Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Verein sagt, Kita-Kinder sind dümmer – jetzt hagelt es Kritik

Eine Studie zur Krippenbetreuung führt derzeit zu gehässigen Diskussionen in den sozialen Medien. Publik gemacht hat sie der ehemalige SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi.

Barbara Inglin / ch media



«Kinderkrippen reduzieren IQ des Kindes», schreibt er in einer Broschüre des Vereins «Schutz-Initiative», welchen er präsidiert. «Mit jedem zusätzlichen Monat, den Kinder in der Kita verbringen, reduziert sich der bei ihnen später gemessene IQ um durchschnittlich 0.5 Prozent», zitiert Bortoluzzi aus der Studie.

Nun hagelt es Kritik. Bortoluzzi wird als Tattergreis beschimpft, der sich die Frauen zurück an den Herd wünscht, die Studienergebnisse werden als Humbug abgetan. Zu Recht?

Kita Kind Hände Farbig

Ein Kind in der Kita: Nicht gut, findet Toni Bortoluzzi. Intelligenter wäre laut ihm die Betreuung zu Hause. Bild: shutterstock.com

Verfasst wurde die Studie von drei Wissenschaftlern der Universität Bologna. Sie haben untersucht, welche Langzeitfolgen bei Kindern auftreten, die bereits vor dem zweiten Lebensjahr eine Kindertagesstätte besuchen.

Tatsächlich kommen sie zum Schluss, dass ein zusätzlicher Monat in der Kita den IQ um 0.5 Prozent senkt. Das Ergebnis bezieht sich allerdings nur auf gut situierte Familien.

Weniger Eins-zu-eins-Betreuung

Die Studienautoren äussern die Vermutung, dass Kinder in der Kita weniger hochwertige Eins-zu-eins-Betreuung geniessen als zu Hause. Dies könnte eine Auswirkung auf die Entwicklung der Intelligenz haben, schreiben die Autoren.

In den untersuchten Tagesstätten kam im Schnitt eine Betreuerin auf vier Kinder unter einem Jahr. Bei den Ein- und Zweijährigen lag das Betreuungsverhältnis bei 1 zu 6.

Toni Bortoluzzi (SVP-ZH) spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat, am Donnerstag, 4. Juni 2015 waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ex-SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi. Bild: KEYSTONE

Für die Studie wurden rund 450 Interviews mit Eltern durchgeführt, deren Kinder vor dem zweiten Lebensjahr eine Kinderkrippe in Bologna besucht haben. Der IQ der Kinder wurde zwischen dem 8. und 14. Lebensjahr getestet.

Für Bortoluzzi und die «Schutz-Initiative» ist die Schlussfolgerung aus der Studie klar: Kitas sind schlecht für Kinder, ideal betreut sind sie zu Hause, sprich von der Mutter.

Eine Frage des Betreuungsschlüssels

Studienautorin Margherita Fort widerspricht: Die Kita habe nur dann einen negativen Effekt, wenn zu wenig Betreuungspersonen präsent seien.

Zudem könne aus der Studie keineswegs geschlossen werden, dass die Mütter mit ihren Kindern zu Hause bleiben müssen. «Die Eins-zu-eins-Betreuung kann zum Beispiel bestens vom Vater übernommen werden», so Fort.

Kinderarzt Oskar Jenni, Leiter der Abteilung Entwicklungspädiatrie am Kinderspital Zürich, hat seine Mühe mit der Studie. Diese sei von Ökonomen verfasst worden, denen fundiertes psychologisches Wissen fehle. Der Befund zur verminderten IQ-Leistung bei Kita-Betreuung sei nicht plausibel.

«Es ist richtig, dass die ersten zwei Lebensjahre gewisse Risiken bergen.»

Kinderarzt Oskar Jenni

Der wichtigste Faktor für die Höhe des IQs sei die genetische Veranlagung. Bildungsstand der Eltern oder die Förderung spielten demgegenüber nur eine geringe Rolle. «Dass der Einfluss der Kita auf den IQ derart gross sein soll, ist aufgrund des aktuellen Forschungsstandes sehr unwahrscheinlich», sagt Jenni.

«Die Realität ist komplexer»

«Die Studie greift zu kurz», sagt Heidi Simoni, Leiterin des Marie MeierhoferInstituts, welches auf Themen zur frühen Kindheit spezialisiert ist. Dass Kleinkinder auf vertraute und verfügbare Personen angewiesen seien, stimme zwar. Die Schlussfolgerungen der Autoren beurteilt sie aber als zu oberflächlich.

