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A barn is painted with an image of the Statue of Liberty and a U.S. flag in Mt. Vernon, Iowa, March 8, 2015. Iowa, the American heartland. Endless farm fields and quiet towns. 56,273 square miles that are soon to become the focus of the nation as the long process of electing the next U.S. president begins. REUTERS/Jim Young  TPX IMAGES OF THE DAY

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Die Freiheitsstatue auf einer Scheune in Iowa, wo am Montag der Vorwahlzyklus beginnt.
Bild: JIM YOUNG/REUTERS

Kommentar

Warum die USA immer noch ein tolles Land sind und die Schweiz nicht vom Fleck kommt

In den USA beginnt die heisse Phase des Wahlkampfs. Trotz mancher Mängel ist Amerika ein dynamisches und kreatives Land. In der «Schwesternrepublik» Schweiz hingegen herrscht seit Jahren Stillstand.



Am Montag geht es endlich los. Im Bundesstaat Iowa beginnt mit der ersten Vorwahl die Kandidatenkür für die US-Präsidentschaft. Nach einem monatelangen heftigen Schlagabtausch vorab unter den Kandidaten der republikanischen Partei wird es zu einer ersten Zäsur kommen: Wer im mittleren Westen unter ferner liefen abschneidet, kann seine Ambitionen begraben.

Der Kampf um das Weisse Haus war stets ein faszinierendes Spektakel. Seit einiger Zeit aber hat er fragwürdige Züge angenommen. Das betrifft nicht nur die beinahe endlose Dauer, zu der auch die Medien ihren Beitrag leisten. Seit der Oberste Gerichtshof 2010 fast alle Barrieren bei der Wahlkampffinanzierung niedergerissen hat, fliessen gigantische Summen in die Kampagnen.

Die Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl

Vizepräsident Joe Biden geht davon aus, dass die Präsidentschaftswahl 2016 mehr als vier Milliarden Dollar verschlingen wird. Er hat unter anderem aus diesem Grund auf eine Kandidatur verzichtet. Für Kritiker bewegen sich die USA zunehmend hin zu einer Plutokratie, in der Milliardäre wie die erzkonservativen Koch-Brüder bei den Republikanern oder der Finanzinvestor George Soros bei den Demokraten darüber entscheiden, wer nominiert wird.

Der wirtschaftliche Aufschwung findet für viele Amerikaner nur auf dem Papier statt. 

Der Einfluss von «Big Money» auf die US-Politik stimmt nachdenklich. Auch sonst liegt manches im Argen im einstigen «Land der unbegrenzten Möglichkeiten». Für die Republikaner befindet sich Amerika ohnehin auf dem direkten Weg in die Apokalypse. Barack Obama hinterlässt aus ihrer Sicht nach seinen bald acht Jahren als Präsident ein nach innen und aussen geschwächtes Land. Der Wahlkampfslogan von Donald Trump lautet nicht umsonst «Make America Great Again».

Der 69-jährige Immobilientycoon aus New York will «Amerika wieder gross machen» und hält sich damit hartnäckig an der Spitze des republikanischen Bewerberfelds. Als er im letzten Sommer seine Kandidatur bekannt gab, galt das Grossmaul mit der bizarren Frisur als Witzfigur, die bald verschwinden wird. Nun erachten es manche Beobachter für möglich, dass er sich die Nomination als Präsidentschaftskandidat sichern wird, zum Schrecken des Partei-Establishments.

Supporters listen to Republican presidential candidate Donald Trump speak during a campaign event at the University of Iowa Field House, Tuesday, Jan. 26, 2016 in Iowa City, Iowa. (AP Photo/Paul Sancya)

Donald Trump trifft den Nerv vieler weisser Amerikaner.
Bild: Paul Sancya/AP/KEYSTONE

Mit seinen Tiraden gegen Mexikaner und Muslime trifft Trump den Nerv eines weissen Amerika, das um seine vermeintlich gottgegebene Vormachtstellung fürchtet. In wenigen Jahrzehnten werden die Abkömmlinge europäischer Einwanderer eine Minderheit unter vielen sein, während die Zahl der Latinos zunimmt. Das erzeugt Ängste, wie eine CNN-Recherche unter Trump-Fans zeigt. «Niemand sorgt mehr für die Weissen», heisst es etwa. Andere glauben, die Weissen würden diskriminiert – eine wahnwitzige Umkehrung der historischen Fakten.

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Es gibt auch objektive Belege dafür, dass in den USA manches nicht rund läuft. Der wirtschaftliche Aufschwung findet für viele Amerikaner nur auf dem Papier statt. Sie verdienen nicht mehr oder sogar weniger als vor der Finanzkrise 2008, die viele gut bezahlte Jobs vernichtet hat. Hinzu kommt die wieder erstarkte Bedrohung durch den islamistischen Terror, verkörpert durch den «IS». Eine Mehrheit der Amerikaner glaubt, das Land sei auf dem falschen Dampfer.

