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Lässt sich nicht unterkriegen: Abenteurer Savin treibt in seiner Tonne auf dem Atlantik – aber in die falsche Richtung.  bild: zvg

Das irre Tagebuch des Franzosen, der im Fass auf dem Atlantik treibt 🤢

Seit Weihnachten ist Abenteurer Jacques Savin (72) in einer selbstgebauten Tonne den Naturgewalten des Atlantiks ausgeliefert. Seine Einträge im Bordbuch zeigen, dass die Odyssee in die Karibik ganz und gar nicht nach Plan verläuft.  

ruedi rohr, el hierro



Wellen wie «Kanonenschüsse» reissen Jacques Savin aus dem Schlaf und stellen seine Blechtonne mitten im endlosen Ozean fast auf den Kopf. Mit Gürteln muss er sich anschnallen, damit er nicht in der winzigen Kabine umhergeschleudert wird. Der 72-jährige Franzose kämpft und kämpft und kämpft gegen die Naturgewalten. Seit 35 Tagen. Seit er am 26. Dezember 2018 in El Hierro auf den Kanaren ins Meer gestochen ist. Fast Tag und Nacht.

Das grosse Problem: Statt wie geplant Richtung Karibik treibt der französische Abenteurer im Golfstrom gen Norden.

Da hilft nur noch beten, wie Auszüge aus seinem Bordbuch zeigen. 

19. Tag

Heute Geburtstag, ich bin jetzt 72 Jahre alt. Habe mir eine Kerze angezündet und später ausgeblasen. Schönen Rotwein getrunken. Ein Vogel, der mich seit Tagen begleitet, sitzt auf meinem Dach. Vielleicht ist es eine Art Seeschwalbe. Gebe dem Vogel Essensreste. Sturm am Abend produziert acht Meter hohe Wellen. Ich habe alles gesichert. Gurte mich zum Schlafen an.

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Savin feiert seinen 72. Geburtstag in der Tonne.  bild:er: zvg/jacques savin

20. Tag

Das Meer ist ruhig. Habe Dachluke offen. Der Vogel sitzt auf dem Dach. Mache meine Wäsche und hänge sie an der Sonne auf. Bügeleisen habe ich nicht. Sehe durch die Unterwasserluke einen grossen Fisch. Er folgt mir. Immer wieder treibt mich der Wind nach Norden. Ich komme mir vor wie Sisyphus. Ich will Richtung Karibik – nicht nach Norwegen …

Hier treibt Savin am 29. Januar 2019: 

21. Tag

Der Fisch folgt mir, ich beobachte ihn, manchmal taucht er ab, verschwindet im Nichts, 15 Minuten später ist er wieder da. Ich bin zuversichtlich. Bonsoir a tous!

22. Tag

Ein Tanker fährt vorbei. Etwa 1,5 Meilen. Versuche ihn per VHF zu erreichen: keine Antwort. Ich produziere entsalztes Meerwasser. 1800 Mal muss ich pumpen für 4,5 Liter Trink- und Kochwasser. 50 Mal mit dem rechten Arm, 50 Mal mit dem linken. Sportlich!

«Es stürmt den ganzen Tag. Die Wellen und der Wind drehen mich wie einen Kreisel.»

23. Tag

Endlich Wind von Nordost. Wunderbar! Ich treibe mit zwei Meilen in der Stunde Richtung Südwest. Ich schwimme bei 20°C um mein UFO. Sehe bereits Muschelbesatz am Rumpf. Werde den später entfernen – die Muscheln nehmen mir Geschwindigkeit, bremsen. Ich habe ganz vergessen, den Autoritäten in El Hierro zu danken, es gab keinen Papierkrieg. Vermutlich wussten die Hafenbehörden nicht, wie sie mich «einteilen» sollten. Schiff, Jacht oder was? Nach Martinique, wo ich am liebsten landen würde, sind es noch 4700 Kilometer, ich bin halt ein echtes «Landei», komme mit den Meilen nicht klar!

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Achtung, Monsterwelle im Anmarsch. bild:  zvg

24. Tag

Es stürmt den ganzen Tag. Die Wellen und der Wind drehen mich wie einen Kreisel. Kann meine täglichen «Arbeiten» kaum machen. Zuversichtlich. Bonsoir a tous! Ich will schlafen, gurte mich an.