«Die Studie geht davon aus, dass die Betreuung zu Hause ideal ist und in der Kita nicht. Die Realität ist komplexer, hier und dort kommt es auf eine gute Qualität an und das ganze Arrangement muss stimmen», sagt die Psychologin.

Umfrage

Sind Kita-Kinder dümmer als andere Kinder?

  • Abstimmen

1,510

  • Ja17%
  • Nein42%
  • Das kann man doch so allgemein nicht sagen41%

Oskar Jenni kann der Diskussion aber etwas Positives abgewinnen: «Es ist richtig, dass die ersten zwei Lebensjahre gewisse Risiken bergen.»

Er verweist auf anerkannte Studien, die nachweisen, dass die jüngsten Kita-Kinder höhere Stresshormonwerte aufweisen als solche, die zu Hause betreut werden. Bei einer nicht optimalen Betreuung sei die Bindungssicherheit gefährdet, dies könne später zu psychischen Störungen führen.

Verlässliche Bezugspersonen

Wichtig für eine gute Kita ist laut beiden Experten, dass das Kind wenige, verlässliche Bezugspersonen habe. Zudem fordern sie einen adäquaten Betreuungsschlüssel von maximal drei Kindern unter zwei Jahren pro erwachsene Person. Entscheidend sei auch die Fähigkeit der Betreuer, auf das einzelne Kind und auf die Gruppe einzugehen.

Es bleibt die kontroverse Frage, wie viel Kitazeit einem Kind unter zwei Jahren zugemutet werden kann. «Ganz wichtig ist, dass es nicht monsterlange Kitatage sind. Bei unter Zweijährigen liegt die Schmerzgrenze bei sechs bis acht Stunden», sagt Simoni. Dass die pädagogischen Forderungen nicht immer mit der Realität vereinbar sind, wissen die Fachleute. Sie sehen die Lösung in einer Elternzeit sowie familienfreundlicheren Arbeitszeiten. (aargauerzeitung.ch)

«Wo finde ich jetzt dieses internet.ch?» – Eltern und Technik

abspielen

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

96
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 15.12.2018 12:53
    Highlight Highlight Es fehlt die Zusatzstudie : Hätte ein halber IQ- Prozentpunkt Herrn Toni Bortoluzzi zu einem glücklicheren Leben verholfen ? zum Bestehen einer Schreiner-Meisterprüfung ? jetzt werden wir es nie erfahren.
  • Firefly 14.12.2018 20:12
    Highlight Highlight Wie ich ist eigntlich der Stresspegel von Kindern von sich dauernd streitenden Eltern? Oder von Kindern, dessen Vater sich mal am Wochenende blicken lässt und das Programm bestimmt wärend der Mutter vom lauter zuhausehocken der IQ flöten geht?
  • Firefly 14.12.2018 19:57
    Highlight Highlight Ich dachte, der IQ sei vor allem genetisch bedingt... die sollen sich mal einigen, diese Studien!
  • no-Name 14.12.2018 13:52
    Highlight Highlight Toni Bortolutzzi sollte das entgegenkommen! Erwiesenermassen haben SVP-Wähler im Schnitt eine schlechtere Bildung und eine hohe Bildung setzt eine gewisse Intelligenz voraus. Oder verminderte Inteligenz erschwert zumindest eine hohe Bildung.

    Also wen die SVP ihre Wählerschaft für die Zukunft sichern will sollte sie möglichst viele KiTa‘s fördern! 😬
    • Nick Name 14.12.2018 22:32
      Highlight Highlight Ha! Der war jetzt echt gut.
      :-)
  • Sarkasmusdetektor 14.12.2018 12:57
    Highlight Highlight Im idealen SVP-Haushalt ist das Betreuungsverhältnis wahrscheinlich auch mindestens 1:6, denn weniger als 6 Kinder haben doch nur linke Stadtbewohner.
  • inmi 14.12.2018 11:22
    Highlight Highlight "Er verweist auf anerkannte Studien, die nachweisen, dass die jüngsten Kita-Kinder höhere Stresshormonwerte aufweisen als solche, die zu Hause betreut werden."

    Und jetzt? Sollten sich die Leute wohl bei Bortoluzzi entschuldigen, oder nicht?
    • Mutzli 14.12.2018 13:31
      Highlight Highlight Wieso sollten sie? Untermauert ja auf keine Weise Bortoluzzis Aussagen. Beim Zitat von Jenni geht es ja nicht um IQ, sondern um die möglichen Problematiken von Kitas, falls die Betreuung nicht optimal ist. Selbst falls, so ganz monokausal, das z.B. im späteren Leben zu Bindungsschwierigkeiten in einem Fall führen sollte, hat das ja immer noch herzlich wenig mit IQ zu tun.
  • Mirjam Widmer 14.12.2018 10:57
    Highlight Highlight Liebe Erziehende
    Seht es doch einfach ein, egal für welches Betreuungs-Modell ihr euch entscheidet, es ist sowieso falsch und irgendjemand kann dies mit irgendeiner Studie belegen.