Für kluge Köpfe aus aller Welt bleiben die USA die Destination ihrer Träume.

Dabei zeigt gerade der demographische Wandel, dass die USA ein sehr dynamisches Land sind, das sich immer wieder neu erfindet. In den Obama-Jahren sind die Amerikaner, die sich einst für den unbestrittenen Nabel der Welt hielten, offener geworden. Bestes Beispiel ist die Akzeptanz der Homo-Ehe. Vor rund zehn Jahren war eine klare Mehrheit der Amerikaner in Umfragen dagegen, heute ist sie dafür. Das Oberste Gericht hat sie 2015 offiziell für verfassungskonform erklärt.

Und wo befindet sich das kreative Epizentrum der Weltwirtschaft? Sicher nicht im vermeintlichen Wunderland China, sondern im Silicon Valley in Kalifornien. Dort wird die digitale Zukunft entworfen. Die virtuelle Welt wird von amerikanischen Firmen und Risikokapital dominiert. Man muss das nicht gut finden, doch es zeigt eindrücklich, welche kreativen Energien dieses Land freizusetzen vermag. Für kluge Köpfe aus aller Welt bleiben die USA die Destination ihrer Träume.

IM ZUSAMMENHANG MIT DER EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 29. NOVEMBER 1998 STELLEN WIR IHNEN ZUR FINOEV-VORLAGE (FINANZIERUNG UDER INFRASTRUKTURVORHABEN DES OEFFENTLICHEN VERKEHRS FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG -  Pro-AlpTransit-Transparent, aufgenommen Anfang November 1998 bei Pollegio TI. (KEYSTONE/KARL MATHIS)

In den Neunzigern sagte das Volk zweimal Ja zur Neat.
Bild: KEYSTONE

Es ist eine Realität, die notorische Amerika-Hasser gerne ignorieren oder bewusst ausblenden, auch bei uns. Dabei könnte sich die Schweiz einiges von der amerikanischen Dynamik abschauen. Das Verhältnis der beiden «Schwesternrepubliken» hat sich abgekühlt, seit die USA uns wiederholt in den Schwitzkasten genommen haben: In der Kontroverse um die nachrichtenlosen Vermögen, beim Bankgeheimnis oder zuletzt im Fifa-Skandal.

«Jetzt kiffen!» titelte das längst verblichene Nachrichtenmagazin «Facts». Bald 20 Jahre danach bewegen sich die Kiffer noch immer in der Illegalität.

Im Gegensatz zu den USA aber stagniert die Schweiz gesellschaftspolitisch seit Jahren. Grosse Würfe wie die Gesundheitsreform Obamacare sind bei uns kaum noch realisierbar. Dafür stossen Initiativen mit repressiver Stossrichtung auf Zustimmung. Der Zeitgeist setzt auf Abschottung, nicht auf Öffnung.

Dabei gab es eine Zeit, in der herrschte in der Schweiz so etwas wie Aufbruchstimmung. Es waren die oft gescholtenen 1990er Jahre. Erst kürzlich publizierte der «Tages-Anzeiger» eine «Ehrenrettung» dieses Jahrzehnts. Die Schweiz erlebte damals eine hartnäckige Wirtschaftsflaute mit relativ hoher Arbeitslosigkeit, doch das Ende des Kalten Krieges führte auch dazu, dass gesellschaftliche Verkrustungen aufbrachen und bahnbrechende Reformen möglich waren.

In den Neunzigern sagte das Volk Ja zur Alpeninitiative und zweimal Ja zum «Jahrhundertbauwerk» Neat. Das Gesetz zur Gleichstellung von Mann und Frau wurde beschlossen und die veraltete Warenumsatzsteuer (WUST) durch die Mehrwertsteuer ersetzt. Damals unterstützte das Volk letztmals Reformen bei der Altersversorgung (mit Rentenalter 64 für die Frauen) und in der Gesundheitspolitik (mit Versicherungsobligatorium und Prämienverbilligungen).

Das Nein zum EWR konnte mit den bilateralen Verträgen zumindest teilweise kompensiert werden. In der Drogenpolitik setzte die Schweiz mit ihrem 4-Säulen-Modell, das unter anderem die kontrollierte Heroinabgabe beinhaltet, sogar weltweit Massstäbe. Es brauchte dafür die traumatische Erfahrung mit den offenen Drogenszenen auf dem Platzspitz und am Letten in Zürich, aber die Schweiz bewies, dass sie zu unkonventionellen Lösungen fähig war.