25. Tag

Das Meer ist ruhig, danke Neptun. Mache meine Wäsche. Der Vogel ist wieder da.

26. Tag

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Blick aus der Luke.  bild: zvg

Endlich rücke ich vor, Richtung Südwesten, Richtung Karibik. In der Nacht beobachte ich die Mondfinsternis. Der Mond steht genau über der Luke. Dann verdunkelt er sich, alle Sterne sehe ich deutlicher. Dann wird der Mond blutrot. Fantastisch! Wo werde ich bei der nächsten Mondfinsternis sein? Und ihr alle – wo? (Die nächste Mondfinsternis ist am 16. Juli 2019.)

«Der Fisch reisst mir fast die Rute aus der Leine. Der Köder ist weg! Kein Sushi!»

27. Tag

Heute kam ich 41 Meilen vorwärts. Magnifique! Am Morgen versuchte ich zu fischen. Plötzlich ein unglaublicher Ruck an der Rute – der Fisch riss sie mir fast aus der Hand. Helas! Aber mein Nachtessen ist mit dem Köder weg – kein Sushi! Ich brauche dringend frischen Fisch!

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Savin startete am 26. Dezember 2018 in El Hierro sein Abenteuer. bild: Zvg

28. Tag

Wind und Meer sind ruhig und ich nutze diese Gelegenheit, um zu putzen und meine Wäsche zu waschen. Nach langem Beobachten habe ich meine Fischherde nicht mehr gesehen. Ich habe eine Leine mit grossem Köder, aber wenn meine Geschwindigkeit sinkt, habe ich wenig Hoffnung, dass ein Fisch anbeisst, weil ich mit einem Spinner (der sich im Wasser drehen muss) fische.

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Wellen, nichts als Wellen!  bild: Zvg

Ich habe diese Woche insgesamt 32 Seemeilen, 225 Seemeilen (ca. 420 Kilometer) in einer signifikanten Richtung zurückgelegt. Wettervorhersage: Für morgen ist das Wetter sehr ruhig, bevor Neptun ab Donnerstag und vor allem an diesem Wochenende in eine Krise gerät, die mit 33 Knoten Wind, 4,20 Meter hohen Wellen und nördlichem Kurs sehr hektisch sein wird. Ich wünsche allen einen schönen Tag und danke euch für all die Nachrichten und eure Unterstützung.

29. Tag

Ohne die Reaktion des Fasses bei Böen zu kennen, organisiere ich mich, um alles zu sichern und mit einem Netz zu bedecken, falls die Tonne plötzlich auf dem Kopf steht, sodass kein Unfall möglich ist. Tagsüber werde ich mich mit einem Geschirr an meinen Schalensitz fesseln und nachts auf meine Koje schnallen. Ich denke, diese Windböen werden nur wenige Stunden dauern, die Windböen werden mich allerdings wieder ein Stück nach Norden tragen ... merde!

Die geplante Route: 

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Heute konnte ich das 20 Grad warme Wasser nutzen, um um das Fass zu schwimmen, dessen Boden mit kleinen Muscheln bedeckt ist, die mich verlangsamen und die ich in einer Woche reinigen werde, wenn die Winde wieder da sind. Sehr ruhiger Abend, der Vogel, der seit Tagen nicht mehr da war, kam, um mich zu begrüssen. Es handelt sich um eine Art Seeschwalbe.

30. Tag

Es ist einen Monat her, dass ich meine Freunde verlassen habe und diesen charmanten kleinen Hafen von La Restinga (der südlichste Hafen der Kanarischen Inseln). Ich habe nur 800 Kilometer zurückgelegt, leider nicht genug südlich ... Ich weiss nicht, ob Neptun Poseidon angerufen und seine Freundin Eole gebeten hat, mit mir nachsichtig zu sein! Wetterbericht: Ab morgen um 13.00 Uhr werden die Böen statt 74 km/h nur noch eine Geschwindigkeit von 62 km/h haben und die 4,20-Meter-Wellen nur 3,70 Meter betragen.

