ihnen ihre Eltern so einen Unfug eingebleut haben.
      Was man sich als Kind aneignet, "sitzt" für den Rest des Lebens.
      Diese Indoktrination in der Kindheit ist übrigens auch der Fortpflanzungsmechanismus der Religionen. Gibt man die Religion nicht an die Kinder weiter, stirbt sie aus. Denn als Erwachsener findet kaum einer zum Glauben.
      Allerdings würde ich schon sagen, dass manchen Menschen nur eine eingeschränkte Achtung zusteht. Den Menschen, die andere Menschen unterdrücken, verfolgen, verletzen und töten.
      33 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • El_Sam 08.10.2016 17:39
    Highlight Highlight Ok, naxh diesem stilvollen und gut formulierten artikel von herrn ramezani will ich mir die kommentare nicht antun.
    Deshalb nur: BRAVO!! gelungener artikel
    35 50 Melden
    • biosignalinator 08.10.2016 18:30
      Highlight Highlight Ich kann mich dem nur anschliessen! Mit dem Unterschied dass ich die Kommentare gelesen habe und feststellen muss, dass manche Gedankengänge ziemlich intolerant und oberflächlich sind.
      Lieber Kian, Dein Ansatz war gut - aber das Bashing geht leider weiter.
      17 17 Melden
  • Lord_ICO 08.10.2016 17:28
    Highlight Highlight Mein grösstes Problem mit Religionen ist vor allem, dass sie sich immer als die moralische Instanz aufspielen. Beobachten wir die Schweizer Politik, in der die CVP krampfhaft versucht in einigen ihrer Gesetzvorschläge, christliche Ideologien einzubringen. So lange sich die Religion nicht aus unseren Staatsorganen raushält, nehme ich mir auch raus diese zu kritisieren.
    Hinzu kommt, dass ich als Atheist keinen religiösen Menschen beleidige oder ihn zu drehen versuche, jedoch schon von einigen religiösen Menschen stark beleidigt wurde, bis hin zum Mobbing. Soviel zu aggresiven Atheisten.
    59 4 Melden
    • michiOW 09.10.2016 00:03
      Highlight Highlight Du sollst/darfst die Religion auch kritisieren, wenn es weder CVP/EVP gäbe. Dies gehört zu einer Demokratie.

      Aber die christlichen Werte gehören zur Schweiz und die CVP will nicht die 10 Gebote in die Verfassung bringen, also lass mal die Kirche im Dorf bitte;)
      3 14 Melden
    • manhunt 09.10.2016 13:20
      Highlight Highlight @michiOW: "Aber die christlichen werte gehören zur Schweiz". welche werte genau? erzähl mal.
      7 1 Melden
    • michiOW 10.10.2016 00:17
      Highlight Highlight Die Moral.

      Die moralischen Werte und die Sittlichkeit.

      0 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 08.10.2016 17:21
    Highlight Highlight «Ein aufgeklärter Mensch weiss, ein religiöser glaubt ‹nur›». Natürlich stimmt das so nicht. Das Gegenteil von Glaube ist Unglaube, das Gegenteil von Wissen ist Unwissen. Wer umgangsprachlich «glaubt», geht von einer Wahrscheinlichkeitsvermutung aus, vermutet also zu wissen. Religiöse Menschen «vertrauen in/auf [etwas Übersinnliches]».

    Rel. Glaube und Wissen sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. So sollte man auch nicht eine Überlegenheit herauslesen wollen (oder andere abstruse Vergleiche), wenn man einen Absatz vorher feststellt, man ende damit in einer Sackgasse.
    26 7 Melden
  • Denverclan 08.10.2016 17:12
    Highlight Highlight Wissen, Glauben, Kirche, Religion, Islam, Christen, Katholiken, Protestanden, Hindu.....was auch immer, es geht nicht darum etwas zu verteufeln oder zu beseitigen. Es geht darum, dass jeder Mensch für sich selbst und gegenüber seinem Nächsten Respekt und Anstand lebt.....dazu gehört die Liebe und das Loslassen des egoistischen Denkens und Handelns. Arbeit für jeden und jede Einzelne/n. Wir scheitern immer wieder an uns selbst. Es nützt niemandem etwas wenn er einer Religion angehört, aber die Grundelemente nicht lebt! Lieber einen Atheisten der handelt als ein Glaubender der nur missioniert.
    32 4 Melden
  • dracului 08.10.2016 17:04
    Highlight Highlight Wenn ich hier die Kommentare lese, dann überkommt mich das Gefühl, dass die Wissenden den gedanklichen Tiefgang einer Regenpfütze haben. So geht eigentlich weder Wissen, noch Glauben ... Uns Menschen zeichnet aus, dass wir uns mit Fragen des Lebens beschäftigen und um Erkenntnis ringen und uns nicht vorschnell auf eine Seite begeben, um einen Punktesieg zu erreichen. Sowohl Wissen, wie Glauben töteten die philosophische Begegnung. Heute regieren die Moralisten und das Denken hat Pause. Ich finde Kians Gedankenanstoss top - es ist ein Anfang und genau davon bräuchten wir mehr!
    48 40 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 17:18
      Highlight Highlight "dass die Wissenden den gedanklichen Tiefgang einer Regenpfütze haben" währenddessen die Glaubenden sich die Welt in den schönsten Farben zusammenphantasieren können...

      Für mich ist hier die Frage: weshalb eingentlich dieser "Aufschrei" vom Religionsbashing, wenn die Glaubenden ihre Erfüllung gefunden haben? Werden die Zweifel nur überwunden, wenn alle an das Gleiche glauben?

      Aha. Jetzt kommt das Problem: welches ist der einzige wahre Glauben?
      48 11 Melden
    • Danyboy 08.10.2016 17:30
      Highlight Highlight Stimmt schon, nur habe ich einen etwas anderen Blickwinkel: Sich mit den grossen Fragen des Lebens zu beschäftigen ist menschlich. Die meisten Gläubigen leben aber nach einer Religion, nach der sie erzogen und kulturell geprägt wurden. Nicht aus einer Wahl heraus. Der Weg des Glauben ist, entgegen Kians Sicht, meines Erachtens der wesentlich einfachere Weg.
      Was den "Tiefgang" betrifft, kann ich das gleiche wie du sagen, allerdings in Bezug auf die Strenggläubigen und Freikirchler aus meinem Bekanntenkreis...
      29 7 Melden
    • Danyboy 08.10.2016 17:39
      Highlight Highlight Steely Dan:
      Korrekt, Religionen sind im wesentlichen immer und immer wieder kritikfeindlich und totalitaristisch/absolutistisch.
      Natürlich ist es absurd, wie Kian andeutet, dass Glauben und Religion "an allem Schuld ist". Ich bezweifle, dass die Welt zwingend ein besserer Ort wäre ohne Glauben. Und dennoch gibt es Tausend Gründe, Religionen und Glauben kritisch gegenüber zu stehen. Übrigens sollte wir ja nicht vergessen, dass wir als "normale" Bürger solche Kritik historisch erst seit kurzem überhaupt ungestraft äussern dürfen...
      18 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 08.10.2016 17:00
    Highlight Highlight Unverständnis legen die abrahm. Religionen seit Jahrhunderten an den Tag, weil sie nicht akzeptieren können oder wollen, dass andersdenkende Menschen damit in Ruhe gelassen werden möchten. Es geht dabei nicht um lapidares Kirchengeläut oder penetrante Mission, sondern um gesamtgesellschaftl. Einfordern von Privilegien, vor allem aber oft um eine religiöse Argumentation (z.B. beliebt: «…wir leben in einem christlichen Land…»), obwohl Religion etwas zutiefst Persönliches/Privates ist. Mir ist die Religionsfreiheit sehr wichtig, für alle, jedoch ist sie ein persönl. Recht.
    35 7 Melden
    • michiOW 09.10.2016 00:08
      Highlight Highlight Ein kleiner Gedankenanstoss:
      Religionsfreiheit wird von allen Seiten als Argument benutzt, aber von allen anders interpretiert. In den USA zeigt soch der Gegensatz zur europäischen Religionsfreiheit extrem.

      Vielleicht sollte man die Religionsfreiheit mal genau definieren.
      2 5 Melden
    • amRhein 09.10.2016 09:51
      Highlight Highlight @michiOW: sollten wir in den Schulen den Kreationismus auch integrieren, wie das in den Staaten teilweise gemacht/befürwortet wird? Oder sollten wir wie in England Scharīʿagerichte zulassen? Oder sollte man die Religionsfreiheit soweit relativieren, dass, wer will, alles mit seiner Religionsfreiheit begründen und entsprechendes Recht anwenden darf? Etwa so, wie es die OIC-Staaten in ihrer «Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam» verstehen, in der die Scharīʿa als alleinige Grundlage der Menschenrechte definiert wird? Ein kleiner Gedankenanstoss.
      6 2 Melden
    • michiOW 09.10.2016 11:55
      Highlight Highlight Ich will auf keinen Fall eine solche "Religionsfreiheit" wie in den USA.

      Ich wollte nur darauf hinwtisen, dass die Religionsfreiheit teilweise ziem ich frei interpretiert wird leider.

      Ich definiere Reliogionsfreiheit so:
      Jeder darf seine Religion frei ausüben, solange er damit die Sicherheit und Privatsphäre tangiert. Keine Religion ist grundsätzlich verboten (Radikale Ableger, welche die Sicherheit gtfährden, sollten verboten werden dürfen).

