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Getötete 66-Jährige in Aarau: Über 50 Hinweise aus der Bevölkerung

22.01.2019, 16:40

Vor ihrem eigenen Haus wurde am Donnerstagabend eine 66-jährige Frau in Aarau niedergestochen. Sie erlag ihren Verletzungen im Spital. Bei der Staatsanwaltschaft sind bis Dienstag 16 Uhr zum rätselhaften Mordfall in Aarau über 50 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.

Das erklärte Fiona Strebel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aargau, auf Anfrage der «Aargauer Zeitung» Zum Inhalt dieser Hinweise sowie den daraus gewonnenen Erkenntnissen können aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben gemacht werden.

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Tötungsdelikt Aarau
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Beim Opfer handelt es sich um die 66-jährige Hildegard Enz Rivola aus Aarau. Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt richten die Strafverfolgungsbehörden folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat Hildegard Enz Rivola am Donnerstag, 17. Januar 2019, zwischen 13.30 und 18.00 Uhr gesehen oder mit ihr an diesem Tag in irgendeiner Form Kontakt gehabt?
  • Wer hat am Donnerstag, 17. Januar 2019, zwischen 13.30 und 20.00 Uhr im Bereich der Erlinsbacherstrasse/Weinbergstrasse und nähere Umgebung in Aarau verdächtige Personen gesehen oder Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer hat im angegebenen Zeitraum und Gebiet Dashcam- oder andere visuelle Aufnahmen gemacht?
  • Wer kann Hinweise zu Hildegard Enz Rivola, ihrem Verhalten oder ihrem Umfeld geben?
  • Wer hat den Hund von Hildegard Enz Rivola zwischen Donnerstag 17. und Samstagmorgen, 19. Januar 2019, gesehen?
  • Wer hat im Zusammenhang mit der verübten Tat verdächtige Feststellungen gemacht oder kann andere sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt die Kantonspolizei Aargau unter Tel. 062 835 81 81 entgegen.

Die Nachbarn hatten die Frau am Donnerstag kurz nach 18 Uhr blutüberströmt vor ihrem Hauseingang gefunden. Sie schrie um Hilfe. Obwohl die Ambulanz sie ins Spital brachte, erlag sie noch am gleichen Abend ihren schweren Verletzungen. Jemand hatte mit einer Stichwaffe mehrmals auf sie eingestochen.

Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren und in alle Richtungen. Die Spurensicherung und die Arbeiten des kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Aargau sind noch nicht abgeschlossen. Zu den bisher gewonnenen Erkenntnissen können die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Aargau aus ermittlungstaktischen Gründen keinerlei Angaben machen. (sda/az/mlu)

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