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Stars, die 2025 gestorben sind: Danke für die vielen schönen Momente

Gestorben 2025: Danke für die vielen schönen Momente, liebe verblichene Stars!

30.12.2025, 20:1431.12.2025, 08:54

Ich werde oft gefragt, was denn eigentlich die Stars, die Berühmt- und Bekanntheiten, die Celebritys so faszinierend mache. Die Fragen kommen von Menschen, die behaupten, immun gegen den Sternenstaub zu sein. Und dann stirbt jemand, den alle kannten – und die Antwort liegt auf der Hand: Weil uns die Verblichenen Momente kollektiver Emotionen schenkten.

Weil Ozzy Osbourne mit «Dreamer» oder Roberta Flack mit «Killing Me Softly» Millionen von Herzen berührten. Weil die Filme von David Lynch oder die Filme mit Brigitte Bardot, mit Robert Redford, mit Claudia Cardinale jahrzehntelang die Kinosäle füllten und uns mit Bildern fütterten, die wie kleine Sonnen durch unseren Alltag schienen. Weil der Fussballer Diogo Jota ganze Stadien begeisterte. Weil eine Christiane Brunner unendlich viel für die Frauen in der Schweizer Politik getan hat.

Ozzy Osbourne: «Dreamer»

Weil der Schriftsteller Peter Bichsel, der einst sagte, für sein wahres Lebenswerk, das Rotweintrinken, werde er wohl nie einen Preis erhalten, in seinen Texten die Essenz der Schweiz so präzise einfangen konnte. Weil Giorgio Armani die eine oder den anderen von uns eingekleidet und unseren Tagen mit seiner unbestechlich italienischen Mode ein gutes Gefühl gegeben hat.

2025 sind drei Männer gestorben, die ich in der Vergangenheit interviewen durfte: der Schauspieler Udo Kier, der queere deutsche Filmemacher Rosa von Praunheim, der britische Drehbuchautor Tom Stoppard. Die Begegnungen mit ihnen werden mir als Bereicherung in Erinnerung bleiben, sie machten mir Freude und Mut, mehr zu wagen als nur gerade die Herausforderungen meines Durchschnittslebens.

Rosenstolz: «Ich bin ich»

Natürlich war ich zu Beginn der 90er-Jahre an Konzerten der deutschen Band Rosenstolz gewesen und hatte im Zusammenhang mit irgendwelchen Liebeskümmernissen die eine oder andere Kassette dünngehört, der plötzliche Tod der Sängerin AnNa R. war ein Schock. Und das Berliner Performer-Paar Eva und Adele war mir so oft an der Art Basel oder an Vernissagen begegnet, dass die Kunstwelt ohne die beiden kahlköpfigen Engel nur schwer vorstellbar ist. Und was ist «Goodbye Deutschland» ohne die unglückliche Currywurst-Verkäuferin Hasi!

In der folgenden Slideshow finden sich viele, aber natürlich nicht alle grösseren und kleineren Berühmtheiten, die uns 2025 verlassen haben. Fühlt euch frei, eure zusätzlichen Heldinnen und Helden und die Bedeutung, die sie für euch hatten, in die Kommentarspalte zu schreiben. Auf dass unser Erinnerungsschrein noch ein bisschen reicher werde.

Prominente Tote: Sie alle haben uns 2025 verlassen

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Prominente Tote: Sie alle haben uns 2025 verlassen

2025 wird uns als Jahr, in dem Papst Franziskus starb, in Erinnerung bleiben. Hier schauen wir auf ihn und viele andere zurück: An die einzigartige Hollywood-Legende Robert Redford, den allzu früh verstorbenen portugiesischen Fussballer Diogo Jota, an die britische Sixties-Ikone Marianne Faithfull, an den französischen Superstar Brigitte Bardot, an den Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel, den intergalaktisch grossen Regisseur David Lynch oder die so verdienstvolle Primatenforscherin Jane Goodall.

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19 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Touché
30.12.2025 21:30registriert Februar 2019
Ich bin unterdessen auch in diesem Jahrgang.
Aber, man fühlt sich halt immer noch fit.

Hoffe es hält auch weiterhin an?

Mal! Alles gute an sich selbst.

Das wünscht sich doch jeder ...?
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Coffeetime ☕
31.12.2025 01:39registriert Dezember 2018
Mit fortschreitendem Alter gehen die Menschen, die meine Jugend begleitet haben.... und das gibt schon etwas zu denken. Ist dennoch der Lauf des Lebens.

Für alle, die gehen mussten, egal ob Promi oder nicht, zünde ich hier eine🕯️.
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Pragmatiker17
30.12.2025 22:13registriert Juli 2025
Mir fehlen in solchen Rückblicken oft die verstorbenen Künstler aus der klassischen Musik. Denke da heuer spontan an Alfred Brendel, Christoph von Dohnanyi oder Sir Roger Norrington.
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