      So interpretiere ich die Religionsfreiheit grundsätzlich.
      2 4 Melden
  • Danyboy 08.10.2016 16:54
    Highlight Highlight Respekt für Gläubige? Ja, durchaus. Wer an etwas glauben will, soll das tun.
    Das Argument, dass Glauben aber schwieriger sei als "wissen", ist doch eher schwachbrüstig und amüsant. Und es auch noch als emotionale Intelligenz abzugrenzen? Na ja... Es ist historisch und auch heute noch wohl wesentlich schwieriger, der Ratio zu folgen. Denn letztlich ist es wahnsinnig viel einfacher, die Welt durch Glauben zu erklären und durch Glauben einen Sinn in so vielem zu sehen. Massiv einfacher...
    54 10 Melden
    • Danyboy 08.10.2016 17:44
      Highlight Highlight Übrigens kann ich durchaus sagen, dass diese Ansicht auch auf persönlichen Erfahrungen beruht. Als Katholik erzogen, war das Leben im Schoss einer Kirche und eines Glaubens rein gefühlsmässig vielleicht schon geborgener, die Sicht auf die Welt und deren Sinn "ruhiger". Die Abkehr vom Glauben ist da geistig und was zb die Sinnfrage (Bedeutungslosigkeit/Kleinheit des Individuums) meines Erachtens ein anspruchsvoller Gang.
      18 1 Melden
    • guby 09.10.2016 10:11
      Highlight Highlight Dem kann ich nur beipflichten, ist mir genau so ergangen. Nur als Protestant.
      3 1 Melden
  • Kian 08.10.2016 16:53
    Highlight Highlight Ich muss feststellen, dass einige nicht sehr aufmerksam lesen. Ich schreibe: «Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.»
    Ich schreibe nicht: «Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es zu wissen, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.»
    Beispiel: Können wir wissen, ob es einen Gott gibt? Die Antwortet lautet nein. Es trotzdem aus Überzeugung zu glauben, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz.
    34 69 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 17:05
      Highlight Highlight Es ist nicht intelligenter, etwas zu glauben, was man gar nicht wissen kann, als etwas zu glauben, was man wissen könnte. Das eine ist eine schlichte Annahme, die im Falle von Religion jeder Logik widerspricht, das andere ist reine Faulheit bzw. Desinteresse.
      60 18 Melden
    • amRhein 08.10.2016 17:55
      Highlight Highlight @Kian: Ich hab keine Ahnung, was du unter «emotionaler Intelligenz» genau verstehst, aber in etwas Übersinnliches, von dem man keinerlei konkrete Vorstellung, ja noch nicht einmal eine Ahnung haben kann, zu vertrauen ist das eine. Dies aber als ein Akt von emotion. Intelligenz zu bezeichnen ist deshalb falsch, weil Glaube nichts mit Vernunft zu tun hat. Vor allem aber auch deshalb, weil Über-Sinnliches per se jenseits jeder Emotion und Wahrnehmung weder verfügbar noch erfassbar ist. Vertrauen (glauben) kann man in *alles* haben, nur ist das immer klug?
      25 3 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 17:55
      Highlight Highlight Nein, ist es nicht. Ihr Gottesglaube wurde Ihnen in der Kindheit eingepflanzt. Sie vollbringen keinerlei Leistung dabei. Kinder glauben, was Erwachsene ihnen erzählen, weil das ein evolutionärer Vorteil ist.
      Wenn die Eltern erzählen Zeus ist der einzig wahre Gott, werden die Kinder an Zeus glauben. Wenn die Eltern erzählen, Jahwe wäre der einzig wahre Gott, werden die Kinder an Jahwe glauben. Wahrscheinlich für den Rest ihres Lebens.

      An einen Gott zu glauben, ist deswegen ein Akt emotionaler Ignoranz gegenüber den Fakten.
      29 5 Melden
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  • Elvenpath 08.10.2016 16:48
    Highlight Highlight Ich muss hier noch mal nachlegen, weil mich die Gleichsetzung von Atheisten und Kommunisten echt wütend macht.
    Ich würde das schon als religiös-fundamentalistische Hetze bezeichnen.
    Herr Ramezani soll bitte zur Kenntnis nehmen, dass es bisher keinen freiheitlichen, atheistischen Staat gegeben hat, weil außer dem Kommunismus keiner die Macht der Religionen brechen konnte.
    Aber wir arbeiten dran! Länder wie Norwegen oder Island sind schon mehrheitlich atheistisch. Und völlig friedlich, human und sozial. Und die Menschen da sind glücklich. Auch, wenn es nicht in Ihr Weltbild passt, Herr Ramezani!
    57 14 Melden
    • Ratchet 08.10.2016 17:09
      Highlight Highlight Eine Gleichsetzung von Atheisten und Kommunisten fand nie statt.
      Herr Ramezani hat schlicht und einfach die einzigen Beispiele aufgezählt, wo die Regierung tatsächlich versucht hat, die Religion aus der Gesellschaft zu verbannen.
      Kommunismus wurde nur als Beispiel für ein Religionsverbot erwähnt. Eer Glaube und Religionen können kaum abgeschafft werden, ohne dass der Staat totalitär regiert und es mit einer neuer Ideologie ersetzt.
      Länder wie Norwegen oder Island sind liberal. Religionen sind dort nicht verboten.
      16 8 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:27
      Highlight Highlight Dann solls endlich ein Paar solcher Staaten geben wo ihr alle in Frieden leben könnt.
      Aber halte euer maul mal es nervt langsam.
      2 20 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 17:29
      Highlight Highlight Ein Staat der Religion verbietet kann kein freiheitlicher Staat sein. Es geht bloss darum den Atheismus als gleichgestellte Lebenseinstellung zu akzeptieren und den Religionen keine Sonderrechte einzuräumen. Zum Beispiel sollte es untersagt sein zu behaupten man sei im Besitz der einzigen und absoluten Wahrheit. Das ist nämlich das extrem Störende an den abrahamitischen Religionen. Sie lassen neben sich keine anderen Lebensentwürfe zu, ausser sie werden mit Gewalt dazu gezwungen
      21 2 Melden
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  • Jason84 08.10.2016 16:39
    Highlight Highlight Ich habe selten einen sinnfreieren Artikel gelesen. Tut mir leid aber wie kann man haltlosen Glauben über fundiertes wissen stellen und das ganze auch noch als emotionale Inteligenz bezeichnen? Dann setzt der Autor Atheisten mit Kommunisten gleich als würde das voneinander abhängen. So viel geballten schwachsinn in einen Artikel zu bringen ist allerdings eine Leistung. Religionen schränken ein, grenzen aus, bremsen fortschritt und werten Menschen unterschiedlich. Wissenschafft, gleichstellung der Frauen, tolleranz, uvm. mussten gegen Religionen durchgesetzt werden.
    68 19 Melden
    • Griffin 08.10.2016 17:12
      Highlight Highlight Willkommen im Boot, es nervt übrigens auch wenn man Kommunisten mit Diktatoren gleichsetzt.
      15 8 Melden
  • rodolofo 08.10.2016 16:16
    Highlight Highlight Das wissenschaftliche Denken tendiert dazu, sich in den Details zu verheddern, da es in einer Art von Perfektionismus alles genau wissen will.
    Gleichzeitig tauchen im Verlaufe von Entdeckungen immer neue Fragen und Theorien auf, ohne dass alle früheren Fragen abschliessend beantwortet werden konnten.
    Das literarische Denken wiederum begnügt sich damit, zu beobachten und zu erspüren.
    Es verarbeitet die Erlebnisse des Lebens, ohne zu moralisieren, oder zu bewerten.
    Das religiöse Denken dagegen ist ein streng moralisierender und bevormundender Teil des Erziehung-Systems und der Macht-Strukturen.
    17 9 Melden
  • Hans Jürg 08.10.2016 16:10
    Highlight Highlight Soso. Glauben verdient unseren Respekt. Wieso? Gläubige respektieren ja keine Andersgläubige und schon gar keine Nichtsgläubige. Denn falls ja, würden sie ja ihren eigenen Glauben verraten.
    Ich als Nichtgläubiger akzeptiere, dass es Menschen gibt, die an irgend etwas Übersinnliches glauben, weil sie es entweder nicht besser wissen oder brauchen, um einen Sinn in ihrem Leben zu haben. Aber respektieren kann und will ich das nicht.
    53 28 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:43
      Highlight Highlight Momentan werden deines gleichen von Minderheiten nicht akzeptiert, stell dir vor es wäre die Mehrheit.
      Einfach unnöttig provozieren, einer seite jammert und zeigt mit den Finger auf den bösen Glauben auf der anderen seite macht ihr die gleichen fehler.

      3 11 Melden
    • The Origin Gra 09.10.2016 00:02
      Highlight Highlight Ich Respektiere Andersgläubige.
      Mir ist egal an was jemand Glaubt oder nicht.
      Menschen sind weder an ihrem Aussehen, ihrer Ethnie noch Religion zu Bewerten.
      Jeder Mensch soll tun und lassen was er will, solange er anderen nicht in irgend einer Art und Weise schadet.
      Ich bin diesbezüglich sehr Liberal obwohl ich Evangelisch Reformiert bin.
      Und Nein, wer nichts Glaubt Whatever landet nicht in der Hölle ;) Ich Glaube an einen Gütigen Gott, der keinen Einfluss im Diesseits hat oder haben will.
      3 4 Melden
  • Jaromir 08.10.2016 16:04
    Highlight Highlight Wir Menschen müssen einfach für alles eine Erklärung finden. Somit ist ein Gottesglaube für viele ein Hirngespinnst und unmöglich.

    Ich habe Kopfschmerzen. Liegt am Föhn.
    Ich habe schlecht geschlafen. Vollmond.
    Ich habe Gelenkschmerzen. Liegt am Föhn/Biese.

