Leben
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Die Kleider (und Leute) der Nacht aller Nächte

Die Oscars werden zum Queengasmus – unser Protokoll der Nacht

Hier sind die schönsten Bilder, die Höhe- und Tiefpunkte und die kompetentesten Kommentare, die menschenmöglich sind. Oder annähernd. Oder auch nicht. Mit Büsibildern.



Sie haben jetzt einen Oscar zu Hause:

Und die Gewinner sind ...

Das Fazit

4.39 Uhr bis Ende

Rami Maleks Mutter ist voll fertig. Ihr Sohn auch! Jöööh. «Ich mag nicht die naheliegende Wahl gewesen sein, aber ich denke, es hat funktioniert», sagt er. «Dies ist ein Film über einen schwulen Immigranten – ich bin der Sohn von Immigranten aus Ägypten», er und Freddie Mercury seien aus einem Guss. Und zu seiner Freundin Lucy Boynton, die er beim Dreh lieben gelernt hat: «Du bis das Herz des Filmes, du hast mein Herz erobert». Sweet guy.

Lucy Boynton, left, congratulates Rami Malek, winner of the award for best performance by an actor in a leading role for

Rami und Lucy haben einander und Ramis Oscar total gern. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Woohoo! Olivia Colman gewinnt! Und hält wieder eine ihrer rührend zerschusselten Reden. «Das geschieht nie wieder .... Glenn Close, mein Idol für so lange, ich wollte nicht, dass es so endet ... looooove Lady Gaga!» Standing Ovation, keine ist hier so beliebt wie sie.

Frances McDormand, left, presents Olivia Colman with the award for best performance by an actress in a leading role for

Frances McDormand übergibt an Olivia Colman. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Rami spielt einen Briten, der mal – es ist noch nicht allzu lange her – gelebt hat. Und gewinnt den ersten Oscar, für den er nominiert ist. Olivia spielt eine Britin (Queen Anne in «The Favourite»), die mal – es ist schon sehr lang her – gelebt hat. Und gewinnt den ersten Oscar, für den sie nominiert ist. Ein schier unfassbar verrückter Zufall. Ein multipler Queengasmus.

«Roma» gewinnt Regie. Haben wir ja so prophezeit. Zwischen 3 und 4 Uhr früh. «Green Book» wird bester Film? Da Fuck? Der Film, der neulich vom Kollegen des «Tages-Anzeigers» höchst anschaulich zum verlogensten Film der Oscar-Saison gekürt wurde? Hä? Die rührselige Geschichte darüber, wie ein weisser Proll einem gebildeten Schwarzen beibringt, endlich mal locker zu werden und Pasta zu essen? Egal. This is America. Passt schon.

Twitter so:

4 Uhr bis 4.38 Uhr

«Let's do the right thing!» ruft Spike Lee, der endlich, endlich seinen ersten Oscar gewonnen hat. Wie verdient! Auch wenn gerade in dieser Drehbuch-Kategorie Barry Jenkins mit seiner sensiblen «If Beale Street Could Talk»-Adaption ebenfalls den besten Grund gehabt hätte.

Der Gump des Abends

Was wir zum Thema «Sollen sich Lady Gaga und Bradley Cooper endlich ein Hotelzimmer nehmen?» zu sagen haben (boooooring!) findet ihr ganz unten in diesem Artikel.

Ähm, ja.

Und schwupps hat Lady Gaga auch noch einen Oscar gewonnen. Und Anna glaubt zu sehen, dass in den Augen von Bradley Coopers Frau die Eifersucht so gelb funkelt wie der Klunker um Gagas Hals.

Lady Gaga arrives at the Oscars on Sunday, Feb. 24, 2019, at the Dolby Theatre in Los Angeles. (Photo by Richard Shotwell/Invision/AP)

Der Klunker hängt an der Lady. Bild: Richard Shotwell/Invision/AP/Invision

Der deutsche Trailer zu «A Star Is Born» beweist: Lady Gaga hat die deutsche Synchronstimme von Olivia Wilde aus «Dr. House» bekommen. Wie irritierend ist das denn? Jedenfalls für uns um 4:37 Uhr. Nach gefühlten 146 Arbeitsstunden.