Alles ist bereit für drei Stunden unordentliche Bewegungen. Ich werde versuchen, Fotos zu machen, aber es wird sportlich werden! Das Barometer fällt schnell und das ist kein gutes Zeichen, die Sonne ging auf der Backbordseite auf, geht aber jetzt auf der Steuerbordseite auf ... Ich schiffe gut nach Norden ... In der Zwischenzeit werde ich zu Neptun beten.

31. Tag

Eine sehr hektische Nacht, weil ich mit den Elementen stark konfrontiert wurde. Die Nacht war schwierig, weil das Fass dem Kriegerangriff der Wellen standhalten musste. Meine Nacht war lang, sehr lang, die Wellen explodierten gegen den Rumpf. Das Fass ist wie ein Resonanzkasten und verhindert deshalb den Schlaf oder lässt einem vor Schreck erwachen.

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Immerhin erlebt Savin tolle Sonnenaufgänge.  bild: zvg

Leider habe ich einen kompletten Beutel mit «Kleinigkeiten» vergessen in meine Tonne zu nehmen. Ich wäre froh um Ohropax. Zu schade! Die Flaute ist für den Nachmittag geplant, es ist schwierig für mich zu schreiben. Ich verbringe meine Zeit damit, auf der Koje zu liegen, zu lesen und Nachrichten an Familie und Freunde zu senden. Dann beschliesse ich, die leere Flasche meines Geburtstages mit einer Nachricht zu füllen, die meine Kontaktdaten beinhaltet. Ich biete sie den Wellen an, indem ich sie durch das Fenster werfe. Die Frage bleibt: Wer von uns wird zuerst gefunden? Die Flasche oder ich? Meine GPS-Position: 28.68213, -27.89954.

32. Tag

Jetzt beginnt der Sturm, urplötzlich ist er da und tobt! Da kann man nur befehlen: «Alle Mann in die Unterkünfte!» Mein UFO leidet sehr stark unter den Wellen, es schüttelt, rüttelt, schwingt und ächzt, dreht sich um die eigene Achse und überschlägt sich fast. Gut und gerne waren es 90 Grad! Der Fussboden stand senkrecht, meine Ausstiegsluke lag minutenlang unter Wasser! Teuflisch, der Sturm. Ich hatte Angst um das Boot, aber es hat alles überstanden! Den ganzen Tag über folgen extreme Stürme hintereinander, mit heftigem Regen, der die tobenden Wellen erdrückt.

In this photograph taken Saturday Dec. 22, 2018, Frenchman Jean-Jacques Savin, 71-year-old, stands ontop of his 3-metre (10-foot) long, 2.1-metre (7-foot) wide resin-coated plywood capsule, which will use ocean currents alone to propel him across the sea. Savin set off from El Hierro in Spain's Canary Islands on Wednesday and is aiming to complete his 4,500-kilometre (2,800-mile) journey to the Caribbean in about three months. (Courtesy of Jean-Jacques Savin via AP)

Bild: AP/Courtesy of Jean-Jacques Savin via AP

Das Meer wird überquert, die Sicht reduziert und die Farbe des Himmels verschmilzt mit dem Meer. Die brechenden Wellen, immer einen weissen Schaum in der Krone! Keine Frage von Kochen, zu viel Instabilität, aber die Energieriegel reichen mir aus. Die Nacht, die bevorsteht, geht in Richtung einer Flaute, die Zeit, in der die Elemente und ich uns ein wenig ausruhen können. Der Kurs ist nicht gut, aber es spielt keine Rolle. Alles entscheidet das Wetter. Was ich jedoch weiss, ist, dass ich nie zurückkehren werde ... Wir sehen uns morgen!

33. Tag

Körner auf Körner am Abend, es hagelt brutal. Der Wind nimmt ab, aber der Hagel und die verrückten Wellen greifen die Kapsel an. Auf meiner von vier Gürteln gehaltenen Koje lese ich ein Buch und dann gegen 00.30 Uhr schlafe ich ein. Um 2 Uhr ein Kanonen-Schuss, denke ich im Halbschlaf. Eine Riesenwelle! Mein «Diogenes» legt sich um 90 Grad auf die Seite, dreht sich, steht stolz auf, bereit für den nächsten Angriff. Ich inspiziere meine Umgebung, alles ist in Ordnung! Ich schwimme in einem «Super-Sturm»! Er greift den hinteren Teil mit voller Kraft an, der Lärm ist unglaublich und überraschend.

