Interview
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Guest speaker Christoph Blocher after his appearance at the event

Von der urbanen Elite überfahren? Christoph Blocher (mit Ehefrau Silvia in Vorderthal SZ, 2014) glaubt, die Landbevölkerung werde abgehängt. Bild: KEYSTONE

«Viele haben die Nase voll. Von allem»: Das sagt Blocher nach der SBI-Schlappe

Nach der krachenden Niederlage mit der Selbstbestimmungs-Initiative räumt Christoph Blocher Fehler ein. Und er sagt, auf dem Land seien die Leute ohnmächtig und deswegen nicht mehr an die Urne zu bewegen.

patrik müller / az



Es war seine Tochter Magdalena Martullo, die sich für die Selbstbestimmungs-Initiative ins Zeug legte – Christoph Blocher blieb im Hintergrund. Am Tag nach der SVP-Pleite zeigt er sich nachdenklich und kämpferisch zugleich.

Herr Blocher, einmal mehr hat das Volk eine SVP-Initiative bachab geschickt – diesmal sehr deutlich mit einer Zweidrittelmehrheit. Hat das Volk genug von Ihren Initiativen?
Christoph Blocher:
Kann sein. Tatsache ist aber auch: Die Gegen-Kampagne war massiv, man hat die SVP unglaublich verteufelt. Hätten wir das gemacht – also eine andere Partei derart angegriffen –, dann hätte man uns wahrscheinlich verklagt.

ZUM 75. GEBURTSTAG VON CHRISTOPH BLOCHER AM SONNTAG, 11. OKTOBER 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES MATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Christoph Blocher posiert hinter einem Vorhang am Freitag, 9. Mai 2014, in seinem Buero in Maennerdorf, am Zuerichsee. Blocher tritt per Ende Mai 2014 als Nationalrat zurück. Dies gab der Zuercher SVP-Nationalrat und alt Bundesrat am Freitag, 9. Mai 2014 auf seinem Internetportal ''teleblocher'' bekannt..(KEYSTONE/Gaetan Bally)

Christoph Blocher trat 2014 aus dem Nationalrat zurück.  Bild: KEYSTONE

Sind nur die anderen schuld? Bei einem so klaren Resultat muss doch auch die SVP Fehler gemacht haben.
Das muss und wird die SVP anschauen. Was mich ärgert: Viele Leute haben langsam die Nase voll. Von allem. Darum gehen sie nicht mehr an die Urne. Viele Leute denken: Wir können ja abstimmen, wie wir wollen, in Bern passiert ja sowieso nichts – oder sogar das Gegenteil. Das ist ganz gefährlich.

Wie kommen Sie zu diesem Schluss?
Schauen Sie sich die Stimmbeteiligung an. Die Landbevölkerung fühlt sich überfahren, sie hängt ab, sie ist ohnmächtig. Denn in der Schweiz dominiert mehr und mehr das Städtische, Urbane, es geben die Hochschulabsolventen und die Hochfinanz den Ton an. Kleine Gemeinden ziehen den Kürzeren. Für die Schweiz war dies nie gut!

Christoph Blochers Frust:

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Video: watson/teleblocher

Es geht um Ihre Stammwähler.
Hoffentlich! Wenn die Leute ohnmächtig sind, bringt man sie nicht an die Urne. Durch die Nichtbeteiligung werden sie noch mehr ins Abseits getrieben. Wir müssen uns um sie kümmern.

«Auch über Stil-Fragen wird die SVP reden müssen.»

Christoph Blocher

Dass die Selbstbestimmungs-Initiative nicht mobilisiert hat – oder nur auf der Gegenseite –, liegt doch vor allem an der Initiative selbst: Sie war zu abstrakt, zu theoretisch.
Es ging um die direkte Demokratie. Aber eigentlich haben wir ja gewonnen. Denn dass die direkte Demokratie gefährdet ist, dessen waren sich viele gar nicht bewusst. Die Debatte um unsere Initiative hat das geändert. Am Ende haben sogar die Gegner eingeräumt, dass man trotz des Bundesgerichtsurteils von 2012 keinen Paradigmenwechsel zuungunsten des Landesrechts will. Herr Jositsch und Frau Sommaruga versprachen hoch und heilig, Volksentscheide würden weiterhin gelten und es gebe bei der Rechtsprechung keinen Richtungswechsel. Dafür brauchte es unsere Initiative. Fast 900'000 sagten Ja – trotz der Verteufelung. Diese Leute vertreten wir.

Magdalena Martullo-Blocher, SVP-GR, spricht waehrend der Debatte ueber die Volksinitiative

Magdalena Martullo-Blocher. Bild: KEYSTONE

Sie können nicht von Erfolg reden, wenn die «wichtigste Abstimmung seit dem EWR-Nein 1992», wie Ihre Tochter sagte, haushoch verloren ging. Muss sich die SVP grundsätzlich hintersinnen?
Es war eine sehr wichtige Abstimmung unabhängig vom Ergebnis. Hintersinnen muss sich die Partei nicht, aber wie nach jeder Abstimmung gibt es eine Manöverkritik.

Die Plakate für die Selbstbestimmungs-Initiative waren ungewohnt sanft. Das verfing nicht.
Auch über Stil-Fragen wird die SVP reden müssen. Aber der Stil ist nicht die Substanz.

Als Sie noch aktiv waren, war jedem klar: Blocher gibt den Takt an. Heute fehlt dieses Gefühl. Wer führt die SVP?
Ich war ja gar nie SVP-Schweiz-Präsident! (lacht)

SVP-Parteipraesident Albert Roesti spricht an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei (SVP) in Volketswil, am Samstag, 27. Oktober 2018. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

SVP-Parteipräsident Albert Rösti. Bild: KEYSTONE

Sie dominierten auch ohne dieses Amt.
Ich hatte eine ganz andere Aufgabe als Herr Rösti. Ich wurde Zürcher Parteipräsident in den 1970er-Jahren, weil die SVP vor dem Untergang stand. Sonst hätte man mich nie und nimmer gewählt. Es brauchte einen Kurswechsel, wir hatten eine Notsituation. Die haben wir jetzt nicht.

Was heisst das für die heutige Führung?
Sie muss eine Partei festigen, die mit fast 30 Prozent Wähleranteil die klare Nummer eins ist. Aber dieses Wachstum ist zu konsolidieren! Ein Wachstum von 9,9 Prozent Wähleranteil auf 28 Prozent ist zu festigen. Sie ist derart stark gewachsen, dass dies auch noch möglich ist. In den – oft sehr jungen – Kantonalparteien brodelt und gärt es, wie beim jungen Wein und ab und zu jagt es einen Zapfen ab. Da ist Koordinationsbedarf bei der Parteiführung.