3 bis 4 Uhr

Wetten, dass mit «Roma» wieder passiert, was vor wenigen Wochen an den BAFTAs schon passiert ist? Dass er nicht nur die Kategorie bester fremdsprachiger Film, sondern – unerträgliche Stunden später – auch die Kategorien bester Film und beste Regie gewinnt? Wir sind jetzt schon total abgenervt. Weil? Weil «Roma» kompletter Kitsch ist. Da entdeckt ein privilegiert geborener Regisseur die poetischen Qualitäten der einfachen Leute und macht daraus manieristische Kunstkacke. Langweilige obendrein. Aber klar können sich grosse Teile der Academy bestens damit identifizieren. Mit dem Privilegiertsein und dem Willen zur Kunst.

Immer eine Freude, wenn der erhabene Mahershala Ali einen Oscar gewinnt. Nach «Moonlight» erneut für eine schwule Rolle. Gut, Christoph Waltz hat seine zwei Nebendarsteller-Oscars auch für die gleiche Rolle gewonnen und erst noch beim gleichen Tarantino. Man macht das offenbar so in Hollywood. Trotzdem: immer eine Freude. Er dankt seinem Grosi. Nicht Gott.

epa07394854 Amatus Sami-Karim (L) and Mahershala Ali (R) arrive for the 91st annual Academy Awards ceremony at the Dolby Theatre in Hollywood, California, USA, 24 February 2019. The Oscars are presented for outstanding individual or collective efforts in 24 categories in filmmaking.  EPA/ETIENNE LAURENT

Mahershala Ali trägt Mütze, seine Partnerin Amatus Sami-Karim das Universum. Bild: EPA/EPA

Und? Stört die Abwesenheit einer Hauptmoderation? Einerseits ja, weil es dann keinen Peinlichkeits-Hauptverantwortlichen gibt. Andererseits nein, weil es dann keinen ... Nein, ist okay, irgendwie lockerer. Gut, auch nichtssagender. Hahnenwasser halt, kein Champagner. Aber wann war die Moderation zum letzten Mal wie Champagner? Wir können uns daran jedenfalls nicht erinnern. Und wenn das Hahnenwasser von Leuten wie Tina Fey, Amy Poehler oder Melissa McCarthy (im Kostüm einer königlichen Hasenmetzgete) serviert ist, dann prickelt es auch ein bisschen. Aber ganz ehrlich? Wir kriegen die besten Sprüche eh nicht mit. Wir arbeiten live. Morgen gibts alles hübsch in kleine Videos portioniert. Wenn wir schlafen.

Melissa McCarthy walks on stage to present the award for best costume design at the Oscars on Sunday, Feb. 24, 2019, at the Dolby Theatre in Los Angeles. (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)

Melissas Häschenschule. Inspiriert von «The Favourite». Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Die Gewinnerinnen des Kurzen Dokfilms flippen aus: «Wir hätten nie gedacht, dass es ein Film über Menstruation an die Oscars schafft!» Apropos Damendinge: Kann es sein, dass heuer erfreulich viele Frauen Goldstatuetten entgegennehmen? Nein, das dürften wir nicht schreiben, sonst schreibt wieder einer von euch, wir hätten einen vaginaphilen Hau weg. Oder so ähnlich. Irgendwas mit allzu frauenfreundlich eben. Irgendeiner hat immer was dagegen.

2 bis 3 Uhr

Die älteren Herren von Queen eröffnen. Mit Adam Lambert als Freddie-Mercury-Ersatz. Anna sagt auf dem Sofa: «Ich ertrag's nicht, dass Freddie nicht singt!» Freddie ist tot, Anna. Für immer. Wär er's nicht, er hätte den Film «Bohemian Rhapsody» verhindert. Die Stars flippen aus. Alle. Verständlich. Keine peinliche Musical-Nummer, kein bemühter Talk, von dem man nur die Hälfte versteht, sondern raw rough Rock. Kann man machen.

