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Elton vs. Prosieben: Nun beziehen Sender, RTL und Oliver Pocher Stellung

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«Beleidigte Leberwurst!»: Der Elton-ProSieben-Eklat geht in die nächste Runde

Der deutsche Entertainer Elton darf «Schlag den Star» nur noch bis Juni moderieren. Das erzürnt nicht nur ihn selbst, sondern auch die Medienwelt: RTL, Oliver Pocher und der ProSieben-Chef höchstpersönlich haben sich nun auch dazu geäussert.
12.04.2024, 12:1012.04.2024, 14:40

Am Mittwoch hat ProSieben bekannt gegeben, dass Elton künftig nicht mehr «Schlag den Star» moderieren wird. Übernehmen wird ab Juni Matthias Opdenhövel, der die Sendung schon zwischen 2006 und 2011 gemacht hat.

Grund für den Zoff zwischen Elton und ProSieben ist ersten Informationen zufolge, dass Elton auch für RTL arbeitet. Elton echauffiert sich auf Instagram vor allem über die Art und Weise, wie ihm die Kündigung mitgeteilt wurde und darüber, dass es nach acht Jahren ProSieben nicht einmal eine Abschiedssendung geben soll.

Pocher nennt ihn eine «beleidigte Leberwurst»

Nach einer ersten Welle von Reaktionen melden sich nun weitere Personen zu Eltons ProSieben-Aus. So zum Beispiel Show-Biz-Kollege Oliver Pocher, der meint:

«Der tanzt wirklich auf allen Hochzeiten.»
Oliver Pocher über Eltons ProSieben-Abgang

In seinem Podcast «Die Pochers! Frisch recycelt» zeigt er nur wenig Verständnis für Eltons Reaktion und sagt: «Elton hat sich etwas echauffiert über die Art und Weise, wie das bei ProSieben gelaufen sein soll. Ich habe es ehrlicherweise anders gehört und habe auch vernommen, dass es nicht stimmt, dass Elton gar keine Ahnung hatte.»

Pocher bezeichnet Elton gar als «beleidigte Leberwurst» und behauptet, es sei seit Wochen bekannt gewesen, dass er «Schlag den Star» nicht weiterhin moderieren werde. So sei das nun mal im Showbiz. «Der tanzt wirklich auf allen Hochzeiten. Und jetzt ist er sauer, wenn mal ein Sender sagt: ‹Ist jetzt vielleicht auch ein bisschen zu viel›. Und zwar der Sender, mit dem er ursprünglich alles gemacht hat, und der ihn zu dem gemacht hat, was er heute ist.»

ProSieben bezieht Stellung

ProSieben-Chef Hannes Hiller hat sich ebenfalls in einem Interview mit dem deutschen Onlinemagazin DWDL geäussert. Er veranschaulicht die Situation mit einem Szenario aus dem Fussball: «Wenn jemand seit Jahren regelmässig für den BVB aufläuft, aber dann immer häufiger im Fanblock den FC Bayern anfeuert, stellt sich doch zwangsläufig eine Frage: Wann ist die richtige Zeit für einen Vereinswechsel?» Fragen dazu, wie Eltons Kündigung kommuniziert wurde, liess er hingegen unbeantwortet.

RTL freut sich

«Wir lieben Elton, und wenn er jetzt spontan mehr Zeit hat, dann wird ihn die RTL-Family natürlich mit offenen Armen empfangen.»
RTL-Geschäftsführerin über Elton

Die RTL-Geschäftsführerin Inga Leschek gibt auf Anfrage von Focus Online bekannt, dass der Sender sich sehr auf Elton freue. «Wir lieben Elton, und wenn er jetzt spontan mehr Zeit hat, dann wird ihn die RTL-Family natürlich mit offenen Armen empfangen.» Bereits jetzt moderiert er bei RTL «Blamieren oder Kassieren» und «Schlag den Besten» und es ist geplant, dass er auch bei «Drei gegen einen» vor der Kamera stehen soll. Leschek verrät ausserdem: «Der Sommer und die EM stehen vor der Türe. Da wird er abwechselnd mit Jan Köppen das RTL EM-Studio jeden Tag in der Primetime moderieren und uns die Highlights der Europameisterschaft präsentieren.» (anb)

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