ZUR UEBERNAHME DES NATIONALRATSMANDATS VON CHRISTOPH BLOCHER THOMAS DURCH BANKER THOMAS MATTER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG --- Thomas Matter (SVP/ZH) am Dienstag, 19. Maerz 2013 in Bern. Er werde das Amt annehmen, sagte Matter am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Thomas Matter. Bild: KEYSTONE

Gerade in solchen Zeiten müsste klar sein, wer der Chef ist. Ist das Albert Rösti? Roger Köppel? Ihre Tochter Magdalena Martullo? Oder Thomas Matter?
Das sind alles starke Parlamentarier, und es wären noch viele mehr. Aber alle ziehen am gleichen Strick in die gleiche Richtung unter Leitung von Parteipräsident Albert Rösti. Mich wunderte die unglaubliche Geschlossenheit der Partei bei der Selbstbestimmungs-Initiative.

Albert Rösti hat etwas Anti-Autoritäres. Macht er einen guten Job?
Ich finde schon. Er führt nach seiner Art. Nicht jeder führt gleich. Er ist nahe an der Basis, er wird anerkannt und unterstützt.

ARCHIV -- ZUM RUECKZUG VON NATIONALRAT TONI BRUNNER AUS DER POLITIK PER ENDE JAHR AM FREITAG, 24. NOVEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN  FOLGENDES BILDMATERILA ZUR VERFUEGUNG -- Toni Brunner, SVP, rechts, und Philipp Mueller, FDP, beobachten die Entwicklung der Resultate kurz vor der Elefantenrunde des Schweizer Fernsehens RTS und SRF mit den Praesidenten der Parteien, in der Wandelhalle des Nationalrats im Bundeshaus, am Tag der eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 18. Oktober 2015 in Bern. Die TV- und Radiostationen der SRG SSR senden am Wahltag zum ersten Mal einen Teil ihrer Berichterstattung direkt aus dem Parlamentsgebaeude. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Toni Brunner. Bild: KEYSTONE

Aber Toni Brunner hatte bedeutend mehr Strahlkraft.
Jeder ist anders. Jetzt geht Toni Brunner leider. Er hält es nicht mehr länger aus in der Politik, und das verstehe ich. Aber er hat dies 24 Jahre getan – er wäre der Amtsälteste. Seit dem Frühling tat ich alles, damit er bleibt, aber es war nichts mehr auszurichten. Er sagt mir, er könne innerlich nicht mehr, ihm werde fast übel im Berner Politbetrieb.

In einem Jahr sind Wahlen. Ihr einstiger Schlager – «EU Nein!» – klingt in Zeiten, wo alle Parteien gegen einen EU-Beitritt sind, ziemlich dumpf.
Es ist das Verdienst der SVP, dass die anderen Parteien jetzt auch EU-kritisch sind. Wenn die anderen gleich denken und handeln wie wir: Dann braucht es die SVP nicht mehr. Aber auf diesen Moment warte ich noch.

Bundesrat Ueli Maurer spricht am ersten Tag der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 26. November 2018 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bundesrat Ueli Maurer bleibt noch weitere vier Jahre im Amt.  Bild: KEYSTONE

Ihre Bundesräte Ueli Maurer und Guy Parmelin sind auch nicht gerade Zugpferde für den Wahlkampf.
Gute Bundesräte können kaum als Zugpferde in Parlamentswahlen dienen, sonst hätte doch Doris Leuthard den Niedergang der CVP gestoppt oder umgedreht. Unsere beiden Bundesräte machen es gut – zuverlässige Kräfte.

Ueli Maurer wird 68 und bleibt wohl nicht mehr lange. Wer kommt dann?
Ueli Maurer wird noch einmal vier Jahre bleiben. Und dann? Schaue ich mir die Auswahl für die anstehenden Bundesratswahlen an, so komme ich zum Schluss: Da kann die SVP locker mithalten.

«Wir bereiten uns auf eine Volksabstimmung über das Rahmenabkommen vor. Und die ist für uns ungleich einfacher als die Selbstbestimmungs-Initiative.»

Christoph Blocher

Die CVP-Auswahl begeistert Sie nicht?
Ich rede von allen vier Kandidaten. Aber wir haben ja keine Notsituation, wo man derart starke Führungskapazitäten braucht.

Diesen Freitag kommt das EU-Rahmenabkommen in den Bundesrat. Was erwarten Sie?
Es ist alles möglich. Dass der Bundesrat es gleich ablehnt, wage ich nicht zu hoffen – obwohl die beiden SVP-Bundesräte für Ablehnung sind. Vielleicht sagt der Bundesrat, dass man die Verhandlungen weiterführt. Das halte ich für wahrscheinlich. Womöglich stimmt er dem Abkommen auch zu. Wir werden sehen. Was interessant ist: Jetzt sehen alle, vor allem die Gewerkschaften, was passiert, wenn die EU bestimmt und nicht wir selbst. Dann gibt es nicht den Lohnschutz, den sie wollen. Aber wir müssten noch viel anderes auch übernehmen.

Was ist die SVP-Strategie beim Rahmenabkommen?
Wir bereiten uns auf eine Volksabstimmung vor. Und die ist für uns ungleich einfacher als die Selbstbestimmungs-Initiative. Denn da geht es um sehr Konkretes: Löhne, Kantonalbanken, Sozialversicherungen, Verkehr, Einwanderung, Souveränität und so weiter. (aargauerzeitung.ch)

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158Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hinkypunk 28.11.2018 23:00
    Highlight Highlight #Blocher4weindoch
  • RETO1 28.11.2018 19:51
    Highlight Highlight Alle können und wollen Blocher nicht mehr sehen und hören, alle haben die Nase voll von ihm
    In Wirklichkeit hängen alle ständig an seine Lippen und kommentieren jeden Ton den er von sich gibt
    Einfach nur lustig
  • Charming 28.11.2018 01:07
    Highlight Highlight Ich warte noch auf die Hacker, welche a la "the firm" sämtliche Konten der SVP, FDP, CVP und GLP-Bonzen und heimlichen Steueroptimierer/Verhinderer einfriert! Schaut mal die VR-Mandats-Rangliste an, dann wird alles klar!
  • thatstheshit 27.11.2018 23:51
    Highlight Highlight Heul leise, Christoph!
  • Phrosch 27.11.2018 19:27
    Highlight Highlight Hat Herr Blocher nicht mitbekommen, dass die SBI in allen (!) Kantonen abgelehnt wurde, auch in den ländlichen? Aber klar, dann müsste er zugeben, dass er nicht mehr am Puls des Volkes ist. Oder dass auch die ländliche Bevölkerung seine Zwängereien als solche durchschaut.
  • Uglyman 27.11.2018 18:20
    Highlight Highlight Herrn Blochers Masterplan hat zum Ziel, aus der Schweiz eine Insel zu machen. Schritt für Schritt aus den Vereinbarungen mit den Nachbarn aussteigen und und zu Insulanern unter der Fuchtel der SVP zu machen.
    Das Volk ist nicht so dumm wie es B + Co gerne hätten. Auch künftige Versuche mit Initiativen zur Verinselung werden scheitern.
    • RETO1 28.11.2018 10:48
      Highlight Highlight nirgends sind Ferien schöner als auf einer Insel
      Was hast du gegen Inseln?
  • Morgan Schwab 27.11.2018 14:22
    Highlight Highlight Herr Blocher, bitte akzeptieren Sie endlich, wenn das Volk Nein sagt. Nein ist nein, das soll man bei der SVP endlich verstehen. Und auch : Nein, ihr müsst nicht die Schweiz retten. Ihr seid eher die, die die Schweiz zerstören wollt. Liebe SVPler, begreift es bitte. Was daran ist so schwer zu verstehen an einem glasklaren Nein ? Mich nerven Eure Versuche, die Schweiz kaputt zu machen. Hört bitte endlich auf damit.. Wir brauchen Euch SVPler nicht.
    • IMW 27.11.2018 17:26
      Highlight Highlight Genau so ist es Ich kann es nicht mehr hören und der Blocher und seine Kumpanen nicht mehr sehen
  • luelle 27.11.2018 14:02
    Highlight Highlight Wie verblendet muss man sein?