ARCHIVE --- DAS AREAL DES EHEMALIGEN BAHNHOF LETTEN, MITTEN IN DER STADT ZUERICH, AUF DEM SICH DIE GROESSTE OFFENE DROGENSZENE EUROPAS EINGERICHTET HATTE, WURDE VOR 20 JAHREN, AM 14. FEBRUAR 1995, VON DER POLIZEI GERAEUMT UND GESCHLOSSEN. DAZU STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFÜGUNG --- The drug scene at the the old train station Letten in Zurich, Switzerland, pictured in July 1993. The Letten, successor of the open drug scene at the Platzspitz park, became known worldwide as

Die offene Drogenszene am Letten führte zum Umdenken in der Drogenpolitik.
Bild: KEYSTONE

Der nächste Schritt, die Freigabe des Cannabis-Konsums, schien Ende der Neunziger nur noch eine Frage der Zeit zu sein. «Jetzt kiffen!» titelte das längst verblichene Nachrichtenmagazin «Facts». Bald 20 Jahre danach bewegen sich die Kiffer noch immer in der Illegalität, auch wenn die Strafe zu einer Ordnungsbusse abgemildert wurde. Überhaupt hat sich wenig bewegt. 2005 stimmte das Volk der eingetragenen Partnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare zu, doch nicht nur die USA haben uns bei diesem Thema überholt. Die stark katholisch geprägten Iren sagten letztes Jahr klar Ja zur Homo-Ehe.

Selbst die seichte Spassgesellschaft, über die man sich so schön mokieren konnte, erscheint in einem milderen Licht.

Bei uns existiert im Parlament ein Vorstoss für eine «Ehe für alle». Ob es ihm besser ergehen wird als den Bestrebungen für eine Hanflegalisierung, wird sich zeigen. Zuletzt gab es auch wieder Anläufe zu grösseren Reformprojekten. Die Energiewende und die Reform der Altersversorgung hatten im Parlament einen guten Start. Mit der neuen rechtslastigen Mehrheit im Nationalrat aber ist ungewiss, wie es weitergeht. Bei der Energiestrategie droht bereits die Verwässerung.

Im Umweltschutz hat die Schweiz ihre einstige Vorreiterrolle längst eingebüsst. Selbst als Wirtschaftsstandort ist sie nicht mehr über alle Zweifel erhaben. Unsere Hochschulen gehören zur Weltspitze, allen voran die beiden ETHs. Sie bringen viele Startups hervor. Nach der Gründungsphase aber ziehen diese häufig weiter, weil sie hierzulande nicht die passenden Rahmenbedingungen vorfinden. Bevorzugte Destination sind – wen wundert's – die USA.

Es seit nicht verschwiegen, dass in den Neunzigern auch der unaufhaltsame Aufstieg der Blocher-SVP begann. Dennoch neigt man aus der Warte des weltoffenen Schweizers angesichts des heutigen Stillstands zu einem nostalgischen Blick zurück. Selbst die seichte Spassgesellschaft, über die man sich so schön mokieren konnte, erscheint in einem milderen Licht.

Das gilt auch und erst recht für die USA. Sie mögen längst nicht mehr das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sein. Und sie sind in allem gross, auch in ihren Fehlern. Doch wie kein anderes Land sind sie fähig, diese Fehler zu korrigieren. Dafür muss man sie bewundern, trotz Trump, NSA oder Guantanamo. Man darf davon ausgehen, dass sich bei der Präsidentschaftswahl spätestens am 8. November der Pragmatismus gegenüber der Ideologie durchsetzen wird.

