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9 Emmy-nominierte Serien, die du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest

18.09.18, 20:47 19.09.18, 11:24


Der grosse Gewinner der diesjährigen Emmy Awards war definitiv «The Marvelous Mrs. Maisel». Doch unter den Nominierten gab es noch jede Menge anderer Serien, die mit guter Unterhaltung punkten können. Zum Beispiel diese neun hier:

«Barry»

Barry

Für sechs Emmys nominiert, hat die Serie zwei davon gewonnen. Bild: HBO

Was macht man nicht alles, um über die Runden zu kommen? Auch der Ex-Marine Barry versucht, sich irgendwie durchzuschlagen. Immerhin verdient er in seinem Job als Auftragskiller nicht schlecht. Wirklich glücklich ist er damit aber nicht, denn seine wahre Leidenschaft gilt der Schauspielerei. Doch das extrovertierte Hobby ist nicht wirklich mit dem heimlichen Job von Barry vereinbar.

Was soll man da sagen? HBO versteht es einfach am besten, wie man eine gute Serie abliefert. «Barry» ist dabei ein unterhaltsames Stück für alle, die schwarzen Humor lieben. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass die erste Staffel nur gerade acht Folgen à 30 Minuten umfasst. Aber eine zweite Staffel ist schon bestätigt – und sie soll noch schwarzhumoriger werden.

«Godless»

Godless

Auch «Godless» durfte auf sechs Goldstatuetten hoffen, musste sich dann aber mit zweien begnügen. Bild: Netflix

1884 erreicht der Goldrausch in New Mexico seinen Höhepunkt. Mittendrin ist der Aussenseiter Roy Goode auf der Flucht vor dem Gesetz und einer Gang. Schliesslich versteckt er sich in einer kleinen Stadt, in der nur Frauen leben, da alle Männer bei einem Minenunglück umgekommen sind. Doch die Verfolger sind ihm bereits dicht auf den Fersen.

Wer dem Western-Genre frönt, kriegt mit «Godless» eine siebenteilige Mini-Serie mit ordentlich Frauenpower geliefert. Auf Rotten Tomatoes geniesst «Godless» eine Kritikerwertung von 87 Prozent und auch auf IMDb gehört die Serie mit einem Schnitt von 8,4 zu den Zuschauerlieblingen.

Trailer:

Video: YouTube/STREAM WARS

«Killing Eve»

Killing Eve

Für zwei Emmys nominiert, ging «Killing Eve» schlussendlich leer aus. Bild: BBC America

Die Kriminalpsychologin Eve Polastri hat sich ihren Job beim MI5 ganz anders vorgestellt als den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen. Aus Spass fängt sie an, die berüchtigte Profikillerin Villandelle zu analysieren, und bringt sie prompt mit ein paar Verbrechen in Verbindung. Daraufhin kriegt sie nicht nur ihr eigenes Team, sondern rückt auch in den Fokus der Profikillerin.

«Killing Eve» wurde von BBC America produziert und zeigt, dass auch der amerikanische Ableger qualitativ hochkarätige Serien produzieren kann. Die Serie war sogar so gut, dass der Sender noch vor dem Start der ersten Episode eine zweite Staffel bestellt hat. Aktuell gibt es acht Episoden à circa 43 Minuten.

«Waco»

Waco

Einen Emmy hätte «Waco» gewinnen können. Hätte. Bild: Paramount Pictures

Im Jahr 1993 belagert das FBI den Stützpunkt der Branch-Davidians-Sekte. Mit deren selbsternanntem Propheten David Koresh tragen die Bundesagenten einen zweimonatigen Konflikt aus, der schliesslich in einem Fiasko endet. Mittendrin: die Medien, die alles live übertragen.

«Waco» basiert auf den tatsächlichen Begebenheiten der Waco-Belagerung. Damals lösten die katastrophalen Ereignisse eine riesige Debatte darüber aus, wie sinnvoll es ist, solche Einsätze live zu übertragen. «Waco» ist mit sechs Episoden als Mini-Serie konzipiert und hat daher eine abgeschlossene Handlung.

«The Handmaid's Tale»

Handmaid's Tale

«The Handmaid's Tale» gehörte zu den grossen Verlierern des Abends. Trotz acht Nominierungen konnte die Serie in keiner Kategorie gewinnen. Bild: Hulu

Nach einer nuklearen Katastrophe hat eine christlich-fundamentalistische Gruppierung in den USA die Macht übernommen. In diesem neuen System werden Frauen zu Brütern degradiert, die nur dazu da sind, den Fortbestand der zunehmend sterilen Bevölkerung zu sichern. Offred ist eine dieser Frauen – und sie will endlich aus dem System ausbrechen.

Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Roman, der im deutschsprachigen Raum unter dem Titel «Der Report einer Magd» erschienen ist. Produziert wird die Serie übrigens von Hulu, das in den USA hinter Netflix und Amazon Video zu den grossen Streaming-Anbietern gehört. Aktuell gibt es zwei Staffeln, eine dritte wurde bereits bestätigt.

