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In this April 12, 2018 photo German rappers Kollegah & Farid Bang receive the

Das deutsche Rap-Duo Farid Bang und Kollegah hat 2018 am Echo für einen Eklat gesorgt. Bild: AP/POOL AFP

Antisemitismus, Sexismus, Gewalt und Drogen: Wenn Hip-Hop zum Problem wird



Ende der 90er-Jahre leitete der Journalist des «Landboten» seinen Artikel zu einem Breakdance-Workshop folgendermassen ein: «Hip-Hop wird in der Öffentlichkeit mit Gewalt und Drogen in Verbindung gebracht. Machogehabe und sexistische Frauenbilder in den meist amerikanischen Musikvideos sowie rassistische und brutale Songtexte tragen nicht eben zum positiven Bild des Hip-Hop bei.»

In nur zwei Sätzen werden gleich vier tiefgreifende gesellschaftliche Probleme mit einem Musik-Genre in Verbindung gebracht: Gewalt, Drogen, Sexismus und Rassismus. Auf diese vier Themen fokussiert sich auch die Sonderausgabe des Schweizer Hip-Hop-Magazins «LYRICS» vom Dezember. 

«LYRICS» Magazin – Sonderausgabe

Dieser Artikel stammt aus der Sonderausgabe «Hat Rap ein Problem?» des Schweizer Hip-Hop-Magazins LYRICS. In Zusammenarbeit mit den Autoren wird watson in der letzten Dezember-Woche ausgewählte Artikel online stellen.

Welche Themen behandelt die Sonderausgabe?

Ist Hip-Hop sexistisch? Gewaltverherrlichend? Antisemitisch? Hip-Hop ist im Jahr 2018 die dominante Jugendkultur, Rap das führende Musikgenre in der Hitparade. Die zunehmende Popularität führte in den vergangenen Jahren vermehrt zu kontroversen Debatten. In der Sonderausgabe rollt das grösste Schweizer Hip-Hop/Urban-Medium die Brennpunkte mit interessanten Gästen neu auf.

Die Sonderausgabe gibt es für 10 Franken hier im Shop >>

Bild

bild: lyrics

Im Verlaufe dieser Woche werden auf watson ausgewählte Beiträge aus der Sonderausgabe publiziert. Hier sollen vorab schon einmal die Probleme, mit der sich die Gesellschaft in Verbindung mit Hip-Hop konfrontiert sieht, beleuchtet werden.

Jugend und Gewalt

«Steig' ich in die Bahn, dann um ein'n Opa zu schlagen
Um ihn in Ohnmacht zu schlagen?
Nein, ihn ins Koma zu schlagen.»

Farid Bang in «Drecksjob» 

Die Frage nach der Gewalt, besonders nach der Jugendgewalt, und dem Einfluss des Hip-Hops darauf ist ähnlich wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei – was war zuerst da? Die Periode 1995 bis 2005 ist im Schweizer Gedächtnis stark von Jugendgewalt geprägt. So beschrieb Rudolf Woodtli, damaliger Sprecher der Aargauer Kantonspolizei, die Zunahme von Jugendgewalt als «markant».

Laut der Statistik gab es aber zwei «Wellen» der Jugendgewalt in der Schweiz. Eine zwischen 1994 und 1999, die Zweite in der ersten Hälfte der 00er-Jahre. Und tatsächlich eroberten Anfang der 90er die ersten Hip-Hop-Songs aus den USA die Schweizer Hitparade. Doch lässt sich daraus wirklich eine Kausalität ableiten?

Bundesamt für Statistik Verurteilungen von Jugendlichen 1934 bis 2004

Nach 1984 wurden zusätzliche Delikte erhoben, was den starken Anstieg von 1980 bis 1984 erklärt. 

«Nein, dabei handelt es sich um eine Scheinkausalität», meint Allan Guggenbühl, Psychologe und Experte für Jugendgewalt. Über Musik würden Jugendliche dabei stets nur delinquentes Verhalten kanalisieren. Die Energie oder die Motivation zur Delinquenz ist aber bereits vorher vorhanden. «Damit ist Hip-Hop für mich keine Ursache für Gewalt», sagt Guggenbühl.

Zwar wurden von den Ghettos und Sozialwohnungs-Siedlungen aus den USA Modeerscheinungen wie das «Ausnehmen», das Ausrauben von anderen Jugendlichen, importiert, dies habe aber bereits in den 2000er-Jahren wieder stark abgenommen. «Dabei handelt es sich aber stets um eine Verkleidung von Provokation», so Guggenbühl. Gerichtet ist die Provokation an die Eltern-Generation.

Und warum werden die Rap-Texte immer gewaltverherrlichender und expliziter? «Weil es in der heutigen Zeit immer schwieriger wird, zu provozieren», sagt Guggenbühl. Die Gesellschaft öffnet sich und nimmt gewisse Elemente aus der Provokationserscheinung in sich auf.

Deshalb ist es auch kaum erstaunlich, dass sich Provokateure wie Kollegah den Kampf für Gleichberechtigung vornehmen und Kapital daraus schlagen, auf diesem Thema zu provozieren. Damit kapitalisieren sie den Provokationsdrang der Jugend.

Antisemitismus

«Und ticke Kokain an die Juden von der Börse
Alter, ich schwöre, ich hab alles erlebt.»

