Luftfahrt
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Mindestens 32 Tote: Flugzeugabsturz in Kirgistan geht offenbar auf Pilotenfehler zurück



Ein Frachtflugzeug ist in ein Dorf nahe der kirgisischen Hauptstadt Bischkek gestürzt. Mehr als dreissig Menschen starben, zahlreiche Häuser des Dorfes wurden zerstört.

Such- und Rettungsaktionen sind im Gang. Das Dorf sei schwer getroffen, mehr als 40 Häuser hätten Schaden genommen, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzministeriums der Nachrichtenagentur AFP.

Ein Augenzeuge, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte, durch den Flugzeugabsturz seien «ganze Familien mit ihren Kindern getötet» worden – viele davon im Schlaf. Von den Häusern sei «nichts mehr übrig».

Opferzahl noch unklar

Das kirgisische Gesundheitsministerium sprach zunächst von 32 Toten, nach anderen Angaben kamen 35 bis 37 Menschen ums Leben. Laut Rettungskräften waren auch sechs Kinder unter den Opfern. Bei den meisten Opfern handelt es sich um Einwohner des Dorfes. Auch vier Piloten starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums.

Der internationale Flughafen Manas ausserhalb der Hauptstadt wurde geschlossen, Flüge bis zum Abend ausgesetzt. Ministerpräsident Sooronbai Dscheenbekow übernahm die Leitung einer eigens eingerichteten Sonderkommission zur Untersuchung der Umstände des Unglücks.

Der kirgisische Staatschef Almasbek Atambajew beendete Medienberichten zufolge seinen Besuch in China, um nach Bischkek zurückzukehren.

Airline bestätigt Absturz

Unterdessen bestätigte die türkische Frachtfluggesellschaft ACT Airlines den Absturz eines ihrer Jumbo-Jets in Kirgistan. Nach Angaben der Behörden ist dieser auf einen Pilotenfehler zurückzuführen. Auf diese Einschätzung kämen Experten aufgrund erster Informationen, sagte der stellvertretende kirgisische Ministerpräsident Muhammetkaly Abulgasi am Montag auf einer im Staatsfernsehen übertragenen Medienkonferenz.

Die Boeing 747 mit der Registrierung TC-MCL sei gegen 02.20 Uhr (MEZ) auf dem Weg von Hongkong in die kirgisische Hauptstadt Bischkek abgestürzt. Nach Angaben der Airline wurde die Unglücksmaschine im Jahr 2003 gebaut. (sda/afp/dpa)

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