    Nehmen wir an, wir seien jetzt in China und haben unerklärlich Kopfschmerzen. Da können wir es nicht mit dem Föhn erklären. Trotzdem bin ich mir sicher, dass ein Chinese mir ein Phänomen nennen kann, dass mir meine Kopfschmerzen erklären kann.
    5 9 Melden
    • Citation Needed 08.10.2016 16:39
      Highlight Highlight Föhn kann schon Kopfweh auslösen. Really. Hat mir mal ein Geographielehrer erklärt und es leuchtet ein. Nach einem Knochenbruch spüre ich eine Zeit lang Wetterwechsel an jener Stelle, sofern die mit veränderten Druckverhältnissen einhergingen. Aber damit, dass wir immer Erklärungen suchen, hast Du auf alle Fälle recht.
      12 0 Melden
    • Jaromir 08.10.2016 17:02
      Highlight Highlight Ging aus meinem Statement nicht heraus, aber ich stimme jenen Erklärungen durchaus zu. Habe mich auch mit den Druckverhältnissen beschäftigt und finde es eine logische Erklärung.
      Ich wollte mehr den Drang nach wissenschaftlichen Erklärungen herausstreichen.
      2 0 Melden
    • Citation Needed 08.10.2016 17:16
      Highlight Highlight Alles klar! dann geb ich Deinem Post 10/10! ;-)
      3 0 Melden
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  • Kstyle 08.10.2016 16:04
    Highlight Highlight Berechtigte kritik an der religion ist gut und sollte auch erlaubt sein. Ich denke glaube und religion ist nicht das selbe und am glauben wird relativ wenig kritik ausgeübt. Glauben ist etwas gutes die frage ist was da sind wir bei der religion.
    17 12 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 16:51
      Highlight Highlight Wieso soll Glaube etwas Gutes sein?
      Warum soll die feste und unerschütterliche Überzeugung, dass ein antiker Mythos einer untergegangenen Kultur aus dem nahen Osten die absolute Wahrheit darstellt, etwas Gutes sein?
      23 6 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:45
      Highlight Highlight Untergagene Kultur? Naja lieber eine kultur als leer zu sein.
      3 12 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 18:23
      Highlight Highlight MR .Z: Aha. Und Atheisten sind nach Ihrer Meinung "leer"?
      Meinen Sie wirklich, dass es außerhalb der Religion keine Kultur und keine Werte gibt?
      Dann haben Sie nicht die geringste Ahnung, oder sind komplett verbohrt.
      13 2 Melden
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  • Elvenpath 08.10.2016 15:59
    Highlight Highlight Oh, je, viel zu wenig Platz um so viel Unsinn zu besprechen.
    1. Religion verdient keinen Respekt. Keine Ideologie verdient Respekt. nur Menschen verdienen Respekt.
    2. Religiöser Glaube kann sich nicht der Wissenschaft entziehen. Die Wissenschaft belegt zum Beispiel ganz klar, dass die meisten Geschichten aus der Bibel unwahr sind.
    3. Dass es keinen Beweis für einen Gott gibt, ist sehr wohl ein massiver Beleg, dass es keine Götter gibt.
    4. Ohne Wissen zu glauben, ist nur die Folge religiöser Indoktrination in der Kindheit und keine besondere Leistung und schon gar keine emotionale Intelligenz
    102 34 Melden
    • Dan Ka 08.10.2016 16:11
      Highlight Highlight Word!
      25 8 Melden
    • Adrian Habegger 08.10.2016 16:30
      Highlight Highlight Ohne Wissen zu Glauben ist extrem gefährlich und möchte hier einige Beispiele nennen: Klimawandelskeptiker, Raucher, Sportabstinenzler, Nazis und ihre Gefolgschaft, Sekten, Hexenverbrennung und verfolgung.... Weshalb nochmal sollte Glauben dem Wissen höher gestellt werden?
      25 2 Melden
    • Wehrli 09.10.2016 21:10
      Highlight Highlight Aber du weisst, wer deine Mama ist oder? Hast den Geburtsschein gecheckt oder? Oder glaubst bloss Sie sei deine Mama, weil das alle sagen? Small world for simple people.
      0 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elvenpath 08.10.2016 15:59
    Highlight Highlight 5. Den Kommunismus als Beleg für eine (schlechte) Welt ohne Glaube zu nehmen ist einfach nur unseriös und dumm.
    Der Kommunismus war eine repressive Ideologie, die man nicht dem Atheismus anhängen kann. Als ob jeder Atheist Kommunist wäre. So ein Schwachsinn tut schon echt weh.
    Hier in Europa haben wir die unreligiöseste Zeit der Geschichte und wir haben die meiste Freiheit.
    Herrn Ramezani empfehle ich das Buch "Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas" von Daniel Everett. Es handelt von einem indigenen Stamm im Amazonas, die an keine Götter glauben.
    51 16 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 17:04
      Highlight Highlight Sollte natürlich heißen: "im Amazonasgebiet" und nicht "im Amazonas"
      ;-)
      6 0 Melden
  • Knut Knallmann 08.10.2016 15:57
    Highlight Highlight Ich reagiere tatsächlich mit Unverständnis auf religiöse Menschen und die Religion an sich. Mit der Wissenschaft haben wir als Menschheit selbst die Möglichkeit erschaffen, die Welt auf eine logische Art und Weise zu erklären. Wieso im Leben nach hinten in religiöse Bücher blicken, wenn man auch nach vorne zu neuen Erkenntnissen (Wissenschaftlich, ethisch, gesellschaftlich, etc.) schauen kann?
    Abgesehen vom Inhalt mag ich auch den Aufbau des Artikels nicht. Er fühlt sich irgendwie zusammenhangslos an. Zudem wird auf durchaus debattierbare Aspekte meiner Meinung nach zuwenig eingegangen...
    47 12 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 16:41
      Highlight Highlight Um genau zu sein: Das Christentum hat uns 1000 Jahre lang zivilisatorischen und technologischen Rückschritt bzw. Stillstand gebracht, der erst mit der Aufklärung durchbrochen wurde.
      Das ist historisch belegt.
      26 8 Melden
    • Ivan der Schreckliche 08.10.2016 17:25
      Highlight Highlight Pablo, deine Aussage ist zwar übertrieben formuliert, aber trotzdem kann ich dir nicht recht geben. Das Christentum z.B hat die Entwicklung Europas in vielen Bereichen nach vorne getrieben, z.B im Recht.
      8 16 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 17:49
      Highlight Highlight Genau. Das römische Reich war für die freien Römer wirklich sehr frei und erlaubte unerhörte Querdenkerei ohne Probleme. Erst als das Cristentum Staatsreligion wurde entwickelte es sich zurück, zerbrach und führte zu einem jahrhundertelangen Stillstand in Europa. Was die Kirche während der Kolonialisierung alles getan hat sind Verbrechen die an das Nazitum heranreichen. Die heutigen Kirchenvertreter schaffen es noch nicht einmal das zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen
      13 2 Melden
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  • tobler-max 08.10.2016 15:49
    Highlight Highlight Etwas aus voller Überzeugung zu glauben,ohne es wissen zu können ist nicht emotionale Intelligenz, sondern die religiöse Freikarte für jeglichen Schwachsinn. Wenn man etwas nicht weiss, und davon gibt es genug, kann man es auch offen lassen.

    Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens. Johann Wolfgang Goethe

    Den Glauben wirft keine Vernunft aus der Bahn
    Denn Glauben erkennt absolut keine Scham
    Und ziehst du ihm noch so erfolgreich den Zahn
    Die Schafe verharren im frommen Wahn




    63 11 Melden
  • Sheez Gagoo 08.10.2016 15:43
    Highlight Highlight Ich war selten mit einem Artikel so nicht einverstanden. Selbstverständlich ist Wis en dem glauben überlegen. Was ist das für eine Argumentation, dass glauben von hoher, emotionaler Intelligenz zeugen soll? Es zeugt von hoher, kognitiver Ignoranz. Es ist NICHT arrogant, wenn man Idioten nicht ernst nimmt. Religion war der erste Versuch die Welt zu erklären. Der erste Versuch ist halt meist der übelste. Wer solche Märchen braucht, dass er Halt im Leben hat und einen moralischen Kompass, dem ist nicht zu helfen. Amen.
    59 16 Melden
    • rodolofo 08.10.2016 16:25
      Highlight Highlight Glauben hat viel mit Vertrauen zu tun.
      Das muss nicht gleichbedeutend sein mit Naivität und Dumpfbacken-Borniertheit, sondern kann auch auf Erfahrungen und Feingefühl gründen!
      Aber solche "wahrhaft Gläubige" sind auch sehr wählerisch dabei, wem und was sie glauben wollen!
      Auch Schafe folgen übrigens nicht irgendeinem Schaf, das besonders originell "Bäää!" macht, sondern sie folgen dem erfahrensten Muttertier ihrer Herde.
      Sie sind also irgendwie sogar schlauer, als wir Menschen!
      Dem Bock folgt kein Einziges der Schafe.
      Das alles kannst Du einem erfahrenen "Schäfeler" wie mir ruhig glauben...
      7 15 Melden
    • Adrian Habegger 08.10.2016 16:31
      Highlight Highlight Punkt. Satz. Sieg!
      2 2 Melden
    • Sheez Gagoo 08.10.2016 18:25
      Highlight Highlight Selbstverständlich. Die Schafe sind sehr wählerisch bei der Wahl ihrer schwachsinnigen Lebensanschauung. Es muss sophisticateter, individualisierter Schwachsinn sein. Dann ist man viel schlauer! Ich brauche keinen Schaftreiber, der mir sagt was falsch und richtig ist.
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • trio 08.10.2016 15:43
    Highlight Highlight Ich glaube durchaus an die Kraft des Glaubens, allerdings ist eine Religion die perversierte Version davon. Zu behaupten, sie wäre für Krieg und Elend verantwortlich ist natürlich falsch, aber sie bietet eine perfekte Plattform dafür.