Haftbefehl in «Psst»

Ich hab nichts zu verlier'n, boom, gesunder Dschihadismus
Ist für dich behindert, ich fühl' mich wie der King, jap
Ich leih dir Geld
Doch nie ohne 'nen jüdischen Zinssatz äh Zündsatz.

Favorit in «Sanduhr» 

Erst kürzlich wieder stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt sind rassistische, im Besonderen antisemitische, Rap-Texte. Im Zentrum steht hier besonders der Deutsch-Rap mit Protagonisten wie Haftbefehl, Kollegah, Farid Bang und anderen. Kann man hier von einem allgemeinen Antisemitismus-Problem in diesem Musik-Genre sprechen?

Erik Petry, Stellvertretender Leiter des Zentrums für Jüdische Studien in Basel, meint «Nein»: «Das Problem verallgemeinernd auf das ganze Genre anzuwenden, wird den wenigen sehr heiklen Problemfällen nicht gerecht.» Ausserdem stehe Musik stets in Wechselwirkung mit der Gesellschaft.

«Antisemitismus war nie etwas, dass aus Europa verschwunden ist», sagt Petry. Er kehre wellenartig wieder. «Zur Zeit befinden wir uns wieder in einer Phase des Aufschwungs von antisemitischen Ressentiments, die zunehmend auch mit dem Nahost-Konflikt und Israel verbunden sind.»

Die Musik und die Texte der Rapper halten der Gesellschaft damit einen Spiegel vor. Der Effekt ist, dass in der Gesellschaft eine Problemwahrnehmung und eine Diskussion stattfindet, was auch positive Effekte haben kann.

Problematisch bleibt jedoch die Verwischung der Grenzen zwischen Israelkritik und Antisemitismus, die nicht immer ganz klar sind. «So kann man grundsätzlich nur im Einzelfall entscheiden, ob ein Text antisemitische Vorurteile transportiert», sagt Petry.

Drogen

«Mein Körper ist eine Ruine, denn ich nehm' viele Drogen
Immer wenn ich high bin, mutiere ich zum Philosophen.»

Sido in «Schlechtes Vorbild»

Drogen und Musik waren schon vor der Hip-Hop-Kultur eng miteinander verflochten. Rock'n'Roll wird mit Heroin assoziiert, Techno-Musik mit Ecstasy und Hip-Hop eben mit Cannabis. Dabei stehen die beiden Bereiche in Wechselwirkung, die Musik beeinflusst den Konsum und der Konsum beeinflusst die Musik.

Dies bestätigt auch Urs Rohr, Bereichsleiter Familie & Freizeit bei der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich: «Gewisse Subkulturen haben stets gewisse Drogen gepusht. Beim Hip-Hop sind das besonders Cannabis, Alkohol und Hustensaft.» Dabei stelle die Musik aber meist nur einen von vielen Faktoren dar. «Bestimmt hätten die Leute zum Beispiel auch ohne Bob Marley gekifft, nur vielleicht nicht ganz so viel», so Rohr.

Laut dem Präventionsexperten sei es zum Teil schon beängstigend, wie leichtfertig in Musikvideos Drogen verherrlicht werden. Neu wieder in Mode ist zum Beispiel opiathaltiger Hustensaft. «Doch auch die Annahme, man könne Cannabis oder Alkohol so leichtsinnig und exzessiv konsumieren, wie dies Hip-Hop-Interpreten in den Videos tun, ist gefährlich», sagt Rohr.

Snoop Dogg aka Snoop Lion über Weed:

abspielen

Video: YouTube/westfesttv

Die gute Nachricht ist jedoch: Der Drogenkonsum ist bei Schweizer Jugendlichen seit einigen Jahren rückläufig. «Den vorläufigen Peak haben wir Anfang der 2000er-Jahre erreicht, seitdem sind die Zahlen rückgängig», so Rohr. Und auch die Drogen selber haben sich verändert. Die 90er-Jahre wurden besonders von der offenen Heroin-Drogenszene am Letten in Zürich geprägt, heute stehen bei den Jugendlichen eher Cannabis und Party-Drogen im Vordergrund. Und natürlich, wie in den vergangenen Jahrhunderten schon, der Alkohol.

In den letzten zehn Jahren ist auch der Hustensaft besonders bei Jugendlichen wieder zur In-Droge geworden. Im Hustensaft sind die Opiate Codein und Dextromethorphan enthalten, die bei übermässigem Konsum zu einem Rauschzustand führen. In der Hip-Hop-Szene ist diese Droge unter «Lean» oder «Purple Drank» bekannt.

Cannabiskonsum Schweiz

Kiffen ist weiterhin besonders bei Jungen beliebt. grafik: sucht Schweiz

Doch auch hier hat sich die Gruppendynamik und besonders die Zugehörigkeit verändert: «Die unterschiedlichen Gruppen sind nicht mehr so scharf voneinander getrennt wie auch schon», sagt Rohr. Damit meint er, dass sich Jugendliche heute flexibler in mehreren Subkulturen gleichzeitig aufhalten. Sie nehmen dabei jene Elemente auf, die ihnen entsprechen und lassen andere aus. Dazu gehört vermehrt auch der Drogenkonsum.

Natürlich gäbe es immer noch die «Extremos», aber laut Rohr habe sich ihr Anteil verkleinert. Das Bild der Jugend werde verstärkt von ebenjenen «Normalos» geprägt.

Sexismus

«Ey, was ist lächerlicher, diese rappenden Clowns
Oder die Gleichberechtigung für Männer und Frau'n?»