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Dazwischen ein plötzlicher Stopp. Mein Körper rutscht trotz den drei Gurten gegen die Wand. Ohne Schaden an meiner Person! Ein Blick auf die Heckscheibe, nicht gebrochen oder gerissen, wir hatten sie hoch genug positioniert, dann ging die Fahrt weiter bis zum nächsten Szenario, das dreimal in der Nacht stattfand. Ich schätze, dass «Diogenes» neun Mal um 90 Grad gekippt wurde. Ich dankte Jérôme (Chef der LACAZE-Werft in Arès), der meinem «Boot» mit Epoxy-Sperrholz die grosse Stabilität gab. Er hatte zuerst eine Probe vorbereitet, um mir die Stossfestigkeit zu zeigen. Ich konnte ruhig wieder einschlafen. Die Sonne ist zurückgekehrt, der Wind ist bei 30 km/h und fällt auf 20. In drei Tagen dreht er sich um und schiebt mich nach Süden, sagt die Wettervorschau. Mal abwarten! Das Leben ist nicht schön! Das Leben ist nicht schön!

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Wer wird zuerst gefunden? Savin schmeisst eine Flaschenpost ins Meer.  bild. Zvg

34. Tag, Dienstag, 29. Januar 2019

Die Ruhe kehrt langsam zurück, die Sonne schafft es nicht, sich zu zeigen, dunkle Wolken ziehen vorbei und es kommt ein weiterer Regen, der letzte, hoffe ich! Heute eine Stunde Armkrafttraining, meinen Kanister mit der Entsalzungspumpe mit Süsswasser füllen und dann die Angelschnüre für die nächsten Tage vorbereiten. Und am Nachmittag noch ein wenig mehr Sport, denn ich habe meinen Bart geschnitten! Morgen hoffe ich, ein paar Längen zu schwimmen, damit meine Muskeln nicht erschlaffen und ich auch unter dem UFO die Muscheln abkratzen kann – eventuell mache ich mir eine Suppe davon. Immer noch keinen Fisch gefangen, Jean-Jacques, was ist mit dir los, verdammt noch mal! Ich werde morgen sehen.

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Video: srf

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • thatstheshit 04.02.2019 06:30
    Highlight Highlight Der alte Mann und das Meer, Ausgabe 2019.
  • Crapaud Commun 03.02.2019 16:44
    Highlight Highlight Wie ist es möglich, dass Herr Savin nicht konstant seekrank ist bei diesen Wellen?! 🤢
  • DomKi 03.02.2019 14:39
    Highlight Highlight Rotwein? Ich sehe Weissen...
    • Dani B. 04.02.2019 15:21
      Highlight Highlight Es ist ein edelsüsser Sauternes (die französische Presse hat das nicht übersehen können).
  • Bud Spencer 03.02.2019 14:26
    Highlight Highlight Interessantes Projekt, noch interessanter zum lesen!
  • JaneSodaBorderless 03.02.2019 14:16
    Highlight Highlight Danke für die Veröffentlichung des Artikels - beeindruckend und spannend welcher Naturgewalt sich Herr Savin mit seinem Abenteuer aussetzt. Chapeau!
  • Blitzableiter 03.02.2019 14:02
    Highlight Highlight Wow, respekt! Und der Typ schreibt ein Super Logbuch!! 😊👍
  • äti 03.02.2019 14:02
    Highlight Highlight Was bewundere ich den Mann.
  • Angelo C. 03.02.2019 13:49
    Highlight Highlight Das irre Tagebuch des irren Rentners liest sich zwar recht spannend - aber einen ausgewachsenen Dachschaden hat der gute Mann allemal 🥴!
    • Selbst-Verantwortin 03.02.2019 19:42
      Highlight Highlight Andere verbringen ihr Leben mit Bachelor schauen oder Einsprachen gegen 30er Zonen.
      Bin nicht sicher, wer den grösseren Dachschaden hat.
    • ReziprokparasitischerSymbiont 04.02.2019 01:04
      Highlight Highlight Bleibt zu hoffen, dass sein Boot bei diesen Gewalten keinen Dachschaden erleidet!

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