    Jeder kann doch glauben was er möchte. Wenn mich aber eine Kirche jeden morgen und abend um 6 Uhr mit ihrem gebimmel nervt und überall Gipfelkreuze stehen, nehme ich mir auch die Freiheit öffentlich gegen die Kirche zu wettern. Gott, Teufel, Himmel und Hölle?? Sorry, das kann ich doch nicht ernst nehmen!
    36 13 Melden
  • Stogge 08.10.2016 15:40
    Highlight Highlight 2/2
    Der Satz, "Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz", ist für mich fragwürdig. Also wenn ich etwas blind glaube, ohne zu hinterfragen, dann ist das intelligent?! Aus irgendeinem Grund haben wir einen Verstand erhalten, welchen jeden Menschen dazu befähigt, seine eigene Meinung zu bilden. Evolution sei Dank! Nachplappern kann man in der Kirche genug...

    Ich wünschte mir von den Menschen mehr Akzeptanz statt Ignoranz. Glauben kann jeder was er/sie will, aber auch Nichtgläubige dürfen das.
    27 9 Melden
  • Stogge 08.10.2016 15:36
    Highlight Highlight 1/2
    Religionsbashing ist nicht in Ordnung. Religionskritik ist aber definitiv angebracht (sowie dies auch bei der Wissenschaft geschieht, um beim Vergleich zu bleiben).
    Die Religionen dieser Welt haben ein grundsätzliches Problem. Es gibt nur einen Gott (Oder eben Götter). Dies führt noch immer zu vielen Konflikten weltweit. Religionen sollen einander respektieren, bevor wir über das Verhältnis zw. Gläubigen und nicht Gläubigen diskutieren müssen. Kehrt zuerst vor der eigenen Haustüre.
    23 6 Melden
    • MR .Z 08.10.2016 17:56
      Highlight Highlight Wenn wir das geschafft haben seid ihr am Arsch.muahahahaha, wollt ihr wirklich das wir ein gemeinsames ziel haben, really ???
      Eure Meinungen behaltet mal für euch.
      Wir bringen uns gegenseitig um, für dass brauchen wir keine ander Religion.
      1 11 Melden
  • Ismiregal 08.10.2016 15:32
    Highlight Highlight Wissenschaft und Glaube schliessen sich nicht aus. Wie konnte denn je etwas wissenschaftlich bewiesen werden wenn nicht jemand erst an etwas "glaubte" um sich danach die Mühe zu machen es zu beweisen.
    Erkenntnisse die wir heute haben waren früher Gottgegeben oder Teufelszeug.
    Auch Wissenschaftler suchen/hoffen auf die "Gottesformel" mit der sich alles erklären lässt.
    Glauben tut jeder. Nur wie und an was unterscheidet sich.


    20 32 Melden
    • Sir Affe 08.10.2016 16:09
      Highlight Highlight Sie scheinen die wissenschaftlichen Methoden nicht ganz verstanden zu haben....
      27 6 Melden
    • _kokolorix 08.10.2016 17:57
      Highlight Highlight Zwischen Glauben und einer Hypothese oder Theorie besteht doch ein ganz wesentlicher Unterschied: Eine Hypothese oder Theorie verlangt nach einem schlüssigen Beweis um weiterverfolgt zu werden. Der Glaube hingegen verlangt ihm zu folgen ohne ein Beweis, schon der Versuch Gott zu beweisen wird ja als Sünde gewertet!
      11 2 Melden
    • Ismiregal 08.10.2016 21:18
      Highlight Highlight @sir affe: Sie scheinen meinen Kommentar nicht verstanden zu haben.

      @_kokolorix: Das stimmt. Da besteht ja der Unterschied. Die einen nehmen etwas unerklärliches als Gottgegeben hin. Die anderen "glauben" an eine andere Erklärung und versuchen diese durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu beweisen. Der Glaube an ewtas steht also immer am Anfang.
      1 9 Melden
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  • LiberalFighter 08.10.2016 15:23
    Highlight Highlight Teil 7 Nein, aber diese Staaten waren zwar theoretisch atheistisch beim Gottesglauben, aber der Hauptbestandteil der Ideologie war der Kommunismus. Glaub mir, in einem rein humanistisch-aufgeklärten Staat würde zwar nicht alles perfekt laufen, jedoch vieles besser, weil die Barbareien wie Homophobie, Sexismus, Patriarchismus, Religion etc. einfach nicht oder kaum mehr vorhanden wären.
    26 13 Melden
    • Jaromir 08.10.2016 15:53
      Highlight Highlight Wenn es einen Staat geben würde, bei dem alle nach dem biblischen Grundsatz "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", leben würden, gäbe es all diese Dinge auch nicht mehr. Da wir aber nicht in einer idealen Welt leben, wird dein Gedankenspiel, sowie auch mein Gedankenspiel, niemals in Erfüllung gehen. Da weder der Glauben, noch der Atheismus/Humanismus von Leuten gefeit sind, die den gegebenen Rahmen verlassen.
      10 10 Melden
    • Ratchet 08.10.2016 16:07
      Highlight Highlight Humanismus ist schlussendlich genauso eine Ideologie, an der Menschen wie du glauben. Menschlichkeit, rationelles Denken, Vernunft, sind alles wissenschaftlich unklar definierte Begriffe, die bei jedem Mensch eine andere Bedeutung haben.
      Zum Beispiel steht die Existenz von Psychopathen, die unfähig sind Empathie zu empfinden, komplett im Widerspruch zur Idee des Humanismus.
      Was ich damit sagen will, ist, dass eine Welt ohne Glaube (sei es in Form einer Ideologie oder Religion) gar nicht existieren kann. [1/2]
      4 11 Melden
    • Ratchet 08.10.2016 16:24
      Highlight Highlight "Glaube entsteht dort, wo noch nicht Wissen vorhanden ist ..."
      Problem mit dieser Aussage, ist, dass du davon ausgehst, dass die Wissenschaft in Lage ist/sein wird, jede Antwort zu beantworten, was falsch ist. Die Wissenschaft ist beschränkt. Sie beschäftigt sich nur damit die Welt, so wie wir sie wahrnehmen, anhand Gesetze und Zusammenhänge zu beschreiben. Allein die Tatsache, dass sich die Welt tatsächlich anhand wissenschaftliche Gesetzte beschreiben lässt, ist nur eine Vermutung somit ein Glaube. Ausserdem beschäftigt sich die Wissenschaft explizit nicht mit die Frage Warum.
      2 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • LiberalFighter 08.10.2016 15:23
    Highlight Highlight Teil 6 Recht haben, frei zu entscheiden zu können, ob er glauben will und wenn ja was. Dies Recht wird jedoch von Religionen getrost ignoriert oder sogar bekämpft. Schliesslich hat man ja den „wahren“ Weg zum Paradies bereits gefunden. Und organisierter Glaube ist auch oke, solang einfach die strengen Grundsätze des Laizismus eingehalten werden, was auch nicht der Fall ist. Zum letzten Abschnitt noch etwas: Nein, aber diese Staaten waren zwar theoretisch atheistisch beim Gottesglauben,aber der Hauptbestandteil der Ideologie war der Kommunismus. Glaub mir, in einem rein
    11 5 Melden
  • mfur 08.10.2016 15:22
    Highlight Highlight Wow, hab noch nie so eine Anhäufung von Blödsinn gelesen bei Watson. Religionen (und noch viel mehr die Kirchen) gehören auf den Mistkübel der Geschichte!
    An irgendwelche Götter zu glauben mag vielleicht vor ein paar tausend Jahren noch nachvollziehbar gewesen sein, als man Blitz & Donner, Erdbeben & Überschwemmungen, etc. nicht erklären konnte. Seither aber haben Religion & Glauben nur Leid gebracht und die menschliche Entwicklung ausgebremst.
    Glauben sei Wissen überlegen? Ernsthaft??
    Ich glaube, Elvis lebt und die Erde ist flach - boah bin ich emotional intelligent... #facepalm
    46 38 Melden
    • Anded 08.10.2016 15:54
      Highlight Highlight Bei welcher Religion glaubt man an einen lebenden Elvis und eine flache Erde?
      6 14 Melden
    • Elvenpath 08.10.2016 16:03
      Highlight Highlight Religion als "emotionale Intelligenz" zu bezeichnen ist wirklich schon absurd.
      Religion ist Schwarmdummheit, wie Michael Schmidt-Salomon in seinem Buch "Keine Macht den Dummen" sehr schön beschreibt.
      Die religiöse Indoktrination in der Kindheit anzunehmen ist keinerlei besondere Leistung. Es ist eine Leistung, ihr zu widerstehen!
      27 8 Melden
    • Sir Affe 08.10.2016 16:11
      Highlight Highlight Ok, unsichtbare Herren im Himmel sind viel besser..
      8 2 Melden
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  • LiberalFighter 08.10.2016 15:21
    Highlight Highlight Teil 4. Und doch, man kann Wissen und Glaube sehr gut vergleichen. Glaube findet dort statt, wo Wissen noch nicht vorhanden ist und die Menschen zu faul sind, Antworten auf wissenschaftlicher Ebene zu suchen und stattdessen sich lieber in angebliche Welten entfliehen die auf keiner Faktenlage basieren und somit abzulehnen sind. Somit ist Glaube kein Akt emotionaler Intelligenz sondern eine fahrlässige Realitätsverweigerung.Und ja privater Glaube ist in Ordnung. Allerdings nur wenn er nicht missionarisch ist und vor allem fern von Kindern gehalten wird, denn jeder Mensch sollte endlich das
    19 8 Melden
  • LiberalFighter 08.10.2016 15:20
    Highlight Highlight Teil 3. doch nicht an allem (oder sehr vielem) Schuld sind, machst du einfach einen plumpen Vorwurf und wirfst den Nicht-Gläubigen Unverständnis vor und eine Abschätzigkeit gegenüber Glauben und das man Wissen und Glaube gar nicht vergleichen kann, wobei ich dir zum einen Recht geben muss. Ich halte es für unvernünftig und sinnlos wenn jemand an etwas glaubt, wofür es keine wissenschaftlichen Beweise gibt und ich halte es für dumm und gefährlich, wenn an etwas geglaubt wird, was im klaren Widerspruch zu den wissenschaftlichen Fakten steht (Der Kreationist lässt grüssen).
    19 7 Melden
  • LiberalFighter 08.10.2016 15:20
    Highlight Highlight Teil 2. Taten reissen, weil sie glauben, dass wenn sie für ihre Religion sterben, also als „Märtyrer“ sterben, sie dadurch in den Himmel kommen (natürlich mit ganz vielen Jungfrauen wie es sich gehört). Dieses Bashing kommt auch daher, weil für einen Atheisten wie ich es bin, solche Konflikte die (in-)direkt durch Religion geprägt sind, völlig lächerlich wirken. Dass ist wie wenn sich zwei Konfliktparteien gewaltsam bekämpfen würden wegen der Frage, ob der Weihnachtsmann oder das Christkind die Geschenke bringt. Doch statt den Vorwurf zu entkräften, dass Religionen aus deiner Sicht
    14 8 Melden
  • LiberalFighter 08.10.2016 15:19
    Highlight Highlight Teil 1. Geschätzter Kian: Auch wenn du vielleicht genau das Gegenteil mit deinem Artikel erreichen willst, bestätigst du mir nur die gängigen und immer stärker werdenden Vorbehalte die ich gegenüber Glaube und Religion (also organisierter Glaube) habe. Zuerst beklagst du dich, dass immer gegen Religionen gebasht wird und es viele Leute (zum Glück immer mehr) gibt, die Religion am liebsten abschaffen würden. Zum einen muss ich dir Recht geben. Religion ist nicht an allem Schuld. Sie ist jedoch bei sehr vielen Konflikten direkt oder indirekt involviert und lässt Menschen zu völligen inhumanen
    28 10 Melden
    • Anded 08.10.2016 16:02
      Highlight Highlight Diese mehrteiler-Kommentare nerven. Egal was drin steht. Wenn eure Schreibergüsse keinen Platz in einem einzigen Feld finden, verfasst eurer Manifest in einer anderen Form und sendet es über einen anderen Kanal an Watson. Die echten Kommentarleser und -schreiber danken.
      21 10 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 08.10.2016 17:23
      Highlight Highlight Ich bin (auch) ne echte Kommentarleserin und habe dieses mehrteilige Statement gerne gelesen ;-)
      @liberal fighter - ich teile deine Meinung
      13 2 Melden
    • Patamat 08.10.2016 20:43
      Highlight Highlight tldnr
      1 3 Melden
  • Stichelei 08.10.2016 15:17
    Highlight Highlight Wenn Respekt heisst, dass ich den Glauben und seine Objekte nicht anzweifeln darf, wenn ich mich verpflichtet fühlen muss, gemäss den Regeln und Geboten eines Glaubens zu leben, wenn ich im öffentlichen Leben und Umgang auf jede Empfindlichkeit irgendeines Glaubens Rücksicht nehmen muss und ich mich von solchen Glaubensgrundsätzen in meiner Freiheit einschränken lassen muss, ja, dann hat dieser Glaube von mir keinen Respekt verdient.
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    • FrancoL 09.10.2016 10:09
      Highlight Highlight @Rhabarber; Ist es logisch dass ich als Anhänger der sozialen Marktwirtschaft gezwungen bin einen Teil meiner von etlichen geschätzten Ansichten über Bord werfen muss weil eine Mehrheit dem Diktat der freien Markwirtschaft folgt und dies meistens ohne einen Schimmer zu haben ob dieser feie Markt überhaupt existiert oder langfristig Sinn macht?
      Manchmal habe ich das Gefühl dass man heute auf die Religionen zeigt, um von der Wirtschaft unserem primären Umfeld abzulenken, um zu zeigen dass man anprangern will wenn etwas zu totalitär ist, aber eben nicht das anprangern mag was uns täglich trifft.
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    • FrancoL 09.10.2016 14:07
      Highlight Highlight @Rhabarber; Wenn ich die heute in diesen Kommentaren gelesenen Geisselungen der Religionen lese, dann muss ich davon ausgehen dass man die gleiche Vehemenz gegenüber den "neuen" Religionen und Dogmen anwenden mag, denn alle scheinen das Prinzip hochzuhalten. Und somit wird ab morgen Montag für manchen Wirtschaftsvertreter und Anhänger einer neuen dogmatischen Doktrin eine schlimme Zeit anbricht. Glaubt Du das dies so ein wird, ich nicht und darum mahne ich zu einer etwas ausgeglicheneren Sicht der Religionen, wenn man selbst nicht in der Lage ist die Doktrin die einem führt zu hinterfragen.
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    • FrancoL 09.10.2016 18:49
      Highlight Highlight @Rhabarber; Weil ich nicht in der Lage bin alles was mich leitet und dem Unrecht dass ich womöglich anderen antue überblicke MAHNE ich zur Ausgeglichenheit!