Farid Bang in «Disco MMA»

«Ich beförder' dich ins Krankenhaus
Ja und ich äusser' mich jetzt öffentlich bei Kerner
Dass ich ab und zu paar Schlampen hau.»

Bushido in «Es kann beginnen»

Lasziv tanzende und leichtbekleidete Frauen sieht man in Hip-Hop-Musikvideos im Vergleich überdurchschnittlich oft. Auch was die erfolgreichen Interpreten angeht, kann man beim Hip-Hop von einer Männer-Domäne sprechen. Die Selbstinszenierung einer Nicki Minaj tut dann noch das Seinige dazu. Doch manche gehen auch andere Wege.

Die italo-deutschschweizer Rapperin KimBo befasst sich in ihren Texten häufig mit Selbstermächtigung und setzt sich auch proaktiv gegen Sexismus und Fremdenfeindlichkeit ein. So zum Beispiel beim Women's March im März in Zürich. Für sie ist Hip-Hop auch ein befreiendes Mittel: «Rap gibt Minderheiten und Unterdrückten eine Stimme. Mit unseren Lyrics können wir fremdbestimmte Stereotypen durchbrechen.»

KimBo – King Kong

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Video: YouTube/KimBoMusic

Dass auch im Hip-Hop patriarchale Strukturen herrschen, lässt sich laut der Rapperin trotzdem nicht wegdiskutieren. «Das Problem ist aber gesamtgesellschaftlich», sagt KimBo zu watson. Deshalb ist es wichtig, die Männerdomäne Hip-Hop inklusiver zu gestalten. Denn sie beobachtet, dass die Sichtbarkeit von Vielfalt wiederum Vielfalt fördert. In ihrem Fall junge Mädchen, Frauen, queere Personen und Menschen mit multikulturellem Background.

Die traditionelle Rolle der «Ehrendame», die unter anderem von Nicki Minaj verbreitet wird, greift sie frontal an. Denn «Ehrendamen» geniessen den seltenen Königinnenstatus, während die anderen Frauen unwichtige Bitches bleiben. «Ich bin tief davon überzeugt, dass Frauen zusammenhalten und sich gegenseitig fördern sollen. Und bitte mit Spass, wie bei SXTN».

«Geh' mit dir auf einen Sektempfang
Ziehe mich wie 'ne Lesbe an.»

SXTN in «Die Fotzen sind wieder da»

SXTN war ein Hip-Hop-Duo aus Berlin, bestehend aus den beiden Rapperinnen Juju und Nura. Diese machen immer wieder mit provokativen Tracks auf sich aufmerksam, gehen mittlerweile aber getrennte Wege. Mit Textzeilen wie «Realtalk von 'nem Mannsweib» oder «Du kannst gerne ma' bei mir abwaschen» gehen sie sexistische Stereotypen mit Witz an. So hat es auch KimBo am liebsten: «Im Studio mit meinen Ladies rumpöbeln macht Spass!» Dabei kommen dann Zeilen heraus wie bei ihrer Single «King Kong»: «Mini Eierstöck chillets».

KimBo x BIGMaa. – Partychick & Partydick

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Video: YouTube/16 Tage gegen Gewalt an Frauen

In den nächsten Tagen werden auf watson zu den vier angeschnittenen Haupt-Themen weitere Artikel erscheinen, die zum Diskutieren einladen.

Chartstürmer und Rapper Manillio verspielt es sich mit Nico

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Video: watson/Nico Franzoni, Lya Saxer

Irrwegah Kollegah

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    Alle Leser-Kommentare
  • ArcticFox 27.12.2018 20:05
    Highlight Highlight Guggenbühl ist nur noch lächerlich, immer eine Meinung aber keine Ahnung.
    Meine Jugend in den 90ern war geprägt durch Gewalt aus der Hip-Hop Szene. Es war immer friedlich bis die Chäppli-Buben oder Skins aufgetaucht sind. Die Skins waren aber wohl noch besser, da weniger sexistisch. Und das will was heißen....
  • Kuba 27.12.2018 19:43
    Highlight Highlight Schade, ein weiterer engstirniger Artikel über Hip-Hop. Es gibt so viel mehr als Bushido und Farid.

    Bzgl. Sexismus, wann ist die Popmusik mal ak der Reihe?
  • α Virginis 27.12.2018 19:11
    Highlight Highlight Ach nee, haben die leute mal gemerkt, dass HipHop lediglich für pubertierende männliche individuen des Homo Sapiens (sofern man das so nennen will) eine Scheinbühne ist? Ich, als langjährigher musiker, finde auf jeden Fall nichts an dem "sound"...
    • AdiB 28.12.2018 12:46
      Highlight Highlight Wenn sie langjähriger musiker wären mit liebe zur musik und der kunst daran, würden sie diese musik schätzen. Aber engstirnige musiker wie sie kenne ich zu hauf. Der grubd wieso sie nie was erreicht haben trotz ihren umfangreichen wiessen an musik? Ihr umfangrwiches wiessen hörte auf in 80ern sich zu entwickeln. Musik besteht nicht nur noch aus akten, akorden und tönen.
      Musik beinhaltet soviele verschiedene arten und fasetten die man auch schön kombinieren kann um was neues zu schaffen.
  • Kampfsalami 27.12.2018 18:49
    Highlight Highlight Ohne gegen oder für Hip-Hop zu sein,
    Ich sage da nur: PSYTRANCE und PROGRESSIVTRANCE
    Da geht einem den Überschuss an Liebe sogar manchmal auf den S.....ck :-)
  • w'ever 27.12.2018 16:53
    Highlight Highlight "why hip hop sucks." - dj shadow
  • Der_Andere 27.12.2018 16:45
    Highlight Highlight Ich finde es immer wieder lustig, wie Rap auf Drogen, Gewalt und Sexismus reduziert wird. Als wären alle diese Probleme erst mit der Rapmusik aufgekommen.