    Eine Partei, die in Sozial- und Wirtschaftspolitik konsequent die Interessen der reichsten 10% vertritt, gibt den anderen Parteien die Schuld dafür, dass ihre Anliegen vom Mittelstand abwärts nicht mehr unterstützt werden. Macht Sinn.
  • Benno Steinmann 27.11.2018 13:41
    Highlight Highlight Wir haben die Nase voll von den ewigen Zwängereien der SVP!!
  • D(r)ummer 27.11.2018 13:01
    Highlight Highlight Herr Blocher...
    Wenn ein Steve Bannon sagt, dass Sie quasi der Erfinder de Populismus waren, muss man sich nicht fragen warum der SVP heute immer weniger Glauben geschenkt wird.
    Sie denken, dass Sie in der Vergangenheit dies und jenes vor dem Untergang bewahrt haben. Wahrscheinlich waren Sie zu dieser Zeit zu Kompromiss-/Alternativlos.
  • Fulehung1950 27.11.2018 12:42
    Highlight Highlight „Denn in der Schweiz dominiert mehr und mehr das Städtische, Urbane, es geben die Hochschulabsolventen und die Hochfinanz den Ton an"

    Die Hochfinanz, soso! Ja klar, geben die den Ton an! Mit den ständigen Zückerchen wue Steuererleichterungen kann man schon mal lauter schreien. Man kann sich ja gewiss sein: die Milliardäre-Partei hört und handelt!
  • Fanta20 27.11.2018 11:25
    Highlight Highlight Nach diesem Interview fällt es schon schwer, einigermassen neutral zu bleiben: Mag ja von mir aus sein, dass Dank der SVP zwischendurch wichtige Themen zumindest diskutiert werden. Aber dieses ewige verbale Eindreschen auf die politischen Institutionen und Würdenträger goutiere ich überhaupt nicht.

    Ich halte es für denkbar, dass dieser Stil der SVP in den letzten 10 Jahren vor allem auch deren Gegner stark mobilisiert hat. So gesehen wäre es für die Partei wohl schon empfehlenswert, die Vorgänge der letzten Dekaden mit etwas mehr Selbstreflexion zu analysieren.
    • Clife 27.11.2018 12:08
      Highlight Highlight Herr Blocher hat verpasst, dass alle Parteien auf die eine oder andere Weise kritisiert werden. SP ist zu Links, SVP zu rechts, CVP zu altmodisch und FDP macht keinen Schritt nach vorne. Allesamt haben sie eine Gemeinsamkeit: Sie ignorieren die politische Mitte und deren Anliegen seit Jahren (die womöglich sogar den grössten Wähleranteil ausmacht)
  • TanookiStormtrooper 27.11.2018 11:16
    Highlight Highlight Hätte die SVP also jemanden so hart angegangen hätte man sie verklagt? Na das hätte man doch mal Eveline Widmer-Schlumpf, Simonetta Sommaruga oder Samuel Schmid sagen müssen, dass sie das könnten.
    Der Multimillionär, der Partei die mit Abstand am meisten Kohle in Abstimmungskämpfen und Wahlkämpfen verballert beklagt sich über "die Hochfinanz"?
    Der Mann ist nur noch ein verbittertes Häufchen Elend und hat nun völlig den Bezug zur Realität verloren.
  • Gubbe 27.11.2018 11:09
    Highlight Highlight Als Links und Rechts stimmender erlaube ich mir zu schreiben, dass es uns allen gut geht. So sind viele gegen die SVP und verteufeln sie. Wenn es bergab geht mit der Konjunktur, wird es eben so viele Wendehälse geben, die SVP nah stimmen werden. Dies um ihren Arbeitsplatz erhalten zu können. Ich wundere mich jedes Mal, wie auf die SVP gepisst wird. Sollte die SP eine Abstimmung verlieren, in einem Arbeitshoch, rasten die Linken aus. Wir wollen doch alle ein möglichst angenehmes Leben führen. Oder doch nicht...
    • B-Arche 27.11.2018 15:33
      Highlight Highlight Welchen Arbeitsplatz hat die SVP erhalten?
    • Gubbe 27.11.2018 17:51
      Highlight Highlight B-Arche: Wer von den CEO's oder Eigentümern der Firmen ist Links?
    • Gähn 27.11.2018 20:30
      Highlight Highlight Ich desillusioniere dich nur ungern Gubbe, aber die "bürgerlichen" CEOs profitieren hervorragend von der PFZ und werden eine Teufel tun um ihre Quelle billiger Arbeitskräfte trocken zu legen.
      Inklusive derer, die uns aus der Politik etwas über die schlimme grenzenlose Zuwanderung vorjammern.
      Inklusive des Blocher-Clan.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yorik2010 27.11.2018 11:08
    Highlight Highlight Der Herr Blocher sollte einmal in den Spiegel gucken! Vielleicht haben die Keute von ihm und seinen Weggefährten wie Köppel, Amstutz, Glarner, Rösti und Co. die Nase voll!
    Aber getreu der SVP sind immer die Andern schuld!🙈
  • no-Name 27.11.2018 10:59
    Highlight Highlight „Hochschulabsolventen und die Hochfinanz den Ton an.“

    So wie der ETH absolvent Rösti?

    Oder Rechtswissenschaftlerin Amaudruz?

    Oder die HSG absolventen Martullo-Blocher oder Thomas Aeschi??
    • Dominik Treier (1) 27.11.2018 11:29
      Highlight Highlight Oder der Steuerhinterz... pardon Optimierbanker Matter... Aber sie bestätigen mich immer weiter in meiner Ansicht... Nur weil man wie ein Bauerntrampel redet, heisst das noch lange nicht, dass man auch die Interessen des armen Bauerntrampels vertritt...
    • sheimers 27.11.2018 11:43
      Highlight Highlight ...und der Jurist Vogt, führend bei der SBI. Ja ich glaube Blocher hat nicht mal so unrecht, die Landbevölkerung fühlt sich von der SVP mit ihren vielen Reichen und Hochschulabsolventen nicht mehr vertreten. Blocher konnte noch hemdsärmlig tun obwohl er auch ein reicher Akademiker ist, seine Kollegen wirken aber nur noch abgehoben und arrogant.
    • David Steger 27.11.2018 12:26
      Highlight Highlight Blocher hat auch ein Doktortitel in Chemie...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zahlenheini 27.11.2018 10:58
    Highlight Highlight "Wenn die anderen gleich denken und handeln wie wir: Dann braucht es die SVP nicht mehr. Aber auf diesen Moment warte ich noch."
    Will Herr Blocher einen Einparteienstaat?