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    Alle Leser-Kommentare
  • koks 04.02.2016 23:18
    Highlight Highlight peter blunschi, ein schöner artikel für sie:
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/sparen-bei-den-schwachen/story/17367157
    umweltrassismus, sparen bei den schwachen und zwangsverwaltungen anstatt demokratie.
    momol. zum bewundern.
  • smoking gun 02.02.2016 10:23
    Highlight Highlight Neoliberaler Firlefanz ... Sie reden ein Land schön, das seit dem Zweiten Weltkrieg durch eine äusserst aggressive Aussenpolitik mindestens 20 Mio. Tote zu verantworten hat.
  • DailyGuy 01.02.2016 14:24
    Highlight Highlight Ich muss allen recht geben, die sagen: "Ja, wir haben es ja besser als die Amis", "Bei uns haben wir Sicherheit, gute Krankenkasse usw."
    Ja. Das stimmt. Aber wie lange noch? Die Schweiz kann nur überleben, wenn sie ihre Position in der Welt neu erfindet. Schneider-Ammanns Märchen von dem innovativsten Land der Welt ist schnell mal gegessen. Klar, wir erfinden viel. Ich möchte nichts gegen unsere Erfinder sagen. Aber unser Wohlstand kommt von der Wirtschaft. Wirtschaft bedeutet Geld. Wir müssen einen Weg finden mit unserer Innovation Geld zu verdienen. Wie im Silicon Valley.
  • Raphael Stein 01.02.2016 12:58
    Highlight Highlight Es reicht vollkommen, das vor etlichen Jahren geschriebene Buch von Michael Moore,
    "Stupid White Men ...and Other Sorry Excuses for the State of the Nation!"
    zu lesen,
    davon um die 40% der Aussagen als Populismus zu streichen, um diesen Artikel zu beurteilen.
    Stupid white men, hier wie drüben. Es sind unsere Totengräber die einige verherrlichen. Trotz aller Dynamik. Und als ob wir nicht besser wären...
  • Brienne von Tarth 01.02.2016 12:23
    Highlight Highlight In der Schweiz haben wir ein grosses Problem. Und das ist in unseren Köpfen. Die meisten betrachten alles mit der Prämisse "Normal ist gut", alles andere ist schlecht. Sozusagen: was der Bauer nicht kenn frisst er nicht. Dann kommt noch hinzu das wir in der Schweiz gegenüber der USA das Gefühl haben wir können überall Richtlinien erlassen und jeder Hält sich daran. Weiter kommt auch noch die Du-hast-nur-ein-Versuch-Haltung dazu. Bei uns muss alles immer gleich von Anfang zu 100% richtig funktionieren, ansonsten ist es Shit. Das ist aber nicht wirklich gut denn, probieren geht über studieren.
  • Roger Keller (1) 01.02.2016 10:45
    Highlight Highlight na ja:. In den USA sind zig Mio auf Essensmarken angwiesen. zig mio haben 3-4 Jobs um über Wasser zu bleiben. Die Infrastruktur ist bis auf Armee und Raumfahrt im letzten Jahrhundert stehen geblieben: Siehe ÖV, obererdige Telefon- und Stromleitungen etc. Da sind wir Lichtjahre vor den USA.
    • thedarkproject 01.02.2016 18:09
      Highlight Highlight Der werte Herr Autor interessiert sich doch nicht für solche Singe. Da würde der Bürger ja sogar profitieren! Geht ja gar nicht. Nein, nein. Mit Fortschritt ist hier wohl die weitere Aushölung des Mittelstandes, Expansion des Aasgeier-Kapitalismus nach angelsächsischem Vorbild gemeint. Nein danke, da bleibe ich lieber stehen und komme nicht vom Fleck.
  • Thomas_54 01.02.2016 09:16
    Highlight Highlight Man könnte die Schweiz auch mal mit unserem ungeliebten nördlichen Nachnarn vergleichen. Elternzeit/Vaterschaftsurlaub, Arbeitnehmerschutz, Berlin als Startup-Zentrum ausserhalb den USA (wie Tel Aviv, London?), technologischer Spitzenreiter in vielen Branchen (Auto, Pharma, Software, Haushaltsgeräte, etc), massgebliche Stimme in Europa (durch die Position in der EU), Umweltschutz/Recycling, etc.
    Man muss nicht allem zustimmen (und einiges läuft auch ziemlich schief, ja), aber aus meiner Sicht ist DE gesamthaft fortschrittlicher als die Schweiz in den letzten Jahren. Wie seht ihr das?
    • thedarkproject 01.02.2016 18:13
      Highlight Highlight Die Schweiz ist in jeder einzelnen Hinsicht vor Deutschland. Siehe Wettbewerbsfähigkeits-Ranking, siehe HDI, siehe BIP, siehe unsere direkte Demokratie versus deren Witz von einer Möchtegern-Demokratie. Siehe grosse Konzerne aus der Schweiz. Nein Danke, Hartz-4-Deutschland ist bestimmt nicht das richtige Vorbild für uns.
  • dracului 01.02.2016 07:54
    Highlight Highlight Die Schweiz begnügt sich weit unter ihrem Potential. Die Schweiz schaut gerne zurück. Es fehlt jedoch an Perspektiven für die Zukunft. Wir bauen zwar mehr Strassen, mehr Tunnel, nerven uns notorisch über die Unpünktlichkeit der SBB und diskutieren endlos über "Ausländer" und andere Themen. Frei nach dem Motto: "Never change a winning team" oder "More of the same". Unser Land ist zwar toll, aber der Wandel ist definitiv keine Stärke von uns! In allen Bereichen haben wir das Bestehende professionalisiert und akribisch konserviert und bekämpfen als "Late Follower" alles Neues.
  • Zeit_Genosse 01.02.2016 07:43
    Highlight Highlight Paradox: Die kleine reiche Schweiz mit einem Föderalismus, intakten Strukturen und vielen Möglichkeiten bewegt sich wirtschaftlich und teils gesellschaftlich langsamer als die grosse (böse) USA, die in Sachen Erneuerung weltweit den Ton angibt und Innovationen realisiert, während andere nur Ideen haben. Wir sollten uns auf die Schweiz konzentrieren und diese dynamisieren. Es ist alles vorhanden, man muss sich nur bewegen wollen. Das Paradies festhalten, abschotten und unverändert lassen wollen ist ein Reflex den wir überwinden müssen um weiterhin süsse Früchte zu essen.
    • thedarkproject 01.02.2016 18:14
      Highlight Highlight Wieso bist du der Überzeugung, dass Veränderung per se was Gutes ist? Die Schweiz ist in absolut jeder Hinsicht das lebenswertere Land als die USA. Wie kann das sein, wenn schneller Wandel ja so gut ist?
    • Zeit_Genosse 01.02.2016 19:42
      Highlight Highlight @thedarkproject
      Die Welt verändert sich rasant. Mit oder ohne Schweiz. Wer stillsteht bewegt sich rückwärts (relativ). Der Kuchen der Zukunft wird unter jenen verteilt, die an der Zukunft teilnehmen. Der heutige Schweizer Erfolg basiert auf den Taten der Vorväter, die Substanz geschaffen haben, von der wir heute zehren. Damit das so bleibt muss man sich im heutigen und morgigen Wettbewerb behaupten. Das macht die USA gut. Die Schweiz mag im Vergleich noch besser dastehen, nur wird das nicht so bleiben wenn man sich nicht anstrengt und im Status verharrt.
  • dnsd 31.01.2016 23:00
    Highlight Highlight Und wieder einmal disqualifiziert sich der Peter mit seiner schwarz-weiss malerei... In der Schweiz wird inkrementelle Innovation betrieben oft in Nieschen - weiter wegg von Stillstand kann man fast nicht sein...
  • Linus Luchs 31.01.2016 21:33
    Highlight Highlight Im aktuellen SPIEGEL wird Donald Trump portraitiert (kann ich empfehlen). Dieser Mann ist ein hochgradig egomanischer, ungebildeter und skrupelloser Psychopath. Aber Millionen jubeln ihm zu. Silicon Valley verspricht die Zukunft und meint die totale ökonomische Verwertung persönlicher Daten. Statistische Analysen von Gerichtsurteilen in den USA beweisen puren Rassismus gegen Schwarze. 600 Zeichen reichen nicht für weitere Beispiele.
    Nein, ich kann die Bewunderung für die USA nicht nachvollziehen. Mit der Einschätzung der Schweiz gehe ich aber einig.
    • Peter 31.01.2016 22:04
      Highlight Highlight Silikon Valley als Datenkrake? Das ist eine reichlich enge Perspektive und ignoriert die kreativen Energien, die dort freigesetzt werden. Und Bewegungen wie Black Lives Matter zeigen, dass der real existierende Rassismus nicht mehr einfach hingenommen wird. In den USA ist alles gross, auch die Fehler, doch man sollte die Fähigkeit dieses Landes zur Selbstreinigung nie unterschätzen.
    • Dä Brändon 01.02.2016 10:36
      Highlight Highlight Richtig, man darf die Fähigkeit dieses Landes zur Selbstreinigung nicht unterschätzen. Zur Zeit der Industrialisierung waren sie der Motor, die Hoffnung. Die Fähigkeit zur Vergiftung ist aber genau so gross und deshalb ist es auch so gefährlich.
  • Serge Künzli 31.01.2016 19:48
    Highlight Highlight Ich bin fassungslos. Ist das ein Fasnachtsartikel? In ein Land, das sich im Stillstand befindet, ziehen järlich circa 80 000 Personen aus dem Ausland. Funktionierende Krankenkassen. Funktionierende hochstehende medizinische Versorgung. Funktionierender öffentlicher Verkehr. Kein Alfabetismus. Keine Todesstrafe. Keine Kriege. Keine Armut. Keine hire and fire...
    Wie kann man nur solch einen Schwachsinn schreiben.
    Mal einen Blick in dieses Buch werfen: http://www.dtv.de/buecher/die_bessermacher_605604.html
    • The Destiny // Team Telegram 31.01.2016 20:49
      Highlight Highlight Alphabetismus*