    - Die Glam Metal Szene der 80er. Das war inhaltlich gesehen Gangsterrap mit Gitarren. Welche andere Themen ausser Drogen, Stripperinnen und Partys feiern hatten Bands wie Mötley Crüe denn noch zu bieten?
    - Lyrics von Bands aus jeglichen Metal Genres. Gewalt ist in der Regel allgegenwärtig.
    - zum Thema Drogen. Welche Szene der populären Musikwelt nahm keine?
    - Reagge. Homophobie an allen Ecken und Enden. Drogen selbsterklärend.

    Und und und
    • Raembe 27.12.2018 18:14
      Highlight Highlight - Glam Metal der 80er ist kein Argument mehr.
      - Dein Comment ist purer Whataboutism, so
      nach dem Motto: Hip Hop darf weil andere
      auch.
      - Wo ist der Sozialkritische Hip Hop hin? Speziell
      in Deutschland ists inhaltlich ne Katastrophe.

      Ich frage Dich kannst Du antisemitische, gewaltverherrlichende und Frauen diskriminierende Texte von Rappern wie Farid Bang, Haftbefehl etc. gut heissen?

      Ich höre ebenfalls sehr gerne Rap, aber auch den so gewaltverherrlichenden Metal. Lustig die Metalszene ist viel friedlicher.

      HipHop sollte sich Gedanken machen wie es auf seine Höhrer wirkt.
    • Frances Ryder 27.12.2018 20:06
      Highlight Highlight Der Comment hat absolut gar nichts mit whataboutism zu tun. Hört endlich auf dieses Wort zu benutzen, wenn ihr nicht checkt was es heisst. Whataboutism ist wenn man von einem Thema ablenkt, nicht jeder Vergleich ist whataboutism, mein Fresse.
    • Raembe 27.12.2018 20:28
      Highlight Highlight Mit deinen Vergleichen lenkt er ja genau von der Problematik des Hiphops ab, bzw. weichst ihr aus.

      Er setzt sich in keiner Zeile mit der Problematik auseinander und zieht auch keine Vergleiche. Er beschreibt nur was andere Menschen in anderen Musikszenen machen. Also whataboutism oder s typische Ja aber..
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 27.12.2018 16:31
    Highlight Highlight Da zu gibts nicht viel zu sagen.
    Play Icon
    • AdiB 28.12.2018 12:58
      Highlight Highlight Intereassant an diesem track ist ja die reaktion der szene. Wärend die hip hop szene posiitiv auf diese combo reagiert und es ein wenig feiert, sowie über die aussage und inhalt diskutiert, haben die rammstein fans nichts anderes als beleidigungen gegen hip hop und sogar boykott aufrufe gegen till lindemann.
      Dann liest man diesen artikel und fragt sich, wieso wird eine szene die musik jehlicher art schätzt und respektiert nur auf etwas reduziert was in der gesammten musikindustrie normal ist?
    • The Destiny // Team Telegram 28.12.2018 14:32
      Highlight Highlight Viele der rammstein Fans fürchten sich eben wohl um das neue Album, wenn sie sowas hören.

      Lindemann hatt allerdings nicht besonders viel mit rammstein direkt zu tun, das ist ähnlich ein Projekt wie emigrate.

      Persönlich finde ichs jetzt nicht gerade besonders gelungen, da hat mir "praise abort" als PR polarisierung wesentlich besser gepasst.
    • Natürlich 28.12.2018 16:44
      Highlight Highlight Es gab schon so viele Rap-Rock Combos.
      Zb Moses Pelham zus. mit Böse Onkelz oder Olli Banjo‘s Rockprojekt.
      Auch zu meiner Schulzeit gabs das schon und ich feierte es, dieses Crossover Ding von Bands wie Limp Bizkit, Papa Roach, P.O.D usw. Nu-Metal nennt sich das wenn mir recht ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ponebone 27.12.2018 15:46
    Highlight Highlight 2/2 ...Jugendliche, welche Rap hören, Jugendarbeiter, Frauenrechtlerinnen, Tänzerinnen usw. Es wird sich wirklich bemüht, die Themarik ausgewogen und fair zu behandeln. Ich habe gestern mit der Lektüre angefangen und kann sie nur wärmstens weiterempfehlen. Holt euch das Ding denn dort findet ihr alle Artikel.