    "Denn in der Schweiz dominiert mehr und mehr das Städtische, Urbane, es geben die Hochschulabsolventen und die Hochfinanz den Ton an"
    Maximal 40% der Stadteinwohner stimmen ab, weil der Rest der "Urbanen" nicht stimmberechtigt oder zu jung bzw. Nichtwähler ist. Daher: Fake News à la Blocher. Dank der produktiven Urbanen haben die Ländler eine Arbeit, Rente etc.
    Herr Blocher scheint der Alterungsprozess zuzusetzen...
  • Menel 27.11.2018 10:58
    Highlight Highlight Wenn man schon vor dem Lesen eines Interviews weiss was kommt 😅
    • just sayin' 27.11.2018 12:55
      Highlight Highlight wenn man schon vor dem interview denkt man weiss "was kommt"

      und man sich nach dem "lesen" es entsprechend zurecht-rückt
    • Menel 27.11.2018 14:13
      Highlight Highlight @just, ist mehr der Erfahrungswert, weil man schon oft Interviews von Blocher gehört und gelesen hat 😉
    • hävi (the return) 27.11.2018 14:44
      Highlight Highlight "Wenn man schon vor dem Lesen eines Interviews weiß was kommt."

      Super Satz zum Thema Voreingenommenheit.

      (s. spielt ja dann auch keine Rolle mehr, was wirklich drinsteht).
    Weitere Antworten anzeigen
  • psylo 27.11.2018 10:16
    Highlight Highlight Es wird wohl immer ein Geheimnis bleiben, wo sich Dr. iur. C. Blocher, Familienvermögen >10 Milliarden, diese Überzeugung holt, um sich als Vertreter des einfachen Volkes ohne viel Geld und ohne Hochschulabschluss hinzustellen.
  • Lowend 27.11.2018 10:06
    Highlight Highlight Das bei der grössten Partei des Landes noch immer der alte abgewählte Parteibesitzer das alleinige Sagen hat, ist im Grunde ein absolutes Armutszeugnis für diese Partei und dass die Schweizer Presse diesem verbitterten Mann derart viel Präsenz zugesteht, obwohl er rein gar keine demokratische Legitimität mehr besitzt, ist ein absolutes Armutszeugnis für unsere Presse!
  • sheimers 27.11.2018 09:56
    Highlight Highlight Wenn die Initiative selbst in Appenzell Innerrhoden abgelehnt wird liegt das wohl kaum an den urbanen Zentren mit Bankern und Studenten.
    • Spooky 27.11.2018 10:21
      Highlight Highlight @sheimers
      Dann liegt es aber auch nicht an der Operation Libero.
    • sheimers 27.11.2018 20:49
      Highlight Highlight Warum nicht? Deren Plakate hingen sicher auch dort.
    • Spooky 28.11.2018 09:40
      Highlight Highlight @ sheimers
      "Deren Plakate hingen sicher auch dort."
      Das kann schon sein, ist aber nicht der Punkt.
  • MeinStern 27.11.2018 09:53
    Highlight Highlight Nun wird die Schweiz von der EU geschlachtet. Zuerst ein Mini-Rahmenvertrag, wo alle kritischen Elemente vorerst ausgeklammert sind. Das Volk wird diesem als harmlos verkauften Verträgli natürlich wieder zustimmen. Dann ist der EU-Trojaner gesetzt....natürlich mit Guillotine-Klausel. Mit den Jahren wird dann der Vertrag Schritt für Schritt erweitert...Lohnschutz weg, Erhöhung Mehrwertsteuer, 60-Tönner über den Gotthard, Steuererhöhungen für Unternehmungen etc. etc. Was binnenmarktrelevant sein soll, definiert die EU und die Schweiz darf dann diese Rechtserweiterungen automatisch übernehmen.
    • P.Rediger 27.11.2018 11:24
      Highlight Highlight Öhm, wie bitte? Ob wir einen Rahmenvertrag annehmen oder nicht, dürfte eh das Referendum entscheiden. Und jetzt wo die SBI vom Tisch ist, kann bei Bedarf über jeden Vertrag einzeln abgestimmt werden. Es müssen nicht, wie es bei einem Ja hätte passieren können, dutzende Verträge aufs Mal gekündigt und neu verhandelt werden.
    • Gähn 27.11.2018 12:06
      Highlight Highlight Es tut echt weh seinen Beitrag zu lesen.
      So viel Mist in so wenigen Buchstaben.
      Du willst wohl prinzipiell nicht verstehen, dass sich GAR NICHTS ändert.
    • just sayin' 27.11.2018 13:02
      Highlight Highlight das sehe ich leider auch so.

      aber man muss es den sbi-gegner lassen: kommunikativ habe sie dies, mit ihrer angstkampagne, perfekt eingefädelt.

      über das abstimmungsresultat zu diskutieren ist müssig. wir reden in ein paar jahren wieder drüber.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 27.11.2018 09:50
    Highlight Highlight Ja, SchleBraZ, da hast du tatsöchlich einmal Recht. Knapp 67% der Stimmbürger haben die Schnauze voll. Und zwar von dir und deinen dämlichen Racheinitiativen. Viele Stimmbürger sehen halt endlich, dass es genug Probleme gibt, ohne dass du noch irgendwelche Problemchen erfindest. Steueroptimierung ist bspw eines davon
    • Jemima761 27.11.2018 12:11
      Highlight Highlight SchleBraZ! 😂
  • Hans Jürg 27.11.2018 09:50
    Highlight Highlight Stimmt. Viele haben die Nase voll. Ich auch. Und zwar von Blocher uns seiner Lügentruppe.
  • sheimers 27.11.2018 09:42
    Highlight Highlight "Hochfinanz und Hochschulabsolventen" Meint er damit sich selbst mit Doktortitel und Milliardenvermögen? Oder eher den Banker Thomas Matter und den Juristen Hans-Ueli Vogt, die sich sehr für die SBI ins Zeug gelegt haben? Nein, die geben eben nicht mehr den Ton an. Die Zivilgesellschaft hat sich abgewendet von dem arroganten Industrie- und Bankenfilz um Blocher.
  • T13 27.11.2018 09:42
    Highlight Highlight Es geben also die Hochfinanzen den ton an🤔
    Wiso hat der Christoph denn verloren?😂
  • dr. flöckli 27.11.2018 09:39
    Highlight Highlight Das Gute ist, diese peinliche Reaktion auf die Abstimmungsniederlage zeigt jetzt auch allen, die es noch nicht begriffen haben, das wahre Gesicht der SVP.
    1) minimi, die Gegner waren so fies. Wer hat denn 30 Jahre das politische Klima vergiftet?
    2) die Landbevölkerung sei den Urnen fern geblieben. Zeigt, dass es für die SVP Schweizer und "richtige" Schweizer gibt
    3) Urbane, Uni-Absolventen und die Hochfinanz geben den Ton an. Dr. Iur. Blocher soll doch mal einen Blick auf sein Bankkonto werfen...
  • Sauäschnörrli 27.11.2018 09:38
    Highlight Highlight "Dann braucht es die SVP nicht mehr. Aber auf diesen Moment warte ich noch."