      sry,
    • koks 31.01.2016 21:49
      Highlight Highlight auf den punkt gebracht. (wenn auch mit zwei accounts ;-) )
      interessant, dass der autor nichts zur todesstrafe sagt. zu guantanamo. zum niedergang des gemeinwesens, infrastruktur etc.
    • Peter 31.01.2016 22:08
      Highlight Highlight Wenn man sich mit dem Status Quo zufrieden gibt, kann man das so sehen. Aber dann muss man sich nicht wundern, wenn man irgendwann überholt wird. Und sowohl die Todesstrafe wie Guantanamo werden im Text erwähnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Einstein56 31.01.2016 19:36
    Highlight Highlight Bei uns ist die links-grüne Biederkeit daran schuld. Diese sucht man in den USA zum Glück vergeblich.
    • koks 31.01.2016 21:50
      Highlight Highlight perfider finde ich das system, das neben den beiden grossen parteien weitere meinungen und parteien verbietet bzw ausschliesst.
    • atomschlaf 31.01.2016 22:55
      Highlight Highlight Nein, Rhabarber, das stimmt so heute nicht mehr. Früher waren tatsächlich die Rechten die Bünzlis, aber das ist längst nicht mehr so.
      Heute kommt tatsächlich ein guter Teil der Biederkeit von links.
      Man schaue sich nur mal an, was das rot-grüne Zürich alles an Anstrengungen unternimmt, damit das Städtchen auch schön dörflich bleibt. Stadtleben will man schon, aber bitte ohne Lärm und was sonst so zu einer richtigen Stadt gehört. Grosses Dorf eben.
    • atomschlaf 31.01.2016 23:02
      Highlight Highlight @Einstein56: Guter Punkt, aber nicht die ganze Wahrheit.
      Es ist eher so, dass die (leider) immer wieder wirkungsvolle unheilige Allianz zwischen Konservativen und Umweltschützern zu den ganz grossen Fortschritts- und Entwicklungsbremsen in diesem Land gehört.
      Diese Allianz führt dann zur Annahme gesetzgewordener Fortschrittsblocker wie der Alpenschutzinitiative, der Zweitwohnungsinitiative oder auch der Kulturlandinitiative im Kanton Zürich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 31.01.2016 18:55
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist ziemlich dämlich. Die Kritik an der Schweiz teilweise berechtigt, aber der Vergleich mit der USA? Daneben.
    • exeswiss 31.01.2016 22:50
      Highlight Highlight es ist ein kommentar, kein artikel.
    • Evan 01.02.2016 06:04
      Highlight Highlight @exeswiss, das ist mir eigentlich egal. Trotzdem danke für den Hinweis, auch wenn mir persönlich etwas zu pingelig. Einen schönen Tag noch.
  • Noach 31.01.2016 18:34
    Highlight Highlight Die USA ist für mich in keiner Weise ein Vorbild.In der Schweiz zu leben ist ein tolles Privileg.Gute Schulen,gute Infrastruktur.Man sollte schätzen hier zu sein.Habe 10 Jahre im Ausland,Naher Osten gelebt!Ihr wisst einfach nicht was für ein tolles Land Ihr habt!Amerika ist gut für Reiche,aber nicht für den Mittelstand und Arme Leute!
  • Kookaburra 31.01.2016 18:25
    Highlight Highlight Die Sache mit den Start-Ups ist für mich symptomatisch für die ganze Situation.