    Elia, Sergio, Emanuel, Moritz und alle anderen, wenn ihr das hier liest, wirklich gut gemacht. 👍👍👍
    • Yo_Mo 27.12.2018 16:42
      Highlight Highlight am Kiosk?
    • ponebone 27.12.2018 17:17
      Highlight Highlight Vermutlich nicht an jedem, aber sicher an den grösseren. Ich habs abonniert, deswegen könnt ich dir jetzt nicht ein Ort empfehlen. Sonst findest du auf www.lyricsmagazin.ch sicher mehr dazu.
  • ponebone 27.12.2018 15:39
    Highlight Highlight 1/2 Liebe beleidigten Hip Hop Fans, welche sich hier darüber aufregen, dass in diesem Artikel wieder nur die selben Künstler und problematische Aussagen rausgepickt werden, kauft euch die aktuelle Lyrics Magazin Ausgabe. Die kostet im Eibzelhandel 7.90, dass sind also je nach Ort 1-2 Bier. Für diese Ausgabe muss man dem Redaktionsteam wirklich ein grosses Kompliment machen. Es wird sich grosse Mühe gegeben, diese Problemfelder (welche existieren, das muss man auch zugeben) aus allen möglichen Blickwinkel zu betrachten. Es kommen direkt Betroffene zu Wort, Extremismusforscher....
  • Sir Konterbier 27.12.2018 15:20
    Highlight Highlight Wann kommt endlich der Artikel, der Queen (fat bottomed girls) des Sexismus‘ bezichtigt?

    Aber da ists natürlich was anderes...

    Queen ist gut, Hiphop ist gut, bin raus.
    • Raembe 27.12.2018 18:21
      Highlight Highlight 1. Freddy war vieles, aber kein Sexist.
      2. Fat bottomed Girls kam 1978 raus, die Thematik
      des Artikels geht um den HipHop heute.
      3. Whataboutism

      Vergleiche Mal was Queen für ne Wirkung auf Jugendliche hat und welche Wirkung Haftbefehl auf Jugendliche hat.

      Ich bin oft an Rap Konzerten und auch an Metal Konzerten, jetzt rate Mal welche Szene friedlicher ist?
  • Brienne von Tarth 27.12.2018 14:50
    Highlight Highlight Manchmal muss man auch einfach die Ironie in den Liedern verstehen können.

    Bis ganz am Schluss (die letzten beiden Wörter) anhöhren ;)

    Play Icon
    • Lümmel 27.12.2018 17:27
      Highlight Highlight Heutzutage kann man alles, wirklich alles unter dem Deckmantel der Kunst verkaufen.
      Das schlimme daran ist aber nicht dass solche "Musik" VERkauft wird, sondern dass sie GEkauft wird.
    • AngelitosHE 27.12.2018 19:17
      Highlight Highlight Genialer Track :)
    • giandalf the grey 27.12.2018 23:18
      Highlight Highlight Wie Leute die die Musik gar nicht hören, das Gefühl haben sie besser zu verstehen, als solche die sie hören und sich bestens mit ihr auskennen. Hach ja... Übrigens: was ist bitte mit Favorite falsch gelaufen zwischen damals und dem KKS Diss?
    Weitere Antworten anzeigen
  • AmongThieves 27.12.2018 14:40
    Highlight Highlight Sorry aber hier werden nur die Künstler analysiert welche Rap (HipHop ist eine Kultur und keine Musikrichtung) hauptsächlich ausnutzen bessergesagt ausbeuten. Rap ist viel mehr als Bushido, Farid wasauchimmer und co.
    • aglio e olio 27.12.2018 16:03
      Highlight Highlight Du bringst es auf den Punkt.
      Die genannten sind vor allem Geschäftsmänner die mit Musik Geld verdienen.