      Ich brauche nicht die Zitate die du da ins Netz stellst, mir genügen die abgemagertenKörper von Kinder bei der Kinderarbeit, deren traurige Augen die KEINER Zukunft entgegen sehen, die Verzweiflung in den Augen einer Mutter die nicht mehr weiter weiss, weil das Geld schon aufgebraucht ist.
      Dies sind nicht die Früchte der Religion sondern die Früchte unserer unsäglichen dogmatischen Wirtschaft!
      Was ich dagegen tue solltest Du ja wissen.
      1 1 Melden
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  • Likos 08.10.2016 15:16
    Highlight Highlight Wer gerne glaubt, der denkt nicht gern.

    Das hat erst mal nichts mit Religion zu tun, ist aber ein guter Nährboden dafür. Gilt auch für Esoterik, Verschwörungen, Protestwählen, Überwachung, Rassismus, Waffenforschung etc.

    Auf der Welt und in unserem Leben gibt es nun mal viele offene Fragen und die füllen wir aus Bequemlichkeit gerne schnell mit Dingen die schon da sind, aber man sollte sich umgekehrt nie eine eigene Welt aus diesen Dingen bauen. http://ü
    28 8 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:03
      Highlight Highlight @Rhabarber übernehmen wir denn nicht tagtäglich etwas von den "anderen", von denen die mehr wissen oder zumindest dies vorgeben?
      Sind wir heute nicht mehr den je davon abhängig dass wir bei unserem Wissen uns auf andere abstützen?
      Bei meiner täglichen Arbeit treffe ich auf viele Grundlagen die ich zu prüfen habe und da stütze ich mich auch auf "andere" zB auf die EMPA.
      Aehnliches gilt beim Glauben in den freien Markt dem Hauptglaube der zur Zeit in unseren Breitengraden grassiert. Hat da die Mehrheit nicht das Dogma zementiert? Muss man da nicht übernehmen, ob man will oder nicht?
      3 2 Melden
  • DerElch 08.10.2016 15:14
    Highlight Highlight Herr Ramezani, ich bin weiss Gott (haha, wie passend!) Oft genug nicht Ihrer Meinung aber hier nicke ich dankbar, versöhnt und zufrieden.
    16 40 Melden
  • Stichelei 08.10.2016 15:10
    Highlight Highlight Erster Fehler: Glaube und Religion mehr oder weniger auf eine Stufe zu stellen nach dem Schema: Religion ist nur der gleiche Glaube mehrerer. Zweiter Fehler: Glaube als Akt besonderer emotionaler Intelligenz. Wie kann man nur auf einen solchen Schluss kommen?
    Generell den Glauben als besonders wertvolle Eigenschaft darzustellen ist seltsam. Der Glaube an wen und was? Ist der Glaube an Jesus demnach auf die gleiche Stufe zu stellen wie der Glaube an Elfen und Trolle? Das wäre wenigstens konsequent und meiner Meinung nach korrekt.
    36 4 Melden
  • Der Beukelark 08.10.2016 15:08
    Highlight Highlight "Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz." <-- was für ein schwachsinn. ich halte das eher für ein anzeichen von fehlender intelligenz.
    57 16 Melden
    • Sir Affe 08.10.2016 16:15
      Highlight Highlight Einfache Antworten munden dem faulen Geiste ;)
      12 1 Melden
    • supremewash 08.10.2016 16:23
      Highlight Highlight Finde, dass "emotionale Intelligenz" sowieso ein Unwort sondergleichen ist.
      11 4 Melden
    • supremewash 12.10.2016 17:35
      Highlight Highlight @Rhabarber In diesem Kontext finde ich den Ausdruck unzutreffend, weil der blinde Glaube an etwas, der von dir genannten kognitiven und intellektuellen Intelligenz zuwiderläuft. Ich würde lieber von Kompetenz sprechen, wie wir es im sozialen Bereich tun.
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  • stookie 08.10.2016 15:05
    Highlight Highlight Ein wichtiger Aspekt wird hier komplett ausgelassen.
    Das gegenteil von wissen ist nicht, nicht wissen. Das gegenteil von wissen ist glauben.
    Diese Tatsache zeigt auf weshalb glauben an sich die menschheit nie weiter bringen wird. Leider.
    Wir glauben an moralische strukturen die uns seelenheil bringen sollen und die wir jeden tag brechen. Sollen wir ein kind nicht belügen weil es angst hat und wir die situation nicht besser kennen? Darf jemand nicht stehlen auch wenn es seine einzige möglichkeit ist zu überleben (hunger, durst)? Bashing? Muss nicht sein nein. Brauchen tuts glauben aber nicht.
    29 15 Melden
    • Maett 08.10.2016 15:14
      Highlight Highlight @stookie: Sie vergessen Religionen vom Glauben zu trennen. Schliesslich müssen wir glauben, da wir gar nicht wissen können.