    Wir machen alles für den Wirtschaftsstandort Schweiz, aber es reicht trotzdem nie.

    So ala danke für die weltspitzen Ausbildung, aber dieser Vorteil ist globalisiertes Allgemeingut, steht jedem Menschen zu und das Geld ist halt privat und in Amerika.

    Durch "Rahmenbedingungen" schöpfen einige doch immer dort den Rahm ab, wo er grad am dicksten ist.

    Und die Schweiz ist Meisterin im sich abschöpfen lassen. :( Weil halt auch unser Rahm voll fett ist. :)
  • whatthepuck 31.01.2016 17:39
    Highlight Highlight Man sollte aber trotz allem nicht in eine blinde Wut des liberalseins verfallen, nur weil's gut tönt und angesehen ist.

    Gelobt werden die Firmen aus dem Silicon Valley, doch machen diese Firmen unsere Welt wirklich besser, oder untergraben sie nicht einfach die westliche Wirtschaft, weil sie mit ihren schier unendlichen Geldmitteln ebenfalls schier unendliche Möglichkeiten besitzen? Könnte man wirklich stolz darauf sein, dass Uber aus der Schweiz kommt? Ich find ein Sozialsystem schon gut.

    Aber ja. Uh, ja, geil, Siliken wäli! Dä fiutscher! Sie sind so fortschrittlich, sie sind so "besser"!
    • Toerpe Zwerg 31.01.2016 17:45
      Highlight Highlight Innovation kaennsch?
    • Karl33 31.01.2016 17:50
      Highlight Highlight es gibt viele menschen, die tscheggen nicht mal, weshalb uber schlecht sein soll.
    • Toerpe Zwerg 31.01.2016 18:20
      Highlight Highlight So einer bin ich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kookaburra 31.01.2016 17:14
    Highlight Highlight Und auch im Umweltschutz hatten wir die Gelegenheit mit Ecopop neue Massstäbe zu setzen.
    • Shlomo 31.01.2016 19:24
      Highlight Highlight Quatsch, Ecopop war einfach Ökofaschismus und hätte dem Umweltschutz gar nichts gebracht. Nur eine klare Energiestrategie mit der Abkehr von Fossilen Brennstoffen bringt der Umwelt was.
    • Kookaburra 31.01.2016 20:05
      Highlight Highlight Falsch! Ecopop wäre der Anfang vom Eingeständnis gewesen, dass Ressourcen eben endlich sind, die Menschheit zu gross und die Erde zu wertvoll ist!

      25% weniger Bevölkerung würde halt auch 25% weniger Energieverbrauch bedeutet.