      Das ganze "noch krasser, noch härter" Pseudoghettogehabe gabs auch im D-Rap bereits vor über 20 Jahren und darüber hinaus. Musikalisch hat das nach der Jahrtausendwende seine Relevanz längst verloren.
    • Joe924 27.12.2018 18:36
      Highlight Highlight Genau, früher dachten die Leute schon Hiphop sei so ganz schlimme Gangstermusik.. Dabei gabs damals durchaus wertvolle Texte von NAS, Mos Def, Lauryn Hill, Curse, Absolute Beginner, Freundeskreis, usw.. mit guten Texten die meine Jugend durchaus bereichert haben. Das ging aber irgendwie verloren in der Neuzeit, bzw. hab ich auch die Sparte Richtung Blues / Country gewechselt (Ja man wird älter..), ich hoffe es gibt noch authentische Künster.
    • giandalf the grey 27.12.2018 23:11
      Highlight Highlight Joe sei doch nicht so pessimistisch! Klar gibts auch heute noch neue Rapper mit inhalt. Sookee zum Beispiel oder Cr7z. Oder Kontra K. Oder Maeckes. Oder Danger Dan. Oder Antifuchs. Es ist nicht so schlimm wies immer Dargestellt wird. Man muss halt (wie schon immer) ein bisschen graben, weil die Top-Hits üblicherweise inhaltlich ziemlich lau sind. Das gilt aber für ziemlich alle Musikrichtungen.
  • KennyGubser 27.12.2018 14:24
    Highlight Highlight Es gibt zig tausende Künstler die unglaublich talentiert sind und Hip Hop war noch nie so inklusiv wie heute. Hundertausende Menschen basteln Beats zusammen. Die Lyrics von Nas und Kendrick werden von Universitäten und Professoren gefeiert. Aber hey: bringt doch noch ein paar Artikel mit den gleichen drei Schwachköpfen aus DE.
    • Raembe 27.12.2018 19:40
      Highlight Highlight Das ist halt so, Du liest ja auch nicht von den guten Dingen die z.B die Armee tut, sondern nur von den Fehlern.
  • Stratford-upon-Avon 27.12.2018 14:06
    Highlight Highlight «Ich würde gern ein Heilmittel gegen Hip-Hop erfinden. Ich finde Hip-Hop sehr irritierend, nervtötend.» Ritchie Blackmore
    • AdiB 28.12.2018 13:19
      Highlight Highlight Vielleicht hätte ritchie auch ein wenig mit der zeit mitgehen sollen und sich an seine zeit bei deep puple zurück erinnern sollen, als andere etablierte musiker seine art von gitarre spielen als verstörend empfanden.
    • Stratford-upon-Avon 28.12.2018 17:47
      Highlight Highlight Wann ein Stück geschrieben wurde, beeinflusst seine Qualität nicht. Man wird immer Beethoven oder Deep Purple bewundern. Ich befürchte aber, dass in ein paar Jahrzehnten das mittelmässige und langweilige (derselbe Klang wird tausendmal wiederholt) HipHop völlig in Vergessenheit geraten wird.
  • Weasel 27.12.2018 13:50
    Highlight Highlight Dr. Dre, Ice Cube etc. sollte diesen Affen mal ne richtige Watschn geben...
    • Raembe 27.12.2018 18:33
      Highlight Highlight Ich mag die beiden auch, aber deren Texte sind auch nicht gerade die fairsten. Ausserdem Supporten sie Künstler wie 50Cent, dessen Texte teilweise keinen Deut besser sind, als die oben.
    • Weasel 29.12.2018 09:47
      Highlight Highlight 80/90er Rapper erzählen hald von ihrem Leben...ihre Sicht von der damaligen Situation z. B. Rassenunruhen etc. Bei 50cent geb ich dir recht da finde ich kippte langsam das ganze zu Money, Bitches und Möchtegern Gangsta.
  • giandalf the grey 27.12.2018 13:40
    Highlight Highlight Wenn SXTN etwas sexistisches rappen, dann ist es Sexismuskritik mit Humor, wenn ein Mann das gleiche tut ist es definitiv ernst zu nehmen und garantiert seine wirkliche Meinung. Was KimBo sagt trifft auf alle Themen zu. Es ist ein Gesamtgesellschaftliches Problem. Vom HipHop kommt nur die provozierende, Bleidigungen als Sport verstehende und grundsätzlich eher unzufriedene/melancholisch-agressive Haltung. Wenn Filme das gleiche tun wie HipHop stört das im Normalfall keinen. Weil ist ja Kunst und Fiktion, oder? HipHop oder auch Videospiele machen aber unsere Jugend kaputt. Ja klar...
    • Raembe 27.12.2018 18:38
      Highlight Highlight Klar Rap ist ein Wettkampf, aber was haben die Juden, Frauen und andere damit zu tun?

      Ein Kampfsportler ist ja auch nicht besser als ein anderer nur weil er auf Zivilisten losgeht. Oder seh ich da was falsch? Solange der Wettkampf unter sich bleibt, ist es auch kein Problem. Wenn Aussenstehende beleidigt werden, dann ists nur dumm.
    • giandalf the grey 27.12.2018 19:56
      Highlight Highlight Nein wenn Aussenstehende Teil des Publikums werden, ist es ein Problem, weil Aussenstehende nicht zur Zielgruppe gehören. Sie kriegen es Zwangsläufig in den falschen Hals. Die Zielgruppe versteht, dass man auch Provokation als Sport betreiben kann (ist ja nur eine Steigerung der Beleidigung). Man weiss dass es nicht ernst gemeint ist, sondern dass es ein fiktives Bild erzeugen soll, wie in einem Film. Es geht dabei nicht darum etwas über Aussenstehende auszusagen. Klar gibt es auch Rapper die wirklich antisemitisch sind und das nach aussen tragen wollen, aber die Genannten gehören nicht dazu.
    • Raembe 27.12.2018 20:42
      Highlight Highlight Skills und Flow entscheiden Battles nicht Beleidigungen an sich. Wenn man sich gegenseitig beleidigen will, soll man das auch. Aber man kann doch nicht Songs veröffentlichen in denen man Aussenstehende angreift veröffentlichen.

      Sry ich bring wieder das Bsp. mit dem Kampfsportler,Der Kämpfer der hart und wild um sich schlägt, ist ein schlechterer Kämpfer als der der auch hart schlägt aber sich sein Ziel aussucht und trifft.

      Viel Künstler sind sich nicht bewusst was ihre Texte aussagen, bestes Bsp. dafür sind Farid und Kollegah.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Sinner 27.12.2018 13:38
    Highlight Highlight Informativ. Unterhaltend. Gesellschaftsrelevant. Freu mich auf die weiteren Folgen. - Tja, das sind halt ein wenig andere Kaliber als die properen Fanta 4 aus der Komfortzone Stuttgart, die man zu meinem Erstaunen immer unter dem Label Hip-Hop verkauft hat. Lyrisch sehr fein, find ich auch, aber sonst näher bei Helene Fischer (LOL-li).Meine Wahrnehmung.
    • geisit 27.12.2018 14:45
      Highlight Highlight Der Mensch schubladisiert halt gerne. Musikalischen gesehen, haben die Fantas ihre Wurzeln sicherlich im Hip-Hop. Dass man über mehrere Jahrzente andere Richtungen einschlägt, ist eigentlich normal (ausser bei den Ramones). Nur weil die Fantas populär sind, gehören sie musikalisch noch lange nicht zur Schlagergattung. Bei den Plattenverkäufen bzw. Downloads sind sie mit Helene auf Augenhöhe (geschätzt)
    • Raembe 27.12.2018 18:40
      Highlight Highlight @Don Sinner: Rap ist ein Wettkampf der Skills, nur weil Jmd sich entscheidet nicht zu beleidigen, heisst das noch lange nicht das er schlechter ist als der Andere.