    Und wer noch nie über die erzieherischen Entscheidungen anderer gelästert hat, werfe das erste Lego 😎
    • Firefly 14.12.2018 20:14
      Highlight Highlight Ich nehm ein Duplo!
  • Zürischnure 14.12.2018 10:28
    Highlight Highlight Insgeheim hab ich’s immer geahnt... dass wir zu mehr bestimmt sind, als nur im Teich abzuleichen und davon zuschimmen.

    *regenplanehervorholundschutzsuch* ich werd geblitzdinngst.👋🏻

    Nei, ich bin nicht der Meinung dass der iq beeinflusst wird.. aber trotzdem ist es nicht das selbe ob ein Kind von einem Elternteil (oder einer eigenen Nanny) betreut wird.
    • Firefly 14.12.2018 20:02
      Highlight Highlight Richtig, zwei Etlernteile sind besser als eins, zwei Nannies besser als eine, zwei paar Grosseltern besser als keine... wer Glück hat überlebt und bleibt gesund
    • Nick Name 14.12.2018 22:38
      Highlight Highlight Nein, es ist nicht dasselbe - weil Menschen verschieden sind.
      Pauschal zu sagen, Eltern sind besser als Betreuungsfachpersonen oder Grosseltern oder Tantenonkel oder Freunde oder Irgendwer, ist einfach falsch: Es gibt auch Eltern, die besser kein Kind hätten. Beispielsweise.
      Wichtig ist in erster Linie, dass die Bedürfnisse von Babys, Kleinkindern, Kindern erfüllt werden.
  • Maracuja 14.12.2018 10:28
    Highlight Highlight Schreiner Bortoluzzi als Experte für IQ und Neurologie (unsägliche Aussage über Homosexuelle)? Zur Studie selbst ist anzufügen, dass sich der IQ nicht so exakt messen lässt wie der Cortisolspiegel und die Ergebnisse zuerst durch weitere Studien bestätigt werden müssten. Zudem müsste man darauf aufmerksam machen, dass die Betreuungsschlüssel hier in der Schweiz i.d.R. besser sind.
  • Darkside 14.12.2018 10:08
    Highlight Highlight Da läuft wohl wieder Mal was falsch mit Tonis Hirnlappen...
  • Garp 14.12.2018 10:06
    Highlight Highlight Die Kinder waren alle _vor_ dem 2. Lebensjahr in der Kita. Die ersten 2 Jahre sind für Kinder wirklich sehr entscheidend.

    Würde die Studie stimmen, spricht das ja genau für eine zweijährige Elternzeit.

    Aber genau eine erweiterte Elternzeit wollen die Damen und Herren der SVP nicht. Sie wollen immer zurück ins Mittelalter.
  • Passierschein A38 14.12.2018 09:52
    Highlight Highlight Im Text steht:

    «Ganz wichtig ist, dass es nicht monsterlange Kitatage sind. Bei unter Zweijährigen liegt die Schmerzgrenze bei sechs bis acht Stunden», sagt Simoni.

    Das klingt wie die Richtlinien beim Betreten eines Verseuchten Gebietes. "Darfst schon rein, aber einfach nicht zu lange!"
    • Lamino 420 14.12.2018 23:46
      Highlight Highlight Arbeitest du denn entsprechend beispielsweise 18 Stunden pro Tag?
  • überflüssig 14.12.2018 09:15
    Highlight Highlight was grundsätzlich in frage gestellt werden darf, ist der gegenpol zur kita: die kleinstfamilie. im geschichtlichen sinne: es ist erst seit kurzem so, das eltern sich zuhause auf 1 bis 2 kinder fokussieren, davor waren grossfamilien oft der standard, die wahrscheinlich eher ein kitamässiges umfeld darstellen. so gesehen ist das als natürlich dargestellte „nur mutter-1 kind“ ein konstrukt unserer zeit.
    aber vielleicht hatten deshalb früher alle einen tieferen iq und niemand hats gemerkt😂