Queen Meme Bohemian Rhapsody

Und der erste Oscar geht an – Regina King! Danke, danke, danke! Grossartige Frau, grossartige Rolle, grossartiger Film. Ihre Mutter sitzt im Publikum, alle haben Tränen in den Augen, King dankt ihrer Mutter und Gott.

This image released by Annapurna Pictures shows Regina King in a scene from

Regina King in «If Beale Street Could Talk». Bild: AP/Annapurna Pictures

In nur 25 Minuten hat Brad Pitts Produktionsfirma Plan B bereits für zwei Oscars gesorgt: Neben Regina King auch das Makeup-und-Hair-Team von «Vice».

Das Bühenbild sieht aktuell aus, als hätte Annas Büsi Hader den Inhalt einer ganzen Swarowski-Fabrik gekotzt.

Bis jetzt noch keine einzige Auszeichnung für das zehnfach nominierte Fest historischer Perversitäten «The Favourite». Was dann wohl heisst, dass «Roma» – ebenfalls zehnfach nominiert und bereits für beste Kamera ausgezeichnet – diese Oscars dominieren wird.

Emilia Clarke, die Drachenfliegerin aus «Game of Thrones» und eine der sympathischsten Frauen dieses Planeten, lädt Richterin Ruth Bader Ginsburg zu einem Ausflug auf den Feuerspeiern ein. Clarke kündet Jennifer Hudson mit ihrem Titelsong zu «RBG» dem Bader-Ginsburg-Dok, an. Wir wollen Emilia heiraten. Jetzt sofort. «So! Herzig!», sagt Anna.

epa07394675 Emilia Clarke arrives for the 91st annual Academy Awards ceremony at the Dolby Theatre in Hollywood, California, USA, 24 February 2019. The Oscars are presented for outstanding individual or collective efforts in 24 categories in filmmaking.  EPA/ETIENNE LAURENT

Hach, Emilia! Bild: EPA/EPA

1 bis 2 Uhr

Annas Influencer-Büsi Hader (gewann einen Oscar für die Hauptrolle in «If Castrated Cats Could Talk») hadert mit allem, was es da am Fernsehen zu sehen gibt, besonders mit Bill Kaulitz, der für Pro7 den Red Carpet begleitet beziehungsweise viel zu viel Tequila trinkt und immerzu sagt: «Ich find, dass die Jungs ganz viel Mut haben heut Abend. Ooooohh, das Kleid von dem Mann find ich toll!» Er selbst hat seine Hose selbst designt.

Bild

Bill Kaulitz und der Tequila machen so Sachen. bild: watson

Wieso klingt «auf dem Roten Teppich» aus den Mündern der Pro7-Menschen wie «auf dem Hoden-Teppich»? Leute, ehrlich! Und ich möchte betonen, dass wir keinen, ich betone keinen Alkohol getrunken haben. Hier Hader:

Bild

Hader. Viel besser als diese Coupette von diesem Lagerfeld. bild: watson

Auch wir beide haben heute «ganz viel Mut» und sehen so aus wie wir aussehen, weil uns Karl Lagerfeld fotografiert hat. Nein, halt, das war Annie Leibovitz. Nein! Patrick Toggweiler natürlich (drei Oscars für Drehbuch, Kamera und Regie bei «Bitcoinian Rhapsody»).

Anna Rothenfluh, Simone Meier

Anna (links) und Simone. Bild: watson

Die Frage aller Kleiderfragen ist natürlich: Wer beantwortet die Frage «What are you wearing tonight?» mit «Chanel!»? Also, wer wurde quasi noch von Karl Lagerfeld selig eingekleidet? Dem – je nach Ausgang der Nacht «Vergolder der Erfolge» oder «Verzierer der Verlierer»?

Und das meinen wir zum Thema Gaga & Bradley

Simone: Du, wir müssen unbedingt diskutieren, ob Lady Gaga und Bradley Cooper jetzt wirklich in love sind oder nicht. Ich glaub nicht.

Anna: Ui, ist das das Gerücht? Ich hab wieder mal nichts mitgekriegt. Hoffentlich ist es nicht wahr, das wär sehr langweilig.