      Auch die Wissenschaft glaubt zu wissen. Seriöse Wissenschaftler sind sich dessen bewusst.

      Und auch Sie glauben. Entweder pragmatisch (wir nennen es auch rational) oder idealistisch, wenn Sie (wie ich annehme) kein Demagoge sind.

      "Brauchen tuts glauben aber nicht" - und genau das könnte man falscher nicht schreiben. Denn nur eins wissen wir: wir wissen nicht.
      18 11 Melden
    • stookie 11.10.2016 11:30
      Highlight Highlight Religion ist das gefäss, glaube der inhalt. Gibt es keinen glauben, braucht es auch kein gefäss.
      "Ich weiss, das ich nichts weiss" ist eine tatsache die man ändern kann. Beim glauben ist es so dass man nicht wissen will. Blindlings vertraut man. Da unsere gesellschaft in mono- oder polytheistischen strukturen lebt weiter als man denken kann ist es schwierig sich von diesen zu trennen jedoch sollte sich unsere wissenschaftliche entwicklung genug vertrauen geben und dementsprechend für eine entwicklung unserer gesellschaft.
      1 0 Melden
  • Brahmsian 08.10.2016 15:03
    Highlight Highlight Dem "heiligen" Buch nach sagte sogar Jesus selbst seinen Anhängern, sie müssten darauf vorbereitet sein, von anderen ausgelacht zu werden über ihren Glauben.
    21 8 Melden
    • metall 08.10.2016 15:20
      Highlight Highlight Das wäre bestimmt eine der besten Aussagen gewesen.
      18 1 Melden
    • trio 08.10.2016 15:47
      Highlight Highlight @Brahmsian Dadurch wirds auch nicht wahrer 😉
      7 7 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 16:08
      Highlight Highlight @Trio Ich finde Religion ja auch unwahr und lächerlich
      7 5 Melden
  • dmark 08.10.2016 14:56
    Highlight Highlight Nun, Religionen geben so einige, durchaus sinnige Lebenseinstellungen vor. So z.B. die 10 Gebote im Christentum, welche eigentlich die Grundlage eines friedlichen Zusammenleben garantieren - sofern sich jeder daran hält...
    Wenn aber ein Nichtgläubiger als Feind betitelt wird, welchen man bekämpfen soll, dann hört die Toleranz auf.
    39 6 Melden
    • Mr.Doppelbürger 08.10.2016 15:07
      Highlight Highlight Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, heisst sogar liebet eure Feinde
      20 3 Melden
    • Brummbaer76 08.10.2016 15:13
      Highlight Highlight Kleine Korrektur die 10 Gebote stehen im alten Testament. Das alte Testament hat mit dem Christentum nur soviel gemeinsam, das sich das neue Teilweise auf das alte beruft und es teils wiederlegt.
      Das alte Testament spielt im Judentum die grössere Bedeutung.
      13 3 Melden
    • Andreas Kyriacou 08.10.2016 16:51
      Highlight Highlight Nein, eine Regelsammlung, die mit einem Denkverbot ("Du sollst keine anderen Götter haben") beginnt und mit der Herabstufung der Frau zum Besitztum des Mannes endet, kann kein friedliches Zusammenleben garantieren. Ganz im Gegenteil.
      14 4 Melden
  • He nu.. 08.10.2016 14:53
    Highlight Highlight Ich bin religionsfrei, also Atheist. Anstatt man in den Schulen KUW oder andere unnütze Fächer verteidigt, sollte man das Fach Ethik unterrichten, aber richtig! Wer hier her flüchtet oder sonst wie herkommt, der hat sich im öffentlichen Raum unseren Gesetzen, wie wir auch anzupassen. Punkt und nochmals Punkt. Herzlichen Dank für die vielen Blitze:-)
    32 7 Melden
    • Friction 08.10.2016 15:07
      Highlight Highlight Kontext? Irgendwie versteh ich gar nix. Um zu blitzen, müsste dieses Axiom erfüllt sein. Deshalb: nein - von mir gibts nichts
      7 6 Melden
    • Ratchet 08.10.2016 15:13
      Highlight Highlight Ethik? Welche Ethik denn? Als gäbe es eine universelle Ethik, die in jedem Menschenverstand vorprogrammiert ist?
      Nach welcher Ethik sind denn Landesgrenzen entstanden? Nach welchen Ethik verkaufen wir Waffen an Kriegsländer? Welche Ethik rechtfertigt das Eingreifen anderer Nationen in fremden Länder?
      Du machst es dir sehr einfach.
      14 6 Melden
    • Maett 08.10.2016 15:14
      Highlight Highlight @Spielverderber: ich bin zwar Ihrer Meinung, der Kommentar ging trotzdem an Thema vorbei...
      8 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nausicaä 08.10.2016 14:44
    Highlight Highlight Zeigt sich emotionale Intelligenz nicht vor allem darin, dass man an seine Mitmenschen 'glaubt', im Sinne eines möglichst toleranten und aufgeklärten Miteinanders, anstatt an einen Gott oder irgendwelche barbarischen Dogmen? Nach meiner Erfahrung dient Religion als Halt, als Hilfestellung, an der menschlichen Kondition nicht zu verzweifeln. Das ist nicht so originell wie die Rede von emotionaler Intelligenz aber trifft es doch immer noch am Besten. Die Suche nach Halt ist nicht verwerflich, jedoch problematisch, wenn daran die Unterdrückung von Mitmenschen (Frauen, Homosexuelle) klebt.
    38 2 Melden
    • metall 08.10.2016 15:23
      Highlight Highlight Nein nicht so schlimm, aber überflüssig
      2 4 Melden
  • LeChef 08.10.2016 14:43
    Highlight Highlight Ich glaube (haha!) tatsächlich nicht, dass die Menschheit ohne Religion besser dran wäre. Sie schafft für die Mehrzahl der kleinen Geister ein ordnendes Regelwerk, einen verbindlichen Leitfaden, mit enormer Bindungskraft. Weltliche Gesetze oder eine nicht-religions-basierte Ethik können (wenn sie auch theoretisch überlegen wären) niemals eine solche Reichweite auf der kollektiven und Verbindlichkeit auf der individuellen Ebene erlangen. Insofern bin ich dankbar, dass es Religionen gibt und diese die Gesellschaft ordnen. Verdient Religion aber deshalb meinen Respekt? Ganz sicher nicht.
    11 19 Melden
    • Maett 08.10.2016 15:19
      Highlight Highlight @LeChef: und wieso funktionieren atheistische Staaten wie China und auch zunehmend Westeuropa? Es sind nicht unbedingt die "kleinen Geister" (wie arrogant), die eine Religionen zu ihrem Glauben gemacht haben.

      Wichtig ist, dass es eine gesellschaftliche Übereinstimmung zum Thema glauben gibt. Der muss aber nicht in der Religion begründet sein.

      Unser Glaube setzt sich z.B. aus den jeweiligen Nationen, dem Kapitalismus, den erarbeiteten Konventionen, etc. zusammen - die ersten zwei sind idealistische, letzteres ist pragmatisch. Und das ganz ohne Religion. Und es funktioniert erst noch!
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    • FrancoL 09.10.2016 10:17
      Highlight Highlight @Maett; Ist Dein Schlusssatz nicht eine Dogma ein Glauben der nicht weit von den Religionen entfernt ist? Versuch doch einmal zu begründen wieso der Kapitalismus in Reinkultur eine idealistische Grundlage hat? Vereinfacht gefragt; wieso soll ein System der das Wachstum zur Grundlage hat idealistisch ein, dies in einer endlichen Welt, in der Wachstum eigentlich schon rein mathematisch nur noch Verdrängung zur Folge haben kann? ZU vielen Konventionen die teilweise etwa ähnlich wie bei der Bibellesung durch verdrehte Darstellungen entstanden sind, mag ich mich schon gar nicht äussern.
      2 2 Melden
  • Der Zahnarzt 08.10.2016 14:40
    Highlight Highlight Alle Atheisten haben das gleiche Problem: Es könnte ja sein, dass sie sich irren und nach dem Tod ein bärtiger Typ oder ähnlich auftaucht und sie zur Rede stellt. - Da Atheisten sich gerne einreden, dass sie selbst vernünftig sind, fällt es ihnen schwer zu akzeptieren, dass sie sich trotz ihrer Vernunft irren könnten und aus ihren Beobachtungen die falschen Schlüsse ziehen.

    Niemand weiss wirklich, ob es Gott gibt oder nicht. Die einzig vernünftige Position ist der Agnostizismus. - Sowohl religiöse wie auch Atheisten sind auf ihre Art irrational. Die Atheisten wollen das nicht akzeptieren.

    15 50 Melden
    • Kstyle 08.10.2016 15:21
      Highlight Highlight Ich denke es gibt wenige richitige atheisten. Die meisten in der schweiz wurden christlich erzogen, bei den einen war die familie stärker gläubig bei anderen weniger. Bei den einen spielt gott eine grosse rolle im leben bei anderen keine warum auch immer. Ich kann auch nicht sagen das gott nicht existiert. Ich mache es wie viele etwas hæuchlerisch ich beleidige gott nicht, hab ja keinen grund dazu und ich sag ja vieleicht existiert gott aabbeerr es ist sehr unwahrscheinlich.
      2 5 Melden
    • Maett 08.10.2016 15:24
      Highlight Highlight Der Zahnarzt: und das fliegende Spaghettimonster? Die Simulationstheorie? Wenn man an alles pro forma glauben sollte, was es geben könnte, hätte man ein echt anstrengendes Leben.