    ich finde kleinstfamilien absolut ok: es nervt, wenn das eine gegen das andere ausgespielt wird.
  • Konkey Dong 14.12.2018 09:05
    Highlight Highlight Soso. Ist das die neueste Idee die überfüllten Kitas zu entlasten?
  • pejot 14.12.2018 09:01
    Highlight Highlight Also, keine Grossfamilien mehr bitte! Man stelle sich vor, Familien mit 2+ Kindern ohne 1:1 Beziehung! Da wird ja unsere Gesellschaft dumm wie Stroh!? Weiss nicht ob Herr Bortoluzzi aus einer Grossfamilie kommt aber ich denke mal seine 4 Kinder hatten wohl eher eine 1:4 Beziehung... oops...
    • dan2016 14.12.2018 09:39
      Highlight Highlight "Christoph Blocher wuchs als siebtes von elf Kindern", wobei ich das nicht als Beispiel für mangelnde Intelligenz deuten würde.
  • Passierschein A38 14.12.2018 08:56
    Highlight Highlight Bei diesem Thema sind viele Emotionen drin... warum eigentlich?!? Warum sind Krippengegner und -befürworter derart militant? Nur die eigene Praxis ist richtig und die andere ist falsch!

    Dabei könnten die Befürworter ja einfach sagen: "Klar wär ich bei diesem Ereignis gerne dabei gewesen! Und dies und jenes sind die Nachteile der Krippenkinder!"

    Und die Gegner: "Sicher würde ich gerne arbeiten gehen und hätte hier und dort mehr Freiraum. Und der Umgang mit den anderen Kindern in der Krippe wäre gut!"

    Es gibt hier nämlich kein schwarz und weiss, sondern 50 Grauschattierungen...
    • sottosopra 14.12.2018 09:23
      Highlight Highlight Ja da hast du recht. Wahrscheinlich sind die Fronten derart verhärtet, weil der Entscheid, wie man die eigenen Kinder betreuen möchte, den eigenenen Lebensplan / die eigene Lebensgestaltung betrifft. In der Regel wird diese Lebensgestaltung, auch aus Gründen des persönlichen Selbstschutzes, aufrechterhalten und verteidigt.
    • Frausowieso 14.12.2018 09:29
      Highlight Highlight Die Krippenbefürworter haben wohl eher kein Problem mit anderen Familienmodellen. Es sind die Krippengegner, die einzig ihre Lösung akzeptabel finden und Familien angreifen, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen. Auffallen ist, dass dies oft von Männern ausgeht. Männer, die sich selbst nicht um ihren Nachwuchs kümmern, aber erwarten, dass die Frau ihr Leben ganz der Familie widmet. Männer mit einer enorm fordenden Haltung gegenüber Frauen. In der Regel sind das die gleichen, die gegen Frauen in Führungspositionen wettern und kinderlose Frauen als egoistisch bezeichnen.
    • Passierschein A38 14.12.2018 09:42
      Highlight Highlight @Ms. Song: Diese Betrachtung find ich zwar richtig, auch wieder zu einseitig. Krippenbefürworter können schon auch recht vehement die Förderung der Sozialkompetenz in einer Krippe in die Waagschale werfen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 14.12.2018 08:51
    Highlight Highlight Rechnen wir mal. 0,5 Punkte pro Monat ergibt 6 Punkte pro Jahr. Wenn man jetzt davon ausgeht, dass ein Kind von 2-6 Jahren in der Kita ist, wären das 6x5 = 30 Punkte.

    Ein durchschnittliches Kind hat einen IQ von 100. Minus 30 gäbe 70. Ein IQ von 70 ist grenzdebil, eine Person die praktisch nicht mehr selbständig leben kann.

    Wenn die Studie also recht hätte, dann müsste man die Folgen signifikant sehen (Kitas gibt es schon seit ein paar Jahrzehnten). Und zwar nicht auf dem Niveau „kita kinder gehen weniger aufs gymnasium“ sondern „eine generation von sonderschülern“.

    Eine Studie vom Müll.
    • Qui-Gon 14.12.2018 09:53
      Highlight Highlight 0.5%, nicht Punkte. Wohl zu lange in der KITA gewesen, was :-)
    • no-Name 14.12.2018 13:49
      Highlight Highlight Qui-Gon: 😂
  • Muselbert Qrate 14.12.2018 08:45
    Highlight Highlight Macht keine Kinder um sie dann so rasch wie möglich in eine Kita zu fremden Leuten zu stecken! Überlegt euch wie ihr euch als Kinder gefühlt hättet, hätten eure Eltern euch jeden Morgen irgendwo abgeladen einfach weils ein bisschen cool ist..

    Liebt eure Kinder oder habt keine!