Simone: Die Fans wollen ums Verrecken, dass es wahr ist.

Anna: Ja, die sind eben auch langweilig. Sie soll gefälligst eine originellere Liebesgeschichte leben.

Simone: Zum Beispiel mit?

Anna: Mit einem alternden Skilehrer. Aus dem Bündnerland.

Simone: Oder einem dänischer Boxer, der aussieht wie Mads Mikkelsen. Oder gleich Mads Mikkelsen. Einfach nicht Bradley Cooper.

Anna: Sie könnte ihm allabendlich den zertrümmerten Meniskus einreiben. Und den von Mads gleich auch. Parallel.

Simone: Aber sie ist doch keine Altenpflegerin! Ts!

Anna: Nein, es ist sexuell gemeint! Ok, jetzt wird es seltsam ...

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Video: srf

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pana 25.02.2019 15:54
    Highlight Highlight Ich habe Bohemian Rhapsody nach einem kritischen Artikel auf Watson nie gesehen :D
  • TanookiStormtrooper 25.02.2019 12:00
    Highlight Highlight Wie erwartet einfach ein Gegenprogramm zur US Politik. Damit sich alle mal wieder gut und tolerant fühlen und vergessen, dass sie einen misogynen Rassisten an der Spitze haben. Aber es heisst ja auch "Traum"fabrik und nicht Realitätsfabrik.
  • Dario4Play 25.02.2019 11:35
    Highlight Highlight Wuhu! Hader 2020!!!
  • Soko von Soko & Klaas 25.02.2019 09:03
    Highlight Highlight Wenn mich nicht alles täuscht, war Mahershala Alis Rolle in „Moonlight“ gar nicht schwul 🧐
    • Nausicaä 25.02.2019 17:49
      Highlight Highlight Korrekt. Der Protagonist war schwul, nicht Mahershalas Charakter.
  • Calvin Whatison 25.02.2019 09:01
    Highlight Highlight 😍💪🏻 Olivia Colman 💪🏻😍
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 25.02.2019 08:44
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich irgendeinen Lanthimos-Film, der nicht total krass ist? Ich mein, ich frag ja nur ... The Favourite ist absurd, abgründig menschlich und einfach grossartig erzählt. 😍
    • Nausicaä 25.02.2019 17:50
      Highlight Highlight Nein, gibt es nicht. Lass uns eine Groupie-Truppe bilden.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 26.02.2019 11:46
      Highlight Highlight Deal!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 26.02.2019 19:42
      Highlight Highlight Wir könnten uns die Lanthimusen nennen ...
  • PeterPunch 25.02.2019 07:36
    Highlight Highlight wenn ein marvel film oscars verdient hätte, dann Avengers Infinity War. ich war absolut überrascht über denn perfekt roten faden obwohl soviele charaktere mitgewirkt haben.
  • Genital Motors 25.02.2019 06:29
    Highlight Highlight Free solo ! Eifach übel was dr honnold macht. Merci
  • cypcyphurra 25.02.2019 06:27
    Highlight Highlight 3 Oscars für Black Panther? Ernsthaft?
    • Raembe 25.02.2019 06:38
      Highlight Highlight In den gewonnen Kategorien, kann man den schon jeweils an Black Panther geben. Visuell ist der Film ne Wucht.
    • Pümpernüssler 25.02.2019 06:39
      Highlight Highlight nur weil sie schwarz sind 😅 schon traurig...
    • Findolfin 25.02.2019 06:46
      Highlight Highlight @Raembe: Visuell-Effects-mässig war Black Panther ne katastrophe. Vor allem für Disney-verhältnisse. Darum hat der Film auch keinen Oscar für Visual Effects erhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raffaele Merminod 25.02.2019 06:11
    Highlight Highlight Ich habe nie begriffen warum Roma so propagiert wurde und jetzt noch weniger, warum er prämiert wird?
    Der Film ist extrem langatmig ohne etwas wirklich spannendes zu erzählen.
    • open_minded 25.02.2019 11:30
      Highlight Highlight Ist vielleicht deine Meinung, bedeutet aber nicht, dass alle anderen (insbesondere die Academy, die ja die Oscars verleiht) das genau so sehen müssen. :)
    • Raffaele Merminod 25.02.2019 13:58
      Highlight Highlight Dann erzähl und doch kurz, was das spannende an diesem Film ist.
    • open_minded 26.02.2019 01:45
      Highlight Highlight Muss ein Film denn immer unglaublich spannend sein? Ich persönlich fand ihn eher berührend. Er zeigt meiner Meinung nach einen intimen Einblick in das Leben einer jungen Frau, die in einem Mexico voller politischer Turbulenzen und Protesten lebt und dabei noch mit einer Schwangerschaft und unglücklichen Liebe kämpfen muss. Cuarón legte dabei viel Wert auf kleine Details, was mir sehr gut gefällt. Zudem muss man auch bedenken, dass der Film eher eine Art Autobiografie über Cuaróns eigene Kindheit ist (bzw. Elemente davon enthält) und somit nicht eine super komplexe Handlung haben muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeterPunch 25.02.2019 05:36
    Highlight Highlight Ich mag Filme à la Roma aber Roma mag ich überhaupt nicht... sorry. Danke für den Kommentar der Redaktion. Habe schon befürchtet ich sei der einzige der das so sieht. :P. Ist eben Geschmacksache.
  • rundumeli 25.02.2019 05:27
    Highlight Highlight nein, liebe ladies ... roma ist beileibe keine kunstkacke ... und schon gar kein plaudriger gutmenschfilm ... sondern zelebriert die macht der bilder ... die magischen momente ... grosses kino halt !
    • Raffaele Merminod 25.02.2019 06:12
      Highlight Highlight Langweilig.
      Sorry, das ist alles was man zum Film sagen kann. Und die Bilder, na ja, nur weil es schwarz weiss ist, ist es noch keine Kunst.
    • Mia_san_mia 25.02.2019 07:00
      Highlight Highlight @rundumeli: Das hört sich ja langweilig an 😴
    • schnoogg 25.02.2019 08:29
      Highlight Highlight Abgestumpt.
      Sorry, das ist alles, was man zu deinem Kommentar sagen kann. Und der Film ist beileibe nicht einfach des Schwarz-Weiss willens Schwarz-Weiss.