      Und Atheisten sind nicht glaubensfreie Menschen, sondern solche, die sich vom demagogischen Glauben befreit haben, was auch ganz einfach ist, weil Zweifel genügt.

      Glauben tut jeder, und deshalb ist weder das eine noch das andere irrational, weil uns das Schlichtweg ermöglicht zu handeln - denn Wissen werden wir nie wirklich können. Die Religion ist aber ein sehr schlechtes Modell dafür, wo's doch so viele gibt.
      13 2 Melden
    • mfur 08.10.2016 15:27
      Highlight Highlight Das ist doch Quatsch. Wieso muss ich etwas beweisen, was andere einfach behaupten? Sind nicht eher die anderen in der Pflicht?
      Wenn ich jetzt behaupte es geben rosarote Einhörner und den Mann im Mond, müssen dann alle, die das nicht glauben, beweisen, dass ich falsch liege, oder muss nicht eher ich meine abstruse Behauptung beweisen?
      15 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brahmsian 08.10.2016 14:39
    Highlight Highlight Natürlich werden meine schwierig zu beantwortenden Kommentare schlichtweg gelöscht...
    1 10 Melden
  • glüngi 08.10.2016 14:34
    Highlight Highlight Ich dneke das Religion knallhart von der Politik getrennt werden muss. Früher war Religion ein gutes / notwendiges System. (Die Systematische abzockung / Unterdrückung mal ignoriert) Heute in der Moderne hindert er allerdings. Stammzelenforschung und auch viele weitere forschungsgebiete können nicht weiterarbeiten weil ihnen ständig steine in den weg gelegt werden.

    "Es hat in der jüngeren Geschichte durchaus Experimente mit der Verbannung von Religion aus der Gesellschaft gegeben..."

    Schwacher vergleich, die selben Staaten waren meist auch totallitär.
    20 3 Melden
  • Nausicaä 08.10.2016 14:33
    Highlight Highlight Und was ist mit den ziemlich üblen Büchern, welche die Gläubigen seit Jahrhunderten mit sich rumschleppen, die Homophobie, Sexismus, Ächtung oder sogar Mord an Ungläubigen proklamieren und die in vielen Fällen als einzige Lektüre dienen? Ich möchte die Wissenschaft nicht heilig sprechen (hihihi), sie hat ganz bestimmt auch ihre Probleme und blinden Flecken aber sie steht im Dienst des Fortschritts und versucht in den meisten Feldern, das Leben der Menschen zu verbessern. Religionen dagegen hemmen den Fortschritt und zementieren Menschenfeindlichkeit
    27 4 Melden
  • Marry.Daveson 08.10.2016 14:32
    Highlight Highlight Ich denke der Unterschied zwischen der Wissenschft und dem Glaube im Bezug auf das töten von Menschen lieg darin das die Wissenschaft es ermöglicht zu töten, es aber nicht rechtfertigt.
    Die Religion ermöglicht es nicht, rechtfertigt aber das töten!
    20 4 Melden
    • Nausicaä 08.10.2016 15:47
      Highlight Highlight Die Wissenschaft ermöglich so manches. So ermöglicht sie es unter anderem aufgrund fortwährender Forschung nicht an Lappalien zu sterben und das Kindbett in den meisten Fällen zu überleben. Ihr verdanken wir Prothesen, Brillen und Hörgeräte. Der Tötungsabsicht kann auch ein Stein dienen, so 'gesehen' bei Kain und Abel (war es ein Stein? Auf jeden Fall wurde der eine mit irgendeinem Gegenstand erschlagen)
      7 1 Melden
  • guby 08.10.2016 14:28
    Highlight Highlight Ich finde, dass der Artikel das Hauptproblem des Glaubens in der heutigen Zeit gar nicht anspricht: Die Erziehung zum blinden Glauben mit der dazugehörigen Logikresistenz. Werden nun Kinder dazu erzogen, dass ihr Glauben wichtiger ist als tatsächliche Fakten ist das meiner Meinung nach Gift für jegliche ernstzunehmende Diskussion. Und solche sind, gerade in einem Land mit so vielen und ausgeprägten Mitbestimmungsmöglichkeiten wie der Schweiz, absolut unabdingbar.
    54 3 Melden
    • Michael Mettler 08.10.2016 15:08
      Highlight Highlight Ich finde das Ihr Artikel die Differenziertheit nicht anspricht
      2 7 Melden
    • guby 08.10.2016 18:49
      Highlight Highlight Ich verstehe den Ihren leider nicht. Sonst würde ich mit Vergnügen Stellung nehmen und differenzieren. Was denn auch differenziert werden sollte.
      3 0 Melden
    • Michael Mettler 08.10.2016 23:35
      Highlight Highlight Ok. Sie behaupten vier Dinge: 1. Das Gläubige blind glauben. 2. Das dies ein Hauptproblem ist. 3. Gläubige logikresistent sind. 4. Kinder dazu erzogen werden das Glaube wichtiger ist als Fakten. Sie setzen die Behauptungen nie in eine Relation. Vor allem hat mich Ihre Flut an Behauptungen und der dazugehörige Satz mit dem Glauben und dem Gift erheitert. Ich will Ihnen jedoch nicht absprechen das die verschiedenen Punkte bei Gläubigen einzeln oder kumuliert vorkommen können.
      1 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 08.10.2016 14:28
    Highlight Highlight Gewisse Religionen haben es selbst zu verantworten mit ihren Anhängern das sie im schlechten Bild stehen durch ihr Verhalten. Man kann es den Kritikern und bashern nicht immer verübeln das sie abneigung dagegen empfinden. Vor allem beim Islam der so ziemlich verharmlost wird.
    18 15 Melden
  • Maett 08.10.2016 14:26
    Highlight Highlight Menschen glauben; idealistisch, pragmatisch oder dogmatisch.

    Eine offene Gesellschaft hat wenige bis gar keine Dogmatiker - denn Dogmatik verlangt nach unkritischer und unreflektierter Betrachtung seines Weltbildes, meist in Form von Religionen - deshalb fallen Gläubige auf, denn deren Werte koalieren nicht mit den Werten der aufgeklärten Welt und werden deshalb (völlig zurecht) kritisiert.

    Wenn wir aufhören Religionen zu verurteilen, wären wir auch unkritisch geworden. Und das wäre falsch.

    Allerdings akzeptiere ich den Glauben von Menschen, wenn sie ihr Umfeld damit nicht beeinflussen.
    29 4 Melden
    • FrancoL 09.10.2016 10:30
      Highlight Highlight "Eine offene Gesellschaft hat wenige bis gar keine Dogmatiker"

      Dann sind wir also von einer offenen Gesellschaft mehr als nur entfernt?

      Oder ist für die der Kapitalismus etwas anderes als ein Dogma?
      3 2 Melden
  • nissi 08.10.2016 14:25
    Highlight Highlight "Wissen gehört in die Wissenschaft, Glauben in die Religion. Sie schliessen einander nicht aus, aber wer sie vermischt, endet in der Sackgasse.".....ernsthaft?

    Die christliche Religion und ihre Vertreter streiten also nicht die Evolution ab? Oder untersagen die Bekämpfung von Krankheiten wie Aids mittels wissenschaftlich entwickelten Verhütungsmitteln?

    50 7 Melden
    • Raphael Bühlmann 08.10.2016 15:10
      Highlight Highlight Es gibt verschiedene christliche Religionen. Die katholische Kirche z. B. akzeptiert sämtliche naturwissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich Evolution.
      6 5 Melden
    • Maett 08.10.2016 22:25
      Highlight Highlight @Raphael Bühlmann: welcher Papst hat das gesagt? Die Akzeptanz der Evolutionstheorie widerspricht ja dem eigenen Glauben weitgehend.
      6 0 Melden
    • Raphael Bühlmann 09.10.2016 01:36
      Highlight Highlight https://en.wikipedia.org/wiki/Catholic_Church_and_evolution

      Diesen Artikel dürftest du in dem Zusammenhang durchaus interessant finden, Maett.
      0 3 Melden
  • Steely Dan 08.10.2016 14:23
    Highlight Highlight "Glauben hingegen kann nicht jeder. Auch nicht, wenn er will. Wirklich glauben tut man, oder man tut es nicht. Etwas aus voller Überzeugung zu glauben, ohne es wissen zu können, ist ein beachtlicher Akt emotionaler Intelligenz."

    Wie kommst Du denn darauf? Intelligenz und bewusster Umgang mit der Wahrheit ist die Unterscheidung zwischen Glauben und Wissen. Etwas zu glauben, obwohl man es nicht weiss, hat aber weniger mit Intelligenz als mit dem eigenen Bedürfnis zu tun, das fehlende Wissen irgendwie zu ersetzen.

    God of the Gaps lässt grüssen.
    53 5 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 08.10.2016 14:32
      Highlight Highlight Die verwechselt Glauben mit Vermuten. Glauben tut man nicht aus Unwissenheit.
      10 25 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 17:11
      Highlight Highlight Glauben kann man nur aus Unwissenheit, sonst wäre es Wissen. Genau wegen derartiger geistiger Verwirrungen ist Religion schädlich. Kaum ein Gläubiger kriegt das auf die Reihe.
      11 4 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 09.10.2016 14:56
      Highlight Highlight Du bestaetigst mit deiner Aussage, dass du nicht weisst was Glauben ist, ausserhalb von dem was du vermutest, was Glauben sein koennte. Schon alleine die Tatsache, dass du davon ausgehst, dass alle Menschen das gleiche beschrankte Verstaendnis davon haben wie du, diskredidiert dich von dieser Diskussion.
      2 5 Melden
  • John Smith (2) 08.10.2016 14:22
    Highlight Highlight «Wenn ein Kreationist behauptet, Intelligent Design sei eine wissenschaftliche Theorie, dann liegt er falsch. Ebenso schiesst ein Atomphysiker am Ziel vorbei, wenn er einem Gläubigen vorhält, es gebe keinen Beweis für die Existenz Gottes.»