    • AnnikKilledTheStage 14.12.2018 09:31
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt, hab ich mich jeden Tag auf meine Kollegen in der Kita gefreut. Ich war Ganztagskind.
    • pali2 14.12.2018 09:33
      Highlight Highlight Man kann die Kinder lieben und trotzdem seinem beruflichen Wunsch nachgehen. Die Behauptung, dass Eltern, die ihre Kinder in die Kita stecken, diese nicht lieben, ist einfach frech.
    • aglio e olio 14.12.2018 09:40
      Highlight Highlight Mir ging's dabei ganz gut. Ebenso fühlte und fühle ich mich von meinen Eltern geliebt.
      Nimm es bitte nicht persönlich, aber dein Kommentar ist leer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • coheed 14.12.2018 08:43
    Highlight Highlight Also ganz einfach, es braucht mehr Kita-Personal... Oder höhere Löhne, sodass die Eltern auch zu Hause bleiben können ohne zu verarmen.

    Das ist doch eine Fantasiewelt in der heutigen Zeit. Normale Bürger können kaum mit einem Lohn überleben.
  • felixJongleur 14.12.2018 08:39
    Highlight Highlight Es gibt viele (oft berechtigte) Gründe, dass man die Kinder in die Kita geben "muss". Dass die Kinder dadurch mehr Sozialkompetenzen erhalten als Zuhause stimmt aber so sicher nicht, ich kenne jetzt grad 2-3 Beispiele mit komplett abgelöschten Kindern die glaub ich einfach gerne bei ihren Eltern wären anstatt kleinauf eines von vielen an einem Ort, wo oft grad noch Zeit ist sich um jene zu kümmern die am lautesten schreien. Ist einfach so, schreibt bspw. auch J. Juul.
  • Samuel G. 14.12.2018 08:34
    Highlight Highlight Dann müssten ja Skadinavier durschnittlich einen tieferen IQ haben. Da ist es völlig normal, dass man das Kind in die KITA schickt ab ca. 1 Jahr. Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen.
  • The oder ich 14.12.2018 08:30
    Highlight Highlight Ach je, die berühmten IQ-Tests: als ob Intelligenz tatsächlich messbar wäre. Da kann ich ja gleich an Sternzeichen, Physiognomik und Graphologie glauben.
    • lilie 14.12.2018 16:08
      Highlight Highlight @The oder ich: Intelligenztest messen die Inteligenz sehr zuverlässig.

      Was kein Wunder ist, denn in der Psychologie ist Intelligenz definiert als: "das, was man mit Intelligenztests misst". (Ernsthaft!).

      Intelligenz definieren, das ist das schwierige an der Geschichte.

      Und dann bleibt die Frage: Was ist die Relevanz? Ist ein Mensch mit sehr gutem logischen Denken oder sehr gutem bildlichem Vorstellungsvermögen erfolgreicher als andere?

      Ganz zu schweigen von der Frage, ob er glücklicher ist.

      Manchmal stellen wir einfach die falschen Fragen, finde ich.
    • The oder ich 14.12.2018 16:40
      Highlight Highlight Da sind wir gar nicht so weit auseinander
  • Madison Pierce 14.12.2018 08:29
    Highlight Highlight Danke, dass ihr auf die Studie eingeht. Es ärgert mich jeweils, wenn Aussagen von gewissen Leuten mit "das kann gar nicht stimmen, wenn der es sagt!" beiseite gewischt werden.

    Auch wenn Bortoluzzi konservativer ist als der Papst, es wäre trotzdem möglich gewesen, dass die von ihm erwähnte Studie zutrifft.

    (Als Laie stelle ich mir vor, dass solche Studien extrem schwierig zuverlässig umzusetzen sind. Man kann ja nicht die gleichen Kinder einmal mit und einmal ohne Kita beobachten. Und es gibt noch so viele andere Faktoren, die einen Einfluss auf den IQ haben...)
    • Astrogator 14.12.2018 09:26
      Highlight Highlight "Auch wenn Bortoluzzi konservativer ist als der Papst, es wäre trotzdem möglich gewesen, dass die von ihm erwähnte Studie zutrifft."
      Möglich ist vieles, aber bei Bortoluzzi sehr unwahrscheinlich.

      Ich zweifle stark, dass z.B. Bortoluzzi Kinder dümmer geworden wären wenn sie in einer Krippe grossgeworden wären als zu Hause einen karriereregeilen Vater zu haben der sich nicht um die Kinder kümmert.

      Wäre Maurers Sohn auch kriminell geworden wenn er eine Kita besucht hätte weil der Vater mehr Zeit mit Blocher als mit ihm verbracht hatte?
  • no-Name 14.12.2018 08:13
    Highlight Highlight Mann bin ich froh waren meine Kinder in der Kita, ihre jetzt schon (sorry will nicht angeben. Ist nämlich kein Grund dafür) attestiere überdurchschnittliche Intelligenz gepaart mit der normalen kindlichen emotionalen Entwicklung macht es uns Eltern manchmal ganz schön schwer diese innere Diskrepanz kindgerecht in Einklang zu bringen...