    Was tritt wohl zuerst ein, dass der Herr Blocher eeeendlich aus der Politik zurücktreten kann, denn er macht dass ja nur weil er muss, da es keinen gibt der es sonst machen würde, oder dass die SVP sich auflöst, weil es sie nicht mehr braucht?
    • just sayin' 27.11.2018 13:05
      Highlight Highlight du wünschst dir einen einparteien-staat?

      das hatten wir schon in europa - hat nicht so gut funktioniert - will niemand, der richtig überlegt
    • Sauäschnörrli 27.11.2018 14:00
      Highlight Highlight Ich mach mich über den blocherischen Altruismus lustig. Aber du denkst also, es gäbe nur zwei Parteien, die SVP und die anderen?
    • Sauäschnörrli 27.11.2018 15:03
      Highlight Highlight Ausserdem wünscht sich doch gerade Blocher ein Einparteiensystem wenn er durchblicken lässt, dass such die SVP ja auflösen würde, wenn endlich alle handeln wie es die SVP gern hätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • satyros 27.11.2018 09:30
    Highlight Highlight Kann er das mit der tieferen Stimmbeteiligung auf dem Land irgendwie belegen? Ich würde eher auf das Gegenteil tippen.
    • Chesus80 27.11.2018 10:00
      Highlight Highlight Wie Trump: blocher behauptet etwas und ungeprüft glaubt es ein Grossteil...
  • swisskiss 27.11.2018 09:25
    Highlight Highlight Der alte Mann will oder kann ein grundlegendes Problem der SVP nicht erkennen. Man baut nicht eine Partei die konservative Werte vertrat, zu einer fremdenfeindlichen Isolationsbewegung um, die selbst zu den anderen bürgerlichen Parteien in Opposition geht und glauben, dass man wie früher Wählerstimmen aus CVP und FDP Lagern gewinnen kann.

    Wer Politik stramm nach seiner Ideologie macht und den Kompromiss ablehnt, bewirtschaftet seine Anhängerschaft, verschreckt aber gleichzeitig moderate konservative Kreise.

    DAS ist die Konsequenz aus dem Parteierfolg der SVP und Grund ihrer Niederlagen.
  • Posersalami 27.11.2018 09:24
    Highlight Highlight "Die Landbevölkerung fühlt sich überfahren, sie hängt ab, sie ist ohnmächtig. "

    Was ist denn eigentlich so schlimm auf dem Land? Kann mir das jemand erklären?

    Weil eigentlich macht man viel fürs Land: ÖPNV wird laufend verbessert, Strassen werden gebaut, Glasfaser und 4G Antennen ins letzte Dorf gezogen. Der letzte Krachen wird mit Geld aus den Zentren aufgepäppelt und selbst kleinste Schulen im hintersten Tal erhalten (was ich richtig finde!).

    Liegt es nicht viel eher daran, dass die Generation um 50/60 vom Fortschritt überfordert ist und deren Kinder nicht mehr im Tal wohnen wollen?
  • Kubod 27.11.2018 09:21
    Highlight Highlight Ich kenn die offiziellen Zahlen nicht, kann seine Beobachtung aber in meinem Bekanntenkreis bestätigen.
    Was er übersieht: Viele der Urbanen gingen früher nicht an die Urne. Es schien ihnen unwichtig. Es ging ihnen eh gut.
    Die SVP hat es aber geschafft, auch die stimmfaulen Urbanen zu politisieren.
    So gesehen ein Plus für die Demokratie, aber ein Bärendienst für die SVP.
  • sherpa 27.11.2018 09:07
    Highlight Highlight Die Blocher'schen Ausreden zu diesem Debakel sind nun wirklich hanebüchen und zeigen einmal mehr, dass bei einer SVP-Niederlage alle anderen Schuld sind, nur sie selbst nicht. Es ist einfach, Herr Blocher, die Schuld immer bei den Anderen zu suchen, besser wäre es, wenn Sie und ihre Protagonisten mal selbst vor der Haustür den Dreck weg kehren würden.
  • Klaus0770 27.11.2018 09:05
    Highlight Highlight Viele Leute haben langsam die Nase voll. Von allem. Darum gehen sie nicht mehr an die Urne.

    Die Landbevölkerung fühlt sich überfahren, sie hängt ab, sie ist ohnmächtig. Denn in der Schweiz dominiert mehr und mehr das Städtische, Urbane!

    So viel Schwachsinn auf einem Haufen habe ich nicht einmal von Blocher erwartet.

    In jedem Kanton, selbst SVP-Hochburgen oder ländliche Kantone wie Uri, Glarus, Appenzell, haben die SBI verworfen!

    Warum geben alle Medien diesem alten verbitterten, arroganten Mann mit seinen antiquierten Ansichten so viel Raum?
  • barbablabla 27.11.2018 08:59
    Highlight Highlight Bester Satz:" aber eigentlich haben wir gewonnen"
    Ja sowas, Herr Blocher. Da muss ich wohl gratulieren.
    • Zahlenheini 27.11.2018 11:01
      Highlight Highlight Das ist feinste Propaganda, die ich nur aus den Mündern von DDR- und Sowjet-Diktatoren kenne. Die haben auch jede Niederlage als Sieg verkauft.
    • meine senf 27.11.2018 12:54
      Highlight Highlight "Wir wurden ehrenvoller Zweitbester, während es für unseren Gegner nur auf den zweitletzten Platz reichte".
  • dr. flöckli 27.11.2018 08:49
    Highlight Highlight Wieder so ein Müll! Durch das föderalistische System in der Schweiz haben die Stimmen der Landbevölkerung ein viel höheres Gewicht als die der Städte! Aber Fakten interessieren ja Blocher und die Seinen bekanntlich nicht...
    • Aladdin 27.11.2018 09:21
      Highlight Highlight Sie meinen wohl wegen dem zwei Kammer System, das auch den bevölkerungsschwächsten Kantonen zwei Ständeräte garantiert.
      Ja, die Stimme eines Urners zum Beispiel hat ein Vielfaches an Gewicht gegenüber einem Zürcher oder Berner.
    • Hans Jürg 27.11.2018 09:51
      Highlight Highlight Nicht nur wegen den zwei Kammern. Auch bei Initiativen muss ja die Mehrheit der Kantone dafür sein (wobei bei dieser Initiative erstens kein einziger Kanton dafür war und das zweitens auch gut so ist).
  • flyingdutch18 27.11.2018 08:25
    Highlight Highlight Wow, Blocher zimmert an Verschwörungstheorien und ahmt damit sein Idol (?) Trump nach.
    • EvilBetty 27.11.2018 12:38
      Highlight Highlight Und allein durch den Ausdruck «Hochfinanz» hat er einige abgeholt.
    • D(r)ummer 27.11.2018 15:30
      Highlight Highlight Pssst... Gemäss S. Bannon war Blocher der "Trump before Trump".