    Dieser Absatz bringt Herrn Ramezanis Missverständnis auf den Punkt: Jeder ernsthafte Naturwissenschafter kennt ganz genau die Grenzen der wissenschaftlichen Erkenntnis und unterscheidet sehr präzise zwischen Wissenschaft und Glauben. Das Gleiche kann man von den Religionen nicht behaupten. Das ist ja gerade der Kern aller Religionen.
    58 6 Melden
    • Kian 08.10.2016 14:42
      Highlight Highlight Das Missverständnis befindet sich in deinem Kommentar, denn du vergleichst Naturwissenschafter mit Religionen, also natürliche Personen mit einer abstrakten Grösse. Sobald du das bereinigst, löst sich dein Argument in Luft auf. Natürlich gibt es Naturwissenschaftler, welche die Grenze zwischen Wissen und Glauben nicht verstehen. Ebenso wie es Gläubige gibt, die sie sehr wohl verstehen.
      19 36 Melden
    • Nausicaä 08.10.2016 16:03
      Highlight Highlight Ist ein 'Gläubiger', der die Grenze zwischen Wissen und Glauben versteht noch als 'Gläubiger' zu bezeichnen? Geht das in etwa so: Ich glaube zwar an Gott aber es kann schon sein, dass es ihn gar nicht gibt, weil ich dies natürlich nicht mit Bestimmtheit wissen kann? Oder wie muss man sich das konkret vorstellen?
      12 1 Melden
    • Nausicaä 08.10.2016 17:10
      Highlight Highlight Ah ich sehe, ich vermische Grenze 'zwischen' Wissen und Gllauben mit Grenzen 'von' den jeweiligen. Dem Glauben ist es wohl inhärent, dass er klar von Wissen getrennt ist, was dann je nach Glaubensinhalt eben höchst problematisch ist.
      5 0 Melden
  • Hoppla! 08.10.2016 14:21
    Highlight Highlight Soll doch jeder glauben und machen was er will. Und wenn ich die Happy Hippos (ja, die aus den hässlichen Überraschungseiern) als Götter anbete. Who cares?

    Aber:
    1. Ich zwinge niemand anderen die Happy Hippo Rituale mitzumachen. Und schon gar nicht mit Hilfe von Waffen.
    2. Ich erwarte keine Almosen vom Staat um meine Happy Hippo Kultur zu pflegen und auszubreiten.
    3. Erzähle ich nicht jedem unaufgefordert, dass die Happy Hippos doch die einzig waren Götter sind.
    4. Bin ich nicht bei jeder Kritik oder Witz über Happy Hippos eingeschnappt wie ein Kleinkind.

    Dann habe ich auch Respekt.

    57 5 Melden
  • founded1898 08.10.2016 14:18
    Highlight Highlight Ist es noch Glauben, wenn einem vorgeschrieben wird, was mann glauben muss? Meiner Meinung nach muss man Glaube & Religion trennen. Ich habe nichts gegen Menschen, die an eine höhere Macht glauben. Da sie es von sich aus machen. Aber blind einer Religionsideologie folgen finde ich persönlich nicht so dufte.
    51 5 Melden
    • Ürsu 08.10.2016 14:24
      Highlight Highlight Danke, ist auch meine Meinung
      16 4 Melden
    • nissi 08.10.2016 14:34
      Highlight Highlight @founded1898, sehr gute und wichtige Differenzierung zwischen Glaube und Religion, welche hier im Artikel völlig ausser Acht gelassen wird
      14 3 Melden
    • Kian 08.10.2016 14:45
      Highlight Highlight Und ich finde es überhaupt nicht dufte, wenn Anhängern einer Weltreligion pauschal unterstellt wird, sie würden «blind einer Ideologie folgen». Woher weisst du das? Wie ich im Kommentar schon geschrieben habe, wenn es Glaubensfreiheit gilt, dann muss es auch die Freiheit geben, dass mehrere, viele Menschen dasselbe glauben.
      13 44 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • wipix 08.10.2016 14:18
    Highlight Highlight Gläubige Menschen sind für mich ein Verein. Solange dieser sich an gültige Gesetze hält ist mir egal wer welchem Verein angehört. Der Verein hat keinen anderen Schutz oder keine andere Untestützung durch Staat, Gesetz als alle anderen Vereine, wie Sport, Kunst, Beten, Meditieren etc.
    Alles klar! Oder etwa nicht?
    29 3 Melden
    • Michael Mettler 08.10.2016 15:10
      Highlight Highlight @wipix: Gläubige Menschen sind nicht Vereine sondern Menschen. Beim Rest bin ich einverstanddn.
      3 9 Melden
    • wipix 08.10.2016 16:28
      Highlight Highlight @Michael Mettler
      Sorry, Du hast recht. Sind organisiert wie Vereine wenn sie die Zisammengehörigkeit leben, wollte ich sagen.
      6 0 Melden
  • metall 08.10.2016 14:17
    Highlight Highlight Hallo Kian
    Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Aber jeder einzelne Abschnitt ist eifach Stuss.
    56 25 Melden
    • Kian 08.10.2016 14:20
      Highlight Highlight Hallo Metall, du hast 600 Zeichen zur Verfügung. Ich schlage vor, du fängst einfach mal an.
      40 11 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 14:25
      Highlight Highlight Finde ich auch: da der Mensch auch ohne Religion Mist baut, legalisieren wir doch auch die längst wiederlegten Fälschungen, die man als Gottes Wille verkauft.
      7 9 Melden
  • Frau Dingsi 08.10.2016 14:15
    Highlight Highlight Dieser Artikel verdient Respekt.
    31 64 Melden
  • hamurabi 08.10.2016 14:14
    Highlight Highlight Gefällt mir👍 danke!
    25 46 Melden
  • Brahmsian 08.10.2016 14:14
    Highlight Highlight Dogmatische Religion ist gefährlich bzw. Kann gefährlich sein. Das zeigen uns zahlreiche Ereignisse und Demagogen immer wieder. Da Religion sonst absolut keine Vorteile für die Menschheit bringt und uns dabei noch anlügt, dürfen wir froh sein, dass die Religion im Abwärtstrend steht.
    51 13 Melden
    • Kian 08.10.2016 14:18
      Highlight Highlight Bisweilen ist schwer zu unterscheiden, wer sich militanter und dogmatischer gebart, gewisse Anhänger oder gewisse Gegner der Religion.
      26 45 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 14:28
      Highlight Highlight Modernes Christentum ist leider auch dogmatisch: In christlichen Teilen der Welt werden Kinder indoktriniert und Ungläubige ausgeschlossen.
      Dies gilt für alle Religionen ausser dem Buddhismus (meiner Meinung nach eine "Semi-Religion", da es eher eine Lebensweise ist)
      19 7 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 14:34
      Highlight Highlight Und Gegner der Religions sind meist nicht dogmatisch. Lesen Sie bitte eine Definition von Dogma nach.

      Wissenschaft, bzw. das moderne, aus Evolution entstandene menschliche Hirn, gibt uns die Fähigkeit, Fakten und logische Schlüsse zu betrachten und dann eine sinnvolle, probabilistische Entscheidung zu treffen.
      Diese Entscheidungen argumenttiv zu verteidigen ist nicht dogmatisch.
      15 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lezzelentius 08.10.2016 14:12
    Highlight Highlight Etwas zu glauben ohne es zu wissen ist keine emotionale Intelligenz und ganz bestimmt nicht beachtlich. Und besonders dann nicht, wenn sie höher geschätzt wird als Wissen. Leute die trotz Allem etwas Glauben, Religion hin oder her, bezeichnet man nicht ohne Grund als naiv oder ignorant.

    Habe mir nach "Vor allem der Islam" nicht mehr zu viel erhofft. Es wird anderen im Artikel vorgeworfen Äpfel und Birnen zu vergleichen. Aber in manchen Absätzen finden sich Vergleiche zwischen Äpfeln und Computern.
    64 12 Melden
    • Steely Dan 08.10.2016 14:26
      Highlight Highlight Jep, habe ich erst jetzt gelesen....
      3 1 Melden
  • Jimmy Dean 08.10.2016 14:12
    Highlight Highlight spannend, dass dieser artikel bei einer zeitung erscheint, die in letzter zeit kaum etwas anderes als religions bashing (stamm und konsorte) betrieben hat
    28 11 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 14:29
      Highlight Highlight Ehmm.. das nennt man guten Journalismus.
      21 3 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 19:38
      Highlight Highlight @Wurst ich arbeite am offenen Hirn
      0 0 Melden
    • Brahmsian 08.10.2016 19:43
      Highlight Highlight @Wurst
      Du zettelst einen Streit an um deinen Frust rauszulassen. Ich werde nicht weiter diskutieren.
      4 0 Melden
  • Kopold 08.10.2016 14:10
    Highlight Highlight Haha. Nein.
    48 12 Melden

Erster Verlierer: Der Regenwald. Warum Brasiliens neuer Präsident eine Klima-Gefahr ist

Der Rechtspopulist Jair Bolsonaro hat die Präsidentenwahl in Brasilien gewonnen. Der Ex-Militär kam auf 55,14 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt am Sonntag nach der Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Sein Gegner Fernando Haddad von der linken Arbeiterpartei erhielt demnach 44,86 Prozent.

Erster Verlierer der Wahl dürfte jedoch der Regenwald sein. Und von dieser Niederlage sind wir alle betroffen.

Denn Jair Bolsonaro macht sich nicht viel aus dem Regenwald. Der Rechtsextreme findet …

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