    Bologna, die Geburtsstädte der ETCS-Punkte, hat da wohl ein paar andere Kausalitäten ausser acht gelassen.... 🙄
    • no-Name 14.12.2018 13:48
      Highlight Highlight Ah, sorry: den Ironie-off schalter nicht integriert....
  • Klangtherapie 14.12.2018 07:51
    Highlight Highlight Ich lasse mich gerne korrigieren, aber ich war bis jetzt der Meinung das jeder Mensch bereits mit vorhandenem IQ geboren wird und sich dieser nicht mindern lässt. Es kommt auf den Bildungsgrad an. Wenn ein Kind nichts beigebracht bekommt und gefördert wird bleibt es ungebildet, was nicht heisst das es dumm ist!
    Und im Übrigen besucht meine Tochter seit ihrem 3. Lebensjahr die Kita und wurde vom KiGa im Einschulungsgespräch als überaus intelligent betitelt...
    • chorax 14.12.2018 09:26
      Highlight Highlight Klar kann man den IQ nach der Geburt mindern. Ein heftiger Schlag auf den Kopf reicht aus, oder langjähriger Alkoholmissbrauch, oder langjährige, stumpfsinnige Arbeit, u.a.
    • Klangtherapie 14.12.2018 12:04
      Highlight Highlight Ja aber in der Kita wird weder gesoffen noch gehe ich davon aus das die Kinder einer monotonen Arbeit nachgehen... auch hoffe ich das sie sich nicht gerade den Schädel einschlagen.
      Also wieso sollte ein Kind in der Kita dumm werden?
    • no-Name 14.12.2018 13:47
      Highlight Highlight Wasn das für ne langweilige KiTa??

      😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • pontifex_maximus 14.12.2018 07:49
    Highlight Highlight Eines der Probleme der heutigen Zeit; IQ und Schulbildung werden viel höher gewertet als Sozialkompetenz.
    • chorax 14.12.2018 09:28
      Highlight Highlight Sozialkompetenz ist keine nennenswerte Form von Intelligenz. Das ist eine Form der Dressur, die selbst bei einem Goldfisch gelingt.
    • Passierschein A38 14.12.2018 09:48
      Highlight Highlight Aber wie oben schon erwähnt - dass Kita-Kinder eine höhere Sozialkompetenz haben, stimmt - in meinem Umfeld zumindest - nicht. Aber eben, da muss jeder für sich und seine Familie entscheiden.
  • poltergeist 14.12.2018 07:48
    Highlight Highlight Wie so vieles heutzutage: Es kann nicht sein weil es nicht sein darf.
  • 1+1=3! Initiative 14.12.2018 07:43
    Highlight Highlight Lieber Herr Bortoluzzi, hier noch eine weitere Studie: Am stärksten betroffen sind jene Kinder, welche während des ersten Monats durch ihre Mütter ins Parlament mitgebracht werden.

    Quelle: Auswertung der Blitze in div. Onlineforen Schweizer Medien.

    Kann Spuren von Ironie beinhalten.
  • sihtalrebel 14.12.2018 07:41
    Highlight Highlight Ob Kita Kinder einen kleinen IQ haben als andere Kinder kann ich subjektiv nicht beurteilen. Was ich aber sicher festgestellt habe ist, dass Kita Kinder bessere Sozialkompetenzen haben als Kinder welche erst im Kindergarten erstmals regelmässig auf gleichaltrige treffen.
  • #Technium# 14.12.2018 07:36
    Highlight Highlight SVP Borroluzzi ist bekannt für solche schwachsinnigen Äusserungen. Von ihm kamen ja auch Theorien, dass Homosexualität heilbar sei, weil bei denen alle ein Hirnlappen verkehrt ru sei.
  • felixJongleur 14.12.2018 07:26
    Highlight Highlight Es gibt viele (oft berechtigte) Gründe, dass man die Kinder in die Kita geben "muss". Dass die Kinder dadurch mehr Sozialkompetenzen erhalten als Zuhause stimmt aber so sicher nicht, ich kenne jetzt grad 2-3 Beispiele mit komplett abgelöschten Kindern die glaubs einfach gerne bei ihren Eltern wären anstatt kleinauf eines von vielen an einem Ort, wo oft grad noch Zeit ist sich um jene zu kümmern die am lautesten schreien. Ist einfach so, schreibt bspw. auch J. Juul.
  • saukaibli 14.12.2018 07:23
    Highlight Highlight Hier wird wie so oft "Korrelation" mit "Kausalität" verwechselt. So eine kleine Studie in relativ kurzer Zeit sagt einfach mal gar nichts aus. Das beste, was diese Studie bringen kann, ist, dass sie zu erweiterten Studien führt. Ansonsten ist sie nicht mehr als Arbeitsbeschaffung für ein paar Wissenschaftler. Das Schlechte, was solche Studien bringen ist, dass Leute, die sich in den Ergebnissen bestätigt sehen, diese als Beweis für ihre Meinung heranziehen, obwohl nicht mal die beteiligten wissenschaftler das behaupten. Sowas sieht mal leider sehr oft.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 14.12.2018 08:39
      Highlight Highlight Bei der SVP hat man ja Erfahrung mit nichtssagenden und gefälschten Studien.
      Andrea Geissbühler hat ja versucht ein stärkeres Hanfverbot mittels einer gefälschten Studie zu erzwingen.
    • Henzo 14.12.2018 09:14
      Highlight Highlight 450 Kinder, die zwischen 8 und 14 jahre alt sind.... so kurzfristig ist die Studie nicht und so klein ist die beobachtete population auch nicht. Bin kein fan der studie aber diese zwei punkte kann man nicht ankreiden.
  • Ökonometriker 14.12.2018 07:02
    Highlight Highlight Hier die Studie:
    http://ftp.iza.org/dp9756.pdf