      Den Titel gönn' ich Blocher.
  • Mr Magoo 27.11.2018 08:22
    Highlight Highlight "Dann braucht es die SVP nicht mehr. Aber auf diesen Moment warte ich noch."

    Lieber Herr Blocher, glauben Sie mir, wir alle warten auf den Tag, wo es ihre Partei endlich nicht mehr gibt. Brauchen tun wir sie jetzt bereits nicht.
  • amazonas queen 27.11.2018 08:17
    Highlight Highlight Der macht es gut. Er behauptet, die Hochfinanz gibt den Ton an und nicht mehr "das Volk". Welchem Stand gehört er nochmal an? Der Armut?
    • Fandall 27.11.2018 08:57
      Highlight Highlight Guter Punkt, auch wenn die Hochfinanz v.a. durch die FDP vertreten wird (economiesuisse war ja auch gegen die SBI).
    • Markus Kappeler 27.11.2018 09:37
      Highlight Highlight Nicht jeder, der reich ist, gehört zur Hochfinanz. Ist das so schwierig zu verstehen? Genau so wie nicht jeder Linke zum schwarzen Block gehört.
    • Shlomo 27.11.2018 10:55
      Highlight Highlight @ Kappeler: Blocher war jahrelang (10 Jahre) UBS-Verwaltungsrat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 27.11.2018 08:10
    Highlight Highlight Schon bei Schwinski hat er sich in die Opferrolle gezwängt.

    Spannend ist, ob die Unterstützung von Rösti wie im Fussball ist. „Wir stehen voll und ganz hinter dem Trainer....“ und was 3 Tage später passiert weiss man ja.
  • banda69 27.11.2018 07:54
    Highlight Highlight Wirtschaftsfreundliche Rechtspopulisten haben eine eigene Wahrnehmung der Realität.

    Das kennen wir ja von Donald Trump.
    • Markus Kappeler 27.11.2018 09:39
      Highlight Highlight Fakt ist, jeder hat eine eigene Wahrnehmung der Realität. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Na ja, wenn man keine Bildung hat, sondern nur Einbildung, kann man das nicht wissen.
    • Fabio74 27.11.2018 19:00
      Highlight Highlight @kappeler: Wissenschaft ist aber nicht das was man bei der SVP gern hört
    • banda69 27.11.2018 19:18
      Highlight Highlight @kappeler
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  • WID 27.11.2018 07:51
    Highlight Highlight Herr Blocher erklärt sehr schön das trojanische Pferd SVP.
  • WID 27.11.2018 07:50
    Highlight Highlight "... in der Schweiz dominiert mehr und mehr das Städtische, Urbane..." Das Gegenteil ist der Fall, meistens dominiert das Land die Städte.
    • the Wanderer 27.11.2018 08:46
      Highlight Highlight Im Verdrehen von Tatsachen ist Blocher und allgemein die SVP ziemlich talentiert.
    • Markus Kappeler 27.11.2018 09:41
      Highlight Highlight Im Prinzip könnte das Land tatsächlich die Städte dominieren. In dem die Landbevölkerung die Städte belagert. Im Mittelalter glaubten die Herrschaften in den Städten auch, sie seien was besseres, bis sie dann belagert und ausgehungert wurden.
    • Mutzli 27.11.2018 10:24
      Highlight Highlight @M. Kappeler

      ...Bitte was? Mal kurz mit Bürgerkrieg gegen die ach so bösen Städter drohen? Na, wenns sonst nichts weiter ist...

      Noch so nebenbei: Ist mehr als verquer die Herrschaftsschichten im Mittelalter mit "Städtern" gleichzusetzen. Ob nun Arbeiter in der Matte oder Bauer im Emmental: Beide hatten gleich viel Mitspracherecht, nämlich keines. Bzgl. den von Ihnen herbeigesehnten "Aufstände der Landbevölkerung": Falls sie damit die Bauernkriege meinen dann a. richteten die sich auch gegen die ländlichen Herren und b. waren alle ausnahmslos erfolglos und wurden niedergeschlagen...
  • WID 27.11.2018 07:49
    Highlight Highlight "...es geben die Hochschulabsolventen und die Hochfinanz den Ton an..." Herr Blocher ist selbst Teil der 'Hochfinanz'. Er ist ein Milliardär welcher sich Einfgluss in den Medien erkauft hat.
    • Astrogator 27.11.2018 09:32
      Highlight Highlight Und Geisteswissenschaftler, also der Schlag Akademiker, der gemäss SVP sowieso zu nichts zu gebrauchen ist...
    • Makatitom 27.11.2018 09:53
      Highlight Highlight ...und er ist ein Hochschulabsolvent (Dr. jur.)
    • karl_e 27.11.2018 10:53
      Highlight Highlight @astrogator: Seit wann sind Juristen Geisteswissenschafter? Ach ja, ich vergass: Er ist auch ein begnadeter Historiker, der historische Fake News absondert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reconquista's creed 27.11.2018 07:48
    Highlight Highlight Ein bisschen Verständnis bitte.
    Es muss ja wirklich sehr frustrierend sein, als Ewiggestriger im Heute leben zu müssen - und dann noch jeden Tag! Und man kann nichts dagegen unternehmen. Da fühlt man sich doch sehr ohnmächtig und hilflos.
    • Brett-vorm-Kopf 27.11.2018 08:10
      Highlight Highlight Made my day 🤣
    • Markus Kappeler 27.11.2018 09:45
      Highlight Highlight Ewiggestrige sind objektiv betrachtet die reaktionären ewigen Neinsager.
    • reconquista's creed 27.11.2018 15:31
      Highlight Highlight Sie haben Recht Herr Kappeler.
      Aber ich habe mir erlaubt, die SVP nur als “Ewiggestrige“ zu bezeichnen. Eigentlich hätte ich den von ihnen vorgeschlagenen Zusatz “ewige Neinsager“ auch noch ergänzen können.
      Vielleicht nächstes Mal.
  • Schneiderlein 27.11.2018 07:42
    Highlight Highlight Alter Mann, belüg dich selbst, aber hör endlich auf das „Volch“ zu verarschen. Das „Volch“ hat sich von deiner Salbaderei befreit, es die Nase genug von dir, deinen Lügen, Aufwiegelungen und Destabilierungsversuchen.

  • Schneiderlein 27.11.2018 07:42
    Highlight Highlight In einer Sache hat er Recht. Es ist verständlich, dass es Toni Brunner in der nationalen SVP „fast übel wird“, es geht ihm dabei ebenso wie 70% aller Schweizer. Warum aber ist sein Ton so alarmistisch ist, wenn wir, wie er behauptet, keine Notsituation haben und deswegen keine starken Führungskapazitäten brauchen. Gleichzeitig allen vier Bundesratskandidaten die Kompetenz abzusprechen und seine Tochter immer wieder als Notwendigkeit für die politische Führung in Bundesbern zu bewerben ist noch so eine Demagogie.
    • reconquista's creed 27.11.2018 20:32
      Highlight Highlight Fairnesshalber muss ich hier festhalten, dass Brunner ein sehr ehrliches Interview in der Zeitung gegen habt. Und ihn stören wirklich Bundesbern und Politiker anderer Parteien mehr als die nationale SVP-Landschaft.
  • Schneiderlein 27.11.2018 07:41
    Highlight Highlight Eine Frechheit, was sich dieser Mensch herausnimmt. Zumindest gibt er zu, dass das Volk genug von den SVP-Spielchen habe. (1. Antwort) Seine zweite, die Wähler gleichzeitig zu diffamieren und aufzustacheln, hat Bannonsche Züge. Sein Intelektuellen-Bashing fusst ebenfalls nur auf Lügen. (47,4% ist kein Zeichen von Ohnmacht und Wahlverdruss. Die durchschnittliche Beteiligung lag in den 1980ern bei 42%, in den 1990er-Jahren bei 45%.)