      Mit jedem Jahr (Nettoeinwanderung 80'000=1% der Bev.) entfernen wir uns z.B. doch 1% weiter von der Wasserkraft (etwa 55%).
    • Kookaburra 31.01.2016 21:01
      Highlight Highlight Das stimmt schon ein wenig. Aber 25% weniger Autos wären es wohl. Und weniger CO2 Ausstoss... weniger Baubedarf... weniger Abfall...weniger Fleischbedarf... weniger Ärzte und Medikamentebedarf...
      und..und... zum Glück brauchen wir ja alle gleich viel Strom, also wäre der Energieverbrauch heute genau gleich wie früher (im Verhältnis) Ausser du sagst, dass einige mehr Brauchen als andere .... und darum rechtfertige ich mich nicht weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le_Urmel 31.01.2016 16:44
    Highlight Highlight Vielleicht kenne ich da eine andere USA. Früher war Silicon Valley kreativ war, aber die letzten grossen Startups wie Uber, Airbnb etc unterhöhlen nur weiter soziale Standards.
    Die meisten Bundesstaaten sind finanziell am Ende und leiden unter den Folgen von hausgemachtenn Umweltfolgen.
    Homeland Security, die vermehrte Anwendung der Todestrafe, die aberwitzigen Prozesse mit einen aufgeblähten Justizwesen, die immer lascheren Waffengesetzen sprechen eine andere Sprache.
    Sozial gesehen bilden sich homogene Siedlungsgebiete, die sich nach Reichtum, Hautfarbe und politischer Gesinnung aurichten
    • koks 31.01.2016 17:02
      Highlight Highlight in der tat ist die diskriminierung von minderheiten in den usa nicht grad am verschwinden... vielleicht an den elite-unis der weissen oberschicht, aber bestimmt nicht in der breiten gesellschaft.
    • Karl33 31.01.2016 17:56
      Highlight Highlight Krass finde ich auch die Zahlreichen Bankrotte von Gemeinden und Städten in den USA. In gewissen Gebieten ist das Gemeinwesen der USA auf dem Niveau von Dritt-Weltländern. In krassem Gegensatz steht dazu oft in unmittelbarer Nähe der unverschämte Reichtum privater Firmen und Gemeinschaften.
      Aber schön haben wir wieder mal den Raubtierkapitalismus gelobhudelt, Applaus.
  • Wasmeinschdenndu? 31.01.2016 16:42
    Highlight Highlight Die SVP schlechtreden und Trump in den Himmel loben ist äusserst paradox...
    • Wasmeinschdenndu? 31.01.2016 17:35
      Highlight Highlight Die ganze USA sei besser als die Schweiz und sie haben sogar einen anständigen Präsidentschaftskandidat, steht da so zwischen den Zeilen geschrieben...
    • Hackphresse 31.01.2016 17:48
      Highlight Highlight Haha! Zwischen den Zeilen steht auch das ich nächste Woche Papst werde und den Osterhasen heirate.
    • Peter 31.01.2016 18:12
      Highlight Highlight Immer wieder interessant, welch seltsame Dinge man aus einem Text herauslesen kann ;)
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  • 7immi 31.01.2016 16:37
    Highlight Highlight die USA: ein staat, der abwechslungsweise von republikanern und demokraten im zickzackkurs geführt wird, eine einwanderungspolitik, die jeden touristen unter generalverdacht stellt, eine politik, die irgendwelche ziele irgendwo auf der welt bekämpft, statt für ihre eigene leute zu sorgen, ein bildungssystem das diese bezeichnung nicht verdient, ein lebensstil, der keine zukunft hat (auf pump,immer grösser, stärker,...) und eine kultur,die keine ist (hotdogwettessen zb...).amerika ist ein landschaftlich schönes land.alles andere ist das absolute gegenteil von fortschrittlich und erstrebenswert.
    • MARC AUREL 31.01.2016 17:23
      Highlight Highlight und die Schweiz, die ihre Neutraltät egal ist wenn es um Kohle geht! Nazigold, Afrika, Schwarzgeld, Waffenhandel und das neuste,Rohstoffhandel, der nächste swissmade Skandal! Dazu die SVP die drauf und dran ist unsere Rechtsstaat zu untergraben!
    • Toerpe Zwerg 31.01.2016 17:41
      Highlight Highlight Eine Kultur, die keine ist ... spaetestens mit diesem Satz haben Sie sich disqualifiziert. Ach ne, das war schon vorher, wo Sie die Einreise von Touristen als Einwanderungspolitik bezeichnet haben.
  • Luca Brasi 31.01.2016 16:36
    Highlight Highlight Was ich nie ganz verstehen werde, ist die Einteilung der Latinos als "nicht-weisse Gruppe". Das Kriterium lautet "von Europäern abstammen". Seit wann sind Spanier keine Europäer mehr? Und zählen dann Italoamerikaner auch nicht als Weisse? Fragen über Fragen. ;)
    • koks 31.01.2016 17:00
      Highlight Highlight brasi, es ist dir wohl entgangen, dass süd- und mittelamerika schon besiedelt waren, bevor die europäer diese 'entdeckten'. amerikaner für abstammende der spanier zu halten, weil teile amerikas mal spanische kolonien waren, gründet auf einer beachtlichen portion kulturimperialismus.
    • Luca Brasi 31.01.2016 17:15
      Highlight Highlight Muss man dann weisse Südafrikaner, die in die USA einwandern auch noch separat einteilen? Ich finde es ein wenig Haarspalterei. Schön für die Latinos und Latinas, dass sie nicht vergessen, woher sie kommen, aber für mich bleiben sie trotzdem weiss (wobei mir Hautfarbe eigentlich generell egal ist). Beim Angstargument der "Weissen" wird ja ein Aussterben der Weissen befürchtet, aber gerade bei den Republikanern haben wir Leute aus gemischten Ehen wie Ted Cruz oder Jeb Bush, der mit einer Mexikanerin verheiratet ist. Was sind denn deren Kinder? Halbweiss? Iirgendwie unsinnig, das Ganze...
    • Luca Brasi 31.01.2016 17:42
      Highlight Highlight @koks: Ich sage ja nicht, dass sie nur von Spaniern abstammen. Es gibt ja auch Weisse, die Cherokees im Stammbaum haben, etc. Wollen Sie mir weissmachen, dass in all den Jahrhunderten keine Vermischung stattfand? Ich glaube ein Grossteil der Latinos hat irgendwo spanische Wurzeln. Aber grundsätzlich ist es mir wirklich egal, ob einer 3/4 Indio und 1/4 weiss ist.
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  • NWO Schwanzus Longus 31.01.2016 16:33
    Highlight Highlight Die USA sind so gespalten wie noch nie, 50 Millionen US-Amerikaner leben Arm im Vergleich, sie brauchen Essensmarken. Sie geben mehr als eine Halbe Billion für das Militär aus und hinterlassen verbrannte Erde. Die USA kann kein Vorbild sein.
  • stadtzuercher 31.01.2016 16:26
    Highlight Highlight die schweiz braucht kein obama-care, sie hat seit langem das krankenversicherungsgesetz.
    grund zur zensur, das zu schreiben? danke.
    • Leo Helfenberger 31.01.2016 16:28
      Highlight Highlight Nein, hab aus Versehen auf den falschen Knopf gedrückt, sorry!
  • Kookaburra 31.01.2016 16:24
    Highlight Highlight Ist Herr Löpfe eigentlich in den Ferien? Ich wünsche wieder einmal Löpfe-Stoff! Bitte. (Weil der Kampf gegen den Kapitalismus und den Geldadel ist mir wichtig. :)
    • Peter 31.01.2016 18:15
      Highlight Highlight Auch ein Löpfe braucht mal Ferien.
    • Kookaburra 31.01.2016 18:19
      Highlight Highlight Ja klar! Das sei ihm gegönnt! Dann ist ja gut. Ich dachte schon er schreibt nicht mehr so viel. :)
  • Kookaburra 31.01.2016 16:17
    Highlight Highlight Tragikomisch. Ich sage: Genau wegen der (zu grossen) Zuwanderung und Sozialisierung haben wir nun all die Probleme und geringere Fähigkeiten. Gesellschaftspolitisch sind wir heute gespalten 42% zu 58%. Ratet mal, wem ich die Schuld dafür gebe.