    Wie man sieht, haben normale Kinder mit intakten Familien die tiefsten Chancen, in eine Krippe aufgenommen zu werden. Sie kommen eher in die Krippe, wenn sie behindert sind, von Sozialarbeitern betreut werden oder die Eltern geschieden sind.

    Die Studie kontrolliert nicht für diese sozioökonomisch wichtigen konfundierenden Faktoren. Also könnte der tiefere IQ daran liegen, dass die Kinder in Krippen eher eines der oben genannten Probleme haben und daher in Teenagerjahren (als der IQ gemessen wurde) emotional weniger stabil waren.
    • pali2 14.12.2018 09:42
      Highlight Highlight Typisches Beispiel von "selection bias". Es wurde nicht für alle anfänglich unterschiedlichen Charakteristiken zwischen den Kindern in der Krippe und der Kinder mit Zuhausbetreuung kontrolliert.
  • Neunauge 14.12.2018 06:50
    Highlight Highlight Da dacht ich schon der sitzt im Altersheim. Und plötzlich zuckt er wieder, der verdrehte Hirnlappen.
    • salamandre 14.12.2018 08:43
      Highlight Highlight Danke Du bist wohltuend so am Morgen
  • DocShi 14.12.2018 06:42
    Highlight Highlight Tja, erstens sind 450 Kinder zuwenig für eine fundierte Aussage. Zweitens sind doch Politiker wie Bertoluzzi schuld dass wir Normalbürger zu wenig Geld verdienen um einen Partner/in zu Hause zu lassen.
    Drittens (auch wenn ich kein Amifan bin) glaube ich nur Harvard oder Oxfordstudien. Die haben sich nämlich langfristig als haltbar erwiesen.
    • Skeptischer Optimist 14.12.2018 08:19
      Highlight Highlight "glaube ich nur Harvard oder Oxfordstudien [..] die haben sich nämlich langfristig als haltbar erwiese"

      Ist es eine Harvard oder eine Oxford Studie, die dies zeigt?
    • Schubidubidubid 14.12.2018 09:18
      Highlight Highlight Oxford ist in England.
    • DocShi 14.12.2018 10:58
      Highlight Highlight Ja, Oxford liegt in England.
      Entschuldigung. Habe vergessen dass hier auch Tüpfelischiesser unterwegs sind. Ändert trotzdem nicht meine Meinung dass ich auf so kleinzählige Studien von irgendwelchen Leuten gemacht, die nicht zu den von mir beiden genannten Unis gehören, etwas gebe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arthur Philip Dent 14.12.2018 06:37
    Highlight Highlight "wenige, verlässliche Bezugspersonen" [...] "Betreuungsschlüssel von maximal drei Kindern unter zwei Jahren pro erwachsene Person"

    ...ich fürchte daran hapert es in der Realität leider zu oft.
  • HGS 14.12.2018 06:33
    Highlight Highlight Oh! Da müsste man fast meinen, der gute Toni B. habe in seiner verflossenen Kindheit den einen oder anderen Monat zuviel in der Kita verbracht...
  • Nilda84 14.12.2018 06:17
    Highlight Highlight Lieber Herr Bertoluzzi - Korrelation lautet das Zauberwort...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 14.12.2018 08:40
      Highlight Highlight Kapiert der oberste Alkoholverharmloser der SVP nicht.
  • lilie 14.12.2018 06:10
    Highlight Highlight Als studierte Psychologin kann ich zwei Punkte zur Diskussion beitragen:

    1. Relevanz: 0.5% vom IQ entspricht weniger als einem IQ-Punkt; die Genauigkeit von IQ-Tests liegt aber nur bei 5-10 IQ-Punkten; die festgestellte Abweichung ist also nur dank der grossen Testpersonenanzahl überhaupt messbar - auf das einzelne Kind hat diese winzige Abweichung keinen Einfluss.