    • Don Sinner 27.12.2018 20:55
      Highlight Highlight Helene Fischer war natürlich eine polemische Überspitzung ;-). Und ich möchte gar nicht Formate / Richtungen wie Fanta4 et al. ausspielen gegen andere. Kann mir von vielen (und vielem) etwas abgewinnen. Auch vom Power und dem Rhythmischen, Textlichen, den Wortspielen, Lautmalereien der "Bösen" - solange sie inhaltlich die verhandelten Grenzen nicht überschreiten. Es lebe die Vielfalt.
  • geisit 27.12.2018 13:35
    Highlight Highlight Ja ja, dieses Thema ist ein "Dauerbrenner". Wie die Wechselwirkung zwischen Gewaltspielen und Amokläufern.
    Es gab auch schon vor dem Hip-Hop den Versuch, Musik als Gewaltauslöser zu begründen: Rock 'n Roll. So gab es auch einen gewissen Charles Manson, der die Beatles als die vier Ritter der Apokalypse interpretierte. Nur eines von vielen Beispielen.
    Kunst ist subjektiv. Der Interpret stellt sein Werk zur Begutachtung. Es liegt am Hörer zu entscheiden, ob es gut ist. Leider ist es so, dass der Mainstream mit Provokationen beim Publikum gut ankommt. Das gilt es eher zu hinterfragen.
    • Don Sinner 27.12.2018 15:12
      Highlight Highlight Ja, die ewige Diskussion. Auch: "aggressive" - sagen wir: kraftvolle, laute - Musik wirkt auch als Ventil und insofern präventiv in Sachen Gewalt. Ich jedenfalls nach 100 Watt 1. Satz Mozarts D-Dur-Sinfonie KV 504 ("Prager") habe nicht mehr das Bedürfnis, ähm... Schleglis und so. Oh ja, Mozart, und ich sage: 100 W, und zuerst Hip-Hop und Rock etc. ausm Kopf, dann ran an den Unerreichten.
    • geisit 27.12.2018 16:15
      Highlight Highlight Der Unerreichte hat zu seiner Zeit ähnliche Diskussionen ausgelöst. Mozart lebte aber auch wie ein heutiger Rockstar.
      Heute schaffen wir es zumindest bei ihm zwischen seinen Werken und der Person Mozart zu differenzieren. Ich hoffe das wir das auch bald in den moderneren Musikrichtungen schaffen.
  • hiob 27.12.2018 13:33
    Highlight Highlight hip hop ist so riesig und ihr beschränkt euch ausgerechnet auf diesen azzlack müll, was noch nicht mal was mit hip hop zu tun hat. die masse bestimmt die norm, nehme ich mal an.
    • Raembe 27.12.2018 18:42
      Highlight Highlight Deutsch Rap ist gerade bei Jugendlichen sehr beliebt. Da wird halt oft so Assi Rap gehört und idolisiert.
  • MykillWF 27.12.2018 13:16
    Highlight Highlight Würde mich echt wundernehmen wie die Leute dazumals auf Frank Zappa's "Bobby Brown goes down" reagiert haben. Sicher, er singt von Bobby Brown und nicht von sich selbst, wie z. B. Hafti oder Farid. Aber war natürlich klar, dass man die 2 grössten Idioten des D-Raps als Beispiel nimmt...
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    • Raembe 27.12.2018 18:46
      Highlight Highlight Die zwei Idioten haben nen Echo geholt, also erreichen sie mit ihrer Musik eine grosse Masse. Man kann sie nicht mehr ignorieren und muss ihre Texte thematisieren.
  • Nik G. 27.12.2018 13:06
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz wieso dies immer wieder mit Hip Hop gemacht wird. Wie in den anderen Musikrichtungen gibt es im Hip Hop wie im Rock, Schlager usw. Schwarze Schafe. Ich meine Cavalieri oder wie der heisst ist kein Unschuldslamm. Es gibt sehr viele Rapper die überhaupt nicht so sind. Dazu war in den 90 er der Hip Hop der Punk der Schwarzen und wenig der Weissen (Beastie Boys). Dazu kommt der Deutsche Mainstream Hip Hop ist nichts anderes als dämliche Provokation und schlussendlich funktioniert es. Es wird wieder einmal über den bösen Hi Hop geschrieben.
    • Raembe 27.12.2018 18:47
      Highlight Highlight Weil gerade der deutsche Assi Rap, gerade sehr angesagt ist. Man muss solche Sachen thematisieren, man darf es nicht ignorieren.
  • TheWall_31 27.12.2018 13:00
    Highlight Highlight Was ist an Drogen jetzt eigentlich so schlimm?
    • FrancoL 27.12.2018 13:20
      Highlight Highlight Die Abhöngigkeit.
    • TheWall_31 27.12.2018 14:18
      Highlight Highlight Na und? Sollte eigentlich jedem frei stehen, was er sich reinballert. Stichwort Alkohol.
    • AmongThieves 27.12.2018 14:43
      Highlight Highlight berechtigte frage. Finde auch das die drogenpolitik endlich mal liberaler wird und alles legalisiert werden soll.
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  • AdiB 27.12.2018 12:59
    Highlight Highlight Interessant, es ist wieder hip hop der das böse sein soll. Reggae wurde zum weltkulturerbe, dafür ist diese musikrichtung voller antisemitismus und homophobie und kein hahn hat gekräht. Aber hip hop dass auch da ist zu provozieren, so wie bushidos text zeile oben die ja sogar eine vorgeschichte hat. Dass selbe hat ja mc bomber gemacht als die ard ein interwiev so zusammenschnitt dass er als frauenschläger da stand.
    Eigendlich wäre es mal an der zeit über solchen journalismus zu reden. Was ist der sinn dahinter, dass man menschen falsch darstellen möchte? Ich finde dies viel schlimmer.
    • FrancoL 27.12.2018 13:22
      Highlight Highlight Provozieren ist ein Mittel, nur wenn die Provikation entgleist macht sie keinen Sinn.
    • Mizzi 27.12.2018 13:42
      Highlight Highlight Die meisten Texte deutscher Rapper sind einfach nur krank, und ich glaube kaum, dass ein 15jähriger die "Provokation" dahinter sieht, oder die poetischen Gedankengänge der hochgebildeten Sprachpoethen.