«Mindhunter»

Mindhunter

Eine Nominierung gab's für «Mindhunter». Gereicht hat es leider nicht. Bild: Netflix

Im Jahr 1977: Das Spezialgebiet der FBI-Agenten Ford und Tench ist die menschliche Psyche. Genauer die Psyche von Serienkillern. Gemeinsam versuchen sie sich in die Köpfe der Täter zu denken, um so deren nächsten Schritt vorauszuahnen. Doch die meiste Zeit müssen sie sich vor allem in Geduld üben und den nächsten Zug des Gegners abwarten.

«Mindhunter» basiert auf dem Roman «Die Seele des Mörders», welcher die Arbeit des FBI näher beleuchtet. Viele der Figuren in der Serie, FBI-Agenten wie Serienkiller, sind Personen nachempfunden, die tatsächlich existieren oder existiert haben. Die erste Staffel umfasst zehn Episoden, die zwischen 34 und 60 Minuten lang sind. Für 2019 ist eine zweite Staffel geplant.

«Black-ish»

Black-ish

«Black-ish» konnte sich in seinen zwei nominierten Kategorien nicht durchsetzen. Bild: ABC

Andre Johnson hat eigentlich alles, was er sich wünscht: eine tolle Familie, ein gesichertes Einkommen und ein grosses Haus. Der einzige Konfliktherd in seinem Leben ist seine Identität als Afroamerikaner, die er einfach ignoriert. Doch aus schlechtem Gewissen ringt er sich schliesslich dazu durch, seinen Kindern endlich etwas über ihr kulturelles Erbe beizubringen.

Bereits vier Staffeln hat diese Serie auf dem Buckel. Und dabei scheint «Black-ish» mit jeder Staffel besser zu werden. Obwohl die Serie als Sitcom angelegt ist, setzt sie sich mit kritischen Themen auseinander und vermittelt diese auf eine nicht belehrende Art und Weise. Dafür gab es auf Rotten Tomatoes für Staffel vier eine Wertung von 100 Prozent.

Trailer:

Video: YouTube/IGN

«Atlanta»

Atlanta

Für acht Kategorien nominiert, konnte «Atlanta» in dreien davon siegen. Bild: FX

Earn und Alfred sind zwei Cousins, die es in der Stadt Atlanta in der Rapszene zu etwas bringen möchten. Während Alfred auf der Bühne auftritt und noch nicht so recht weiss, was er will, ist Earn der Mann im Hintergrund, der Alfred vorantreibt. Earn weiss genau, was in diesem Geschäft wichtig ist, damit Alfred eines Tages endlich seine eigene Platte in den Händen halten kann.

Ein Geheimtipp ist «Atlanta» sicher nicht mehr. Aber wer sich der Serie bisher noch immer entzogen hat, sollte sich nun endlich einen Ruck geben. Ausser du stehst auf «Two and a Half Men» – dann lass es lieber. Aktuell gibt es zwei Staffeln zu sehen, eine dritte ist auf dem Weg.

«Insecure»

Insecure

«Insecure» wurde einmal nominiert, konnte sich aber nicht durchsetzen. Bild: HBO

Issa Dee und Molly Carter kennen sich schon eine halbe Ewigkeit. In ihrem Alltag können sich die beiden jungen Frauen immer weniger dem Erwachsenwerden entziehen. Für die beiden gibt es jede Menge Hürden im Berufs- und Beziehungsleben zu meistern – und die Unsicherheit, die sie von ihrem Umfeld vermittelt bekommen, hilft da nicht wirklich.

Hauptdarstellerin Issa Rae hat die Serie auch gleich selbst erfunden und so ein Ausrufezeichen hinter eine steile Karriere gesetzt. «Insecure» basiert lose auf der Webserie «Awkward Black Girl», die in den USA äusserst populär war und von den Kritikern gefeiert wurde. Wer sich «Insecure» reinzieht, hat drei Staffeln à acht Folgen vor sich.

Trailer:

Video: YouTube/Series Trailer MP

Das waren die Emmy-Awards 2018:

Video des Tages: Was man alles mit Make-up anstellen kann:

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Blondie 20.09.2018 07:53
    Highlight Bin ich süchtig, wenn ich die Serien schon kenne? Bin grosser Mindhunter-Fan :)
    3 0 Melden
    • danger mouse 20.09.2018 08:55
      Highlight Geht mir auch so. Ich freue mich auf die 2. Staffel...
      2 0 Melden
  • ahaok 19.09.2018 15:36
    Highlight Meine Lieblingsszene aus Atlanta: Paperboi (Alfred) wird in eine Talkshow eingeladen um seine teilweise sexistischen und homophoben Texte zu erläutern. Während der Show wird Antoine Smalls vorgestellt, der sich selbst als 35 Jährigen weissen Mann aus Colorado definiert...
    Zum erstaunen des Talkmasters und seinen Gästen gibt Antoine aber zu, selbst eine Aversion gegenüber Transgender und Homosexuellen zu haben, da dies abnormal und einfach nur krank sei.
    2 0 Melden
  • FancyFish 19.09.2018 10:20
    Highlight Irgendwie kann ich Bill Hader den Serienkiller nicht abnehmen. Immer wenn ich ihn sehe, muss ich an SNL denken
    3 0 Melden
  • Kuba 19.09.2018 09:25
    Highlight Atlanta <3
    4 1 Melden

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