Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Diese Herren der ETH animierten Thanos' Gesicht – und gewinnen damit Technik-Oscar 



Bild

Bernd Bickel, Thabo Beeler, Derek Bradley und Markus Gross (v.l.n.r.) präsentieren der Presse ihre Preisurkunde. Bild: ethz

Die realitätsnah animierten Gesichter von Figuren in «Star Wars» oder «Avengers» sind fast schon zur Normalität in Filmen geworden. Möglich wurden sie dank eines Gesichtsscanners der ETH Zürich und der Disney Research Studios. Das System wurde nun mit einem Sci-Tech Oscar ausgezeichnet.

Markus Gross, Bernd Bickel, Thabo Beeler und Derek Bradley erhielten am Samstag einen Sci-Tech-Oscar («Scientific and Technical Award») für ein Capturing-System namens «Medusa», wie die ETH am Montag mitteilte.

Das System – eine Zusammenarbeit der ETH und den Disney Research Studios – kann Gesichter in Bewegung aufzeichnen und so dazu dienen, animierte Figuren mit lebensechter Mimik zu erschaffen. Dabei benötigt das System anders als frühere keine Orientierungspunkte im Gesicht wie Marker oder Make-Up.

Diese Filme kommen im ersten Halbjahr 2019 ins Kino

«Es hat die Grenzen für die abbildtreue Darstellung von Gesichtsausdrücken in Filmen qualitativ verschoben», schrieb die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in der Begründung. Der Sci-Tech-Oscar ehrt jedes Jahr Personen oder Firmen, die mit Erfindungen und Innovationen die Produktion von Filmen massgeblich geprägt haben.

thanos avengers

Das Gesicht des Bösewichts Thanos wurde mit «Medusa» animiert. Bild: Marvel Studios

Im Laufe der vergangenen Jahre kam «Medusa» bei über einem Dutzend Produktionen zum Einsatz, schrieb die ETH. Darunter auch «Star Wars – Die letzten Jedi», «Pirates of the Caribbean – Salazars Rache» und «Spiderman – Homecoming». Auch das Gesicht des Bösewichts Thanos in «Avengers – Infinity War» wurde mithilfe von «Medusa» animiert.

Markus Gross und sein Team von der ETH und den Disney Research Studios erhielten bereits 2013 einen Sci-Tech-Oscar, damals für eine Software, die Rauch und Explosionen simuliert. (sda)

Dritter Platz für ETH Lausanne an Hyperloop-Wettbewerb

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

7 Momente aus der neuen «Game of Thrones»-Folge, über die wir sprechen müssen

Die vierte Folge der achten «Game of Thrones»-Staffel ist Geschichte, zwei weitere stehen noch an. Und wenn man über die neue Episode eines sagen kann, dann wohl, dass der Kampf um den Thron endlich wieder im Mittelpunkt steht.

Aber bevor wir hier loslegen, einfach fürs Protokoll, auch wenn es eigentlich offensichtlich ist:

Nachfolgend möchte ich nun mit euch ein paar Dinge durchgehen, die mir in der aktuellen Folge aufgefallen sind – im Positiven wie auch im Negativen. Und natürlich reden wir …

Artikel lesen
Link zum Artikel