      Wer den Film überdies als "Kunstkacke" bezeichnet und dem Regisseur "den Willen zur Kunst" vorwirft, sollte sich vielleicht besser zu seinen Beweggründen informieren...

      Ich fand Roma etwas vom packendsten und bild- (und tongewaltigsten), was ich je gesehen habe. Und das war übrigens nicht auf Netflix...
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 25.02.2019 04:53
    Highlight Highlight Cooler Bericht über die Schickimickis des Zelluloid. Erfrischend!
    • bebby 25.02.2019 06:57
      Highlight Highlight Schludrig geschrieben und viel zu subjektiv, schade...
    • Spooky 25.02.2019 07:30
      Highlight Highlight @bebby
      Nein, der Bericht ist cool
      und passt zu den Schickimickis.
      malu hat recht.
    • Menel 25.02.2019 08:10
      Highlight Highlight Zelluloid ist seit Avatar tot 😥
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Adieu, Madame, Sie waren wunderbar! Zum Tod von Hannelore Elsner

Die deutsche Schauspielerin begleitete uns sechs Jahrzehnte lang. Sie starb am Ostersonntag in München.

Es gibt Gesichter, von denen nimmt man an, sie seien für die Ewigkeit. Oder wenigstens über den kurzen Abschnitt hinaus, den das eigene Leben der Ewigkeit abtrotzt. Gesichter, die von einer Schönheit sind, wie sie nur sehr viel und sehr grosszügig gelebtes Leben erzeugt. Hannelore Elsner war eins dieser Gesichter, die Landschaft eines Lebens. Jetzt ist es nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr im Leben. In all den Momenten, die Kameras eingefangen haben, wird es weiterhin für uns da sein.

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