    2. Tunnelblick: Anstatt nur einseitig den IQ zu messen, hätte man mal besser auch die Entwicklung der emotionalen Intelligenz berücksichtigt, und da wären die Hortkinder mit grosser Wahrscheinlichkeit deutlich besser weggekommen!
    • Toerpe Zwerg 14.12.2018 06:37
      Highlight Highlight Als studierte Psychologin ist ihnen nicht aufgefallen, dass von 0.5% pro zusätzlichem Krippenmonat geschrieben wird?
    • The Count 14.12.2018 06:48
      Highlight Highlight Als studierter Psychologe und guter Kopfrechner (und SP wählender Gewerkschaftler) muss ich sagen, deine Aussagen machen nicht viel Sinn. Ein Kind ist meist über mehrere Jahre in der KiTa, daher ist dies auch messbar. Selber habe ich einen IQ von 140, der EQ bzw die emotionale Kompetenz ist ebenfalls sehr hoch, ich bin aber den meisten Watson Lesern ein Dorn im Auge, die wären alle viel zu lange in der KiTa.
    • Arthur Philip Dent 14.12.2018 06:50
      Highlight Highlight Nun ja, die "grosse Wahrscheinlichkeit" ist nun nicht grad relevanter als die 0,5%.hast du dazu Quellen?

      Ich denke zwar nicht, dass Kitas die Kids generell dümmer machen. Sie undifferenziert als gut zu betrachten find ich aber auch gefährlich. Natürlich hat die Betreuung zu Hause auch Vorteile und natürlich gibt auch Familien in denen es zu Hause nicht optimal läuft. Aber in Kitas läuft auch vieles nicht optimal.

      Btw: Artikel zur emotionalen Intelligenz, damit man den nicht nur aus dem Alltagsgebrauch interpretiert: http://www.kindergartenpaedagogik.de/1944.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • RacKu 14.12.2018 06:09
    Highlight Highlight Muss man die Kita betreten oder reicht es an dieser vorbei zu laufen um dieser fatalen Wirkung ausgesetzt zu sein? 😆
    • lilie 14.12.2018 12:59
      Highlight Highlight @RacKu: Allein das tägliche Lesen des Wortes "Kita" lässt die Menschheit verblöden. Um das rauszufinden, braucht es nicht einmal eine Studie. 😁
  • Olifant 14.12.2018 05:48
    Highlight Highlight Der letzte Satz ist der Schlüsselsatz: " Sie sehen die Lösung in einer Elternzeit sowie familienfreundlicheren Arbeitszeiten." In den meisten Jobs findet man nach einer mehrjährigen Auszeit schlichtweg keinen Job mehr. Zudem kann man mit einem Einkommen kaum mehr die Lebenshaltungskosten decken, die Altersvorsorge oder die Situation im Falle einer Trennung kann auch heikel sein. Ich persönlich wäre sehr gern zuhause geblieben. Immerhin haben wir einen Betreuungsschlüssel von 1:2 bei ganz Kleinen, 1:3 bei den Grösseren. Aber wie man es als Mutter macht, ist's nicht recht😒

«Einsamkeit potenziert sämtliche Probleme im Alltag»

Es ist nicht einfach nur ein Gefühl: Einsamkeit hat mehr Einfluss auf die Sterblichkeit als Alkohol und Zigaretten, sagt Psychiaterin Undine Lang.

Undine Lang ist Direktorin der Klinik für Erwachsene und Privatklinik der Basler UPK und Ordinaria für Psychiatrie an der Uni Basel. Sie beschäftigt sich aus einem wissenschaftlichen Standpunkt mit dem Thema Einsamkeit. Im Herbst wird ihr neues Buch erscheinen, darin geht es um die Widerstandsfähigkeit gegen psychische Krisen. Das soziale Netzwerk spiele eine entscheidende Rolle für die persönliche Gesundheit, sagt sie – körperlich wie geistig.

Frau Lang, warum sind Freunde wichtig?Undine Lang: …

Artikel lesen
Link zum Artikel