  • Jein 27.11.2018 07:28
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Triumvir 27.11.2018 08:35
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • marcog 27.11.2018 07:28
    Highlight Highlight "Die Gegen-Kampagne war massiv, man hat die SVP unglaublich verteufelt. Hätten wir das gemacht – also eine andere Partei derart angegriffen –, dann hätte man uns wahrscheinlich verklagt." Hat der alte Herr etwas Wahrnehmungsverzerrung?
    • reconquista's creed 27.11.2018 07:51
      Highlight Highlight Interessant wäre es, ihm als Interviewer zu sagen, dass beide Seiten die Freiheit besitzen 1. die Wortwahl ihrer Kampagne zu treffen und 2. die Gegenseite zu verklagen.
      Aber eben, Opferrolle und “alles ist parteiisch und gegen uns“.
    • Ciruzz 'O Milionar 27.11.2018 08:02
      Highlight Highlight Ja scheint so. Vor allem nachdem klar ist, wer wie viel Geld in diese Kampagne gesteckt hat.
    • Fandall 27.11.2018 08:56
      Highlight Highlight Man greift den an, der den Ball hat. Im Moment hat die SVP am meisten Wähler, darum wird sie ständig direkt angegriffen.
      Wäre aber wirklich mal interessant zu sehen, ob es in einem anderen Fall auch so wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 27.11.2018 07:26
    Highlight Highlight Christoph Blocher als Gott braucht es nicht mehr.
    • the Wanderer 27.11.2018 08:52
      Highlight Highlight War er das mal?
    • leu84 27.11.2018 10:36
      Highlight Highlight Für manche schon oder zumindest als Messias
  • SirMike 27.11.2018 07:23
    Highlight Highlight „Wenn die anderen gleich denken und handeln wie wir: Dann braucht es die SVP nicht mehr.“
    Einheitsparteien, das ist halt so eine Sache... In der Geschichte sind diese Episoden in allen möglichen Spielarten gescheitert oder sie sind das Fundament von „Schurkenstaaten“. Einmal mehr zeigt er sein wahres Ich!
  • G. Schmidt 27.11.2018 07:20
    Highlight Highlight Annahme der Masseneinwanderungsinitiative mit 50,3% ist heiliger “Volkswille”...

    ...Ablehnung der SBI mit 67% ist wegen der “bösen” Gegenkampagne.

    Victimization vom Besten!
  • Bert der Geologe 27.11.2018 07:13
    Highlight Highlight "Eigentlich hat die SVP gewonnen." Eigentlich war der Sommer nicht zu trocken, es hatte ja einmal geregnet.
  • Göschene-Eirolo 27.11.2018 07:11
    Highlight Highlight Jetzt greift Christoph Blocher auch die Landbevölkerung an - die Stammwähler und Stammwählerinnen der SVP. Kann es nicht sein, dass auch diese Bevölkerungsgruppe, in Zeichen zunehmender politischer Spannung, einem unaufgeregten und sachlich argumentierenden Philipp Müller oder einer Regula Rytz mehr Glauben schenkt als den stets martialisch und unsympathisch auftretenden Roger Köppel oder Magdalena Martullo? Ich bin überzeugt, dass auch bei der SBI die Persönlichkeit der Protagonisten eine grosse Rolle spielte. Der Zyniker Christoph Mörgeli ist nicht umsonst von der Bildfläche verschwunden.
    • Posersalami 27.11.2018 09:28
      Highlight Highlight Kann gut sein und trauere immer noch, dass Philipp Müller nicht Kandidat für den Bundesrat wird. Das wäre mMn. ein ganz hervorragender Bundesrat geworden!
  • Kant 27.11.2018 07:04
    Highlight Highlight Der Satz, dass er hat nie Präsident gewesen sei und dazu lacht, sagt eigentlich alles. Er ist der Boss, die Büez sollen aber andere machen. Sicher nicht er und sicher auch nicht seine Tochter. Als Milliardär ist man es sich ja gewohnt, dass man nur entscheiden, aber nichts umsetzen und für nichts hinstehen muss. Geht dann mal was schief, na, wer wird schuld sein?
    • Dominik Treier (1) 27.11.2018 15:45
      Highlight Highlight Erster teil in der Unternehmensführungsanleitung für den modernen neoliberalen Egoisten.
      Vollgendes immer beachten:
      "Wenn immer möglich, Kompetenzen aquirieren und Verantwortung delegieren!"...
  • Raphael Stein 27.11.2018 06:56
    Highlight Highlight Was mich ärgert: Viele Leute haben langsam die Nase voll.

    Mein lieber Christoph Blocher,

    was mich ärgert, ich habe langsam die Nase voll, von euch Milliardären.
    Ich habe es satt, dauernd eure Inititativen gegen das Volk ablehnen zu müssen, statt endluch mal über etwas Sinnvolles abzustimmen.

    Ihr politisiert komplett am Volk aus Stadt und Land vorbei.

    Ihr seid eine selbstgefällige Bande von eitlen, alten Männern.
  • Gummibär 27.11.2018 06:55
    Highlight Highlight Ch.Blocher will sich um die ohnmächtige Landbevölkerung kümmern 😁. Weil er Zeit seines Lebens auf der kargen ländlichen Scholle gedarbt hat und er deshalb ihr Leiden besonders gut kennt ! Und seine Tochter Magdalena, die sich auf dem Pflanzblätz den Rücken krumm gearbeitet hat, wird ihm dabei helfen ......
    Oder könnte es sein, dass wir Ländliche-sittlichen den Bauernfängern diesmal einfach nicht auf den Leim kriechen wollten ?
  • Alice36 27.11.2018 06:52
    Highlight Highlight "Hätten wir das gemacht – also eine andere Partei derart angegriffen –, dann hätte man uns wahrscheinlich verklagt." Macht die SVP seit Jahrzehnten.

    „Die Landbevölkerung fühlt sich überfahren, sie hängt ab, sie ist ohnmächtig.“ Umgekehrt hätten wir US Verhältnisse.

    „Ich war ja gar nie SVP-Schweiz-Präsident! (lacht)“. Das ist jetzt wirklich lächerlich.

    „Wenn die anderen gleich denken und handeln wie wir: Dann braucht es die SVP nicht mehr.“ So alt wird CB nicht.
    • Dominik Treier (1) 27.11.2018 15:48
      Highlight Highlight Unkraut vergeht nicht... Keine Angst liebe Alice...
  • Markus97 27.11.2018 06:48
    Highlight Highlight Blocher hat drei mal gelogen.