      Sie sehen darin einfach nur ein Vorbild.
      Wenn auch ein sehr schlechtes.
    • giandalf the grey 27.12.2018 13:51
      Highlight Highlight Ja und ganz ehrlich: All die Babyboomer die jetzt den Mahnfinger heben, haben ihren Heroin-Rock'n'Roll gefeiert oder mit den Hippies LSD geschmissen (und gekifft). Ein wirkliches Problem ist meines erachtens vor allem das Codein. Aber das ist einfach ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die USA versinkt in den Opiaten, kein Wunder finden die so auch ihren Weg in die Musik. Aber die Musik ist nicht das Problem, sondern der einfache Zugang zu Opiaten in den USA.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jason96 27.12.2018 12:55
    Highlight Highlight Diskutieren wir nicht seit den 90ern darüber? Einerseits schön das der Text nicht pauschalisiert und immer wieder auf die gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge hinweist, aber alles in allem ist das doch wie bei Videospielen mit Gewaltinhalt, schlussendlich irgendwie... sinnlos?
  • BossAC 27.12.2018 12:39
    Highlight Highlight Interessanter Artikel aber es ist sehr schade, dass HipHop/Rap in den Medien oft immer nur auf Gangsterrap beschränkt wird mit den beiden als Aushängeschild. Und zum Thema^^
    „Kaum hab' i sie entdeckt, da hab' i sie tscheckt und sag' ihr: für mi bist a 8 und könnt es di intressier’n, di mit mir zu addier'n, wird a 18 daraus heut Nacht.“
    • BossAC 27.12.2018 16:56
      Highlight Highlight Nein, ganz bestimmt nicht :D. Ist ein Schlager-Zitat. Auch der ist oft sexistisch, nur halt ein bisschen subtiler.
  • R10 27.12.2018 12:33
    Highlight Highlight Dieses Thema kommt wohl regelmässig jedes Jahr wieder auf. Langsam ist es nun wirklich ausgelutscht. Eigentlich wurde schon zigmal alles zu dieser Diskussion gesagt. Wann kommt der selbe Artikel über englische Popmusik?
    • Nelson Muntz 27.12.2018 14:06
      Highlight Highlight Britische Popmusik ist homophob, antisemitisch und gewaltverherrlichend? Vorallem Elton John, George Michael, Queen und Boy George.

      Oder dieses Beispiel hier?
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    • R10 27.12.2018 16:07
      Highlight Highlight Sorry, sollte präziser englischsprachige Popmusik heissen.
      Übrigens gut postet Du ein Link von John Lennon. Würde nämlich auch sehr gut zu Punkt 3 des Artikels passen. Wie eigentlich auch Boy George, George Michael und Elton John.
    • Nelson Muntz 27.12.2018 18:31
      Highlight Highlight Na dann zieh dir deinen Deutschrap vonFarid Bang und Kollegah rein.... oder sind die jetzt zum IS nach Syrien?
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  • pluginbaby 27.12.2018 12:24
    Highlight Highlight Hip-Hop war doch ursprünglich die Musik der unterdrückten und sozialschwachen in den USA. Davon hat sich das Genre meilenweit entfernt..

    Insbesondere Deutschrap ist etwas vom übelsten was man hören kann - kommt aber natürlich bei Jugendlichen mitten im Hormonschub super an!

    Da bleib ich lieber beim guten alten Rock 🤘
    • hiob 27.12.2018 13:29
      Highlight Highlight ich höre deutschrap, aber fern weg von farid, kollegah und co. das ist vielleicht rap, aber hip hop ist das nicht.
    • Alan Smithee 27.12.2018 13:58
      Highlight Highlight Es gibt durchaus guten Deutschrap,
      Bloss wird dieser von den Teenies nicht so goutiert wie die üblenMachwerke von Fahrrad Bang, Kollege Bums und den einschlägig bekannten "Ehrenmännern".
    • poltergeist 27.12.2018 13:59
      Highlight Highlight Naja, in Deutschland gibt es mittlerweile auch sehr viele sozial schwache, aber der Deutschrap ist wirklich ein billiger Abklatsch des Originals. Noch schlimmer ist eigentlich nur noch der CH-Rap.
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