    Ich finde aber auch, wir sollten endlich wieder Grösse und Mut zeigen und diesen Fehler korrigieren.

    P.S: wer den Einfluss des "Money" auf unsere Schweizer Politik zerschlagen kann, kriegt aber einen Keks:)
    • AdiB 31.01.2016 18:47
      Highlight Highlight wir das volk. in dem wir in zukunft nicht für jeden scheiss unsere unterschrieft geben. wir das volk, wenn wir sufhören wegen einem handy 2 tage vor verkaufsbeginn anzustehen. wir das volk wenn wir unternehmen wie nestle und clencore zu verantwortung ziehen.
      wir das volk wen wir zusammenarbeiten und zwar alle auch die ausländer, nur wir habens in der hand. die politik spaltet uns mit kleinigkeiten und das dürfen wir nicht zulassen.
  • mein Lieber 31.01.2016 16:03
    Highlight Highlight Die Amerikaner plündern, bekriegen, drohen und machen Schulden wie kein anderer Staat. Für mich persönlich bedeutet DAS Stillstand, aber jedem das seine...
    • Domino 31.01.2016 16:59
      Highlight Highlight Die Kriege wurden durch Saudi Arabien mit Verträgen für billiges Öl finanziert. Die Amerikaner haben nur gegen shiitische Staaten gekämpft, obwohl z.b. sunniten für die Anschläge in NYC verantwortlich waren. Die USA sind nur Söldner, der Kriegstreiber ist Saudi Arabien.
    • Toerpe Zwerg 31.01.2016 17:44
      Highlight Highlight Wo pluendern sie denn?
    • Retarded Wizard 31.01.2016 17:55
      Highlight Highlight Zum Beispiel bei den Massenvernichtungsölquellen, Herr Zwerg
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