    1) Die Ja-Kampagne war um einiges grösser und besser finanziert.- "nix mit" übertribenem Widerstand"

    2.) Die SVP hat in ALLEN Kantonen verloren, auch in den ländlichen-nix mit "elitärer Stadtbevölkerung"

    3) Die Stimmbeteiligung war sehr hoch- nix mit "aus Frust der Urne fernbleiben"

    3)
  • JanickS 27.11.2018 06:44
    Highlight Highlight Wie konnte jemand mit so einer Einstellung jeh Bundesrat werden?
    Peinlich!!
    • Makatitom 27.11.2018 10:02
      Highlight Highlight Jemand soll mal gesagt haben: Gebt mir eine Million, und ich mache aus einem Kartoffelsack einen Bundesrat.
      Vielleicht hilft das etwas zum Verständnis.
  • ThomasHiller 27.11.2018 06:43
    Highlight Highlight Meine Güte, schon in der Antwort zur ersten Frage schiebt er sich bzw. seine Partei in die Opferrolle. Da müssen seine inhaltlichen Argumente ja echt schwach sein.
  • Lord_Mort 27.11.2018 06:41
    Highlight Highlight Die SBI wurde von einem Hochschulprofessor lanciert. Den Abstimmungskampf "an forderster Front" angeführt hat eine Hochschulabsolventin. Notizen auf seinem immer griffbereiten Notizblock macht ein Hochschulabsolvent und darüber aufregen, dass es zu viele Hochschulabsolventen in Bern hat tut sich ein Hochschulabsolvent. Herr Blocher hat recht. All diese Hochschulabsolventen in Bern können unmöglich wissen, wo dem einfachen Bürger vom Lande der Schuh drückt.
    • Dominik Treier (1) 27.11.2018 15:53
      Highlight Highlight Sie könnten schon... Nur müssten sie dazu Fächer studiert haben, die sich mit dem Menschen beschäftigen, wie es bei Medizin und Sozial- und Geisteswissenschaft der Fall ist... Und nicht solche die sich wie Betriebswirtschaft und Ökonomie vor allem auf die Ausnu... pardon Optimierung des Menschen oder da auch "Humankapitasl" beschäftigen... Aber das sind ja alles die die nichts arbeiten und deswegen auch nichts verdienen und von denen gibt es ohnehin zu viel...
      Es lebe die Ausbeutung...
  • rock-n-roll 27.11.2018 06:32
    Highlight Highlight Unglaublich was dieser Mann für ein Wortakrobat ist. Das ist echt eine Begabung und Herrn Blochers grösste Begabung!
    Er kann und macht eigentlich dasselbe wie Trump, einfach viel intelligenter. Er präsentiert vor und nach den Wahlen die "alternativen Fakten". Lässt ab und an ein Bömbchen platzen und geniesst es den anderen beim aufräumen zuzuschauen. Was aber immer übrigbleibt ist, dass er zwar fürs Volch einzutreten behauptet, während er uns seine Familie allmählich zu den reichsten Schweizern werden!?
    Was die SVP betrifft, nun die brauchts wirklich nicht.
  • The oder ich 27.11.2018 06:24
    Highlight Highlight Dr. iur. Christoph Wolfram Blocher, milliardenschwerer Ex-Bundesrat, zieht über die Hochschulabsolventen und die Hochfinanz her. So viel Selbstverblendung kann man wohl nur noch dem Altersstarrsinn zurechnen.
    User ImagePlay Icon
    • Gähn 27.11.2018 09:17
      Highlight Highlight Das beschreibt meine Stimmung perfekt, nachdem ich das Interview gelesen habe.
  • b4n4n4j03 27.11.2018 06:15
    Highlight Highlight Guten Tag Herr Blocher, zwei Anmerkungen zu Ihrem Interview:
    1. Bitte fangen sie jetzt nicht an ins Fakenews-Horn zu blasen. So weit ich informiert bin, haben die Befürworter der SBI mehr finanzielle Mittel eingesetzt.
    2. Meiner Meinung, falls es so wäre, dass die Leute sich ohnmächtig fühlen weill über ihren kopf entschieden wird, ist es gefühlt Ihre Partei welche wiederholt für die Interessen des einfachen Bürgers einsetzt, aber dann in Taten sich führ die Wohlhabenden und die grossen Firmen einsetzt (D.h. das umgekehrte macht). Schon mal überlegt ob es daran liegen kann?
  • Trasher2 27.11.2018 06:00
    Highlight Highlight Unglaublich wie frech der Mann ist.
    Das vernichtende Resultat bei einer Stimmbeteiligung von 48% mit einem Satz wie „Viele Leute haben die Nase voll und gehen darum nicht mehr abstimmen“ klein zu reden ist respektlos gegenüber der Schweizer Bevölkerung!

    Wenn das Abstimmungsergebnis eine Aussage zur Stimmung in der Eidgenössischen Bevölkerung abgibt, dann wohl eher, dass das Volk die Nase voll hat von der ewigen Angstmacherei und den Propaganda-Initiativen der Sünnelis. Währenddem sich die Politiker der Volchspartei gegenseitig Steuererleichtern.

    So ist das!
    • Rumbel the Sumbel 27.11.2018 06:38
      Highlight Highlight .....ewigen Angstmacherei und den Propaganda-Initiativen....könnte ebenso ein Beisatz von den Sozis sein.
    • skofmel79 27.11.2018 06:38
      Highlight Highlight Genau! Und in allen Interviews feuern die SVP Mitglieder regelrecht Giftpfeile ab...man weiss, wer ständig andere beschuldigt, der will von sich ablenken (Steuererleichterung, Spesenthema etc.). Lustig auch die Beschimpfung nach Bundesbern. Dank Bundesbern gibt's überhaupt noch Subventionen für Bauern wie Brunner und co. Und solche haben wir in Bundesbern reichlich genug...
    • demian 27.11.2018 08:54
      Highlight Highlight Ist den anderen 52% eigentlich egal wie an der Urne entschieden wird?
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Roger Schawinski im grossen No-Billag-Interview: «Das ist völlig durchgeknallt»

Der Schweizer Medienpionier und Radio-Unternehmer Roger Schawinski meldet sich in der No-Billag-Debatte mit dem in Rekordzeit geschriebenen Buch «No Billag? Die Gründe und die Folgen» zu Wort. Ein Gespräch über die Vernebelungstaktiken der Initianten, die Chancen der Initiative und «Morning Joe».  

Ihr Buch ist flott geschrieben und es bietet eine verständliche Einordnung der Problematik. Aber kann ein Schnellschuss auch seriös sein?Roger Schawinski: Dies ist mein Fachgebiet, in dem ich mich seit Jahrzehnten auskenne. Und ich habe wohl mehr praktische Erfahrungen im In- und Ausland als andere.

Sie tragen aber ziemlich dick auf. Man hat den Eindruck, die Schweiz werde bei einem Ja zur No-Billag-Initiative untergehen. So ein Quatsch. Haben Sie das Buch überhaupt gelesen? Das schreibe …

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